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Unerlaubte Wasserentnahme aus der Prien bei Aschau gestoppt

Wellen auf einem See. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. September 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Aschau / Landkreis Rosenheim – Wasser für Spülbohrungen wollte ein Bohrunternehmen am Mittwochnachmittag (2. September) aus der Prien bei Aschau im Chiemgau entnehmen. Wegen des aktuell niedrigen Wasserstands war dafür jedoch eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich, die nicht vorlag.

Ein Hinweis eines Anwohners führte am Mittwochnachmittag zu einer Kontrolle der Wasserschutzpolizei. Im Bereich einer Brücke zwischen Grattenbach und Stein war ein Lastwagen eines Bohrunternehmens abgestellt.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass mit einer Pumpe und einem Schlauch Wasser aus einer Vertiefung im Flussbett direkt in Tanks auf dem Lastwagen befördert wurde. Das Wasser sollte für Spülbohrungen verwendet werden.

Keine Genehmigung vorhanden

Die Wasserschutzpolizei nahm daraufhin Rücksprache mit dem Landratsamt. Dabei wurde bestätigt, dass für die Wasserentnahme eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich war – insbesondere angesichts des derzeit niedrigen Wasserstands der Prien.
Eine entsprechende schriftliche Genehmigung konnte vor Ort nicht vorgelegt werden. Die Polizei ordnete deshalb die Einstellung der Arbeiten an. Gegen den Verantwortlichen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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