Jordi Meeus gewinnt Brussels Cycling Classic: Red Bull – Bora – hansgrohe jubelt über Radsport-Erfolg

Jordi Meeus gewinnt Brussels Cycling Classic: Red Bull – Bora – hansgrohe jubelt über Radsport-Erfolg

Belgien / Raubling – Radsport-Profi Jordi Meeus hat die Brussels Cycling Classic 2026 gewonnen. Der Fahrer von Red Bull – Bora – hansgrohe setzte sich nach 206 Kilometern in einem Massensprint mit einem Tigersprung durch und feierte seinen bereits vierten Saisonsieg. 

Nach 206 Kilometern entschieden auf einer ansteigenden Zielgeraden ein paar Zentimeter zugunsten des 27-Jährigen, die er sich per Tigersprung gesichert hatte. Jordi feierte damit seinen vierten Saisonsieg, womit er bereits jetzt seinen Karrierebestwert aus dem Vorjahr einstellte. Das Siegkonto von Red Bull – Bora- hansgrohe hat er damit auf 21 gestellt.
Die Form stimmt damit eine vor Woche vor dem Copenhagen Sprint. Bei der zweiten Auflage des Rennens geht Jordi als Titelverteidiger an den Start.

Jordi Meeus über seinen Sieg „Auf der Ziellinie war ich mir ziemlich sicher, dass ich gewonnen habe, aber ich spürte auch, dass die Konkurrenz aufholte. Deswegen war ich froh, als die Linie dann da war und ich es gerade so geschafft habe. Es ging ziemlich bergauf und ich war schon mal kurz im Wind, deswegen bin ich dann erst relativ spät gestartet, aber ich denke, das habe ich ziemlich gut gemacht.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

KlinikClowns Bayern bringen mit Musik mehr Lebensfreude in Kliniken und Pflegeheime

KlinikClowns Bayern bringen mit Musik mehr Lebensfreude in Kliniken und Pflegeheime

Bayern / Rosenheim – Mit regelmäßigen Besuchen in Kliniken und Senioreneinrichtungen in ganz Bayern sorgen die KlinikClowns Bayern für mehr Lebensfreude bei kranken und pflegebedürftigen Menschen. Musik, Humor und Einfühlungsvermögen helfen dabei, Erinnerungen zu wecken, soziale Kontakte zu fördern und den Alltag vieler Patienten sowie Senioren aufzuhellen.

Insgesamt 77 Clowns engagieren sich für den Verein KlinikClowns Bayern e.V. und besuchen regelmäßig Menschen, die krank, pflegebedürftig oder von Demenz betroffen sind. Dabei setzen sie nicht nur auf Humor und zwischenmenschliche Nähe, sondern auch auf die verbindende Kraft der Musik.

Viele der Clowns haben Instrumente wie Ukulele, Gitarre oder Akkordeon dabei und gestalten ihre Besuche mit gemeinsamem Singen und Musizieren. Unter den Künstlern befinden sich auch professionelle Sänger, Instrumentalisten und Komponisten.

Musik weckt Erinnerungen und fördert Gemeinschaft

Besonders in Senioren- und Pflegeheimen zeigt Musik häufig eine besondere Wirkung. Altbekannte Melodien und Schlager regen Erinnerungen an und laden viele Bewohner zum Mitsingen ein. Menschen, die zuvor eher zurückhaltend oder teilnahmslos wirkten, beteiligen sich oft aktiv und erleben Momente der Freude und Gemeinschaft.
Gerade an Demenz erkrankte Senioren lassen die Traurigkeit, die häufig ihren Alltag prägt, hinter sich, und der Nebel des Vergessens lichtet sich. Immer wieder sind die Clowns und die Mitarbeiter in den Einrichtungen hocherstaunt, wie sicher ihnen altbekannte Melodien und Texte von den Lippen gehen und wie viel Freude, Selbstsicherheit und Mut ihnen das gibt.

Erfahrungen aus den Pflegeheimen

Mira Neumeier, die als KlinikClown in Pflegeheimen tätig ist, beschreibt ihre Erfahrungen so:
„Mit Clownerie und Musik energetisieren wir den Raum. Wir bringen den Bewohnern mehr Lebensfreude und steigern nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern auch ihre Kommunikations- und Erinnerungsfähigkeit. Gerade diejenigen, die vorher noch ganz in sich versunken waren, öffnen sich, erinnern sich an alte Liedtexte und singen mit.“

Verein finanziert Einsätze überwiegend durch Spenden

Der Verein finanziert die Einsätze seiner Clowns in derzeit 125 verschiedenen Einrichtungen überwiegend durch Spenden. Aktuell weist der Verein zudem auf eine besondere Unterstützungsmöglichkeit hin, den Song „Du und ich“ aus der CD „Freulein Lilo Musi“ und „Dr. Pipo“ anzuhören und mitzusingen.
Weitere Informationen zu den KlinikClowns Bayern und ihren Projekten stellt der Verein auf seiner Website bereit.
(Quelle: Pressemitteilung KlinikClowns Bayern e.V.  / Beitragsbild: Copyright Manfred Lehner)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 8. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass manche Schnecken über 10.000 winzige Zähne besitzen können?
Diese sitzen auf ihrer sogenannten Radula – einer rauen, zungenähnlichen Struktur im Mund.
Kaum sichtbar – aber erstaunlich effektiv!

Vielleicht unterschätzt Du heute nicht die kleinen Dinge.

Wir wünschen Dir einen starken Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Landkreis Traunstein: 41 neue Atemschutzgeräteträger für die Feuerwehren ausgebildet

Landkreis Traunstein: 41 neue Atemschutzgeräteträger für die Feuerwehren ausgebildet

Trostberg / Landkreis Traunstein – Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hat in den vergangenen Wochen 41 Feuerwehr-Einsatzkräfte erfolgreich zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Künftig stehen die Absolventen ihren Feuerwehren bei Bränden sowie Einsätzen mit gefährlichen Stoffen als speziell ausgebildete Kräfte zur Verfügung.

Unter der Leitung von Wolfgang Söldner in Traunstein und Josef Edelmann in Trostberg absolvierten die Teilnehmer eine mehrwöchige Ausbildung mit theoretischen und praktischen Inhalten. Dabei standen der sichere Umgang mit Atemschutzgeräten, Einsatztaktik sowie Menschenrettung in verrauchten Bereichen im Mittelpunkt.
„Gerade bei dieser Tätigkeit braucht es neben körperlicher Fitness auch viel an Fachwissen“, informiert der zuständige Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner und ergänzt, „daher legen wir in den Lehrgängen sehr großen Wert auf die sichere Handhabe der Atemschutzgeräte und geben den Einsatzkräften viel taktisches Einsatzwissen an die Hand“.

Die Ausbildung erfolgte in den Atemschutzübungsanlagen der Feuerwehren Traunstein und Trostberg. Insgesamt nahmen 19 Feuerwehrangehörige aus dem südlichen sowie 22 aus dem nördlichen Landkreis teil.

Ausbildung endet nicht mit dem Lehrgang

Mit dem erfolgreichen Abschluss dürfen die Teilnehmer künftig als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden. Die Ausbildung endet jedoch nicht mit dem Lehrgang: Regelmäßige Übungen und jährliche Belastungstests gehören weiterhin dazu.
Lobende Worte fand Stefan Thurner für die ehrenamtlichen Ausbilder: „Neben ihrem Feuerwehrdienst bei ihren Heimatfeuerwehren nehmen sie sich auch immer wieder die Zeit, um ihr Fachwissen sowie ihre Erfahrungen mit den Nachwuchskräften zu teilen“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 7. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Schwingungen länger bestehen, als wir sie wahrnehmen?
Unsere Ohren hören nur einen bestimmten Bereich.
Der Klang ist also noch da – nur nicht mehr für uns.

Vielleicht denkst Du heute daran, dass vieles weiterwirkt, auch wenn Du es nicht bemerkst.

Wir wünschen Dir einen nachklingenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Wöchentliche KlinikClown-Besuche im RoMed Klinikum Rosenheim bleiben gesichert

Wöchentliche KlinikClown-Besuche im RoMed Klinikum Rosenheim bleiben gesichert

Rosenheim – Die KlinikClowns werden auch künftig jede Woche die Kinderstationen im RoMed Klinikum Rosenheim besuchen. Möglich machen dies die Sparkassenstiftungen Zukunft für Stadt und Landkreis Rosenheim sowie der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V., die das Projekt weiterhin finanziell unterstützen.

Seit vielen Jahren sind die KlinikClowns ein fester Bestandteil des Alltags auf den Kinderstationen des RoMed Klinikums Rosenheim. Mit ihren regelmäßigen „Clownsvisiten“ besuchen sie die jungen Patienten direkt auf den Zimmern und sorgen für Momente der Freude, Ablenkung und Entlastung während des Krankenhausaufenthalts.

Unterstützt wird das Angebot seit 2007 durch den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. Seit inzwischen zehn Jahren beteiligen sich zudem die Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt Rosenheim und den Landkreis Rosenheim an der Finanzierung. Im vergangenen Jahr wurde das Engagement ausgeweitet: Die zuvor 14-tägigen Besuche der KlinikClowns finden seitdem wöchentlich statt.

11.500 Euro für wöchentliche Clownsvisiten

Die diesjährige Förderung wurde nun im RoMed Klinikum Rosenheim übergeben. Doris Räder von den Sparkassenstiftungen Zukunft sowie die Vorsitzende des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim e.V., Mihaela Hammer, und Schriftführerin Helene Lohner trafen dabei die KlinikClowns „Lulu“ und „Muck“.
Die Sparkassenstiftungen Zukunft unterstützen das Projekt in diesem Jahr mit 5.000 Euro. Weitere 6.500 Euro stellt der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. zur Verfügung. Damit kann das Angebot der wöchentlichen KlinikClown-Besuche auch weiterhin fortgeführt werden.

„Wer einmal gesehen hat, wie das Gesicht eines kranken Kindes aufleuchtet, wenn ‚Lulu‘ und ‚Muck‘ zur Tür hereinkommen, der versteht sofort, warum wir dieses Projekt seit so vielen Jahren mit vollem Herzen unterstützen“, so Mihaela Hammer.
Doris Räder ergänzt: „es freut uns sehr, auch in diesem Jahr wieder dieses tolle Projekt unterstützen zu können. Wir feiern in diesem Jahr 20 Jahre Sparkassenstiftungen Zukunft – 20 Jahre nachhaltig Gutes tun. Und das sieht man bei diesem Projekt ganz besonders“.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: von Links, Doris Räder, Andrea Andrade, Helene Lohner und Mihaela Hammer gemeinsam mit den beiden KlinikClowns Muck und Lulu. Copyright Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 6. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das Blau von Pfauenfedern durch Lichtbrechung entsteht?
Es ist eine Strukturfarbe – kein Farbstoff.
Farbe entsteht hier durch Physik.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Wir wünschen Dir einen farbenfrohen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Römerfest in Rosenheim: Lokschuppen bringt das Römische Reich in den Mangfallpark

Römerfest in Rosenheim: Lokschuppen bringt das Römische Reich in den Mangfallpark

Rosenheim – Rosenheim wird im Juni zur Bühne der Antike: Erstmals veranstaltet das Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim gemeinsam mit der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ein großes Römerfest im Mangfallpark. Am 20. und 21. Juni erwartet die Besucher ein Wochenende mit historischem Lagerleben, Schaukämpfen, Handwerksvorführungen und zahlreichen Mitmachangeboten für Familien.

Mehr als 100 Darsteller aus Deutschland, Österreich und Italien geben dabei Einblicke in den Alltag, das Militärwesen und das Handwerk vor rund 2.000 Jahren.
Auf mehreren Aktionsflächen erleben die Besucher zwischen 10 und 17 Uhr authentische Vorführungen und Darstellungen aus der Römerzeit. Gezeigt werden unter anderem Drill- und Formationsübungen römischer Soldaten, Reitervorführungen sowie historische Handwerkskunst. Darüber hinaus können die Gäste zeittypische Gewänder, Schmuck und Ausrüstungsgegenstände aus nächster Nähe kennenlernen.

Mitmachangebote für die ganze Familie

Auch Familien und Kinder kommen auf ihre Kosten. Geplant sind zahlreiche Mitmachangebote, darunter eine „römische Schule“, die jungen Besuchern das Leben in der Antike näherbringt.
Ein besonderer Schwerpunkt des Festes liegt auf dem direkten Austausch mit den Darstellern. Sie vermitteln faktenbasiertes Wissen über die römische Gesellschaft und stehen den Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Geschichte erlebbar machen

Für die Leiterin des Lokschuppens, Dr. Jennifer Morscheiser, ergänzt die Veranstaltung die aktuelle Römer-Ausstellung auf besondere Weise. Sie sagt:
„Bereits in der Römer-Ausstellung zeigen wir, wie bunt und vielfältig das Leben im Römischen Reich war, zum Beispiel durch die vielen Originale zum Anfassen. Mit der Veranstaltung können wir die Vergangenheit noch greifbarer machen. Es soll das Gefühl entstehen, mit einem ‚echten‘ Römer oder einer Römerin in Interaktion zu treten.“

Das Römerfest soll Geschichte nicht nur vermitteln, sondern erlebbar machen. Besucher können in die Welt der Antike eintauchen und einen Eindruck davon gewinnen, wie Menschen im Römischen Reich lebten, arbeiteten und kämpften.

Die wichtigsten Informationen zum Römerfest in Rosenheim

Wann?

  • Samstag, 20. Juni
  • Sonntag, 21. Juni
  • Jeweils von 10 bis 17 Uhr

Wo?

  • Mangfallpark Rosenheim

Eingänge

  • Haupteingang: Rathausstraße 23 (links neben der „Arche“)
  • Nebeneingang: Innstraße (links neben dem Kindergarten Klabautermann)

Eintritt

  • 5 Euro pro Person und Tag (ab 18 Jahren)
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt

Tickets

  • Vorverkauf ab sofort an den Kassen des Ausstellungszentrums Lokschuppen
  • Tageskasse an beiden Eingängen

Wichtiger Hinweis

  • Kartenzahlung ist ausschließlich am Haupteingang möglich

Verpflegung

  • Familienfreundlicher Imbissstand vor Ort
  • Eigene Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden

(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Die Legionäre der „Legio IX Hispana“ in originalgetreu nachgebildeter Rüstung. Copyright Uwe Herwegh)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 5. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass trockene Spaghetti beim Brechen meist in mehrere Stücke zerbrechen?
Das liegt an der Verteilung der Spannung im Material.
Ein kleines physikalisches Rätsel im Alltag.

Vielleicht nimmst Du heute Dinge genauer unter die Lupe.

Wir wünschen Dir einen spannenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Eduard Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 4. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Bienen ein Gefühl für Zeit haben?
Sie wissen genau, wann bestimmte Blüten besonders viel Nektar bieten.
Eine erstaunliche innere Uhr.

Vielleicht vertraust Du heute mehr auf Dein eigenes Timing.

Wir wünschen Dir einen rhythmischen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Wie Katzen ihre Liebe zeigen: Körpersignale und Laute richtig interpretieren

Wie Katzen ihre Liebe zeigen: Körpersignale und Laute richtig interpretieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Katzen wirken oft distanziert. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Auch Samtpfoten zeigen Zuneigung, auf ihre eigene, oft subtile Art. Für Halter lohnt es sich zu lernen, diese Signale richtig zu interpretieren. Denn was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, ist häufig ein klares Zeichen für Vertrauen und Bindung.

Um ihre Gefühle zu zeigen, setzen Katzen ihren gesamten Körper ein. Sie zu verstehen bedeutet daher nicht, dass man nur ins Gesicht oder in die Augen schauen muss. Vielmehr erzeugen viele kleine Gesten, Geräusche und Bewegungen im Zusammenspiel eine Botschaft.

Schnurren: Mehr als nur ein Wohlfühlgeräusch

Das Schnurren ist einer der bekanntesten und beliebtesten Laute, den Katzen von sich geben. Häufig hört man es, wenn sich ein Tier entspannt und sicher fühlt – etwa beim Streicheln oder im engen Kontakt mit vertrauten Menschen oder anderen Tieren. „Schnurren setzen Katzen gezielt zur Kommunikation ein. In entspannten Situationen kann es ein Ausdruck von Wohlbefinden sein“, erklärt Dr. Dunia Thiesen-Moussa, Fachtierärztin für Tierverhalten. „Aber auch zum Beschwichtigen des Sozialpartners sowie bei Angst, Stress oder Schmerz schnurren Katzen. Entscheidend ist also immer der Kontext.“

Köpfchen geben: Markieren mit Duftstoffen

Stupst eine Katze mit dem Kopf gegen Beine oder Hände, steckt dahinter mehr als die Suche nach Aufmerksamkeit. Die Samtpfoten markieren mit diesem Verhalten ihr Gegenüber mit Duftstoffen und signalisieren so ihre Verbundenheit: Du gehörst zu mir.

Aufrechter Schwanz: Ein freundliches Hallo

Ein hoch aufgerichteter Schwanz, oft leicht gebogen an der Spitze, gilt als typisches Begrüßungssignal. Besonders deutlich wird es, wenn die Katze ihrem Menschen so entgegenkommt. Das Verhalten zeigt Offenheit und Vertrauen und lädt zur Interaktion ein.

Langsames Blinzeln: Ein Zeichen der Wertschätzung

Wenn Katzen ihre Bezugsperson ruhig ansehen und dabei langsam blinzeln oder die Augen halb schließen, bedeutet das Zuneigung. „Als Halter kann man das sogar erwidern. Ein langsames Zurückblinzeln wird häufig positiv aufgenommen – sofern der Rest der eigenen Körpersprache dazu passt“, erklärt die Expertin. „Ein Anstarren sollte man hingegen vermeiden – das steht in der Katzensprache für Anspannung und potenzielle Bedrohung.“

Sanftes Treten mit den Pfoten: Verhalten aus der Kinderstube

„Beim sogenannten Milchtritt-Verhalten treten Katzen rhythmisch mit den Vorderpfoten. Dieses Verhalten stammt noch aus der Kittenzeit, dort regt es den Milchfluss bei der Mutter an“, so Dr. Thiesen-Moussa. Zeigen erwachsene Katzen den Milchtritt bei ihren Menschen, ist das ein Ausdruck von Wohlbefinden und Geborgenheit.

Zuneigung erkennen heißt Verhalten verstehen

All diese Zeichen der Zuneigung sind selten aufdringlich, dafür treten sie aber in großer Vielfalt auf. Halter, die ihre Tiere aufmerksam beobachten, können diese Körpersprache lesen. Stellen sie dann Verhaltensänderungen fest, könnte es ein Problem geben. Gegenseitiges Verständnis stärkt zudem die Bindung zwischen Mensch und Tier.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Da Kuah auf da Spur“: Touren verbinden Bio-Landwirtschaft im Mangfalltal mit Münchner Trinkwasser

„Da Kuah auf da Spur“: Touren verbinden Bio-Landwirtschaft im Mangfalltal mit Münchner Trinkwasser

Piding / Landkreis Berchtesgadener Land – Das Tourenprojekt der Molkerei Berchtesgadener Land wächst weiter: Zwei neue Wander- und Radrouten führen durch das Mangfalltal und zeigen, wie Bio-Landwirtschaft, Wasserschutz und die Trinkwasserversorgung Münchens zusammenhängen.

Mit dem Projekt „Da Kuah auf da Spur“ macht die Molkerei Berchtesgadener Land seit 2025 die Herkunft ihrer Milch zwischen Watzmann und Zugspitze erlebbar. Nach ersten Wanderrouten im Berchtesgadener Land und im Chiemgau wird das Angebot nun erweitert: Zwei neue Wander- und Fahrradtouren führen durch das Mangfalltal.

Im Mittelpunkt stehen das Wasserschloss Reisach und das Mangfalltal als wichtige Grundlage für die Trinkwasserversorgung der Stadt München. Dabei wird der Zusammenhang zwischen ökologischer Landwirtschaft und sauberem Trinkwasser deutlich gemacht.
Das Mangfalltal liefert rund 75 Prozent des Münchner Trinkwassers und das seit über 140 Jahren. Seit mehr als 30 Jahren schützen die Stadtwerke München das Einzugsgebiet, indem sie landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise unterstützen. Insgesamt 44 Betriebe liefern ihre Naturland-Bio-Milch an die Molkerei Berchtesgadener Land.

Wasserschutz und Bio-Landwirtschaft im Fokus

Die neuen Touren führen entlang von Wasserbauwerken, durch Wiesen und Wälder, die sowohl Nutzfläche als auch Schutzraum sind. Sie zeigen, wie nachhaltige Landwirtschaft zur Trinkwasserqualität beiträgt und welche Bedeutung ökologische Bewirtschaftung im Mangfalltal hat.
Das Wasserschloss Reisach spielt dabei eine zentrale Rolle. Von dort aus wird das Wasser gefasst und über ein Leitungssystem Richtung München weitergeleitet. Vor Ort und digital werden Zusammenhänge erklärt – etwa zu Wasserschutzgebieten oder Extensivierung. Biologische Landwirtschaft bedeutet hier, weniger Ertrag zugunsten von Boden, Wasser und Artenvielfalt zu akzeptieren.

Verbindung von Stadt und Land

Seit dem Start 2025 hat sich „Da Kuah auf da Spur“ als Projekt etabliert, das Stadt und Land miteinander verbindet. Die bisherigen Touren im Berchtesgadener Land und im Chiemgau vermitteln Wissen über Almwirtschaft, Biodiversität und alpine Kultur.

Die neuen Routen im Mangfalltal erweitern dieses Konzept und zeigen, dass Trinkwasserschutz und Bio-Landwirtschaft eng zusammengehören. Landwirtschaftliche Verantwortung reiche dabei über den Stall hinaus – bis hin zur Trinkwasserversorgung in der Großstadt.

Erlebnisrouten für unterschiedliche Ansprüche

Alle Touren sind frei zugänglich und digital aufbereitet. Sie richten sich an Wandernde, Radfahrende und Interessierte, die regionale Zusammenhänge besser verstehen möchten.
Die Wandertouren sowie die neue Fahrradtour sind unterschiedlich anspruchsvoll und über die Homepage der Molkerei Berchtesgadener Land sowie über komoot abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG / Beitragsbild: Familie Schwabenbauer bewirtschaftet ihren Bauernhof im Mangfalltal seit 1998 ökologisch nach den Naturland Richtlinien. Er ist einer von 44 Bio-Betrieben im Mangfalltal, die ihre Bio-Milch seit 2005 an die Molkerei Berchtesgadener Land liefern. Copyright Molkerei Berchtesgadener Land)