München – Bei einer Personenkontrolle im Münchner Hauptbahnhof ist am Donnerstagnachmittag (25.6.2026) ein Bundespolizist verletzt worden. Ein 39-jähriger spanischer Staatsangehöriger griff die Beamten an und musste anschließend überwältigt werden.
Nach Angaben der Bundespolizei war eine zivile Streife gegen 14.50 Uhr im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs unterwegs, als die Einsatzkräfte auf eine lautstarke Auseinandersetzung aufmerksam wurden. Der Mann soll dabei seine 64-jährige Mutter beleidigt haben. Die Beamten entschlossen sich daraufhin zu einer Kontrolle.
Zu Beginn der Maßnahme verhielt sich der 39-Jährige aggressiv und unkooperativ. Nachdem ihm die Mitnahme zur Dienststelle angekündigt worden war, spuckte er einem Beamten ins Gesicht.
Eskalation bei Festnahme
Als die Einsatzkräfte den Mann zu Boden brachten, trat er mehrfach um sich und traf dabei einen 27-jährigen Polizisten am Bein. Der Mann leistete laut Polizei erheblichen Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte fortlaufend.
Erst mit Unterstützung weiterer Streifen konnte der Mann gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Der verletzte Bundespolizist klagte über Schmerzen im Bein und musste seinen Dienst abbrechen. Er wurde zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er leicht verletzt.
Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 39-Jährige und seine Mutter am Abend wieder entlassen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)


0 Kommentare