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Kinderschutzbund Rosenheim warnt vor digitaler Gewalt gegen Kinder

Drei Kinder schauen auf ihr Smartphone. Foto: Copyright Kinderschutzbund Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

27. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosennheim / Landkreis / Region – Beleidigungen im Chat, Bloßstellen in sozialen Netzwerken oder Ausgrenzung in Klassengruppen: Gewalt gegen Kinder findet zunehmend auch im digitalen Raum statt. Darauf macht der Kinderschutzbund Rosenheim anlässlich des Tags der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2026 aufmerksam.

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, das im Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1631 BGB) verankert ist und Schutz, Förderung sowie Beteiligung umfasst. Nach Angaben des Kinderschutzbundes Rosenheim zeigt sich jedoch immer häufiger, dass Gewalt auch online stattfindet – oft unbemerkt von Erwachsenen.

„Wir erleben in unseren Beratungen, am Kinder- und Jugendtelefon sowie am Elterntelefon, dass digitale Gewalt immer häufiger Thema ist“, berichten Barbara Heuel und Magdalena Restle, Geschäftsleitung des Kinderschutzbundes Rosenheim.

Unterstützung für Eltern im Umgang mit digitalen Risiken

Eltern stünden dabei vor großen Herausforderungen, so der Kinderschutzbund. Viele wüssten nicht, was ihre Kinder im Internet erleben oder wie sie angemessen reagieren sollen. Wichtig sei deshalb, Interesse am digitalen Alltag der Kinder zu zeigen, gemeinsame Regeln für die Mediennutzung zu entwickeln und im Gespräch zu bleiben.

„Eltern stehen angesichts der Herausforderungen in der Erziehung nicht alleine da. Wir vom Kinderschutzbund sehen es als unsere Aufgabe, ihnen mit vielfältigen Angeboten zur Seite zu stehen“, betonen Heuel und Restle.

Der Kinderschutzbund Rosenheim bietet dazu unter anderem Beratungen sowie Austauschmöglichkeiten in Familientreffpunkten an. Zudem stehen das Kinder- und Jugendtelefon (116 111) sowie das Elterntelefon (0800 111 0 550) anonym, vertraulich und kostenfrei zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Vorträge, Elternkurse wie „Starke Eltern – Starke Kinder“ sowie Projekte wie die „Rosenheimer Medienfüchse“ zur Förderung der Medienkompetenz.

Die zentrale Botschaft des Kinderschutzbundes: Hilfe anzunehmen sei kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. „Sprechen Sie mit Ihrem Kind und suchen Sie sich Unterstützung oder Gleichgesinnte, bevor aus kleinen Problemen ernsthafte Krisen werden“, so Heuel und Restle abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Kinderschutzbund Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Kinderschutzbund Rosenheim – ai generiert)

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