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6360 Einsätze für die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim – Falschalarme durch Smartphones bleiben Problem

Hintergrund: Feuerwehrauto, Vorne: Foto von Smartphones in Händen. Fotomontage: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

17. Mai 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Landkreis Rosenheim – Die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim sind im vergangenen Jahr erneut stark gefordert gewesen. Insgesamt wurden sie 6.360 Mal alarmiert, wie Kreisbrandrat Richard Schrank bei der Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung in Eiselfing berichtete. Ein Problem dabei bleibt die weiter hohe Zahl an Falschalarmierungen, die unter anderem durch Smartphones und Smartwatches ausgelöst werden.

Während die Zahl der technischen Hilfeleistungen zurückging und es 2025 nur wenige Unwetterlagen gab, stieg die Zahl der Brandeinsätze deutlich an. Fast 1.600 Mal wurden die Feuerwehren zu Bränden alarmiert – rund 200 Einsätze mehr als in den beiden Vorjahren. „Wir sind beschäftigt, was ganz besonders die großen Brandeinsätze anbelangt“, so Schrank.

Für seine vorbildliche und langjährige Jugendarbeit bei seiner Heimatfeuerwehr in Bruckmühl, aber auch auf Landkreisebene, wurde Matthias Stuckenberger mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber geehrt. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, Matthias Stuckenberger, Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Polster, der Vorsitzende vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern Dr. Rüdiger Sobotta, Landrat Otto Lederer und Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler. Foto: Landratsamt Rosenheim

Für seine vorbildliche und langjährige Jugendarbeit bei seiner Heimatfeuerwehr in Bruckmühl, aber auch auf Landkreisebene, wurde Matthias Stuckenberger mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberbayern in Silber geehrt. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, Matthias Stuckenberger, Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Polster, der Vorsitzende vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern Dr. Rüdiger Sobotta, Landrat Otto Lederer und Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler. Fotos: Landratsamt Rosenheim

Insgesamt 1.450 Personen wurden im vergangenen Jahr betreut, versorgt oder gerettet. Für 114 Menschen kam jede Hilfe zu spät oder sie konnten nicht mehr gerettet werden. Der Kreisbrandrat dankte in diesem Zusammenhang der Psychosozialen Notfallversorgung für die Unterstützung der Einsatzkräfte.

Er wusste nichts, bis er auf die Bühne gebeten wurde. Seine Kameraden hatten ihn vorgeschlagen und so wurde Franz Aichinger für seine langjährigen und außergewöhnlichen Leistungen für die Feuerwehr Pfraundorf mit dem Bayerischen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber geehrt. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, Dr. Rüdiger Sobotta vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern, der Kommandant der Feuerwehr Pfraundorf Stefan Schröttinger, Franz Aichinger, Landrat Otto Lederer und Georg Reinthaler, der Bürgermeister von Eiselfing. Foto: Landratsamt Rosenheim

Er wusste nichts, bis er auf die Bühne gebeten wurde. Seine Kameraden hatten ihn vorgeschlagen und so wurde Franz Aichinger für seine langjährigen und außergewöhnlichen Leistungen für die Feuerwehr Pfraundorf mit dem Bayerischen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber geehrt. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, Dr. Rüdiger Sobotta vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern, der Kommandant der Feuerwehr Pfraundorf Stefan Schröttinger, Franz Aichinger, Landrat Otto Lederer und Georg Reinthaler, der Bürgermeister von Eiselfing.

Mehr als 700 Falschalarme durch digitale Geräte

Mehr als 700 Einsätze wurden 2025 durch Falschalarmierungen ausgelöst – häufig automatisch durch Smartphones oder Smartwatches. Da auch in diesen Fällen jedes Mal Einsatzkräfte ausrücken müssen, wird ab 1. Juni eine neue Alarmierungsregelung eingeführt: Bei vermuteten Falschalarmen sollen zunächst nur ein bis zwei Verantwortliche alarmiert werden, die die Lage vor Ort einschätzen.

Die Freistellung von Mitarbeitenden für die Einsätze und Übungen der Feuerwehren ist für die Eiselfinger Firma Huber & Sohn GmbH 6 Co. KG selbstverständlich. Zum Dank gab es eine Urkunde und das Unternehmen darf sich nun Partner der Feuerwehren nennen. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler, Vinzent Huber, der Vorsitzende vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern Dr. Rüdiger Sobotta und Landrat Otto Lederer. Foto: Landratsamt Rosenheim

Die Freistellung von Mitarbeitenden für die Einsätze und Übungen der Feuerwehren ist für die Eiselfinger Firma Huber & Sohn GmbH 6 Co. KG selbstverständlich. Zum Dank gab es eine Urkunde und das Unternehmen darf sich nun Partner der Feuerwehren nennen. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler, Vinzent Huber, der Vorsitzende vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern Dr. Rüdiger Sobotta und Landrat Otto Lederer.

Zur Einsatzbereitschaft wurden rund 4.700 Feuerwehrkräfte in mehr als 350 Ausbildungs-Veranstaltungen geschult. Insgesamt engagieren sich inzwischen mehr als 7.800 Frauen und Männer ehrenamtlich in den Feuerwehren im Landkreis Rosenheim – ein neuer Höchststand. Auch die Jugendfeuerwehr wächst weiter und zählt über 1.100 Mitglieder in 109 Gruppen.

Für ihre überdurchschnittliche und engagierte Unterstützung des Ehrenamts der Freiwilligen Feuerwehren wurde das Kolbermoorer Unternehmen phoenix Brandschutz geehrt. Das Unternehmen und die Feuerwehren arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, der Bürgermeister von Eiselfing Georg Reinthaler, Florian und Helmut Bergmaier, Dr. Rüdiger Sobotta vom Bezirksverband Oberbayern und Landrat Otto Lederer. Foto: Landratsamt Rosenheim

Für ihre überdurchschnittliche und engagierte Unterstützung des Ehrenamts der Freiwilligen Feuerwehren wurde das Kolbermoorer Unternehmen phoenix Brandschutz geehrt. Das Unternehmen und die Feuerwehren arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, der Bürgermeister von Eiselfing Georg Reinthaler, Florian und Helmut Bergmaier, Dr. Rüdiger Sobotta vom Bezirksverband Oberbayern und Landrat Otto Lederer.

Im Bereich Brand- und Katastrophenschutz setzt der Landkreis derzeit neue Konzepte um. Dazu gehören unter anderem neue Stromerzeuger, Verkehrssicherungsanhänger sowie ein Wechsellader-Konzept mit Abrollbehältern für unterschiedliche Einsatzlagen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit im Katastrophenschutz weiter zu stärken.

Landrat Otto Lederer betonte, dass es trotz aller Maßnahmen keine hundertprozentige Sicherheit geben könne und jeder auch selbst Vorsorge treffen müsse. Die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen wurde von allen Seiten ausdrücklich gelobt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Landratsamt Rosenheim)

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