Wiesn-Blaulicht: Baggerschaufel sorgt für Ermittlungsarbeit

Wiesn-Blaulicht: Baggerschaufel sorgt für Ermittlungsarbeit

Rosenheim – Eine Baggerschaufel auf dem Herbstfestgelände? Da musste die Wiesnwache am Maurermontag natürlich genauer hinschauen. Am Ende gab es Entwarnung: Kein heimlicher Erdaushub, sondern lediglich Dekorationsmaterial eines Fahrgeschäfts. Doch die Schaufel war längst nicht das einzige Kuriosum, mit dem es die Polizei zu tun bekam.

Chinesische Irritationen

Direkt vor dem Eingang eines Biertempels zog ein 45-jähriger Staatsangehöriger aus China blank. Aus seinem mit mehr als zwei Promille gefüllten Körper drückte der einverleibte Gerstensaft offenbar stark in die unteren Regionen – bis es nur noch herausströmte und sprudelte. Aber so geht es halt dann auch wieder nicht. Dem aktuell in München wohnenden Chinesen wurde ein Wiesnverbot ausgesprochen.

„Ja, i bin mi’ mit’m Radl da“

Kurz nach Betriebsende führten Beamte der Rosenheimer Verkehrspolizei in der Kufsteiner Straße eine Verkehrskontrolle durch. Dabei kam ihnen ein 20-jähriger Rosenheimer auf seinem Radl in Schlangenlinien entgegen. Für seine Fahrt benötigte er dabei einen großen Teil der Fahrbahn. Kurz vor der Anhaltung hüpfte der Radfahrer vom Radl und schob plötzlich. Doch da war es bereits zu spät: Mit annähernd zwei Promille wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Respekt – zehnmal hintereinander

Zehnmal hintereinander am Haken – und das innerhalb von knapp drei Stunden: Auch am Maurermontag wurden Behindertenparkplätze und Rettungswege von Festbesuchern verbotswidrig zugeparkt. Die Wiesnwache reagierte konsequent: Zehn Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

„Der dackelt mir die ganze Zeit nach“

Als versteckt tätiger Geheimagent, observierender Ermittler oder verdeckter Privatdetektiv scheint ein 50-Jähriger aus Brixen (Italien) eher ungeeignet zu sein. Offen und offenbar zunehmend nervig dackelte er einer Bedienung in einem Zeltbetrieb ständig hinterher. Trotz mehrfacher Aufforderung, dies nun endlich zu unterlassen, marschierte er entschlossen weiter und setzte seine Verfolgungsmaßnahmen fort.
Die Wiesnwache beendete die Ermittlungsmission schließlich: Der mit knapp zwei Promille „aufgetankte“ Italiener erhielt ein Wiesnverbot.

Baumaßnahmen am Herbstfest – Material bleibt zurück

Umfangreiche Erdbewegungsarbeiten konnten auf dem Herbstfestgelände durch die Wiesnwache bislang nicht festgestellt werden. Auch „Bodo mit dem Bagger“, bekannt aus dem Songtext, war nicht anzutreffen. Vielleicht war am Maurermontag ja zumindest eine Fachkraft für ziegelbedingte Steinaufstapelung am Werk. Jedenfalls entdeckte die Wiesnwache kurz vor Betriebsende eine Baggerschaufel  (siehe Beitragsbild) auf dem Festgelände.
Die ermittlungsstarken Einsatzkräfte erkannten allerdings schnell: Hier war kein Erdaushub geplant. Die Baggerschaufel stammt aus einem Fahrgeschäft und wird dort als Dekorationsmaterial verwendet.
Der Fall „Bagger auf der Wiesn“ konnte damit ohne weitere Erdbewegungen abgeschlossen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage: Symbolfoto Wiesnblaulicht, eingeblockt Baggerschaufel-Foto: Polizeiinspektion Rosenheim)

BRK-Flohmarkt in Kolbermoor

BRK-Flohmarkt in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Auf dem Gelände der Pauline-Thoma-Mittelschule in Kolbermoor findet am Sonntag, 13. September, wieder ein Flohmarkt der BRK-Bereitschaft Kolbermoor statt. Von 6 bis 13 Uhr können Besucher nach gebrauchten Waren und Schnäppchen stöbern.

Der Flohmarkt findet bei jeder Witterung statt. Verkäufer können ab 5 Uhr mit dem Aufbau beginnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Standgebühr beträgt 5 Euro pro Meter.

Für die Besucher gibt es neben den Verkaufsständen auch Kaffee und Kuchen sowie herzhafte Speisen und Getränke.
Der Erlös der Veranstaltung kommt der BRK-Bereitschaft Kolbermoor und damit deren Arbeit vor Ort zugute.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kolbermoor / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 8. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass eine klassische Violine aus zahlreichen sorgfältig gefertigten Einzelteilen zusammengesetzt wird?
Erst ihr präzises Zusammenspiel erzeugt den unverwechselbaren Klang.
Ein beeindruckendes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn viele kleine Teile perfekt zusammenwirken.

Vielleicht achtest Du heute auf die kleinen Dinge.

Wir wünschen Dir einen harmonischen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

37. Bergmesse am Heuberg: Gottesdienst unter freiem Himmel

37. Bergmesse am Heuberg: Gottesdienst unter freiem Himmel

Nußdorf / Landkreis Rosenheim – Blauer Himmel, ein paar kleine Wolken und der Blick über die Bergwelt: Bei der 37. Bergmesse am Heuberg zeigte sich der Sonntag (6. September) noch einmal von seiner sommerlichen Seite. Zahlreiche Besucher machten sich auf den Weg zur Astner-Alm, um dort gemeinsam unter freiem Himmel Gottesdienst zu feiern.

Bergmesse am Heuberg. Fotos: Copyright Elisabeth Eder

Bei bestem Bergwetter nahmen zahlreiche Gläubige zu der Bergmesse am Heuberg. Fotos: Copyright Elisabeth Eder

Um 11 Uhr begann die traditionelle Bergmesse der Ski-Sparte des TSV Hohenthann-Beyharting. Pfarrer Richard Basta zelebrierte den Gottesdienst für den Pfarrverband Tuntenhausen-Schönau, unterstützt von Diakon Josef Hilger. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Kirchberger-Sänger.
Im Mittelpunkt der Predigt stand ein Satz aus dem Matthäusevangelium: „Wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18,20).

Passend zum besonderen Ort ging Pfarrer Basta darauf ein, dass Gott nicht nur in einem prachtvollen Kirchenschiff zu finden sei. Auch draußen in der Natur, auf einer Alm und inmitten der Berge könne man Gemeinschaft und Glauben erleben. Der Gottesdienst auf der Astner-Alm gab diesem Gedanken einen besonderen Rahmen.

Auch das Wetter spielte mit. Blauer Himmel und kleine Wolken sorgten für einen spätsommerlichen Bergvormittag. Für Pfarrer Basta war das der perfekte Sommerabschluss.

Nach dem Gottesdienst ging es zur Almbrotzeit

Die Bergmesse wird traditionell unter freiem Himmel und unabhängig vom Wetter gefeiert. Zur Astner-Alm kamen die Besucher über verschiedene Wanderwege. Von den Wanderparkplätzen Schweibern oder Duftbräu aus war die Alm in rund 45 Minuten zu erreichen, von Nußdorf am Inn über Kirchwald dauerte der Aufstieg etwa eineinhalb Stunden.
‚Nach dem Gottesdienst ging es für viele noch zur benachbarten Laglerhütte. Dort trafen sich die Besucher zur Almbrotzeit und ließen den Vormittag bei einem geselligen Nachmittag auf der Terrasse ausklingen.

Zum Abschluss der Predigt formulierte Pfarrer Basta noch einen Wunsch für die Zukunft: Dass auch im kommenden Jahr wieder viele Menschen zur Bergmesse auf den Heuberg kommen – und es vielleicht sogar noch ein paar mehr werden.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info: Elisabeth Eder / Beitragsbild, Fotos: Copyright Elisabeth Eder)

Kasperltheater, Rosenheimer Herbstfest, 1953

Kasperltheater, Rosenheimer Herbstfest, 1953

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1953. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist ein traditioneller Teil des Rosenheimer Herbstfestes – das Kasperltheater.

Während heute viele Kinder das Kasperltheater auf der Loretowiese besuchen, sah die kleine Theaterwelt vor mehr als 70 Jahren noch ganz anders aus. Auf unserem historischen Foto steht ein hölzerner Theaterbau mit weit geöffneter Eingangstür. Gerade betreten Besucher das „Münchner Theater J. Schmid Kasperl“.
Schon die offene Tür gibt einen kleinen Einblick in den damaligen Wiesnbetrieb: Wer Kasperl, Prinzessin und Co. sehen wollte, ging in das kleine hölzerne Theater hinein. 

Kasperl gehört zur Wiesn

Das Kasperltheater ist seit vielen Jahrzehnten ein Teil des Rosenheimer Herbstfestes und gehört damit zu den Angeboten, die besonders bei den kleinen Wiesnbesuchern Tradition haben. Über die Jahre wechselten die Betreiber. Viele Jahre prägte unter anderem Richters Kasperltheater das Angebot auf der Loretowiese. 2019 kehrte mit dem „Original Münchner Kasperltheater“ wieder ein traditionsreiches Puppentheater nach Rosenheim zurück.

Unser Foto zeigt nun, wie dieser Teil des Herbstfestes im Jahr 1953 aussah. Mehr als 70 Jahre liegen zwischen der Aufnahme und dem heutigen Kasperltheater – geblieben ist aber die Idee: Während auf der Wiesn ringsherum die großen Fahrgeschäfte ihre Runden drehen, wartet beim Kasperl eine ganz andere Form der Unterhaltung auf die jüngsten Besucher.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann – Foto Nickl:  / Artikel: Karin Wunsam)

Quad gerät ins Schleudern und erfasst zwei Fußgänger

Quad gerät ins Schleudern und erfasst zwei Fußgänger

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in der Seestraße in Prien am Chiemsee sind am Freitagabend (4. September 2026) zwei Fußgänger von einem Quad erfasst worden. Einer der beiden wurde schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 17-Jähriger gegen 22.50 Uhr mit seinem Quad auf der Seestraße in östliche Richtung unterwegs. Beim Überfahren einer Bodenwelle verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Quad geriet ins Schleudern, fuhr auf den angrenzenden Gehweg und erfasste dort zwei Fußgänger.
Der Fahrer versuchte noch, den Zusammenstoß durch Bremsen oder ein Ausweichen in Richtung eines angrenzenden Zauns zu verhindern. Dies gelang jedoch nicht.

Einer der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und wurde zur stationären Behandlung in ein Klinikum gebracht. Der zweite Fußgänger zog sich Schürfwunden am Oberkörper zu und wurde ebenfalls zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizeiinspektion Prien ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr sowie wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kupferdach von Garagenzufahrt in Prien gestohlen

Kupferdach von Garagenzufahrt in Prien gestohlen

Prien / Landkreis Rosenheim – Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag (5. September 2026) ein etwa zwei Meter langes Kupferbauelement von einem Gebäude an der Seestraße in Prien gestohlen.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Diebstahl zwischen Freitagabend gegen 22 Uhr und Samstagmorgen gegen 8.45 Uhr. Die Täter entwendeten ein etwa zwei Meter langes und rund 30 Zentimeter breites Kupferblechdach. Es war Teil einer insgesamt rund 15 Meter langen Abdeckung auf der Mauer einer Garagenzufahrt eines Mehrfamilienhauses.

Die Polizeiinspektion Prien bittet um Hinweise. Wer hat im fraglichen Zeitraum im Bereich der Seestraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08051/90570 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: 20 Jahre Tatzlwurm auf dem Rosenheimer Herbstfest

Wiesn-Notizen: 20 Jahre Tatzlwurm auf dem Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Ein großer Kessel voller Weißwürste, frische Wiesnbrezen, Flötzinger Bier – und eine Weinflasche, die man nicht mal eben mit einer Hand aus dem Regal nimmt: Bei der dritten Weißwurstparty in der Tatzlwurm-Almhütte wurde am gestrigen Sonntag (6. September) nicht nur zünftig gegessen und getrunken. Gefeiert wurde auch ein besonderes Jubiläum.

Tatzwurm-Weißwurstparty 2026. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Beste Stimmung bei der 3. Weißwurstparty in der Tatzlwurm-Almhütte. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Um 14 Uhr trafen sich die Gäste im Obergeschoss der Almhütte zur Weißwurstparty. Die Würste wurden in einem großen Kessel warm gehalten, dazu kamen Brezen und Bier. Für den besonderen Weinmoment sorgte anschließend eine 18-Liter-Flasche.

Tatzwurm-Weißwurstparty 2026. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Schwerstarbeit für den Kellner beim Ausschenken dieser 18-Liter-Weinflasche.

Die war allerdings nichts für einen gewöhnlichen Kellnerarm: Zum Ausschenken schulterte der Kellner die riesige Flasche kurzerhand und füllte damit die bereitstehenden Weinkaraffen. So wurde aus dem Einschenken buchstäblich Schwerstarbeit – und zugleich ein Hingucker für die Gäste.

20 Jahre Tatzlwurm auf der Wiesn

Die Weißwurstparty selbst gibt es seit drei Jahren. In diesem Jahr hatte sie aber einen zusätzlichen Anlass: Die Tatzlwurm-Almhütte steht seit 2005 auf dem Rosenheimer Herbstfest und feiert damit 2026 ihr 20-jähriges Bestehen auf der Loretowiese.

Betrieben wird die Hütte von der Familie Kiesl, den Besitzern des Berghotels und Spa „Zum Feurigen Tatzelwurm“ in Oberaudorf. Als vor 20 Jahren die Idee entstand, eine massive Holzhütte für die wenigen Festtage auf der Loretowiese aufzubauen, gab es zunächst durchaus Zweifel, ob sich der Aufwand lohnen würde.
Inzwischen gehört die Almhütte seit zwei Jahrzehnten zum Rosenheimer Herbstfest. Und so wurde beim Jubiläum am Sonntag mit Weißwürsten, Brezen, Bier und Wein auf die 20 Jahre Tatzlwurm auf der Wiesn angestoßen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Heizungstausch: Förderungen werden schrittweise gekürzt

Heizungstausch: Förderungen werden schrittweise gekürzt

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Wer eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzen möchte, sollte sich frühzeitig mit der Planung beschäftigen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Bayern werden die staatlichen Zuschüsse für klimafreundliche Heizungen in den kommenden Jahren schrittweise reduziert.

Für den Einbau einer Wärmepumpe oder einer anderen mit erneuerbaren Energien betriebenen Heizung gibt es weiterhin staatliche Unterstützung. Die Verbraucherzentrale Bayern weist allerdings darauf hin, dass sich die Förderbedingungen bereits verändert haben und weitere Kürzungen vorgesehen sind. „Viele Hauseigentümer fragen sich, ob sie ihre Heizung jetzt austauschen oder noch abwarten sollen. Wer die Entscheidung aufschiebt, riskiert niedrigere Zuschüsse und verpasst möglicherweise attraktive Förderbedingungen“, sagt Sigrid Goldbrunner, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Klimageschwindigkeitsbonus bereits reduziert

Bei einer klimafreundlichen Heizung wie einer Wärmepumpe beträgt die Grundförderung derzeit 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Unter bestimmten Voraussetzungen können weitere Zuschüsse hinzukommen.
Beim sogenannten Klimageschwindigkeitsbonus ist die erste Kürzung bereits erfolgt. Seit dem 21. Juli beträgt er 16 Prozent statt zuvor 20 Prozent. Nach Angaben der Verbraucherzentrale soll der Bonus künftig alle sechs Monate um weitere vier Prozentpunkte sinken. Zudem sind weitere Förderbestandteile bereits entfallen. Dazu gehören der Effizienzbonus für Wärmepumpen und der Zuschlag für besonders emissionsarme Biomasseheizungen.

Familien können von Änderungen profitieren

Bei einem Teil der Förderregelungen gibt es allerdings auch Verbesserungen. Familien mit minderjährigen Kindern können nach Angaben der Verbraucherzentrale durch Änderungen beim Einkommensbonus leichter eine höhere Förderung erreichen.
Ob und wann sich ein Heizungstausch finanziell lohnt, hänge unter anderem vom Zustand und Alter der bestehenden Anlage, vom Gebäude und vom geplanten Heizsystem ab. Auch die konkreten Förderbedingungen spielen laut Verbraucherzentrale eine Rolle.

Die Verbraucherzentrale Bayern bietet dazu Beratungen an und prüft auf Wunsch auch Angebote für Wärmepumpen. Zudem findet am Montag (7. September) um 19 Uhr ein kostenloser Online-Vortrag zum Thema „Sanierung und Heizung – Förderlandschaft im Überblick“ statt.

Radsport: Paul Fietzke gewinnt Sauerlandrundfahrt vor Max Bock

Radsport: Paul Fietzke gewinnt Sauerlandrundfahrt vor Max Bock

Sauerland / Raubling – Die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies haben die viertägige Sauerlandrundfahrt dominiert. Paul Fietzke gewann die Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Max Bock. Zudem sicherten sich die Rookies die Punkte- und die Teamwertung.

Die Sauerlandrundfahrt ist neben der Deutschland-Tour das einzige deutsche Etappenrennen im internationalen Radsportkalender. Das Rennen wird in der UCI-Kategorie 2.2 ausgetragen.
Den Grundstein für den Erfolg legte das Team bereits beim Auftaktzeitfahren in Brilon. WorldTour-Gaststarter Ben Zwiehoff holte dort den Etappensieg. Auf der zweiten Etappe nach Siedlinghausen gewann Max Bock als Solist. Paul Fietzke übernahm dabei das Führungstrikot und gab es bis zum Ende nicht mehr ab.

Auf der letzten Etappe nach Winterberg reichte Fietzke Platz sieben, um den Gesamtsieg abzusichern. Er gewann die Gesamtwertung mit 27 Sekunden Vorsprung vor Max Bock. Damit machten die beiden Rookies den Doppelsieg perfekt.

Für den 20-jährigen Fietzke ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der amtierende deutsche U23-Meister feierte im Sauerland seinen ersten UCI-Sieg in der Elite-Kategorie. Fietzke kam auf allen vier Etappen unter die besten Sieben und gewann zusätzlich die Punktewertung.

Nach dem Rennen zog Fietzke ein positives Fazit:
„Das Team hat heute erneut einen unglaublich starken Job gemacht und das Rennen über den gesamten Tag hinweg kontrolliert. Noah ist noch Zweiter geworden – natürlich ist es ein bisschen schade, dass es für ihn nicht ganz zum Tagessieg gereicht hat, aber seine Leistung war enorm stark. Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich. Es war etwas Besonderes, hier in Deutschland Rennen zu fahren, und es hat großen Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Hause für die letzten WM-Vorbereitungen und dann reise ich schon nach Kanada.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheims Oberbürgermeister lädt zur ersten Instagram-Live-Fragerunde

Rosenheims Oberbürgermeister lädt zur ersten Instagram-Live-Fragerunde

Rosenheim – Oberbürgermeister Abuzar Erdogan lädt am Donnerstag, 17. September, zur ersten Instagram-Live-Fragerunde direkt aus dem Rosenheimer Rathaus ein. Bürger können dabei Fragen stellen und mit dem Oberbürgermeister über Themen der Stadtpolitik ins Gespräch kommen.

Die einstündige Fragerunde beginnt um 18 Uhr. Die Übertragung erfolgt über den verifizierten Instagram-Kanal des Oberbürgermeisters unter @abuzar.erdogan.
„Politik, und gerade Kommunalpolitik, muss greifbar und verständlich sein. Darum ist es mir wichtig, mit Ihnen in den Dialog zu treten, Ihre Fragen zu beantworten und Stadtpolitik transparent darzustellen. Und ich freue mich über Ihre Anregungen, die immer wieder wertvolle Beiträge für die Gestaltung unserer Stadt sind“, so Erdogan.

Das Format soll künftig regelmäßig stattfinden. Geplant ist laut Erdogan eine Fragerunde pro Monat. Neben dem digitalen Austausch über Instagram Live soll es auch persönliche Angebote vor Ort geben.
„Der Plan ist, jeden Monat ein solches Angebot zu schaffen. Digital über Instagram live, aber auch vor Ort, beispielsweise bei Stadtteilspaziergängen.“ so Erdogan. 
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Führungen in Prien: Vom Priener Hut bis zu den Inselkönigen

Führungen in Prien: Vom Priener Hut bis zu den Inselkönigen

Prien / Landkreis Rosenheim – Wer Prien und den Chiemsee besser kennenlernen möchte, kann sich bis Anfang Oktober den Orts- und Gästeführern der Marktgemeinde anschließen. Die Führungen beschäftigen sich mit der Geschichte Priens, dem Chiemsee und den bayerischen Königen.

Beim rund 90-minütigen Ortsrundgang durch Prien geht es um die Geschichte und Besonderheiten der Marktgemeinde. Dabei erfahren die Teilnehmer unter anderem, was es mit dem „Priener Hut“ auf sich hat und wo dieser heute noch zu sehen ist. Auch Wissenswertes über den Chiemsee und die bayerischen Könige steht auf dem Programm.
Der Ortsrundgang findet jeden Montag bis einschließlich 28. September um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist am Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11.

Eine weitere Führung trägt den Titel „See-Insel-Königs G’schicht’n“. Die etwa einstündige Strecke führt am Chiemseeufer entlang und ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Thema sind unter anderem ein möglicher geheimer Weg von König Ludwig II. zu seiner Insel, der Perlfisch und die sogenannten „Inselkönige“. Die Führung findet jeden Freitag bis einschließlich 2. Oktober um 10.30 Uhr statt. Treffpunkt ist am Gleisende der Chiemsee-Bahn in Prien/Stock Hafen.

Eine Anmeldung ist für beide Führungen nicht erforderlich. Erwachsene zahlen 7 Euro, mit Gästekarte beziehungsweise als Einheimische 6 Euro. Kinder von sechs bis 15 Jahren zahlen 3 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prein am Chiemsee)