Bundespolizei nimmt bei Grenzkontrollen gesuchte Männer fest

Bundespolizei nimmt bei Grenzkontrollen gesuchte Männer fest

Kiefersfelden / Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Mittwoch (6. August) an der A93 bei Kiefersfelden zwei gesuchte Straftäter festgenommen. Gegen die Busreisenden lagen Haftbefehle wegen Körperverletzungen vor. Die Reise der beiden endete im Gefängnis.

Pressemitteilung im Wortlaut:
In den Morgenstunden kontrollierten Beamte der Bundespolizei die Insassen eines Reisebusses. Ein Spanier musste daraufhin seine Taschen nehmen und den Bus verlassen. Das Amtsgericht Aue-Bad Schlema (Sachsen) hatte den Mann 2020 wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die festgelegte Geldstrafe von rund 7.000 Euro konnte der Südeuropäer nicht bezahlen und musste die ersatzweise angeordnete Haft antreten. Hinzu kam eine 13-monatige Gefängnisstrafe wegen Körperverletzung aus dem Jahr 2021. Der 48-Jährige verbringt seine Zeit voraussichtlich bis Ende 2026 in der Bernauer Haftanstalt.
Für einen 30-Jährigen endete die Busreise am Abend an der Kontrollstelle. Die Bundespolizisten fanden beim Überprüfen der Personalien heraus, dass der Lette vom Amtsgericht Nettetal (NRW) vor zwei Jahren wegen Körperverletzung schuldig gesprochen worden war. Die Justizschulden des Mannes beliefen sich auf etwa 1.600 Euro. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, brachten die Beamten den lettischen Staatsangehörigen auch in die Justizvollzugsanstalt am Chiemsee. Dort bleibt er für die nächsten 100 Tage.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei Copyright Bundespolizeidirektion München)

Bereits 100.000 Besucher in der Titanic Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen

Bereits 100.000 Besucher in der Titanic Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen

Rosenheim – Die Begeisterung für die Ausstellung „Titanic – Ihre Zeit. Ihr Schicksal. Ihr Mythos“ hält an. Noch bevor die Hälfte der Laufzeit erreicht wurde, feierte das Ausstellungszentrum Lokschuppen in Rosenheim seinen 100.000sten Besucher.

Geehrt wurde in diesem Fall keine Einzelperson, sondern eine ganze Familie: Carmen und Benedikt Jochem aus Regensburg besuchten die Ausstellung gemeinsam mit ihren vier Kindern. „Im Lokschuppen haben wir immer eine gute Zeit“, erzählt Carmen. Bereits in den Vorjahren waren sie bei den Ausstellungen zu Gast. Zur Vorbereitung auf ihren Besuch hatten die Eltern zusammen mit den beiden älteren Kindern den Film Titanic von James Cameron angesehen. „Dadurch haben uns viele Details der Ausstellung noch tiefer berührt“, so Benedikt. Die Kinder fanden vor allem die Übersicht zu Überlebenden und Verstorbenen interessant und hatten Freude am digitalen Fotospot.

Geschenke für die 100.000sten Besucher.

Zum „Empfangskomitee“ zählten Florian Englert, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim (VKR), Andreas März, Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim, sowie Thomas Walkenhorst, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim–Bad Aibling. Anlässlich der runden Besucherzahl überreichten sie der Familie einen Blumenstrauß, das offizielle Begleitbuch zur Ausstellung und ein Titanic-Puzzle als Erinnerungsgeschenk. „Es ist schön zu sehen, dass viele Gäste immer wieder kommen“, so Englert. „Unsere Ausstellungen stehen für konstant hohe Qualität, darauf sind wir stolz. Und mit der Titanic greifen wir ein Thema auf, das aktuell in ganz Deutschland auf große Resonanz stößt.“ Auch Oberbürgermeister Andreas März zeigte sich beim Besuch beeindruckt: „Die Ausstellung ist sensationell. Besonders die Einbettung in die damalige Zeit macht das Ganze greifbar und schafft eine Aufbruchsstimmung, die ansteckt. Das ist für mich der Kern ihres Erfolgs.“
Alle Informationen zur Ausstellung sowie Online-Tickets sind auf der Website www.lokschuppen.de zu finden. Tipp: montags gibt es vergünstigte Familienkarten, freitags erhalten Senioren ermäßigte Tickets. Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Januar 2026.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Foto von links: Florian Englert, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim, Jubiläums-Familie Jochem, Andreas März, Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim, Thomas Walkenhorst, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Copyright Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim)

Eröffnungskonzert von „Suchers Seeoner Leidenschaften“ in Kloster Seeon

Eröffnungskonzert von „Suchers Seeoner Leidenschaften“ in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Die diesjährige Sommer-Kulturwoche im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon beginnt am Samstag, 9. August um 19:30 Uhr. Zum Auftakt verwandeln die beiden Sängerinnen Ana Beatriz Maia und Catalina Geyer sowie der Sänger Moses Lee den Seeoner Festsaal in einen Opernsaal.

Alle drei studieren Gesang an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Begleitet werden sie am Flügel von Cszinzka Redai, die an der Akademie unterrichtet. Sie haben ihr persönliches Wunschkonzert „Dein ist mein ganzes Herz“ zusammengestellt. Es werden die Melodien und Evergreens unter anderem von Guiseppe Verdi, Ruperto Chapí, Wolfgang Amadeus Mozart, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Johann Strauss und Leonard Bernstein erklingen. Moderiert wird der Abend von C. Bernd Sucher, Kurator der Kulturwoche.
Weiter geht es gleich am Sonntag, 10. August, um 19:30 Uhr im Restaurant Ex libris mit einer Lesung. C. Bernd Sucher hat den Schauspieler, Sprecher und Moderator Stefan Wilkening zum dritten Mal nach Seeon eingeladen und betrachtet mit ihm gemeinsam „William Shakespeare und die Liebe“. Im Mittelpunkt der szenischen Lesung stehen die Sonette und die oft unterschätzen erotischen Epen Shakespeares sowie bedeutende Dramen wie „Romeo und Julia“ oder „Hamlet“. Auch die Verse des Herzogs aus „Twelfe Night“ werden erklingen. Der Einlass mit Bewirtung (kleine Karte) beginnt um 18:30 Uhr.

Weitere Veranstaltungen

Weitere Veranstaltungen der Sommer-Kulturwoche: „Kein Geseire – Ein heiterer Abend über die jiddische Sprache“ mit Ingrid Resch und C. Bernd Sucher (Donnerstag, 14.8., 19.30 Uhr); Märchenbilder – Konzert mit Christina Biwank und Anne Schätz (Freitag, 15.8., 19:30 Uhr); „Wenn Männer von der Liebe träumen“ mit Clemens M Prokop, Penta Vocalis – Sängern der Regensburger Domspatzen und Manuela Bankl (Samstag, 16.8., 19:30 Uhr); Abschlussgottesdienst zur Kulturwoche (Sonntag, 17.8., 9 Uhr).
Tickets zu den Abendveranstaltungen sind über den Kloster-Seeon-Webshop (www.kloster-seeon.de/kultur-erleben), über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen oder vor Ort im Klosterladen Seeon erhältlich. Mehr Infos zum Programm unter www.kloster-seeon.de
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Moses Lee, Csinszka Redai, Ana Beatriz Maia, Catalina Geyer Copyright Theaterakademie August Everding)

Schon wieder: Mit Gift präparierte Taube im Landkreis Regensburg

Schon wieder: Mit Gift präparierte Taube im Landkreis Regensburg

Hilpoltstein / München / Bayern – Letzte Woche entdeckte eine Frau beim Gassiegehen in Regensburg ein tote Taube mit Pinken Federn. Nach dem das Tier vom LBV untersucht wurde stellte sich heraus: es war mit hochtoxischen Nervengift präpariert worden. Was wahrscheinlich als tödlicher Köder für Greifvögel gedacht war, ist auch für Kinder und andere Tiere gefährlich.

Am vergangenen Donnerstag (31. Juli) entdeckte eine Frau beim Gassigehen eine tote Taube auf dem Parkplatz des Regensburger Tierheims. Aufgrund der auffällig pink gefärbten Federn im Nacken brachte sie das Tier zur Greifvogelauffangstation des bayerischen Naturschutzverbands LBV in Regenstauf. Die Ergebnisse einer Untersuchung zeigen nun: Die Taube war mit dem hochtoxischen Nervengift Carbofuran präpariert worden,  vermutlich, um als tödlicher Köder für Greifvögel zu dienen. „Die Konzentration des Gifts war in diesem Fall besonders hoch und stellt auch für Menschen – insbesondere Kinder – sowie für Haustiere eine ernstzunehmende Gefahr dar. Wir bitten daher Eltern und Hundehalter, besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Bereits Hautkontakt kann gesundheitsschädlich sein“, warnt LBV-Biologin Nicole Meier. Bereits im Herbst letzten Jahres war es nur wenige Kilometer entfernt zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.

Lebender Giftköder um Greifvögel zu Töten

Die Spaziergängerin, die die tote Zuchttaube auf dem Tierheimparkplatz fand, war angesichts früherer Berichte über präparierte Tiere aus der Region sofort alarmiert. Auch bei den Mitarbeitenden in der Auffangstation schrillten die Alarmglocken, als sie die rosa gefärbten Federn im Nacken des Tieres sahen. Sie veranlassten sofort die toxikologische Untersuchung, die den Verdacht bestätigte: Die Taube war mit dem seit 2008 in der EU verbotenen Insektizid Carbofuran behandelt worden.
„Wir gehen davon aus, dass die Taube als lebender Giftköder eingesetzt werden sollte, um Greifvögel wie Wanderfalken oder Habichte gezielt zu töten. Diese jagen in der Luft andere Vögel – eine geschwächte Taube ist für sie ein attraktives Ziel“, erklärt Nicole Meier vom LBV. Möglich sei, dass manche Taubenzüchter auf diese Weise versuchten, ihre wertvolleren Tiere vor Greifvögeln zu schützen. Da Carbofuran auch über die Haut aufgenommen werden kann, sterben viele dieser sogenannten „Kamikazetauben“ selbst an dem Gift – so auch in diesem Fall in Pettendorf.

In Keinem der Fälle konnte man bis jetzt den Täter ermitteln

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich im November im nur fünf Kilometer entfernten Nittendorf ereignet: Dort wurde eine flugunfähige, stark geschwächte Zuchttaube gefunden. Die Schwungfedern des Tieres waren so stark gestutzt, dass es nicht mehr fliegen konnte. Auch sie sollte offenbar als lebender Köder dienen, konnte jedoch rechtzeitig gesichert und in der LBV-Auffangstation gesund gepflegt werden. Bereits 2023 war in derselben Region ein vergifteter Wanderfalke entdeckt worden – ein typisches Opfer solcher Köder, da Wanderfalken im Flug Jagd auf Vögel machen.
Trotz intensiver Ermittlungen konnte bislang in keinem der Fälle ein Täter ermittelt werden. Alle heimischen Greifvögel sind streng geschützt, ihre Tötung ist verboten und stellt eine Straftat dar. Mit dem Projekt „Tatort Natur“ machen der LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) auf diese Form von Umweltkriminalität aufmerksam. „Wer draußen unterwegs ist und einen toten Wildvogel oder einen möglichen Köder findet, sollte unbedingt die zuständige Polizeiinspektion informieren und uns Hinweise über www.tatort-natur.de geben“, appelliert Franziska Baur, Fachreferentin für Naturschutz bei der GLUS.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rennradfahrer Remco Evenepoel wechselt ab 2026 zu Red Bull – Bora – hansgrohe

Rennradfahrer Remco Evenepoel wechselt ab 2026 zu Red Bull – Bora – hansgrohe

Raubling / Landkreis Rosenheim – Der Rennradfahrer Remco Evenepoel, einer der prägendsten Fahrer seiner Generation, startet in ein neues Kapitel.  Er wird ab der kommenden Saison das Trikot von Red Bull – Bora – hansgrohe tragen.

Der belgische Ausnahmeathlet hat sich in jungen Jahren bereits in die Geschichtsbücher des Radsports eingeschrieben: Weltmeister, Olympiasieger, Grand-Tour-Sieger, Monument-Gewinner, nur wenige Fahrer haben sich in wenigen Jahren eine derart beeindruckende Bilanz erarbeitet.
Mit dem Wechsel zu Red Bull – Bora– hansgrohe richtet der 25-Jährige den Blick auf die nächste Phase seiner Karriere. Gemeinsam mit seinem neuen Team will er die größten sportlichen Herausforderungen angehen – mit dem klaren Ziel, bei den wichtigsten Rennen um Siege mitzufahren und Fans weltweit mit attraktivem Radsport zu begeistern.

Ankunft von Remco Evenepoel im Team ist mehr als nur ein Meilenstein für Red Bull – Bora – hansgrohe

„Remco steht für einen Anspruch. Er will nicht mitfahren – er will prägen“, sagt Ralph Denk, CEO von Red Bull – Bora – hansgrohe. „Remco bringt nicht nur außergewöhnliche sportliche Fähigkeiten mit, sondern auch eine bemerkenswerte Mentalität. Seine Zielstrebigkeit, seine Professionalität und sein unbedingter Wille zum Erfolg begeistern mich.“
Die Ankunft von Remco Evenepoel markiert für Red Bull – Bora– hansgrohe mehr als nur einen Meilenstein, sie ist ein starkes Signal. Mit neuem Selbstverständnis und klarer Ambition will sich das Team mittelfristig als attraktivste Adresse auf der internationalen Radsportbühne etablieren.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Wimpelübergabe“ der Pietlinger Jugend an die Feuerwehr Taching

„Wimpelübergabe“ der Pietlinger Jugend an die Feuerwehr Taching

Fridolfing / Pietling / Landkreis Traunstein – Nachdem vor wenigen Tagen der Tag der Jugendfeuerwehr in Pietling über die Bühne gegangen ist, wird im kommenden Jahr der Strandbadbereich von Taching am See das Mekka des Feuerwehrnachwuchses im Landkreis Traunstein.

 Den Staffelstab in Form des „Landkreis Wimpels“ der Jugendfeuerwehren hat eine Delegation aus Taching aus den Händen der Pietlinger Jugendfeuerwehrler bereits erhalten.
Um ein Haar wäre die „offizielle Übergabe“ der Veranstaltung gescheitert. Der Landkreiswimpel der Jugendfeuerwehren ist seit Jahrzehnten das Symbol dafür, dass die besitzende Feuerwehr den „Gastgeber“ für den folgenden Tag der Jugendfeuerwehr macht. Allerdings war der Pietlinger Feuerwehrnachwuchs bei der diesjährigen Veranstaltung einen Moment lang unachtsam und schon war der Wimpel spurlos verschwunden.

Nach Verhandlungen und einem „Limo-Angebot“ wurde der Wimpel doch übergeben

Als sich bei den Verantwortlichen Ratlosigkeit breit machte, gaben sich die Jugendfeuerwehrler aus Pittenhart zu erkennen. Diesen war der Wimpel „in die Hände gefallen“, bekräftigte der Nachwuchs glaubhaft. Zur Freude aller Beteiligten zeigten sich die „Diebe“ verhandlungsbereit und Fridolfings Bürgermeister und diesjähriger Schirmherr Johann Schild konnte gleich mit einem „respektablen Limo-Angebot“ glänzen, bei dem die Pittenharter bereits nach einem „kurzen hin und her“ eingeschlagen und das „Objekt der Begierde“ zurückgegeben haben.
Damit war der Weg für die Delegation aus Taching frei und die Verantwortlichen, allen voran Tachings 1. Bürgermeisterin Stefanie Lang und Kommandant Michael Lechner, nahmen den Wimpel im Beisein zahlreicher Jugendlicher aus den Händen des Pietlinger Kommandanten Johann Schild beziehungsweise des Schirmherrn sichtlich erfreut entgegen.

Zeltlager nächstes Jahr in Taching

Alle zwei Jahre veranstaltet der Kreisfeuerwehrverband Traunstein zusammen mit einer gastgebenden Feuerwehr ein dreitägiges Zeltlager. Das Strandbad in Taching ist mittlerweile die vierte Station dieser Jugendveranstaltung. Die Premiere erfolge in Kirchanschöring, anschließend gastierte man in Ruhpolding, ehe man im vergangenen Jahr in Seebruck ein großartiges Zeltlager durchführen durfte. Nun „gesellt“ sich Taching am See als Austragungsort in die Runde dazu. Zwischen 17. Juli und 19. Juli 2026 findet im Bereich des Strandbades das dreitägige Zeltlager statt. Darin integriert ist am 18. Juli auch der Tag der Jugendfeuerwehr.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier, Stefan Lohwieser Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern in Mühldorf am Inn nimmt Gestalt an

Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern in Mühldorf am Inn nimmt Gestalt an

Mühldorf am Inn – Seit dem Spatenstich im März dieses Jahres laufen die Arbeiten am neuen Amt für Ländliche Entwicklung in Mühldorf am Inn auf Hochtouren. Sämtliche Erdarbeiten sind bereits abgeschlossen und auch die beiden Treppenhäuser aus Stahlbeton sind bereits errichtet. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Von einem mobilen Notdach vor Regen geschützt, werden aktuell die Fassadenelemente aufgestellt. Auch die ersten Fenster des dreigeschossigen Holzbau-Hybridbaus werden bereits eingebaut. Der bereits fertiggestellte Teil der Fassade, Ecke Mariä-Himmelfahrt-Straße/Harthauser Straße, vermittelt schon jetzt einen guten Eindruck davon, wie das Gebäude später einmal aussehen wird.
Insgesamt liegen die Arbeiten damit voll im Zeitplan. Noch im August, so die aktuelle Planung des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, das für die Realisierung des Gebäudes verantwortlich ist, soll abschnittsweise der Innenausbau beginnen – mit den dafür nötigen Installationen und dem Trockenbau. Gleichzeitig werden die Zimmerer- und Holzbauarbeiten sowie die Dacharbeiten fortgesetzt. Diese sollen im Januar 2026 abgeschlossen werden. Im Herbst, zeitversetzt zum Verwaltungsgebäude, starten die Arbeiten am Parkhaus.

Verlegung des Amts aufgrund der Heimatstrategie 

Läuft alles weiterhin so reibungslos, könnte schon im Februar das Richtfest gefeiert werden, so die Planung. Die Fertigstellung des nachhaltigen Holz-Hybridbaus in Passivhausstandard sowie des Parkhauses ist für Ende 2026 geplant.
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern wird im Zuge der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung von München nach Mühldorf am Inn verlagert. Mit dem Bau wurde als Totalunternehmer die österreichische Firma Bau und Service Hillebrand GmbH beauftragt. Für die Qualitätssicherung zuständig ist als Generalplaner das Büro DÖMGES Generalplanung und Projektsteuerung GmbH aus Regensburg.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Hilfe in Haft: Diakonie Rosenheim baut Suchtberatung trotz Finanzdruck aus

Hilfe in Haft: Diakonie Rosenheim baut Suchtberatung trotz Finanzdruck aus

Rosenheim – Rund zwei Drittel aller Inhaftierten sind von einer Suchterkrankung betroffen. Umso wichtiger ist es, dass sie während ihrer Haftzeit durch eine qualifizierte Suchtberatung begleitet werden. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen erweitert die Diakonie Rosenheim nun ihr Angebot: Ab September verstärken zwei neue Fachkräfte das Team der Suchtberatung im Jugendvollzug der Justizvollzugsanstalt Laufen-Lebenau.

„Belastende Lebensumstände oder schwierige Biografien sind häufige Auslöser von Suchterkrankungen“, erzählt Bianka Schorcht, die im Bereich der externen Suchtberatung tätig ist. Besonders im Justizvollzug sind daher viele Inhaftierte betroffen. Mitarbeitende der externen Suchtberatung begleiten die Betroffenen während ihrer Haftzeit. „Die Begleitung dieser Menschen erfordert neben fachlicher Kompetenz auch ein hohes Maß an Erfahrung und Einfühlungsvermögen“, betont Monika Reuter, ebenfalls tätig in der externen Suchtberatung. Die Berater unterstützen bei der Aufarbeitung der individuellen Konsumgeschichte und helfen dabei, neue Perspektiven für die Zeit nach der Haft zu entwickeln. So leistet die externe Suchtberatung einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung.

Finanzierungslücken gefährden Versorgung

Trotz ihrer gesellschaftlichen Bedeutung steht die externe Suchtberatung seit Jahren unter großem finanziellem Druck. „Diese strukturelle Unterfinanzierung gefährdet auf Dauer ein bewährtes und wichtiges Angebot“, warnt Lena Lorenz, Bereichsleiterin der Fachambulanz für Suchterkrankungen der Diakonie Rosenheim. „Immer mehr Wohlfahrtsverbände müssen die Fortführung der externen Suchtberatung kritisch prüfen“, so Lorenz weiter.
Die derzeitigen Fördermittel reichen nicht aus, um die Angebote dauerhaft zu sichern. Pro Vollzeitstelle müssten jährlich rund 10.000 Euro aus Eigenmitteln der Träger aufgebracht werden. Auch Sachkosten und weitere Aufwendungen seien nicht ausreichend finanziert. „Die Finanzierung muss langfristig sichergestellt werden – zum Wohl der Betroffenen und im Sinne eines gelingenden Resozialisierungsprozesses“, appelliert Lorenz.

Erweiterung des Angebots ab September

Die Fachambulanz für Suchterkrankungen der Diakonie Rosenheim bietet bereits seit vielen Jahren externe Suchtberatung in den Justizvollzugsanstalten Bernau, Bad Reichenhall und Traunstein an. Ab September wird das Angebot nun auf den Jugendvollzug in der Justizvoll-zugsanstalt Laufen-Lebenau ausgeweitet. Zwei zusätzliche Fachkräfte verstärken dort das bestehende Team.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayerns Vögel brüten noch: Hecken erst im Oktober schneiden

Bayerns Vögel brüten noch: Hecken erst im Oktober schneiden

Hilpoltstein / Bayern – Vor dem nächsten Grillabend möchte so mancher bayerischer Gartenbesitzer seine Hecken noch in Form bringen. Doch wer zu schnell und unbedacht schneidet, erlebt mitunter eine traurige Überraschung: Amselküken, die im Dickicht der Hecke auf ihre Vogeleltern warten, sind nach dem Schnitt ungeschützt der Witterung ausgesetzt oder werden in kürzester Zeit von einem Nesträuber gefressen.

Damit das nicht passiert, bittet der LBV Gärtner um Geduld. Erst ab dem 1. Oktober, wenn die Brutzeit vorbei ist und die Vögel ihre Reviere im Garten aufgeben, dürfen laut Bundesnaturschutzgesetz Hecken und Bäume wieder geschnitten werden.
Der LBV erhält aktuell wieder Anrufe von Bürgern, die zum Teil radikale Heckenschnitte während der Brutzeit der bayerischen Gartenvögel melden. Die Besorgten berichten immer wieder von tot aufgefundenen Jungvögeln unter frisch gestutzten Hecken. „Schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken sind zurzeit erlaubt. Aber auch dabei sollte man vorher genau prüfen, ob fütternde Vogeleltern im Gebüsch ein und aus fliegen oder laut rufen, wenn man sich der Hecke nähert. Das deutet darauf hin, dass Jungvögel im Dickicht sitzen“, so die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson..
Jeder ist gesetzlich verpflichtet, beim Heckenschnitt darauf zu achten, dass Vögel und andere Wildtiere nicht mutwillig gestört und ihre Lebensstätten nicht zerstört werden. „Oft genügt es, einzelne Äste, die weit in den Weg ragen, abzuschneiden. Einen radikalen Schnitt, wie das auf den Stock setzen, sollte man erst am Ende der Wachstumsperiode im Oktober vornehmen“, empfiehlt Nelson.

Später Heckenschnitt spart Arbeit

Hecken sind wertvolle Lebensräume und bieten vielen Vögeln und Säugetieren optimale Rückzugsmöglichkeiten. Die Tiere ziehen hier ihren Nachwuchs auf und finden gute Versteckmöglichkeiten und sichere Schlafplätze. Manche Singvögel brüten im Sommer ein zweites Mal und werden durch einen zu frühen Heckenschnitt erheblich gestört. Auch aus botanischer Sicht ist Geduld gefragt. Oft erleben die Pflanzen einen zweiten Wachstumsschub. „Wer zu früh zur Heckenschere greift, muss meist ein zweites Mal schneiden und hat dabei mehr Arbeit. Am besten schneidet man Hecken in der laubfreien Zeit im Herbst“, so Angelika Nelson.
„Private Gärten und öffentliche Grünflächen sind enorm wichtige Lebensräume im urbanen Raum, besonders wenn sie naturnah mit heimischen Hecken und Sträuchern gestaltet sind. Diese Flächen tragen sowohl zur Artenvielfalt als auch zu einem angenehmen Stadtklima bei“, ergänzt die Biologin. Im Sinne des Klimaschutzes sollten kleinräumige Grünflächen in ihrer Strukturvielfalt in Bayerns Städten entsprechend geschützt werden.

Hintergrund:

Nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz dürfen Bäume außerhalb des Waldes, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht geschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Entfernung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung der Bäume.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kleinster Herzschrittmacher der Welt implantiert

Kleinster Herzschrittmacher der Welt implantiert

Rosenheim – Kaum größer als eine kleine Fingerspitze ist der kleinste Herzschrittmacher der Welt. Die Kardiokapsel ist ein vollständig geschlossenes System und wird innerhalb des Herzens platziert. Kardiologe, Dr. David Müller, langjähriger Oberarzt und einer der Spezialisten des Herzkatheter-Teams unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Christian Thilo am RoMed Klinikum Rosenheim, erklärt im Interview worum es geht.

Dr. David Müller erklärt im Interview für wen das gerät geeignet ist, wie es Implantiert wird und wie langlebig es ist.

Herr Dr. Müller, Herzschrittmacher gibt es schon seit Jahrzehnten. Wie fing alles an?
Dr. Müller: Der erste Herzschrittmacher wurde 1958 im Karolinska-Krankenhaus in Stockholm eingesetzt. In Deutschland fand die erste Implantation 1961 an der Uniklinik Düsseldorf statt. Damals waren die Geräte groß, unhandlich und hatten nur eine sehr kurze Batterielaufzeit. Das hat sich heute grundlegend verändert.

Wie hat sich die Technik seitdem weiterentwickelt?
Dr. Müller: Früher mussten die Schrittmacher im Bauchraum platziert werden, heute sind sie kaum größer als eine Streichholzschachtel und werden auf dem Brustmuskel implantiert. Die Batterien halten inzwischen viele Jahre. Auch die Schrittmacherkabel, die die Impulse weiterleiten, sind langlebiger geworden. Die neueste Generation, der sondenlose Herzschrittmacher, ist kaum größer als eine Fingerspitze – und kommt völlig ohne Kabel aus.

Was braucht es, um einen solchen Mini-Schrittmacher zu implantieren?
Dr. Müller: Ein operativer Eingriffsraum mit modernster Herzkathetertechnik ist unerlässlich. Mit unserem dritten Katheterlabor am RoMed Klinikum Rosenheim haben wir hier ideale Bedingungen. Wichtig ist auch die Erfahrung mit Katheterzugängen über die Leiste und natürlich spezielles Fachwissen, denn der Eingriff unterscheidet sich deutlich von der klassischen Schrittmacherimplantation.

Wie läuft die Implantation ab?
Dr. Müller: Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf und lokaler Betäubung. Über einen Venenzugang in der Leiste wird ein Katheter eingeführt, durch den der sondenlose Schrittmacher in die rechte Herzkammer platziert und dort verankert wird. Die gesamte Prozedur dauert etwa 40 bis 60 Minuten. Nach Entfernen des Katheters ist äußerlich nichts zu sehen – keine große Narbe, kein Aggregat.

Wie zuverlässig ist das Gerät?
Dr. Müller: Sehr zuverlässig. Die Batterie hält im Schnitt zehn bis 13 Jahre. Ist sie erschöpft, bleibt die Kardiokapsel im Herzen und ein neuer Schrittmacher kann zusätzlich implantiert werden. Bis zu drei Mini-Schrittmacher sind in der rechten Herzkammer möglich. In der Regel empfehlen wir den Patienten eine halbjährliche Abfrage des Gerätes.

Gibt es gesundheitliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Schrittmachern?
Dr. Müller: Ja, vor allem bei der Infektionsrate: Da keine Kabel und keine Schrittmachertasche unter der Haut vorhanden sind, entfällt eine häufige Ursache für Komplikationen. Auch Materialermüdung wie Kabelbruch ist ausgeschlossen. Zudem ist das System von außen nicht sichtbar, ein nicht zu unterschätzender Vorteil für viele Patienten.

Für welche Patienten ist der Mini-Schrittmacher besonders geeignet?
Dr. Müller: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht für alle Patienten, sondern vor allem für ältere Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko und einem Bedarf an rechtsventrikulärer Stimulation. Auch für Patienten mit einer früheren Schrittmacherinfektion oder einer Herzklappenentzündung sowie bei schwierigem Venenzugang über die oberen Extremitäten ist er eine ausgezeichnete Option.

Gibt es auch Neuigkeiten bei der herkömmlichen Schrittmachertherapie?
Dr. Müller: Das Krankheitsbild des einzelnen Patienten ist ausschlaggebend. Je nach Indikationsstellung wird individuell die effizienteste Therapie empfohlen. So gibt es beispielsweise in der Schrittmachertherapie mit herkömmlichen Aggregaten auch neue Stimulationsformen mit Platzierung der Sonden direkt am Reizleitungssystem des Herzens (conduction system pacing – CSP).

Was hat es mit diesen neuen Stimulationsformen auf sich?
Dr. Müller: Mit herkömmlichen Schrittmachern wird das Herz meist über die Spitze der rechten Herzkammer stimuliert – das ist funktional, aber nicht physiologisch. Eine dauerhafte Stimulation auf diesem Weg kann die Pumpkraft des Herzens mindern. CSP hingegen nutzt das körpereigene Reizleitungssystem. Dadurch wird das Herz auf natürlichem Weg erregt, was die Herzleistung erhält und einer stimulationsbedingten Herzschwäche vorbeugt.

Wie wird diese Methode durchgeführt?
Dr. Müller: Mithilfe eines 12-Kanal-EKGs und spezieller Messungen platzieren wir die Schrittmachersonde präzise an der Kammerscheidewand und erreichen so das linke Reizleitungssystem. Bei bestimmten Leitungsstörungen war früher der Einsatz zweier Sonden nötig. Mit dieser Methode reicht oft eine einzige, optimal platzierte Sonde.

Welche Voraussetzungen sind dafür nötig?
Dr. Müller: Vor allem fundiertes elektrophysiologisches Wissen – also ein tiefes Verständnis für die elektrische Erregung des Herzens. Diese Fähigkeiten haben wir hier im RoMed Klinikum gebündelt und die neuen Methoden vervollständigen das Leistungsspektrum in der Herzschrittmacher- und Defibrillatortherapie. Unser Ziel ist, jedem Patienten die Behandlung zukommen zu lassen, die medizinisch sinnvoll und auf ihn persönlich abgestimmt ist.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ACE nimmt Elterntaxis ins Visier: Schulweg-Checks in Rosenheim und Bad Aibling

ACE nimmt Elterntaxis ins Visier: Schulweg-Checks in Rosenheim und Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Zum Jubiläumsjahr, der ACE, (Europas Mobilitätsbegleiter, feierte Mitte Juli 60. Geburtstag) engagiert sich das Team bundesweit für die Schulwegsicherheit. Auch der ACE-Kreisvorstand Chiemseer Land hat sich an der Aktion beteiligt und an zwei Schulen im Zuständigkeitsbereich das Thema „Elterntaxi“ beleuchtet und das Schulumfeld gecheckt. Und gerade bei den Elterntaxis gibt es immer wieder größere Probleme, die zu gefährlichen Situationen führen.

Unter dem Motto „Easy Going – Schulweg-Index 2025“ waren seit dem 1. April etwa 700 Ehrenamtliche unterwegs, um die Schulwegsicherheit genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei standen zwei zentrale Fragen im Fokus: Wie sicher ist die Verkehrsinfrastruktur rund um Schulen? Wie beeinflusst der Bringverkehr durch Elterntaxis die Sicherheit der Kinder? Die Ergebnisse der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) durchgeführten Clubinitiative fließen in den „ACE-Schulweg-Index“ ein, der im Herbst ein Lagebild zur Schulwegsicherheit in Deutschland liefern wird.
Der Vorsitzende des ACE-Kreises Chiemseer Land, Dr. Marc Herzog, war zusammen mit Ursula Hildebrand, Regionalbeauftragte Club und Ehrenamt beim ACE, an der Luitpold-Grundschule in Bad Aibling und an der Prinzregentenschule in Rosenheim vor Ort.

Bewertung der Luitpold-Grundschule in Bad Aibling

In Bad Aibling wurden insgesamt nur Elterntaxis notiert, eines hielt im Halteverbot. Bei 45 Elterntaxis wurde die sicherere Gehwegseite zum Aussteigen gewählt. Und auch bei der Abfahrt der Elterntaxis gab es keine Probleme – gefährliches Wenden oder unnötiges Rückwärtsfahren blieben aus. Aber: Es wurde deutlich, dass die Schule an einer Straße liegt, in der viel los ist. So kommt es zum Beispiel an der Ampel immer wieder zu Rückstauungen. Seitens der Kommune hat man alles getan, um den Schulweg sicher zu machen, elf von 14 möglichen Punkten konnten Herzog und Hildebrand notieren. Somit konnten sowohl die Elterntaxi-Situation als auch die Infrastruktur an sich mit „sicher“ bewertet werden. Durch die vielen Fahrzeuge, die teilweise auch noch viel zu schnell unterwegs sind, relativiert sich diese Bewertung aber.

Bewertung der Prinzregentenschule in Rosenheim 

In Rosenheim an der Prinzregentenschule wurden insgesamt 47 Elterntaxis gezählt, 22 hielten im Halteverbot, zwei auf dem Gehweg und zwei in einer Einfahrt. Nur 21 Fahrzeugführende (44,7 Prozent) standen da, wo es erlaubt ist. Bei der Frage, auf welcher Seite die Kinder aussteigen, musste neunmal ein Ausstieg auf der Fahrerseite notiert werden, 38-mal stiegen die Kinder zur Gehwegseite aus (80,9 Prozent), die sicherere Variante.
Bei der Abfahrt der Elterntaxis musste neunmal unnötiges Rückwärtsfahren oder gefährliches Wenden notiert werden. 38 Fahrzeugführende (80,9 Prozent) verhielten sich hier richtig. In der Gesamtschau gab es hier die Bewertung „in Ordnung“ für die Elterntaxi-Situation. Allerdings herrscht zu Stoßzeiten pures Chaos in der Hohenzollernstraße. Lkw, Bus, Pkw und Radfahrende treffen aufeinander – Kinder queren in diesem Durcheinander die Fahrbahn. Für die Infrastruktur konnten Dr. Marc Herzog und Ursula Hildebrand elf von 14 möglichen Punkten vergeben – die Infrastruktur wird somit als „sicher“ bewertet. Positiv bewertet wurde der Einsatz von Schulweghelfern, die die Sicherheit für die Kinder erhöhen.

Ergebnisse sind kein Grund die Hände in den Schoß zu Legen

„In Ordnung“ beziehungsweise sogar „sicher“ aber bedeute in beiden Fällen nicht, dass man nun die Hände in den Schoß legen kann, so das ACE-Duo. „Wir appellieren an alle Eltern, ihre Kinder zumindest die letzten 200 Meter zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Seitens der Kommunen könnte geprüft werden, ob die Ausweisung von Elternhaltestellen möglich ist“, so Dr. Herzog. Das Halteverbot rund um die Schule könnte dann verschärft werden – „dies müsste dann allerdings auch kontrolliert werden“, so der Kreisvorsitzende.
Alle weiteren Infos zur diesjährigen Clubinitiative finden sich im Internet unter www.ace-clubinitiative.de.
(Quelle: Pressemitteilung ACE Auto Club Europa e.V. Kreis Chiemseer Land / Beitragsbild: Auch an der Prinzregentenschule in Rosenheim herrscht morgendliches Elterntaxi-Chaos. Copyright Hildebrand/ACE)

Volksmusi mit der Familienmusik Lang in Bad Aibling

Volksmusi mit der Familienmusik Lang in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Familienmusik Lang, Christian gemeinsam mit seinen Söhnen Gabriel und Elias, tritt am Donnerstag, 21. August von 19 Uhr bis 21:30 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling auf. Mit dabei ist diesmal auch  Stefan Funk.

Die vier Musikanten – in der Besetzung Ziach, Klarinette, Gitarre und Tuba – haben eine breite Mischung an traditionellen Volksmusikstücken im Repertoire. Die Familienmusik Lang gibts noch nicht so lange, zu hören waren sie letztes Jahr unter anderem beim Charivari Frühschoppen in Maxlrain und im Markus-Wasmeier-Museum in Schliersee.
Der Eintritt frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quell: Pressemitteilung AIB – KUR GmbH & Co.Kg / Beitragsbild: Familienmusik Lang Copyright Familienmusik Lang)