Rosenheim / Bayern / Deutschland – E-Bike, E-Scooter und elektrische Gartengeräte legen im Winter oft eine längere Pause ein. Damit ihre Akkus keinen Schaden nehmen und im Frühjahr wieder einsatzbereit sind, kommt es vor allem auf den richtigen Lagerort und den Ladezustand an. Der ADAC gibt Tipps für die Winterpause.
Kälte schädigt einen intakten Akku nicht automatisch. Sie kann aber vorübergehend seine Leistung und nutzbare Kapazität verringern. Für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in vielen Fahrzeugen, Werkzeugen und Gartengeräten stecken, empfiehlt der ADAC einen trockenen Platz mit Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.
Auch der Ladezustand spielt eine wichtige Rolle. Welcher Wert für die Lagerung empfohlen wird, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Grundsätzlich sollten Akkus über längere Zeit weder vollständig geladen noch ganz leer gelagert werden. Für die Winterpause gilt ein Ladezustand von etwa 40 bis 60 Prozent als empfehlenswert.
Tiefenentladung vermeiden
Lithium-Ionen-Akkus entladen sich zwar nur langsam selbst. Bei längeren Ruhephasen kann es dennoch zu einer sogenannten Tiefenentladung kommen. Dann lässt sich der Akku unter Umständen nicht mehr richtig aufladen und muss ersetzt werden. Deshalb sollte der Ladezustand während der Winterpause regelmäßig kontrolliert und der Akku bei Bedarf nachgeladen werden. Zusätzlich rät der ADAC, die Hinweise des jeweiligen Herstellers zur längeren Lagerung zu beachten.
Wer E-Bike oder E-Scooter auch im Winter nutzt, sollte einen stark ausgekühlten Akku nach der Fahrt zunächst langsam auf Raumtemperatur kommen lassen. Besonders wichtig: Bei Temperaturen unter null Grad sollte der Akku nicht geladen werden.
(Quelle:: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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