Wuid kehrt zurück: Club an der Adlzreiterstraße startet in Rosenheim neu

Wuid kehrt zurück: Club an der Adlzreiterstraße startet in Rosenheim neu

Rosenheim – Nach mehreren Namenswechseln und Clubkonzepten kehrt an der Adlzreiterstraße in Rosenheim ein bekannter Name zurück: Der Wuid Club feiert sein Comeback. 

Die Wiedereröffnung wurde über Instagram angekündigt – und sorgte dort innerhalb kürzester Zeit für große Resonanz. Mehr als 100 Kommentare zeugen von Vorfreude und Nostalgie. „BÄÄMMM. Geil. Viel Erfolg“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer kommentiert: „Einfach wieder zurück zu Wuid. Das lange her.“ Und auch: „What. Es wird wieder Wuid…

Ein Standort mit bewegter Clubgeschichte

Der Standort an der Adlzreiterstraße blickt auf eine wechselvolle Clubgeschichte zurück. Nach dem ursprünglichen Wuid Club folgten mehrere Neuausrichtungen: zunächst BavaMia, später Moon22. Beide Konzepte konnten sich nur zeitweise halten.

Nun also der Schritt zurück zu einem Namen, der vielen Rosenheimern noch präsent ist – ein Comeback, das Nostalgie weckt und die jüngere Clubgeschichte des Standorts aufgreift.

Start mit Soft-Opening und Clubbetrieb

Der Neustart erfolgt bewusst in zwei Schritten:
Am Freitag, 23. Januar, findet ein Soft-Opening mit geladenen Gästen statt. Am Samstag, 24. Januar, öffnet der Wuid Club dann offiziell für alle ab 18 Jahren. Ab 22 Uhr soll klassisches Club-Feeling mit Discoabend geboten werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Rosenheim: Neubau des Lehrschwimmbeckens am Nörreut gestartet

Rosenheim: Neubau des Lehrschwimmbeckens am Nörreut gestartet

Rosenheim –  Am gestrigen Mittwoch, 14.1,2026), erfolgte der symbolische Spatenstich für das neue Lehrschwimmbecken am Nörreut (Stadt Rosenheim). Zwischen der Johann-Rieder-Realschule und dem Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium entsteht an gleicher Stelle ein modernes Schwimmbad mit fünf Bahnen, einer Beckenlänge von 25 Metern und einem höhenverstellbaren Hubboden.

Das alte Lehrschwimmbecken war seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 gesperrt. Feuchteschäden im Dachtragwerk, deutlich sichtbare Korrosionsschäden an den Bewehrungsstählen durch das chlorhaltige Wasser sowie Abplatzungen an tragenden Betonbauteilen machten den Betrieb unmöglich.

Beschluss fiel bereits im Frühjahr 2019

Bereits im Frühjahr 2019 hatte der Rosenheimer Stadtrat den Abriss und Neubau des Beckens an gleicher Stelle grundsätzlich beschlossen. In den folgenden Jahren wurde das Projekt jedoch noch nicht umgesetzt. Ein Grund dafür war, dass die Stadt auf finanzielle Unterstützung durch Fördergelder hoffte, da der Bau eines modernen Schwimmbads mit hohen Kosten verbunden ist (wir berichteten).
In den Vorplanungen war von Baukosten in Höhe von rund 16 Millionen Euro die Rede. Nun investiert die Stadt Rosenheim etwa 19,1 Millionen Euro in das Projekt, das je nach Bauablauf voraussichtlich 2027/2028 fertiggestellt wird. Der Freistaat Bayern beteiligt sich über Fördermittel nach dem Finanzierausgleichsgesetz (FAG).

Das neue Gebäude wird hochwärmegedämmt und mit moderner Schwimmbadtechnik ausgestattet. Zusätzlich sind eine Photovoltaikanlage und ein Retentionsdach zur Rückhaltung von Regenwasser geplant. Die Barrierefreiheit soll durch einen Aufzug in das Obergeschoss, bauliche Maßnahmen im gesamten Innenbereich sowie einen mobilen Lift für den Beckenzugang gewährleistet werden.

Da Lehrschwimmbecken und Doppelturnhalle eine Wand teilen, wird die Turnhalle am Nörreut ab dem 19. Januar 2026 bis voraussichtlich zum Sommer gesperrt. Betroffene Vereine und Anbieter wurden vom Sportamt der Stadt Rosenheim über mögliche Ersatzzeiten informiert.

In Zeiten knapper kommunaler Kassen ist der Neubau eines Lehrschwimmbeckens alles andere als selbstverständlich – Stichwort „Bädersterben“. Die Stadt Rosenheim investiert dennoch in das Projekt: „Rosenheim ist eine Sportstadt. Mit dem Neubau setzen wir ein starkes Zeichen für den Schwimmunterricht und Schwimmsport“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. „Es ist wichtig, dass möglichst viele Kinder die Möglichkeit bekommen, Schwimmen zu lernen – sei es über den Schulsport oder über die Vereine. Die Zahl der Kinder in Deutschland, die nicht schwimmen können, steigt. Dem beugen wir in Rosenheim vor und investieren mit dem Lehrschwimmbecken in die Sicherheit der nächsten Generationen.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Sachschaden und zwei Verletzte nach Zimmerbrand in Neumarkt St. Veit

Sachschaden und zwei Verletzte nach Zimmerbrand in Neumarkt St. Veit

Neumarkt St. Veit / Landkreis Mühldorf am Inn – In einem Mehrfamilienhaus in Neumarkt St. Veit (Landkreis Mühldorf am Inn) ist am frühen Mittwochmorgen /14.1.2026) ein Feuer ausgebrochen. Zwei Bewohner wurden leicht verletzt, der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Gegen 0.45 Uhr meldete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd einen Brand in der Küche einer Wohnung in der Bahnhofstraße. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stellten die Einsatzkräfte starke Rauchentwicklung sowie einen Brand in der Küche fest. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen verhindert und das Feuer zügig gelöscht werden.

Die 61-jährige Bewohnerin und ihr 72-jähriger Ehemann konnten das Haus, nach den Angaben der Polizei, selbstständig verlassen. Beide wurden vorsorglich vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Bei ihnen besteht der Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung.

Die Ermittlungen vor Ort übernahm zunächst die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn. Anschließend wurden der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein und das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein leitet das Verfahren. Die Brandursache ist derzeit noch unklar; Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen bislang nicht vor.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verkehrskontrolle auf der Kufsteiner Straße in Rosenheim: 25 Verstöße festgestellt

Verkehrskontrolle auf der Kufsteiner Straße in Rosenheim: 25 Verstöße festgestellt

Rosenheim – Bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle auf der Kufsteiner Straße hat die Rosenheimer Polizei am Mittwochnachmittag (14.1.2026) zahlreiche Verstöße gegen die Straßenverkehrsvorschriften festgestellt.

Zwischen 13 und 15 Uhr kontrollierten die Beamten am Mittwochnachmittag den Verkehr. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 25 Fahrzeugführer beanstandet. In 14 Fällen nutzten die Fahrer ihr Mobiltelefon während der Fahrt verbotswidrig. Zudem wurde zehnmal ein Verstoß gegen die Gurtanlegepflicht festgestellt.

Besonders auffällig war, nach den Angaben der Polizei,  ein 40-jähriger BMW-Fahrer aus Hausham. An dessen Fahrzeug stellten die Beamten mehrere unzulässige bauliche Veränderungen fest. Darüber hinaus wurde eine deutlich erhöhte Geräuschentwicklung festgestellt. Aufgrund der erheblichen Mängel wurde das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt.

Gegen den Fahrer wird nun wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung ermittelt.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Lkw prallt gegen Bahnunterführung in Rosenheim

Lkw prallt gegen Bahnunterführung in Rosenheim

Rosenheim – Ein Lastwagen ist am Mittwochmittag (14.1.2026)  in der Schlößlstraße in Rosenheim gegen eine Bahnunterführung gefahren. Dabei entstanden Sachschäden an zwei Fahrzeugen, die Statik der Unterführung blieb jedoch unversehrt.

Gegen 12.35 Uhr missachtete ein 61-jähriger Lkw-Fahrer, nach den Angaben der Polizei, aus Polen die vorgeschriebene Höhenbegrenzung der Bahnunterführung in Fahrtrichtung Großkarolinenfeld. In der Folge stieß der Auflieger mit seinem Planenaufbau gegen die Unterführung und wurde dabei vollständig beschädigt.
Durch herabfallende Fahrzeugteile wurde zudem der Pkw einer 65-jährigen Frau aus Großkarolinenfeld beschädigt, die in entgegengesetzter Richtung nach Rosenheim unterwegs war. An der Unterführung selbst entstanden lediglich geringfügige Kratzer, eine Beeinträchtigung der Statik konnte ausgeschlossen werden.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die Schlößlstraße zeitweise gesperrt werden. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrsregelung.
Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Verfahren wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung eingeleitet.
(Quelle: Pressemittelung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Richtfest am Campus Gabersee: Nachhaltiger Wohnraum für Auszubildende entsteht in Wasserburg

Richtfest am Campus Gabersee: Nachhaltiger Wohnraum für Auszubildende entsteht in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Oberbayerische Heimstätte und das kbo-Inn-Salzach-Klinikum haben Richtfest für den Campus Gabersee gefeiert. Auf dem Klinikgelände entstehen 57 Wohneinheiten: 54 1-Zimmer-Apartments für Auszubildende und drei 2-Zimmer-Wohnungen für Klinikmitarbeitende.

Die modularen Gebäude werden in Holzständerbauweise errichtet und setzen auf ökologische Materialien. Dazu gehören eine Dämmung aus recycelten Hobelspänen, Linoleum aus biobasierten Rohstoffen und energieeffiziente Fußbodenheizungen.

Durch den hohen Vorfertigungsgrad von 70 Prozent konnte das Projekt besonders effizient umgesetzt werden. Die Gebäude bieten neben eigenem Bad und Küchenzeile auch Gemeinschaftsräume sowie Pkw- und Fahrradstellplätze und fügen sich harmonisch in die bestehende Parkanlage ein.

Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger und
Klinikgeschäftsführer Dr. Karsten Jens Adamski betonen den Nutzen des Projekts für junge Fachkräfte, nachhaltiges Bauen und die Integration in die Umgebung.
(Quelle: Pressemitteilung Oberbayerische Heimstätte / Beitragsbild: Copyright Frederic Blattl)

Münchener Straße, Rosenheim, ca. 1910

Münchener Straße, Rosenheim, ca. 1910

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1910. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Münchener Straße in Rosenheim.

Unser heutiger Fotooldie entstand an der Ecke Bahnhofstraße. Zu sehen ist eine Apotheke, die es auch heute noch an dieser Stelle gibt. Links daneben sieht man den Eingang zum ehemaligen Rosenheimer Gefängnis – das ist aber schon längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Kostenloser Bus zum Politischen Aschermittwoch der CSU in Passau

Kostenloser Bus zum Politischen Aschermittwoch der CSU in Passau

Rosenheim / Passau – Die CSU-Geschäftsstelle Rosenheim bietet auch in diesem Jahr einen kostenlosen Bus mit Sitzplatzreservierung zum Politischen Aschermittwoch der CSU am 18. Februar 2026 in der Dreiländerhalle in Passau an.

Der Bus startet am 18. Februar um 5.30 Uhr in Brannenburg und fährt über die Loretowiese in Rosenheim, die Tankstelle in Lengdorf bei Rott am Inn und Soyen nach Passau. Die Rückfahrt ab Passau ist für 14.30 Uhr geplant. Änderungen vorbehalten – die genauen Abfahrtszeiten und -orte werden nach der Anmeldung mitgeteilt.
Die Plätze sind begrenzt. Wer mit dem Bus der CSU Rosenheim nach Passau reisen möchte, kann sich bis spätestens 1. Februar 2026 in der CSU-Geschäftsstelle anmelden: telefonisch unter 08031-15008 oder per E-Mail an rosenheim@csu-bayern.de

Der Politische Aschermittwoch der CSU in Passau gilt als einer der größten politischen Stammtische Deutschlands und zieht jedes Jahr zahlreiche Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet an.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BIHK kritisiert SPD-Vorschläge zur Erbschaftssteuer

BIHK kritisiert SPD-Vorschläge zur Erbschaftssteuer

Bayern – Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hat den SPD-Entwurf zur Reform der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen kritisiert. Große Vermögen sollen nach den Plänen stärker besteuert, kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden. Geplant sind unter anderem ein Freibetrag von rund einer Million Euro sowie die Steuerfreiheit für das Elternhaus, wenn der Erbe dort wohnt. Die Vorschläge sorgen derzeit für Diskussionen in Politik und Wirtschaft.

Nach Einschätzung des BIHK könnten die Änderungen insbesondere mittelständische Unternehmen belasten. BIHK-Chef Manfred Gößl erklärte: „… ausgerechnet in dieser Phase verschärft der Vorschlag der SPD zur Erbschaftsteuer die Zukunftssorgen vieler Mittelständler noch weiter.“ Viele Betriebe stehen derzeit in der Übergabe an die nächste Generation, zugleich verzeichne man hohe Insolvenzzahlen im Mittelstand, so der BIHK.

Gößl wies außerdem darauf hin, dass der SPD-Vorschlag nach Ansicht des BIHK die höchstrichterliche Rechtsprechung missachte, die steuerliche Ausnahmen für kleinere und mittlere Unternehmen als gerechtfertigt ansieht. „Jede Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen schwächt die Wirtschaft, weil sie wie ein Damoklesschwert über den Betriebsinhabern und den nächsten Generationen hängt. Sie vermindert Eigenkapital und Investitionskraft der Betriebe. Nötig ist aber genau das Gegenteil“, so Gößl weiter.
(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lebensgefährtin in Holzkirchen mit Messer verletzt

Lebensgefährtin in Holzkirchen mit Messer verletzt

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – In Holzkirchen wurde eine 50-jährige Frau am Montagabend (12.1.2026) bei einem Streit von ihrem Lebensgefährten schwer verletzt. Polizei, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Am Montagabend rief die 50-Jährige gegen 21.30 Uhr die Polizei und berichtete, dass sie wenige Minuten zuvor in der gemeinsamen Wohnung von ihrem Lebensgefährten mit einem Messer angegriffen worden sei. Die Frau erlitt dabei, nach den Angaben der Polizei, eine erhebliche Schnittverletzung im Kopfbereich und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Der mutmaßliche Täter, ein 54-jähriger Mann, befand sich zum Tatzeitpunkt nicht mehr in der Wohnung. Nach ihm wurde eine Fahndung eingeleitet. Bereits gegen 23.00 Uhr konnte er im Ortsbereich von Holzkirchen widerstandslos festgenommen und dem Kriminaldauerdienst übergeben werden. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Miesbach wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Die sachleitende Staatsanwaltschaft ist die Staatsanwaltschaft München II.

Der Beschuldigte wurde am 13. Januar auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, der 54-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Hintergründe und Motiv der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um eine Beziehungstat.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Höherer Mindestlohn für Dachdecker in Rosenheim

Höherer Mindestlohn für Dachdecker in Rosenheim

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Nach Angaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ist zum Jahresbeginn im Dachdeckerhandwerk ein höherer Mindestlohn in Kraft getreten. Davon betroffen sind auch vier Betriebe in Rosenheim.

Für Dachdecker gilt ein eigener Branchenmindestlohn. Dieser wurde zum Jahresbeginn angehoben. Wer einen Gesellenbrief als Dachdecker besitzt, erhält seitdem mindestens 16,60 Euro pro Stunde. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

„Dachdecker haben damit bei einem Vollzeitjob am Monatsende gut 100 Euro mehr in der Tasche“, sagt Harald Wulf von der IG BAU Oberbayern. Auch der Mindestlohn für ungelernte Kräfte in den vier Dachdeckerbetrieben in Rosenheim sei gestiegen. „Er liegt jetzt bei 14,96 Euro pro Stunde“, so der Bezirksvorsitzende Wulf.
Die IG BAU Oberbayern ruft Dachdecker in Rosenheim, die statt eines Tariflohns lediglich den Mindestlohn erhalten, dazu auf, ihre Lohnabrechnung für den Monat Januar zu überprüfen. Die Gewerkschaft bietet dabei Unterstützung an. Fü  die kommenden beiden Jahre habe die IG BAU zudem bereits weitere Steigerungen des Dachdecker-Mindestlohns am Verhandlungstisch durchgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IG BAU | Alireza Khalili )

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1927

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1927

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1927. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Max-Josefs-Platz in Rosenheim. 

Der Heilige Nepomuk vom Nepomuk-Brunnen erscheint auf unserem heutigen Fotooldie recht einsam. Viel los war in der guten Stube der Stadt nicht, als diese Aufnahme entstand. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)