Musikalischer Nachmittag begeistert Rosenheimer Senioren

Musikalischer Nachmittag begeistert Rosenheimer Senioren

Rosenheim – Im ausverkauften Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim erlebten zahlreiche Senioren am 24. Oktober einen stimmungsvollen musikalischen Nachmittag. Auf Einladung von Pro Senioren Rosenheim in Kooperation mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation (Erich Fischer) wurde die Taschenbuchoper „Così fan tutte“ aufgeführt.

Unter der Leitung von Herrn Erkes überzeugte das Ensemble mit musikalischer Qualität und sorgte für Begeisterung im Publikum. Der Applaus am Ende der Aufführung zeigte, wie sehr die Besucher den Nachmittag genossen.
Ein besonderer Dank galt Schirmherr Paul Rothenfußer, der das Projekt tatkräftig unterstützte. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Förderung zahlreicher Partner, darunter die Ursula und Walter Schatt Stiftung, die Bürgerstiftung Rosenheim, die Josef-Gartner-Stiftung, die VR Bank Rosenheim, Lichtblick sowie die Stadt Rosenheim.
Dank einer Spende der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim konnten zudem kostenfreie Eintrittskarten an bedürftige Senioren aus Rosenheim verteilt werden.
Mit der Veranstaltung „Musik am Nachmittag“ wurde einmal mehr deutlich, wie Musik Freude schenken sowie Begegnung und Gemeinschaft stiften kann – ganz im Sinne einer lebendigen und zugänglichen Kultur für alle Generationen.
(Quelle: Pressemitteilung Pro Senioren Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sanierung für mehr Energieeffizienz: Gebäude der Verkehrspolizei Rosenheim wird energetisch fit für die Zukunft

Sanierung für mehr Energieeffizienz: Gebäude der Verkehrspolizei Rosenheim wird energetisch fit für die Zukunft

Pfraundorf / Landkreis Rosenheim – Das Staatliche Bauamt Rosenheim modernisiert derzeit das Gebäude der Verkehrspolizei Rosenheim in Pfraundorf. Ziel der Arbeiten ist eine Verbesserung der Energieeffizienz und der Gebäudetechnik. Die Sanierung soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Unweit des Pendlerparkplatzes an der A 8, in der Seestraße 2 in der Gemeinde Raubling, befindet sich das Gebäude der Verkehrspolizei Rosenheim: Ein Neubau aus den späten 70er Jahren.
Aus heutiger Sicht weist das Gebäude starke Mängel beim Wärmeschutz auf. Auch die veraltete Ölheizung ist regelmäßig defekt und nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Nach Abschluss der nötigen Vorplanungen lässt das zuständige Staatliche Bauamt Rosenheim das Gebäude der Verkehrspolizei nun umfangreich sanieren.
In einem ersten Schritt wurden die Kelleraußenwände im Sockelbereich gedämmt und die bestehende Holzfassade mit ihrer geringen Dämmungfähigkeit vollständig entfernt. Anschließend wurden die Fundamente für die Garagenverlängerung hergestellt und die darauf aufbauende Holzkonstruktion errichtet. Die Verlängerung der bestehenden Garagen ist nötig, weil die Einsatzfahrzeuge heutzutage größer und vor allem länger sind als noch in den 70er Jahren.

Ölheizung bereits durch eine Pelletheizung ersetzt

Aktuell wird das gesamte Gebäude im Gemeindeteil Pfraundorf eingerüstet, dann kommt das Dach an die Reihe. Die Dachkonstruktion des Gebäudes wird komplett erneuert und dadurch die Wärmedämmung verbessert. Sobald die Arbeiten am Dach abgeschlossen sind, kommen die Fenster an die Reihe. Die bestehenden Fensterelemente werden ausgetauscht und durch mehrfachverglaste Scheiben mit hoher Wärmedämmung ersetzt. Abschließend wird auch die Fassade mit leistungsstarker Wärmedämmung versehen und schließlich mit Holz verkleidet.
Der Tausch der reparaturanfälligen Ölheizung wurde bereits Anfang September, rechtzeitig vor der Heizperiode, abgeschlossen. Dafür wurde ein riesiger freistehender Schornstein abgebrochen. Ersetzt wurde die Ölheizung durch eine Pelletheizung, für die an der Fassade ein Edelstahlschornstein montiert wurde.

Schreiten die Arbeiten weiter wie geplant voran, kann die Sanierung Ende 2026 abgeschlossen werden. Die Kosten von rund 2,1 Millionen Euro trägt der Freistaat Bayern, der damit in die energetische Sanierung seiner staatseigenen Gebäude investiert.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Zeigt das Gebäude, nachdem die Holzfassade, die nur minimale Dämmfähigkeit hatte, entfernt wurde. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Fachlicher Austausch: Rosenheimer Pneumologietag widmet sich Entwicklungen in der Lungenheilkunde

Fachlicher Austausch: Rosenheimer Pneumologietag widmet sich Entwicklungen in der Lungenheilkunde

Rosenheim – Rund 80 Experten nahmen am diesjährigen Rosenheimer Pneumologietag unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Budweiser teil. Die Tagung, die unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. stand, bot ein vielfältiges Programm mit Themen von Atemwegsinfekten über Asthma bis hin zu Lungenkrebs und moderner Thoraxchirurgie. Der Austausch verdeutlichte den Fortschritt in der Lungenheilkunde.

Im Fokus der Veranstaltung standen aktuelle Entwicklungen in der Therapie von Atemwegsinfekten, Asthma und COPD, der Lungenfibrose sowie Lungenkarzinomen. Weitere Themen waren die Behandlung von Lungenembolien sowie die Diagnostik und Versorgung der pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck). Ergänzt wurde das Programm durch praxisnahe Vorträge über kardiovaskuläre Risiken bei nicht-erholsamen Schlaf und wirksamen Strategien zur Tabakentwöhnung. Ein besonderes Highlight bildeten der Vortrag und die Diskussion über moderne Ansätze zur robotischen Thoraxchirurgie. Prof. Dr. Nowak mit seinem Team zeigte Einblicke in diese innovative Behandlungsoptionen.

Infekte der tiefen Atemwege: Antibiotika nicht vorschnell einsetzen

Einen der Schwerpunkte des Pneumologietags bildeten neue Erkenntnisse zu Infekten der tiefen Atemwege und zur Lungenentzündung. Dr. Birgitt Mergen, Ärztliche Leiterin der RoMed-Krankenhaushygiene und Klinischen Infektiologie, warnte vor dem unkritischen Einsatz von Antibiotika. Häufig seien Viren, nicht Bakterien, die Auslöser solcher Infektionen. In diesen Fällen könne auf Antibiotika verzichtet werden, betonte sie, denn ihr Einsatz fördere Resistenzen und berge das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen.

COPD und Asthma: Fortschritt durch Biologika

Dr. Andreas Lechner, Facharzt im RoMed MVZ Pneumologie, und Franziska Roßberg, Leiterin des INNternisticums Rosenheim/Traunstein, berichteten über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der COPD und Asthma bronchiale. Neben inhalativen Medikamenten kommen zunehmend Biologika zum Einsatz – hochspezifische Antikörper, die gezielt in Krankheitsmechanismen eingreifen. Prof. Dr. Budweiser hob in der anschließenden Diskussionsrunde hervor, dass diese innovative Therapie eine „echte Aufbruchstimmung“ in der Behandlung obstruktiver Atemwegserkrankungen erzeugt hätte.

Lungenkrebs-Screening startet 2026

Großes Interesse fand der Beitrag von Oberarzt Dr. Stefan Jungbauer, Medizinische Klinik 3, der darlegte, dass selbst bei metastasiertem Lungenkrebs durch maßgeschneiderte Therapieverfahren es zunehmend gelingt, eine gute Lebensqualität und Prognose zu erreichen. Entscheidend bleibe jedoch die frühe Diagnose, unterstrich der Pneumologe. Mit Spannung verfolgte das Fachpublikum die Ankündigung, dass voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2026 das Lungenkrebs-Screening in der Region Rosenheim angeboten wird, in enger Kooperation des RoMed Klinikums Rosenheim und den umgebenden radiologischen Praxen.

Lungenembolie und pulmonale Hypertonie: interdisziplinär zum Erfolg

In einem gemeinsamen Vortrag hoben Oberarzt Dr. Matthias Keller, Medizinische Klinik 1, und Oberarzt Dr. Maximilian Schelkle, Medizinische Klinik 3, die enge Zusammenarbeit von Herz- und Lungenspezialisten hervor – ein Ansatz, der am RoMed Klinikum Rosenheim bereits erfolgreich gelebt wird. Besonders bei schweren Lungenembolien werden derzeit Studien durchgeführt, ob das Absaugen von Gerinnseln in verstopften Lungenschlagadern die Überlebenschancen verbessert. Auch über neue Medikamente zur pulmonalen Hypertonie, die kürzlich zugelassen wurden oder kurz davorstehen, wurde berichtet.

Robotische Thoraxchirurgie: Präzision und Sicherheit im OP

Einen eindrucksvollen Einblick in die Möglichkeiten der robotisch assistierten Thoraxchirurgie gaben Prof. Dr. Kai Nowak, Zentrumsleiter der Chirurgie an den RoMed Kliniken Rosenheim-Bad Aibling, und Departmentleiter der Thoraxchirurgie Dr. Johannes Müller. Dank ihrer Expertise wird diese Technik bereits erfolgreich bei der Entfernung bösartiger Lungentumoren mit hervorragenden Operationsergebnissen eingesetzt. Die Methode ermöglicht minimalinvasive Eingriffe, bietet Präzision und führt zu einer schnelleren Erholung der Patienten.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Budweiser leitet Prof. Dr. Nowak das Kooperative Lungenkrebszentrum Oberbayern-Süd, zu dem auch die Kliniken in Agatharied und Ebersberg gehören. Beide betonten, dass das Zentrum schon heute einen überregionalen Versorgungsauftrag erfüllt. Eine Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft wird im kommenden Jahr erwartet. Bereits jetzt werden dort über 200 neue Lungenkrebsfälle jährlich diagnostiziert und behandelt, damit zählt das Kooperative Lungenkrebszentrum Oberbayern-Süd zu den zehn größten Zentren Bayerns.

Pneumologietag „Ein voller Erfolg“

„Der Rosenheimer Pneumologietag war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg“ resümierte Prof. Dr. Budweiser. „Der fachübergreifende Austausch war hervorragend und hat erneut gezeigt, wie wichtig dieser Dialog für die Weiterentwicklung in der Lungenheilkunde ist. Wir konnten wertvolle Impulse aus neuesten Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie gewinnen. Ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung.“
(Quell: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Veranstalter und Referenten des Rosenheimer Pneumologietags:, Copyright RoMed Kliniken)

Öffentlicher Eislauf im Rosenheimer ROFA-Stadion

Öffentlicher Eislauf im Rosenheimer ROFA-Stadion

Rosenheim – Der öffentliche Eislauf findet in der kommenden Woche (KW 45) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 3. November: 13 bis 15:50 Uhr
Dienstag, 4. November: 13 bis 15:50 Uhr
Mittwoch, 5. November: 13 bis 15:50 Uhr
Donnerstag, 6. November: 13 bis 15:50 Uhr und 20:15 bis 22 Uhr
Freitag, 7. November: 13 bis 15:50 Uhr
Samstag, 8. November: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 9. November: 13 bis 15:50 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Oktober
Es ist der 304. Tag des gregorianischen Kalenders (der 305. in Schaltjahren), somit bleiben 61 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Christoph, Notburga, Quentin, Wolfgang

3 bekannte Geburtstagskinder:

Marco van Basten (1964 – ist ein ehemaliger niederländischer Fußballspieler in der niederländischen Nationalmannschaft sowie FIFA-Weltfußballer des Jahres (1988, 1992).

Peter Jackson (1961 – ist ein neuseeländischer Filmregisseur, Filmproduzent, Autor und mehrfacher Oscar-Preisträger, der vor allem für die von ihm geschaffenen monumentalen Tolkien-Verfilmungen des „Herrn der Ringe“ und des „Hobbits“ bekannt ist.)

Michael Landon (1936 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in der Rolle als „Little Joe“ in „Bonanza“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1864: Nevada wird 36. Bundesstaat der USA.
  • 1924: Die Vertreter von Sparkassen aus 29 Ländern beschließen am Abschlusstag des ersten internationalen Sparkassenkongresses in Mailand das Einführen des jährlichen Weltspartags.
  • 2011: Die Vereinten Nationen proklamieren 7 Milliarden Menschen auf der Erde.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Kreativ mit Stift und Pinsel: Zeichenkurse in Kloster Seeon

Kreativ mit Stift und Pinsel: Zeichenkurse in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Anlässlich der Ausstellung „Obacht, Bayern Ein Land und sein Klischee in historischen Humorpostkarten“ lädt das Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern zu zwei Zeichenkursen, mit Illustratorin und Kunstpädagogin Rosemarie Zacher, im Mesnerhaus von Kloster Seeon, ein. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können dabei ihre zeichnerische Fantasie entfalten, neue Techniken ausprobieren und sich von humorvollen Motiven rund um Bayern inspirieren lassen.

Für alle Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche heißt es am Freitag, 7. November von 15 Uhr bis Zirka 16:30 Uhr „Einfach Zeichen“. Unter der fachkundigen Anleitung der Kursleiterin werden Menschen, freche Fantasiefiguren, prächtige Portraits oder witzige Szenen auf Papier gebracht, oder einfach nur was „typisch Bayerisches“ wie Brezen, Berge oder Biergärten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, ein bunter, fröhlicher Nachmittag für die jungen Künstler von morgen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro.
Ein zweitägiger Zeichenkurs „Obacht! Neu gedacht …“ für Jugendliche und Erwachsene, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, findet am Samstag, 8. November von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 9. November von 9:30 Uhr bis 12 Uhr statt. Mit spitzem Bleistift oder zartem Pinsel, mit Schere, Papier und Schnipseln, aber vor allem entspannt mit guter Laune wird gezeichnet, coloriert, gedruckt und collagiert. So entstehen vielleicht ganz neue Ideen für ein humorvolles Bayern-Klischee im Postkartenformat. Anregungen und Ideen geben die historischen Postkarten der Ausstellung. Ein Kurs für alle, die Freude an künstlerischem Gestalten haben. Die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro für beide Tage.

Die Anmeldung zu beiden Workshops erfolgt schriftlich per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Infos unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright Rosemarie Zacher)

Kein Grund zum Gruseln: LBV zieht Halloween-Bilanz zu gefährdeten Fledermausarten

Kein Grund zum Gruseln: LBV zieht Halloween-Bilanz zu gefährdeten Fledermausarten

Hilpoltstein / Bayern – Sie fliegen lautlos durch die Nacht, flattern mit ihren dünnen, ledrigen Flügeln und erinnern an Vampire. Für viele Menschen haben Fledermäuse einen gewissen Gruselfaktor. Zu Halloween zieht der bayerische Naturschutzverband LBV deshalb Bilanz zu zwei gefährdeten Fledermäusen: der Großen und der Kleinen Hufeisennase.

Während die Artenschützer bei der Großen Hufeisennase mit über 200 Geburten einen neuen Rekord in der deutschlandweit letzten Wochenstube dieser Art feiern konnten, steht der Schutz der Kleinen Hufeisennase noch am Anfang. In der Fränkischen Schweiz wurden dieses Jahr nur zwölf Geburten gezählt. „Es ist erschreckend, wie wenig geeignete Jagdgebiete und Gebäude für Hufeisennasen und andere Fledermäuse überhaupt noch existieren,“ betont Alexander Gnatz, LBV-Gebietsbetreuer im Fledermaushaus Hohenburg. „Wir müssen weiterhin alles daransetzen, die Lebensräume dieser gefährdeten Arten zu schützen.“
Im LBV-Fledermaushaus im oberpfälzischen Hohenburg wächst seit 2010 die Kolonie der Großen Hufeisennase stetig an. Aktuell leben dort über 500 erwachsene Tiere, die über 220 Jungtiere in diesem Jahr zur Welt brachten. „Leider gab es 2025 auch 13 tote Jungtiere. Ein Siebenschläfer konnte in das Haus eindringen und fraß dort einige Fledermausbabys. Mit Abend- und Nachtwachen sowie dem Einbau von Kletterbarrieren konnten wir Schlimmeres verhindern“, berichtet LBV-Gebietsbetreuer Alexander Gnatz.

Schutzmaßnahmen zeigen Wirkung

Auch jagende Greifvögel wie Sperber und Turmfalken bedrohten die Fledermäuse beim Ausflug. Trotz dieser Herausforderungen zeigt die über Jahre steigende Geburtenrate, dass die Schutzmaßnahmen rund um das Fledermaushaus Wirkung zeigen. Für den endgültigen Aufschwung braucht diese in Deutschland vom Aussterben bedrohte Fledermausart weitere geeignete Quartiere in einer Landschaft mit ausreichend Insektennahrung. So plant der LBV bereits speziell an die Bedürfnisse der Hufeisennasen angepasste Fledermaustürme, in denen sich neue Wochenstuben bilden könnten.

Kleine Hufeisennase „stark gefährdet“ – Es gibt dennoch einen Grund zur Freude

Die Kleine Hufeisennase steht auf Bayerns Roter Liste mit „stark gefährdet“. „Während sich die Population in Südbayern dank zahlreicher Schutzmaßnahmen im Aufwärtstrend befindet, stehen die letzten Kleinen Hufeisennasen in der Fränkischen Schweiz jedoch kurz vor dem Aussterben. Genetische Analysen lassen vermuten, dass kaum mehr als 60 Individuen in der Region leben“, sagt LBV-Biologin Nicole Meier. Um diese kleine Population zu retten, startete der LBV 2023 das vom Bayerischen Naturschutzfonds und der Oberfranken Stiftung geförderte Projekt „Hilfe für Hufis“.
Seit mehreren Jahren werden die Kleinen Hufeisennasen nun mithilfe von Webcams in ihren Sommerquartieren überwacht. Das erlaubt es, die Tiere ohne Störung zu beobachten, Bestände zu kontrollieren und ihr Verhalten zu studieren. Nach ein paar schlechten Jahren konnten 2025 nun zwölf Geburten verzeichnet werden, doppelt so viele wie im Vorjahr. Zum ersten Mal seit fünf Jahren gab es außerdem im LBV-eigenen „Banzerhaus“ in Waischenfeld (Landkreis Bayreuth), einem von drei Fortpflanzungsquartieren in der Fränkischen Schweiz, zwei statt nur einer Geburt. „Unsere Freude war besonders groß, da heuer außerdem zum ersten Mal eine Videoaufzeichnung der Geburt einer Kleinen Hufeisennase gelang – ein ganz besonderer Moment für alle Beteiligten“, schwärmt LBV-Projektleiterin Nicole Meier.

Jede Fledermaus zählt: Einsatz für „Henriette“

Eines der beiden Jungtiere im Banzerhaus sorgte zwischenzeitlich für Aufregung. „Mit gerade einmal zwei Wochen wurde es bei einer Rangelei zwischen seiner Mama und einem aufdringlichen Männchen am Unterarm verletzt. Wir setzten alle Hebel in Bewegung, um zu helfen. Bei dieser Art kommt es auf jedes Individuum an“, betont Meier. Mitten in der Nacht rückten Tierärzte aus Augsburg und Nürnberg mit Röntgengerät und Narkoseaufbau an. Nachdem die Fledermaus-Mama zum Jagen ausgeflogen war, wurde das Kleine vorsichtig von einem Teammitglied des LBV aus der Kinderstube geholt. Nach Untersuchung und Behandlung wurde es zurückgehängt und kurz darauf von seiner Mutter wieder abgeholt. Dann hieß es: warten und hoffen. Zwei Wochen später absolvierte die kleine Fledermaus ihren ersten Flugversuch erfolgreich. Für ihren Winterschlaf suchen sich die Hufeisennasen jetzt geeignete Quartiere in den Höhlen der Fränkischen Schweiz. Im Frühjahr hofft das Team auf ein Wiedersehen mit der kleinen „Henriette“, wie sie die begeisterten Fans der LBV-Webcam im Online-Forum getauft haben.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Genussvoll essen und das Herz stärken

Genussvoll essen und das Herz stärken

Raubling / Landkreis Rosenheim – Eine gesunde Ernährung trägt entscheidend zur Stärkung von Herz und Kreislauf bei, insbesondere in Kombination mit regelmäßiger Bewegung. Welche Ernährungsweise das Herz unterstützt und worauf dabei besonders zu achten ist, erläutert Dipl.-Ökotrophologin Stephanie Schlegel in einem informativen Vortrag am 17. November.

Neben regelmäßiger Bewegung ist eine ausgewogene Ernährung zur Stärkung von Herz und Kreislauf ganz entscheidend. Doch was sind die Besonderheiten einer „herzgesunden“ Ernährung? Antworten bekommt man am Montag, 17. November von 18:30 bis 20 Uhr im Bürgerhaus Raubling, Holzbreitenweg 6, statt. Alle Bürger der Generation 55plus sind zu dieser kostenlosen Veranstaltung eingeladen.
Um Anmeldung bis zum 14. November beim Bürgerhaus Raubling, Telefon: 08035/8739488 oder E-Mail: buergerhaus-raubling@sd-obb.de wird gebeten.
Weitere Informationen erhält man von Ansprechpartnerin Christiane Huebner, Tel. 08031-3004-1209 oder poststelle@aelf-ro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 30. Oktober
Es ist der 303. Tag des gregorianischen Kalenders (der 304. in Schaltjahren), somit bleiben 62 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Alfons, Angelo, Dieter, Rupert

3 bekannte Geburtstagskinder:

Theodor Hänsch (1941– ist ein deutscher Physiker, ein Pionier der Laserspektroskopie und ein Träger des Nobelpreises für Physik 2005 „für Beiträge zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektrographie, einschließlich der Technik des optischen Frequenzkamms“.)

Diego Maradona (1960 – war ein bekannter argentinischer Fußballspieler und Fußballtrainer.)

Daniel Nathans (1928 – war ein US-amerikanischer Mikrobiologe, der zusammen mit Hamilton O. Smith und Werner Arber „für ihre Entdeckung der Restriktionsenzyme und der Anwendung dieser Enzyme in der Molekulargenetik“ den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1978 erhielt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1996: In Peking wird der Menschenrechtsaktivist Wang Dan in einem vierstündigen Verfahren zu elf Jahren Haft verurteilt, weil er das „sozialistische System“ habe stürzen wollen.
  • 1961: Die Wasserstoffbombe Zar wird über Nowaja Semlja gezündet. Die Detonation gilt bis heute als die größte je von Menschen verursachte Explosion.
  • 2009: Christine Lieberknecht wird vom Thüringer Landtag zur Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen gewählt. Lieberknecht ist damit die erste Politikerin der CDU in Deutschland, die Ministerpräsidentin wird und die erste Frau an der Spitze einer Landesregierung in den neuen Bundesländern.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Junior-Helfer-Kurs am Buß- und Bettag: Kinder lernen, im Notfall richtig zu handeln

Junior-Helfer-Kurs am Buß- und Bettag: Kinder lernen, im Notfall richtig zu handeln

Rosenheim – Am schulfreien Buß- und Bettag, 19. November, bietet der Familienstützpunkt in der Finsterwalderstraße in Rosenheim einen Junior-Helfer-Kurs für Kinder der dritten bis fünften Klasse an. Unter Anleitung des Bayerischen Roten Kreuzes lernen die Teilnehmer, wie man in Notfallsituationen Verantwortung übernimmt und richtig hilft.

Die Veranstaltung findet unter dem Motto „Man ist nie zu jung, um Helfer zu sein“ statt. Sie lernen an diesem Tag von Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes, wie man einen Notfall erkennt und wie man dann richtig handelt. Das geht vom Wählen des Notrufs bis hin zu konkreten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Junior-Helfer-Ausbildung fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Kinder, sondern stärkt gleichzeitig soziale Werte wie Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage.
Der Kurs geht von 9 bis 12 Uhr und kostet 8 Euro. Anmelden kann man sich direkt beim Familienstützpunkt unter Telefon 08031/ 7968201 oder per E-Mail an familienstuetzpunkt.fiwa@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

10 Jahre Kletterz’ Weyarn: Jubiläumsfeier mit vollem Programm rund ums Klettern

10 Jahre Kletterz’ Weyarn: Jubiläumsfeier mit vollem Programm rund ums Klettern

Weyarn / Landkreis Miesbach – Am Sonntag, 16. November, feiert das Kletterz’ in Weyarn sein zehnjähriges Bestehen. Von 10 bis 17 Uhr lädt die Kletterhalle Besucher zu einem bunten Programm rund ums Klettern ein, der Eintritt ist frei.

Das Kletterz’ in Weyarn wird zehn Jahre alt und das wird gefeiert: Am Sonntag, 16. November, findet ein großes Jubiläumsfest in der Kletterhalle statt.
Mit dabei ist Black Diamond mit ihrer Rocktour. Neben Speed-Klettern, Schnupper-Yoga und einem besonderen Highlight, einem Bett in der Kletterwand, gibt es zahlreiche Mitmachaktionen. Für Kinder wird gebastelt, während sportlich Ambitionierte bei der Kletter-Challenge mit Tombola ihr Können unter Beweis stellen können. Außerdem gibt es stündliches Schnupperklettern und Bouldern, viele Test’n’Try-Angebote, „Climb in the Dark“, einen großen Gebraucht-Griffemarkt, einen Fundgrubenverkauf zugunsten der Kids-Leistungsgruppe sowie eine Ausstellung von NEWSEED.
Alle Details zum Programm sind unter www.kletterz.de/events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Kletter- und Boulderzentrum Weyarn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 3. bis 14. November auf den Strecken München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg/Kufstein zu Fahrplanabweichungen, Teilausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Montag, 3., bis Freitag, 14. November, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.
Auf der Strecke München Hbf – Rosenheim – Kufstein kommt es von Montag, 3. bis Mittwoch, 5. November, ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Brannenburg und Rosenheim. Darüber hinaus kommt es auf der gleichen Strecke am Samstag, 8., und Sonntag, 9. November, ganztags in beiden Richtungen zum Ausfall fast aller Verbindungen zwischen München Hbf und Grafing Bahnhof und zu SEV mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim sowie am Donnerstag, 13. November nachts bei den letzten Verbindungen zusätzlich zu SEV mit Bussen zwischen Rosenheim und Brannenburg.
Auf der Strecke München Hbf – Rosenheim – Salzburg kommt es von Samstag, 8., bis Freitag, 14. November ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen zwischen München Hbf und Rosenheim sowie zu SEV mit Bussen zwischen Prien am Chiemsee und Übersee und Fahrtzeitänderungen zwischen Übersee und Freilassing.
Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)