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57-jähriger Bergsteiger stirbt am Untersberg

Untersberg. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

29. Juni 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Marktschellenberg / Landkreis Berchtesgadener Land – Ein 57 Jahre alter Bergsteiger aus dem Salzburger Land ist am Samstag (276.2026) bei einer Klettertour am Untersberg  tödlich verunglückt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd war der Mann allein und ungesichert unterwegs.

Der 57-Jährige war nach den Angaben der Polizei am Samstagmorgen über den Ostgrat auf den Untersberg aufsteigen wollen. Nachdem er sich nicht mehr bei seinen Angehörigen gemeldet hatte, wurde er am Nachmittag bei der österreichischen Polizei als vermisst gemeldet.

Die Alpine Einsatzgruppe Hallein entdeckte gemeinsam mit der Bergrettung Österreich und dem österreichischen Polizeihubschrauber auf deutscher Seite nahe der Staatsgrenze eine offenbar abgestürzte Person und informierte die Bayerische Polizei. Eine eingeflogene Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14 konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Absturz an den ersten Kletterstellen

Nach bisherigem Ermittlungsstand stürzte der erfahrene Bergsteiger im Bereich der ersten Kletterstellen aus bislang ungeklärter Ursache tödlich ab. Nach Angaben der Polizei war er alleine und ohne Sicherung unterwegs.
Die Bergung des Verstorbenen erfolgte durch die Bergwacht Marktschellenberg, die Alpine Einsatzgruppe Mitte der Bayerischen Polizei und einen Polizeihubschrauber. Dieser befand sich wegen eines weiteren tödlichen Bergunfalls in den Berchtesgadener Alpen bereits im Einsatz.

Polizei ermittelt

Die Ermittlungen führt ein Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Mitte bei der Grenzpolizeiinspektion Raubling. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung liegen nach Angaben der Polizei derzeit nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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