„La dolce vita bavarese“: Hilfsorganisationen feiern Sommerfest in Ruhpolding

„La dolce vita bavarese“: Hilfsorganisationen feiern Sommerfest in Ruhpolding

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Nach den kräftezehrenden Wochen des Waldbrandeinsatzes am Saurüsselkopf stand in Ruhpolding wieder das Miteinander im Mittelpunkt. Beim Sommerfest der Hilfsorganisationen feierten Einsatzkräfte, Familien und Gäste gemeinsam – mit Musik, Kulinarik und einem abwechslungsreichen Programm.

Das Sommerfest der Hilfsorganisationen bot den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Ruhpolding sowie den beteiligten Hilfsorganisationen die Gelegenheit, nach dem langwierigen Waldbrandeinsatz am Saurüsselkopf gemeinsam durchzuatmen. Trotz der ausgelassenen Stimmung blieb der Großeinsatz an vielen Tischen Gesprächsthema.

Buntes Programm für die ganze Familie

Kinder und Familien kamen bei dem Fest auf ihre Kosten. Gemeinsam mit DLRG, Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr wurden unter anderem Kinderschminken, Wasserspiele, eine Hüpfburg, Rundfahrten im Feuerwehrauto, Glücksrad, Popcorn und weitere Mitmachaktionen angeboten.
Im Feuerwehrhaus erinnerte eine Ausstellung mit Bildern und Videos an den Waldbrandeinsatz am Saurüsselkopf. Ergänzt wurde sie durch mehrere „Danke“-Banner für alle beteiligten Einsatzkräfte und Unterstützer.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Danzlmusi „Rauschberg 4 Klang“, die Rauschberger Musikkapelle sowie am Abend die Band „Bast scho“.

Bürgermeister würdigt Einsatzkräfte

In seiner Ansprache würdigte Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer den Einsatz aller beteiligten Hilfsorganisationen während des Waldbrandes. „Der mehrwöchige Einsatz hat den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern sowie allen beteiligten Hilfsorganisationen außerordentlich viel abverlangt“, betonte er. Gleichzeitig hob er die beispielhafte Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen hervor und sprach allen Einsatzkräften den ausdrücklichen Dank sowie die Anerkennung der Gemeinde Ruhpolding aus.

Zudem überreichte Sandra Pfnür Spendenschecks in Höhe von jeweils 225 Euro an die Bergwacht und die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding. Die Spenden stammten aus Einzelspenden sowie einer Versteigerung handgestrickter Kuscheltiere.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Auszeichnung für naturnahe Gärten: Bereits über 7.800 „Vogelfreundliche Gärten“ in Bayern ausgezeichnet

Auszeichnung für naturnahe Gärten: Bereits über 7.800 „Vogelfreundliche Gärten“ in Bayern ausgezeichnet

Bayern / Rosenheim – Immer mehr Gartenbesitzer in Bayern setzen auf Artenvielfalt statt Schotterflächen. Bereits mehr als 7.800 private Gärten wurden als „Vogelfreundlicher Garten“ ausgezeichnet. Das Projekt von LBV und Bayerischem Landesamt für Umwelt läuft auch in diesem Sommer weiter.

Naturnahe Gärten leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Deshalb zeichnen der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und das Bayerische Artenschutzzentrum im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) private Gärten aus, die Vögeln, Insekten und anderen Wildtieren einen geeigneten Lebensraum bieten.

Nach Angaben der Projektpartner tragen inzwischen bayernweit mehr als 7.800 Gärten die Plakette „Vogelfreundlicher Garten“. Auch in diesem Sommer sind ehrenamtliche Gartenjurys unterwegs, um weitere naturnahe Gärten zu bewerten.

Naturgärten bieten Lebensraum für viele Tierarten

Dass von naturnahen Gärten nicht nur Vögel profitieren, zeigt das Beispiel von Maria Bierlein aus Haßfurt. Ihr Garten wurde bereits ausgezeichnet.
„Jede unverhoffte Tierbegegnung schafft Freude. Je überraschender und vielfältiger, desto besser“, erklärt die Naturgärtnerin ihre Leidenschaft. „Die schönste Begegnung hatte ich beim Säubern eines Nistkastens. Ein Siebenschläfer hatte sich dort für seinen Winterschlaf eingerichtet.“
Auch die ehrenamtliche Gartenbewerterin Sandra Wöhning erinnert sich an den Besuch, „Wir konnten sofort in die wilde Schönheit eintauchen und überall gab es neue tolle Ecken zu entdecken.“

Ausgezeichneter Garten auch im Landkreis Traunstein

Ein weiteres Beispiel findet sich in Obing im Landkreis Traunstein. Dort wurde der Garten der Familie Hellmeier ausgezeichnet. Hecken, Bäume, Wildblumen und ein sogenanntes Sandarium bieten zahlreichen Tierarten Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten. „Besonders das Sandarium mit Ameisenlöwen ist mir aus dem Garten im Gedächtnis geblieben. Das ist für einen Privatgarten wirklich außergewöhnlich.“ so Jurymitglied Manuela Müllerist.

Auch Gartenbesitzerin Charlotte Hellmeier sieht Vorteile für Mensch und Natur: „Gärten, die Wildtieren Nahrung, Schutz, Brutplätze und Strukturen fürs Überleben bieten, fördern auch die eigene seelische und körperliche Gesundheit.“

Tipps für einen vogelfreundlichen Garten

Gerade in den Sommermonaten mit hohen Temperaturen profitieren Tiere von naturnah gestalteten Gärten. Teiche, Wildblumenwiesen, heimische Sträucher und schattenspendende Bäume schaffen kühlere Bereiche und bieten Nahrung sowie Rückzugsorte.
Zusätzlich empfehlen die Projektpartner flache Vogeltränken mit regelmäßig gewechseltem Wasser. Davon profitieren neben Vögeln auch viele Insekten und andere Wildtiere.

Ehrenamtliche bewerten Bayerns Gärten

Die Bewertungen der Gärten übernehmen ehrenamtliche Mitglieder der LBV-Gartenjury. Nach Angaben des Verbandes engagieren sich inzwischen mehr als 700 Jurymitglieder in ganz Bayern. Allein in der laufenden Saison wurden bereits über 700 weitere Gärten ausgezeichnet. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es in einigen Landkreisen bereits Wartelisten.

Für Gartenjurymitglied Julia Bichler ist das Engagement mehr als ein Ehrenamt. „Es ist eine großartige Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen, Inspiration zu erhalten und weiterzugeben – auch für den eigenen Garten.“

Anmeldungen für die Bewertung des eigenen, privaten Gartens sind weiterhin möglich unter www.vogelfreundlichergarten.de. Dort gibt es auch zahlreiche Tipps zur Gestaltung eines naturnahen Gartens.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eggstätt: Georg Blank muss Gemeinderat verlassen – Thomas Rohrmüller rückt nach

Eggstätt: Georg Blank muss Gemeinderat verlassen – Thomas Rohrmüller rückt nach

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Im Eggstätter Gemeinderat kommt es zu einer personellen Veränderung. Das Landratsamt Rosenheim hat ein Amtshindernis für Gemeinderat Georg Blank (CSU/ÜWG) festgestellt. Grund ist die Unvereinbarkeit seiner Tätigkeit als Leiter des gemeindlichen Bauhofs mit dem Gemeinderatsmandat. Für ihn wird Thomas Rohrmüller in das Gremium nachrücken.

Mit Bescheid vom 10. Juli hat das Landratsamt Rosenheim festgestellt, dass bei Gemeinderat Georg Blank (CSU/ÜWG) ein Amtshindernis vorliegt. Ausschlaggebend ist seine berufliche Funktion als Leiter des gemeindlichen Bauhofs, die nach den geltenden rechtlichen Vorgaben nicht mit einem Sitz im Gemeinderat vereinbar ist.
Blank war bei der Kommunalwahl 2026 erstmals in den Gemeinderat gewählt worden und gehörte dort dem Kultur- und Tourismusausschuss an.

Bürgermeister verweist auf rechtliche Vorgaben

Eggstätts Bürgermeister Christoph Kraus betont, dass die Entscheidung nichts an der persönlichen Wertschätzung gegenüber Blank ändere.

„Ich persönlich schätze Herrn Blank sehr – als Leiter unseres Bauhofes und auch auf Grund seiner langjährigen Erfahrung und seines enormen Wissens. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass die rechtlichen Voraussetzungen, die sich in den letzten Jahren im Wahlrecht verändert haben, unbedingt eingehalten werden.“
Nach Angaben der Gemeinde hätten Bürgermeister Kraus, Wahlleiter und Geschäftsleiter Johannes Halser bereits bei der Einreichung der Wahlvorschläge im Januar auf die rechtliche Problematik hingewiesen.

Dazu erklärt Kraus: „Natürlich war Herr Blank zum Zeitpunkt der Kommunalwahl wählbar, durch die ‚Doppelfunktion‘ als Bauhofleiter lag in unseren Augen aber ein Amtshindernis nach Artikel 31 der Gemeindeordnung vor“.

Auch bei der Feststellung des Wahlergebnisses habe Geschäftsleiter Johannes Halser den Wahlausschuss auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht. Der Wahlausschuss habe sich dennoch mehrheitlich für die Zulassung des Mandats entschieden. Nach Auffassung der Gemeinde wurde dieser Beschluss nun durch das Landratsamt Rosenheim korrigiert.

Thomas Rohrmüller rückt in den Gemeinderat nach

Als Listennachfolger der CSU/ÜWG wird Thomas Rohrmüller künftig dem Eggstätter Gemeinderat angehören. Seine Vereidigung sowie die Neubesetzung der Ausschüsse sollen in der Gemeinderatssitzung am 28. Juli erfolgen.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 16. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Luftwiderstand Bewegungen verlangsamt?
Er sorgt dafür, dass Dinge nicht unendlich schnell werden.
Ein unsichtbarer Einfluss im Alltag.

Vielleicht nutzt Du heute bewusst kleine Pausen.

Wir wünschen Dir einen entspannten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Musikfilmtage Oberaudorf: Mehr als 3.000 Besucher beim Filmfestival im Inntal

Musikfilmtage Oberaudorf: Mehr als 3.000 Besucher beim Filmfestival im Inntal

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die 19. Musikfilmtage Oberaudorf sind mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Mehr als 3.000 Besucher erlebten Konzerte, Filmvorführungen und Gespräche mit Filmschaffenden in der Inntal-Gemeinde.

Volle Kinosäle, ein nahezu ausverkauftes Stummfilmkonzert in Erl und begeisterte Zuschauer bei den Open-Air-Vorführungen im Kurpark: Die Musikfilmtage Oberaudorf 2026 konnten erneut zahlreiche Besucher anziehen.
Bei sommerlichen Temperaturen kamen Filmfans aus der Region und darüber hinaus in die 5.000 Einwohner zählende Gemeinde. Zahlreiche Filmschaffende waren vor Ort und stellten ihre Werke persönlich dem Publikum vor.
Ein besonderer Programmpunkt war der traditionelle „Frühschoppen“ im Gasthaus Waller. Dort sprachen Regisseurin Margarethe von Trotta und der langjährige Berlinale-Leiter Dieter Kosslick mit den Besuchern über ihre Arbeit und die Welt des Films.

Der mit 5.000 Euro dotierte Publikumspreis, gestiftet von „Pharos – The Post Group“, ging in diesem Jahr an den Film THE PIANO TUNER von Daniel Roher.
Aktuelle Einblicke auf Instagram: @musikfilmtageoberaudorf
(Quelle: Pressemitteilung public insight OHG, Musikfilmtage Oberaudorf / Beitragsbild: Von Links, Markus Aicher (Musikfilmtage Oberaudorf), Margarethe von Trotta, Dieter Kosslick Copyright Thomas Wachinger)

Wildkräuterwanderung in Prien: Pflanzen im Eichental entdecken

Wildkräuterwanderung in Prien: Pflanzen im Eichental entdecken

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer geführten Wildkräuterwanderung am Samstag, 25. Juli, können Interessierte die Pflanzenvielfalt im Priener Eichental kennenlernen. Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder vermittelt Wissenswertes über essbare und heilkräftige Wildpflanzen sowie deren Verwendung.

Die rund zweieinhalbstündige Wildkräuterwanderung beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt ist am Beilhackparkplatz West am Parkplatzautomaten. Das Parken ist dort am Samstagnachmittag kostenfrei.
Gemeinsam mit Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder erkunden die Teilnehmer das Eichental und die umliegenden Bereiche entlang der Prien und des Mühlbachs. Dabei erfahren sie, wie sich heimische Wildkräuter und Bäume bestimmen lassen und wie diese in der Küche sowie für gesundheitliche Zwecke genutzt werden können. Zudem gibt die Expertin praktische Tipps und Rezepte weiter.

Eine Anmeldung ist über das Tourismusbüro Prien erforderlich und auch online möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf mindestens fünf und maximal 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 26,50 Euro pro Person, mit Gästekarte oder für Einheimische 25 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Spitzingsee: Bauarbeiten an der St 2077 – Ampelregelung bis Ende 2026

Spitzingsee: Bauarbeiten an der St 2077 – Ampelregelung bis Ende 2026

Spitzingsee / Landkreis Miesbach – Ab Montag, 3. August, beginnen an der Staatsstraße 2077 oberhalb des Spitzingsees Bauarbeiten für neue Schutzbauwerke gegen Steinschlag und Lawinen. Während der Arbeiten wird die Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt.

Hintergrund der Arbeiten sind vermehrte Steinschlag- und Lawinenereignisse, die in den vergangenen Jahren in diesem Bereich registriert wurden. Die Maßnahme beginnt am Montag, 3. August. Aufgrund der anspruchsvollen Arbeiten im steilen Gelände werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis Mitte Dezember beziehungsweise bis Ende 2026 andauern.

Während der Bauzeit muss die Staatsstraße im Bereich des Spitzingsees aus Sicherheitsgründen abschnittsweise halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mithilfe einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeführt.

Mehr Schutz vor Steinschlag und Lawinen

Mit dem Neubau der Sicherungsbauwerke soll der Schutz der Verkehrsteilnehmer langfristig verbessert werden. Die Arbeiten übernimmt eine auf Spezialtiefbau spezialisierte Fachfirma.
Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Rund 40 Prozent werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, den verbleibenden Anteil trägt der Freistaat Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Ein Lawinenstrich am Hagenberg in den Schlierseer Bergen. Unterhalb der Westhänge des Hagenbergs verläuft streckenweise direkt die Staatsstraße 2077. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Solo zum Sieg: Karl Herzog gewinnt die vierte Etappe der Ain Bugey Valromey Tour

Solo zum Sieg: Karl Herzog gewinnt die vierte Etappe der Ain Bugey Valromey Tour

Frankreich / Raubling – Großer Erfolg für Karl Herzog: Der Nachwuchsfahrer des Teams Red Bull – Bora – hansgrohe U19 grenke – Auto Eder hat die vierte Etappe der Ain Bugey Valromey Tour in Frankreich gewonnen. Mit einer starken Solo-Attacke sicherte sich der Deutsche den Tagessieg bei einem der renommiertesten Etappenrennen im internationalen Juniorenradsport.

Die Ain Bugey Valromey Tour zählt zu den anspruchsvollsten Etappenrennen im Juniorenradsport. In ihrer 39. Auflage führt die Rundfahrt einmal mehr durch das bergige Terrain des französischen Départements Ain – und führt bisweilen über Streckenteile der bekannten Tour de France. Auf der vierten Etappe von Plateau d’Hauteville nach Les Plans d’Hotonnes feierte die Red Bull – Bora – hansgrohe U19-Mannschaft grenke – Auto Eder dabei ihren ersten Etappensieg der diesjährigen Edition.

Auf dem 101,2 Kilometer langen Tagesabschnitt war es Karl Herzog (Deutschland), der sich in der letzten Abfahrt absetzen konnte und schließlich als Solist die Ziellinie überquerte. Nach 2:31:34 Stunden gewann er mit neun Sekunden Vorsprung vor Seff Van Kerckhove (Belgien, Decathlon CMA CGM U19 Team) und dem zeitgleichen Michael Hettegger (Österreich, Lidl – Trek Junior Racing).

Karl Herzog zu seinem Sieg: „Ich habe mich richtig gut gefühlt und auf den Anstiegen viel Tempo gemacht. In der letzten Abfahrt habe ich es dann probiert – danach war ich rund 15 Kilometer lang solo unterwegs. Am letzten Kicker habe ich die beiden letzten Ausreißer dann eingeholt. Die Favoritengruppe war zwischenzeitlich nur etwa fünf Sekunden hinter mir, hat jedoch nicht sofort nachgesetzt. Am Ende hatte ich daher knapp zehn Sekunden Vorsprung. Ich freue mich sehr über diesen Sieg.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beiitragsbild: Symbolfoto re)

Familientag im Prienavera Strandbad: Aktionen für Groß und Klein

Familientag im Prienavera Strandbad: Aktionen für Groß und Klein

Prien / Landkreis Rosenheim – Spiel, Spaß und ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Beim Familientag im Prienavera Strandbad am Sonntag, 2. August, warten zahlreiche Mitmachaktionen auf Besucher.

Von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich das Prienavera Strandbad direkt am Chiemsee in einen Treffpunkt für Familien. Geplant sind verschiedene Spiel-, Erlebnis- und Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Für das leibliche Wohl sorgt das Prienavera-Bistro.
Das detaillierte Programm wird in Kürze auf der Internetseite des Prienavera veröffentlicht. Der Eintritt ins Strandbad ist am Familientag frei. Bei schlechtem Wetter entfällt die Veranstaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Prienavera / Beitragsbild: Copyright Chiemsee Marina GmbH, Tanja Ghirardini)

Priener Kindersommer Fest lockt zahlreiche Familien ins Eichental

Priener Kindersommer Fest lockt zahlreiche Familien ins Eichental

Prien / Landkreis Rosenheim – Spiel, Sport und Unterhaltung für die ganze Familie: Das Priener Kindersommer Fest hat zahlreiche Besucher ins Eichental gelockt. Bei bestem Sommerwetter sorgten Vereine, Kindergärten und Einrichtungen mit einem abwechslungsreichen Programm für einen gelungenen Familientag.

Nach der Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und Dritte Bürgermeisterin Rosi Hell eröffneten Sabine Schäfer und Susi Wappmannsberger vom Organisationsteam das Fest. Für den musikalischen Auftakt sorgten die Kindergartenkinder mit dem Priener Kindersommerlied.

Auf der Spielwiese warteten zahlreiche Mitmachangebote auf die Kinder, darunter Schnuppertennis, eine Hüpfburg, Bierkistenklettern, Bastelaktionen sowie die Besichtigung eines Feuerwehrfahrzeugs und eines Krankenwagens. Die beteiligten Vereine, Kindergärten und Einrichtungen gestalteten das Programm mit großem Engagement.

Traditionelles Entenrennen sorgt für Spannung

Auch das Bühnenprogramm stieß auf großes Interesse. Die Trachtenkinder des GTEV Prien, die Ju-Jutsu-Abteilung des TuS Prien, die Tanzschule Wangler, ZMS Taekwondo Prien, die Ballettschule Prien und die Chiemsee Cheer Company präsentierten abwechslungsreiche Vorführungen. Zudem wurden die Kunstwerke der teilnehmenden Kindertagesstätten versteigert.

Zu den Höhepunkten gehörte erneut das traditionelle Entenrennen des Lions Clubs auf der Prien. Hunderte gelbe Gummi-Enten gingen an den Start und wurden von zahlreichen Zuschauern angefeuert, ehe bei der Siegerehrung die Gewinner ihre Preise entgegennahmen.
Für das leibliche Wohl war mit einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken gesorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Bioaktive Terrarien im Trend: So funktioniert das natürliche Ökosystem hinter Glas

Bioaktive Terrarien im Trend: So funktioniert das natürliche Ökosystem hinter Glas

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Ein bioaktives Terrarium orientiert sich am Vorbild natürlicher Lebensräume und kombiniert Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen zu einem funktionierenden Ökosystem. Immer mehr Terraristik-Freunde setzen auf diese Gestaltung und lernen dabei viel darüber, wie die Natur funktioniert. Ziel ist es, ein stabiles Gleichgewicht zu schaffen, das sich weitgehend selbst reguliert.

Im Gegensatz zu klassischen Terrarien, die regelmäßig komplett gereinigt werden müssen, setzen bioaktive Konzepte auf natürliche Prozesse. „Das Terrarium funktioniert hier wie ein kleines Ökosystem“, erklärt Dr. Axel Kwet, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT). „Viele Prozesse laufen unsichtbar im Hintergrund ab und unterstützen das Wohlbefinden von Tieren und Pflanzen. Eine wichtige Rolle nehmen dabei Mikroorganismen, Asseln und Springschwänze ein, die im Boden organisches Material wie Kot oder abgestorbene Pflanzenteile zersetzen.“ So entsteht ein Kreislauf, der das System stabil hält und den Pflegeaufwand reduziert.

Bodengrund, Pflanzen und Mikrofauna

Herzstück eines bioaktiven Terrariums ist ein mehrschichtiger Bodengrund. „Typischerweise benötigt man eine Drainageschicht, etwa aus Blähton oder grobem Kies, um Staunässe zu verhindern. Dazu eine Substratschicht aus feuchter, ungedüngter Erde, eine Deckschicht aus Laub oder Moos und unten ein Trennvlies, um das Substrat von der Drainageschicht abzugrenzen“, sagt der Experte. Eine solche Struktur hilft dabei, ein stabiles Mikroklima zu schaffen und Feuchtigkeit zu regulieren.

Unverzichtbar sind zudem die richtigen Pflanzen. Sie verbessern das Klima, produzieren Sauerstoff und bieten den Terrarienbewohnern Versteckmöglichkeiten. Sogenannte Clean-up-Teams, bestehend aus Asseln, Springschwänzen und anderen kleinen Bodenbewohnern, zersetzen derweil organische Abfälle und bereiten die Nährstoffe wieder für die Pflanzen auf. Gerade in der Anfangsphase muss sich dieses System erst einstellen.

Geeignete Bewohner

„Für bioaktive Terrarien eignen sich besonders Arten, die den Bodengrund nicht zu sehr beanspruchen und in feuchter Umgebung leben“, rät Dr. Kwet. „Dazu zählen etwa kleine Reptilienarten wie Geckos, Amphibien wie Frösche und Salamander oder auch Wirbellose.“ Die Bewohner fühlen sich in einem solchen Terrarium wohl und tragen durch ihre Ausscheidungen zum bioaktiven Kreislauf bei. Tiere, die durch starkes Grabverhalten die Ordnung im Boden durcheinanderbringen, können das empfindliche Gleichgewicht schnell stören und sind daher weniger geeignet.

Weniger eingreifen, mehr beobachten

Zwar ist ein bioaktives Terrarium nicht ganz wartungsfrei – es unterscheidet sich dennoch von klassischen Terrarien. Zu den typischen Aufgaben gehören das Kontrollieren von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, gezieltes Entfernen größerer Verschmutzungen, Pflege und Rückschnitt der Pflanzen sowie die Kontrolle der Mikrofauna-Population.
Je stabiler ein solches System läuft, desto seltener werden diese Eingriffe notwendig. „Für Halter hat es zudem den Vorteil, dass es im gesamten Terrarium immer etwas zu beobachten gibt. Statt sich auf ein oder wenige Tiere zu fokussieren, kann man ein ganzes System in seiner Entwicklung beobachten“, sagt der Experte.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 15. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass viele Fische eine Schwimmblase besitzen?
Damit können sie im Wasser auf- und absteigen, ohne viel Energie zu verbrauchen.
Perfekte Anpassung an ihr Umfeld.

Vielleicht findest Du heute Deinen eigenen Ausgleich.

Wir wünschen Dir einen leichten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)