Neubau nach rund 20 Monaten Bauzeit übergeben
Die Behördenleiterinnen Doris Lackerbauer vom Staatlichen Bauamt Rosenheim und Barbara Donaubauer vom Amt für Ländliche Entwicklung besiegelten die Übergabe mit ihren Unterschriften. Zwischen Baubeginn und Fertigstellung lagen nach Angaben des Staatlichen Bauamts rund 20 Monate. Das Richtfest hatte Mitte Februar 2026 stattgefunden.
Das dreigeschossige Gebäude wurde als Holz-Hybridbau errichtet. Nach Angaben des Staatlichen Bauamts kamen dafür rund 1.800 Kubikmeter Fichten-, Lärchen- und Tannenholz aus heimischen Wäldern zum Einsatz. Das Gebäude erfüllt den Passivhaus-Standard und verfügt über eine Photovoltaikanlage. Auch begrünte Fassaden und zwei Innenhöfe gehören zum Konzept.
Neben dem Amtsgebäude entstand ein Parkdeck in Stahl-Hybridbauweise. Es bietet rund 100 Stellplätze sowie 36 Ladeplätze für Elektroautos und vier Ladepunkte für E-Bikes. Rund um den Neubau wurde außerdem eine Grünanlage angelegt.
Noch ausständig ist die sogenannte Kunst am Bau mit dem Titel „SPUREN“ eines regionalen Künstlers. Vorgesehen sind Bodenreliefs, die zum großen Teil aus recyceltem Aluminium hergestellt und in den Boden eingelassen werden. Die Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen, sobald es die Witterung zulässt.
Mit dem Umzug nach Mühldorf wird ein Vorhaben der Bayerischen Heimatstrategie umgesetzt. Ziel ist es, Behördenstandorte aus den Ballungsräumen in den ländlichen Raum zu verlagern.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim/Lion / Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim/Lampe)



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