Karibik-Reggae-Streetfood-Festival feiert Premiere in Bruckmühl

Karibik-Reggae-Streetfood-Festival feiert Premiere in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Wenn mehrere Lkw-Ladungen Sand am Rathausplatz Bruckmühl abgeladen werden, dann steht etwas Besonderes an: Am Wochenende, 13. und 14. Juni, feiert das Karibik-Reggae-Streetfood-Festival Premiere. Im Bruck an der Leitha-Park sowie auf dem Straßenbereich davor entsteht eine kleine Urlaubsoase mit Liegestühlen, großer Bar, 16 Streetfoodtrucks und jeder Menge Karibik-Flair.

„Wer will, kann gerne auch seine Picknickdecke mitbringen und es sich im Park gemütlich machen. Live-Musik und DJ-Klänge sorgen für den akustischen Karibik-Touch“, beschreiben Silvia Mischi und Martina Neuhausen vom Bruckmühler Stadtmarketing.
Das Festivalgelände ist am Samstag von 12 bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag von 12 bis 19 Uhr.
Für echtes Beach-Feeling sorgen über 40 Tonnen Sand. Kinder dürfen sich auf Kinderschminken sowie eine große Schatzsuche nach Edelsteinen im Sand freuen (Bitte Sieb selber mitbringen.)

Kulinarisch reicht das Angebot von mexikanischen Burritos über jamaikanische Speisen, Langos und Burger bis hin zu Corndogs, Paella sowie Gambas und Calamaris.

Live-Musik und Reggae-Sounds an beiden Tagen

Musikalisch wird am Samstag ab 17.30 Uhr die „The Hot Stuff Jazzband“ die Besucher „in das karibisch angehauchte New Orleans“ entführen. Am Abend treten Mista Wicked & Riddim Disasta auf. Ihr Soundtrack ist der Reggae Jamaikas.
Am Sonntag sorgt Lancelot Scott gemeinsam mit seinem Duopartner für karibische Klänge im Mangfalltal. Als DJs und Klangchefs ist zudem das Roots Iration Soundsystem an beiden Tagen im Einsatz.

Kostenlose Parkplätze gibt es am Volksfestplatz in direkter Nachbarschaft zum Festivalgelände.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tiere suchen ein Zuhause: Happy – ein freundlicher Mischlingsrüde

Tiere suchen ein Zuhause: Happy – ein freundlicher Mischlingsrüde

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Happy ein freundlicher Mischlingsrüde der sich ein liebevolles Zuhause wünscht:

Happy ist ein Mischlingsrüde, geborenh Mitte Februar 2017, geimpft, entwurmt, gechipt und wiegt etwa 30 kg.
Er kam ursprünglich als Welpe aus Ungarn zu seinem Besitzer, der jedoch mittlerweile Wohnungsprobleme hat und deshalb den Hund im Tierheim Ostermünchen abgeben musste.

Happy ist freundlich und aufgeschlossen, anfangs jedoch etwas unsicher. Mit Futter ist er aber schnell bestechlich. Wenn er auftaut ist er überschwänglich, freundlich und springt gerne mal hoch. Mit anderen Hunden ist er je nach Sympathie verträglich.
Beim Gassigehen ist der Rüde viel am Schnüffeln, dennoch aber motiviert unterwegs.
Er braucht Menschen, die sein Wesen verstehen und ihm die Möglichkeit geben zu zeigen, welch toller Typ unter dem braunen Fell steckt.

Wenn jemand Happy persönlich kennen lernen will, bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Happy)

Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Happy
MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 29. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass einige Pflanzen auf Berührungen reagieren?
Sie können ihre Bewegungen oder ihr Wachstum anpassen.
Auch ohne Nervensystem reagieren sie auf ihre Umwelt.

Vielleicht gehst Du heute bewusster mit Deiner Umgebung um.

Wir wünschen Dir einen achtsamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Rosenheim: Gefahrenstelle für Radfahrer an der Ebersberger Straße wird beseitigt

Rosenheim: Gefahrenstelle für Radfahrer an der Ebersberger Straße wird beseitigt

Rosenheim – An der Ebersberger Straße auf Höhe der Pernauerstraße in Rosenheim wird derzeit eine Gefahrenstelle für Radfahrer beseitigt. Durch stark gewachsene Baumwurzeln hatten sich Betonplatten angehoben und beschädigt. Im Zuge der Arbeiten wird der Radweg erneuert und verbreitert, außerdem werden neue klimaresiliente Bäume gepflanzt.

Zum Schutz der Fahrradfahrer wurden vier Bäume, in der Ebersberger Straße, gefällt und der Radweg wird ausgebessert. Ein neuer Wurzelschutz wird angebracht und der Radweg verbreitert. Als Ersatz werden vier klimaresiliente Hainbuchen gepflanzt.
Die Arbeiten werden voraussichtlich zum Ende der Pfingstferien abgeschlossen sein. Bis dahin ist die stadteinwärts führende Geradeausspur in der Ebersberger Straße im Ampelbereich der Pernauerstraße gesperrt. Der Verkehr wird über die Linksabbiegerspur geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Edeka Hildebrandt und Sportbund DJK Rosenheim starten Kooperation mit Vereinskarte

Edeka Hildebrandt und Sportbund DJK Rosenheim starten Kooperation mit Vereinskarte

Rosenheim – Der Sportbund DJK Rosenheim e.V. und Edeka Hildebrandt haben eine neue Kooperation gestartet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Vereinssport in der Region zu unterstützen und gleichzeitig den lokalen Einzelhandel einzubinden.

Kern des Modells ist die neue Sportbund-Karte. Mitglieder des Vereins können diese bei Einkäufen einsetzen. Nach Angaben des Vereins wird ein Prozent des jeweiligen Einkaufswerts dem Vereinskonto gutgeschrieben. So wird jeder Einkauf zu einer einfachen Möglichkeit, den eigenen Verein nachhaltig zu unterstützen – ganz nach dem Prinzip: Karte einsetzen und Vereinskonto füllen.
„Wir sind sehr dankbar für diese besondere Form der Unterstützung. Die Sportbund-Karte bietet unseren Mitgliedern eine einfache Möglichkeit, den Verein im Alltag zu stärken. Gleichzeitig ist sie ein tolles Beispiel dafür, wie lokale Partnerschaften den Sport nachhaltig fördern können“, heißt es aus der Geschäftsstelle des Sportbunds.

Die Karten sind ab sofort über die Geschäftsstelle des Vereins erhältlich und können direkt bei den Einkäufen genutzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung DJK Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolischer Start der Kooperation: Bei der Übergabe der Sportbund-Karten freuen sich das Maskottchen von EDEKA, Mitarbeiter von EDEKA Hildebrandt sowie die Leitung der Geschäftsstelle des Sportbund DJK Rosenheim e.V. über die neue Partnerschaft. Copyright DJK Rosenheim e.V.)

Starbulls Rosenheim: Schon 1.209 Dauerkarten für Saison 2026/27 verkauft

Starbulls Rosenheim: Schon 1.209 Dauerkarten für Saison 2026/27 verkauft

Rosenheim – Bei den Starbulls Rosenheim läuft der Dauerkartenverkauf für die Saison 2026/27 weiterhin erfolgreich. Nach Angaben des Vereins wurden bislang bereits 1.209 Dauerkarten verkauft. Gleichzeitig endet am Sonntag die Frist zur Verlängerung bestehender Sitzplatz-Dauerkarten.

Die Starbulls Rosenheim ziehen eine positive Zwischenbilanz beim Dauerkartenverkauf für die kommende Saison. Nach aktuellem Stand wurden bereits 1.209 Dauerkarten verkauft.
Der Verein erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Inhaber bestehender Sitzplatz-Dauerkarten ihren Platz nur noch bis einschließlich Sonntag verlängern können. Danach werden nicht verlängerte Plätze für den freien Verkauf freigegeben.

Wie die Starbulls weiter mitteilen, verschiebt sich der Beginn des freien Verkaufs aufgrund technischer Prüfungen des Saalplans sowie des Freischaltungsprozesses. Der freie Verkauf startet nun am Dienstag um 9 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Dave Löffler)

Berggottesdienst unter der Kampenwand: Dekanat Rosenheim lädt zur Feier an der Steinlingalm ein

Berggottesdienst unter der Kampenwand: Dekanat Rosenheim lädt zur Feier an der Steinlingalm ein

Kampenwand / Rosenheim – Das Evang.-Luth. Dekanat Rosenheim lädt am Sonntag, 19. Juli, zum Berggottesdienst unter der Kampenwand ein. Die Feier beginnt um 11 Uhr an der Kapelle an der Steinlingalm und steht unter dem Motto „Gott stillt Hunger“.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen Fragen nach Sehnsucht, Gemeinschaft, Hoffnung und Sinn im Leben. Gestaltet wird die Feier von Dekanin Dagmar Häfner-Becker gemeinsam mit Pfarrern des Dekanats. Für die musikalische Begleitung sorgen Posaunenchöre aus dem Kirchenkreis sowie die Hafenstoaner Alphornbläser.
Die Steinlingalm ist mit der Kampenwandbahn erreichbar. Von der Bergstation führt ein etwa 30-minütiger Fußweg über einen leichten Bergweg zur Kapelle. Alternativ ist die Alm auch zu Fuß erreichbar – entweder von der Talstation der Kampenwandbahn oder vom Parkplatz Hintergschwendt aus.

Die Veranstalter empfehlen wetterfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk. Sollte das Wetter keinen Gottesdienst im Freien zulassen, findet die Feier um 11.15 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Aschau statt.
Aktuelle Informationen zum Veranstaltungsort gibt es am Morgen des 19. Juli auf der Homepage des Dekanats: dekanat-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Dietrich-Bonhoeffer-Akademie – Evang. Bildungswerk Rosenheim – Ebersberg gGmbH / Beitragsbild: Copyright elkb/mckee)

Rosenheim 2010 von oben: Neue Luftbilder im Projekt #CrowdsourcingRosenheim

Rosenheim 2010 von oben: Neue Luftbilder im Projekt #CrowdsourcingRosenheim

Rosenheim – Das Stadtarchiv Rosenheim veröffentlicht neue Luftbilder aus dem Jahr 2010 und ruft Bürger zur Mitarbeit im Projekt #CrowdsourcingRosenheim auf. Die Aufnahmen zeigen Rosenheim aus der Vogelperspektive und dokumentieren den Wandel der Stadt. Interessierte können Orte, Gebäude und Details online identifizieren und beschreiben.

„Gerade rund um die Landesgartenschau hat sich das Erscheinungsbild unserer Stadt vielerorts nachhaltig verändert. Die Aufnahmen halten diesen Wandel aus einer außergewöhnlichen Perspektive fest und ermöglichen einen einzigartigen Blick auf Rosenheim,“ so Stadtarchivleiter Dr. Christian Höschler.
Die Bilder zeigen nicht nur die verschiedenen Stadtteile, sondern auch markante Gebäude, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Wahrzeichen aus der Vogelperspektive. Ziel der Mitmachaktion ist es, möglichst viele Orte, Ansichten und Details gemeinsam zu identifizieren und zu beschreiben.

Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Alle Beiträge werden vor der Veröffentlichung vom Stadtarchiv geprüft. Alle Informationen zum Projekt gibt es unter www.stadtarchiv.de/mitmachen
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Eines von mehreren hundert Luftbildern aus dem Jahr 2010, die im Rahmen des Projekts #CrowdsourcingRosenheim bearbeitet werden können. Foto: Stadtarchiv Rosenheim, F BERG 147.)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 28. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Pinguine unter Tausenden ihre Partner am Ruf erkennen?
Jede Stimme ist einzigartig.
So finden sie sich selbst in großen Gruppen wieder.

Vielleicht hörst Du heute genauer hin, wenn jemand zu Dir spricht.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 27. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Smartphone permanent mit Funkzellen kommuniziert?
So wird immer die beste Verbindung gewährleistet.
Ein unsichtbares Netzwerk hält alles verbunden. 

Vielleicht denkst Du heute daran, wie wichtig Verbindungen sind.

Wir wünschen Dir einen verbundenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Gisela Schreiner)

Letzter Herzenswunsch erfüllt: Johann kehrt noch einmal auf den Wendelstein zurück

Letzter Herzenswunsch erfüllt: Johann kehrt noch einmal auf den Wendelstein zurück

Rosenheim – Mit der Unterstützung des Herzenswunsch-Teams des BRK konnte Johann aus dem Raum Rosenheim trotz schwerer ALS-Erkrankung noch einmal den Wendelstein besuchen. Die Fahrt auf seinen langjährigen Hausberg wurde für ihn und seine Frau zu einem besonderen Ausflug mit vielen persönlichen Erinnerungen.

Johann verbrachte immer viel Zeit in den Bergen, doch der Wendelstein war sein Hausberg. Auf der Mitteralm hielt er sich in seiner Jugend teilweise wochenlang auf. Für ihn ist es ein wichtiger Ort, weshalb er dort vor über 50 Jahren seine Verlobung feierte und weshalb sein sehnlichster Wunsch war: noch einmal auf den Wendelstein.

Mit den gemeinsamen Kindern war er später öfter in den Bergen und auch mal im abschüssigen Gelände unterwegs. Wenn die Bahn nicht fuhr, wurden die Gleise als Pfad genutzt, für die Kinder war es etwas Besonders, wenn der Papa „Verbotenes“ erlaubte. Später erhielt die Zimmerei von Johann den Auftrag das Berghotel mit Schindeln einzudecken, das war eine bedeutsame Arbeit für ihn und seine Familie. Wieder eine enge Verbindung mehr zum Wendelstein.

Diagnose ALS verändert Lebenspläne – Herzenswunsch wird möglich gemacht

Nachdem Johann den Betrieb an die nächste Generation übergab, bekam er die Diagnose ALS. Nichts war, wie es sein sollte. Eigentlich wollten er und seine Frau den Ruhestand in den Bergen oder mit Reisen verbringen. Diese Pläne waren mit dem schnellen Verlauf der Krankheit nicht mehr greifbar.
Johann wünschte sich nun noch einmal seinen Lieblingsberg zu besuchen. Die Unterstützung des Herzenswunsch Teams des BRK wurde angefragt. Und so konnte der Wunsch von Johann umgesetzt werden. Mittlerweile auf den Rollstuhl angewiesen, waren die Möglichkeiten dennoch begrenzt.

Emotionale Bergfahrt mit besonderem Halt an der Mitteralm

Bei schönstem Wetter ging es mit der Zahnradbahn den Berg hinauf, oben angekommen stärkten sich alle mit einer kleinen Brotzeit. Da der Weg zum Gipfel alpines Gelände ist, wurde die Sternwarte angefragt, ob man ihren Lift zum Gipfel nutzten kann, um diesen Wunsch zu erfüllen.
Mit großem Engagement wurde unterstützt und es gab sogar eine exklusive Führung im Observatorium. 

Nach einem Kaffee nahm die Gruppe die letzte Bahnfahrt ins Tal, auf Höhe der Mitteralm stoppte sie extra, damit Johann einen letzten Blick auf die Alm hatte. Ein schöner und zugleich trauriger Moment.
Müde von den vielen Eindrücken und der frischen Bergluft wurde Johann mit seiner Frau Irmi anschließend wieder nach Hause gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Die Ausflugsgruppe rund um Johann vor der Zahnradbahn Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Weniger Mehlschwalben und Mauersegler in Bayern: Vogelzählung zeigt Rückgang bei Gartenvögeln

Weniger Mehlschwalben und Mauersegler in Bayern: Vogelzählung zeigt Rückgang bei Gartenvögeln

Bayern / Rosenheim – Bei der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ in Bayern haben Teilnehmer erneut deutlich weniger Vögel gezählt als noch vor einigen Jahren. Vor allem Insektenjäger wie Mauersegler und Mehlschwalben wurden seltener beobachtet. Darauf weisen die Ergebnisse der gemeinsamen Mitmachaktion des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und des NABU hin. Insgesamt beteiligten sich rund 10.800 Menschen aus mehr als 7.300 Gärten im Freistaat und meldeten etwa 190.000 Vögel.

Nach Angaben des LBV wurden im Durchschnitt fast zehn Vögel weniger pro Garten gezählt als noch vor zehn Jahren. Besonders auffällig sei der Rückgang bei Arten, die sich von Fluginsekten ernähren. Obwohl das Wetter am Zählwochenende vielerorts warm und trocken war, wurden Mauersegler und Mehlschwalben nur in geringer Zahl gemeldet.
„Dass selbst bei gutem Flugwetter weniger Tiere beobachtet wurden, bereitet uns Sorge. Der Rückgang der Fluginsekten macht sich offenbar immer stärker bemerkbar“, ordnet LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson die Ergebnisse ein.

Neben dem schwindenden Nahrungsangebot fehlen vielen Gebäudebrütern zudem geeignete Nistplätze. Mauersegler und Mehlschwalben brüten häufig an Häusern und sind auf passende Strukturen angewiesen. Der LBV empfiehlt deshalb unter anderem künstliche Nisthilfen oder kleine Lehmpfützen im Garten, damit Mehlschwalben Material für ihre Nester finden können.

Finkenvögel derzeit stabil

Etwas entspannter ist die Lage nach Einschätzung des LBV bei mehreren Finkenarten. Derzeit gebe es in Bayern keine Hinweise auf eine größere Ausbreitung von Trichomonaden. Die Parasiten können von Vogel zu Vogel übertragen werden und führen häufig zum Tod der Tiere.
Grünfink, Buchfink und Stieglitz wurden laut LBV in niedrigen, aber stabilen Zahlen gemeldet. Dennoch bleibt insbesondere der Grünfink im Fokus der Naturschützer.

„Den Grünfink werden wir in den kommenden Jahren trotzdem genau im Blick behalten. Denn seit dem massiven Einbruch durch die Krankheit vor mehr als zehn Jahren, hat sich der Bestand nicht erholt“, so Angelika Nelson.

Der Verband weist außerdem darauf hin, wie wichtig saubere Futterstellen und Vogeltränken sind. Regelmäßige Reinigung könne helfen, die Ausbreitung von Krankheiten unter Gartenvögeln zu reduzieren.

Haussperling bleibt häufigster Gartenvogel

An der Spitze der meistbeobachteten Arten in Bayerns Gärten gab es auch 2026 kaum Veränderungen. Der Haussperling belegt erneut Platz eins, gefolgt von Amsel und Star. Auf den weiteren Plätzen folgen Kohlmeise, Feldsperling und Blaumeise. Elster und Rabenkrähe liegen auf den Rängen sieben und acht.
Der Mauersegler fiel in diesem Jahr auf Platz neun zurück. Die Mehlschwalbe schaffte es nicht mehr unter die zehn häufigsten Arten. Neu in den Top Ten ist dagegen die Ringeltaube.

„Die Ringeltaube ist sehr anpassungsfähig. Sie findet auch in Städten und Siedlungen Brutplätze und ausreichend Nahrung und wird deshalb in Bayerns Gärten immer häufiger beobachtet“, so die LBV-Vogelexpertin.

Vogelstimmen und Apps spielen größere Rolle

Bei der Zählung wurden zunehmend auch Vogelstimmen zur Bestimmung genutzt. Arten wie Mönchsgrasmücke oder Girlitz seien oft eher zu hören als zu sehen. Unterstützt würden viele Teilnehmer inzwischen durch KI-gestützte Bestimmungs-Apps.

Naturnahe Gärten als Rückzugsorte

Trotz des allgemeinen Rückgangs beobachteten viele Teilnehmer in naturnah gestalteten Gärten weiterhin eine vergleichsweise hohe Artenvielfalt. Besonders Gärten mit Wildblumen, Hecken und wenig gemähten Flächen bieten Insekten und Vögeln wichtige Lebensräume.
„Gerade der mähfreie Mai zeigt, wie schnell die Natur reagiert, wenn man ihr etwas Raum lässt“, sagt Nelson.

Der LBV empfiehlt unter anderem heimische Pflanzen, selteneres Mähen und den Verzicht auf Pestizide. Naturnahe Gärten könnten zwar keine großen Schutzgebiete ersetzen, aber wichtige Rückzugsorte im Siedlungsraum schaffen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)