Rosenheim / Landkreis / Region – Rund 750 Auszubildende aus der Region Rosenheim stehen ab Dienstag (28.04.2026) vor einem wichtigen Schritt ihrer Ausbildung: den Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammer (IHK).
Nach Angaben der IHK beginnen zunächst die schriftlichen Prüfungen für rund 570 Prüflinge in kaufmännischen und kaufmännisch verwandten Berufen. Dazu zählen unter anderem Einzelhandels-, Bank- und Industriekaufleute. Ab dem 05.05.2026 folgen die Prüfungen für etwa 180 Auszubildende in technischen Berufen wie Industriemechanik, Mechatronik und Elektronik.
Die IHK spricht von mehr als 460 Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen, aus denen die künftigen Fachkräfte stammen. Hubert Schöffmann, Bereichsleiter Berufliche Bildung der IHK und Bildungspolitischer Sprecher der bayerischen IHKs, betont die Bedeutung der Prüfungen: Die Absolventinnen und Absolventen könnten nach erfolgreichem Abschluss auf gute berufliche Perspektiven bauen. Die Wirtschaft setze auf eigenen Nachwuchs, um im Wettbewerb zu bestehen und künftige Herausforderungen zu meistern.
Schriftlich, mündlich und praktisch gefordert
Um den Berufsabschluss zu erreichen, sind neben den schriftlichen auch mündliche und praktische Prüfungen erforderlich. Diese beginnen laut IHK ab Mitte Mai.
Bayernweit werden die Prüfungen in 60 kaufmännischen und 82 gewerblich-technischen Berufen durchgeführt. Unterstützt wird die IHK dabei von mehr als 7.300 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern aus Unternehmen sowie Lehrkräften der Berufsschulen. Die schriftlichen Prüfungen finden unter anderem im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum (KUKO) statt.
Die IHK verantwortet nach eigenen Angaben rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in Deutschland, gefolgt vom Handwerk sowie weiteren zuständigen Stellen im öffentlichen Dienst und in der Agrarwirtschaft.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)


0 Kommentare