Rosenheim / Bayern / Deutschland – Rund um Fronleichnam wird es auf Deutschlands Autobahnen eng: Der ADAC rechnet ab dem heutigen Mittwoch (3.6.2026) mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Grund dafür ist die Kombination aus mehreren Faktoren: Viele Reisende aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nutzen den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub. Gleichzeitig endet in Bayern und Baden-Württemberg die Ferienzeit. Zusätzlich sorgen rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen für weitere Verzögerungen.
Bereits ab Mittwochnachmittag erwartet der ADAC dichten Verkehr und zahlreiche Staus. Die stärkste Belastung soll sich bis in die Abendstunden ziehen. Auch am Donnerstagvormittag bleiben viele Strecken stark frequentiert.
Mittwoch mit höchster Staugefahr
Besonders kritisch sieht der ADAC den Mittwoch vor Fronleichnam. In den vergangenen Jahren zählte er regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres – teilweise nur übertroffen von wenigen anderen Spitzentagen im Reiseverkehr.
Am Sonntag (7.6.2026) rechnet der Verkehrsclub zudem mit dem stärksten Rückreiseverkehr. Dann treffen Urlauber, Tagesausflügler und Ferienrückkehrer gleichzeitig aufeinander – mit deutlich steigender Staugefahr am Nachmittag und Abend.
Auch am Freitag kann es rund um Großveranstaltungen wie „Rock am Ring“ am Nürburgring und „Rock im Park“ in Nürnberg zu zusätzlichen Verkehrsproblemen kommen.
Staugefahr auch im Ausland hoch
Nicht nur in Deutschland, auch auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland dürfte es eng werden. Betroffen sind vor allem Österreich, die Schweiz und Norditalien.
In Österreich werden insbesondere die West-, Inntal-, Pyhrn-, Tauern- und Brennerautobahn belastet sein. Auf der Brennerroute sorgt zusätzlich die Sanierung der Luegbrücke für Einschränkungen. In Tirol sind zudem Blockabfertigungen sowie Fahrverbote zur Vermeidung von Ausweichverkehr angekündigt.
In der Schweiz ist vor allem auf der Gotthard- und San-Bernardino-Route mit Staus zu rechnen. Auch in Italien wird es auf der Brennerautobahn sowie auf den Strecken Richtung Adria und Mittelmeer zeitweise eng.
Zusätzlich können an den Grenzen nach Deutschland weiterhin Wartezeiten durch Kontrollen entstehen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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