15-Jähriger bei Unfall im Kreisverkehr in Albaching verletzt

15-Jähriger bei Unfall im Kreisverkehr in Albaching verletzt

Albaching / Landkreis Rosenheim – Ein 15-jähriger Kleinkraftradfahrer ist am Mittwochmorgen (16. September 2026) bei einem Verkehrsunfall in Albaching verletzt worden. Nach Angaben der Polizei übersah ein 19-jähriger Autofahrer beim Einfahren in den Kreisverkehr den bereits dort fahrenden Jugendlichen.

Der Unfall ereignete sich gegen 6.50 Uhr im Kreisverkehr an der Kreuzstraße und Wasserburger Straße. Laut Polizei waren ein 19-jähriger Autofahrer und ein 15-jähriger Kleinkraftradfahrer beteiligt. Beide stammen aus dem Landkreis Rosenheim.
Nach Angaben der Polizei übersah der Autofahrer beim Einfahren in den Kreisverkehr den bereits im Kreisverkehr befindlichen Kleinkraftradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß.

Der 15-Jährige wurde durch die Kollision mehrere Meter durch die Luft geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Er erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus im Landkreis Ebersberg gebracht.
Der 19-jährige Autofahrer blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.

Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt

Für die Rettungs- und Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn laut Polizei kurzfristig vollständig gesperrt werden.
Am Kleinkraftrad entstand nach Angaben der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 3.500 Euro. Der Schaden am Pkw wird auf etwa 2.000 Euro im Frontbereich geschätzt.
Die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Unfall auf der Roßfeld-Höhenringstraße: Radfahrer stirbt

Tödlicher Unfall auf der Roßfeld-Höhenringstraße: Radfahrer stirbt

Berchtesgaden – Ein 36-jähriger Radfahrer aus Österreich ist am Dienstagabend (15. September 2026) bei einem Verkehrsunfall auf der Roßfeld-Höhenringstraße (Landkreis Berchtesgaden) ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, ist der genaue Unfallhergang bislang unklar. Spuren an der Unfallstelle könnten auf einen Zusammenstoß mit einem Rotwild hindeuten.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegen 20.10 Uhr auf der B 999 im Gemeindebereich Berchtesgaden, rund einen Kilometer vor der Mautstelle Nord. Eine Verkehrsteilnehmerin entdeckte dort den schwer verletzten Radfahrer auf der Straße und setzte einen Notruf ab.
Trotz der Rettungsmaßnahmen starb der 36-Jährige, der aus Elsbethen in Österreich stammt, noch an der Unfallstelle.

Unfallhergang bislang nicht geklärt

Zeugen des Unfalls konnten nach Angaben der Polizei bislang nicht ermittelt werden. Deshalb können zur Ursache derzeit nur Vermutungen angestellt werden.
An der Unfallstelle wurden laut Polizei Spuren gefunden, die auf einen möglichen Zusammenstoß mit einem Stück Rotwild schließen lassen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen geht die Polizei derzeit davon aus, dass der Radfahrer bergab unterwegs war. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Auch eine Suche nach dem möglichen Rotwild blieb bislang erfolglos. Die Polizei und ein Jäger suchten den Bereich ab, konnten das Tier aber nicht finden.
An dem Einsatz waren die Feuerwehren Au und Berchtesgaden sowie ein Rettungshubschrauber beteiligt. Die Polizeiinspektion Berchtesgaden führt die weiteren Ermittlungen.

Wer den Unfall beobachtet hat oder Hinweise zum Geschehen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden unter 08652/9467-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Unfall auf der B15 bei Schechen: zwei Fahrer leicht verletzt

Unfall auf der B15 bei Schechen: zwei Fahrer leicht verletzt

Schechen / Landkreis Rosenheim – Beim Einfahren auf die B15 bei Schechen (Landkreis Rosenheim) sind am Dienstagmorgen (15.9.2026) zwei Autos zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei wurden beide Fahrer leicht verletzt. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel.

Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, fuhr ein 60-jähriger Österreicher gegen 7.24 Uhr mit seinem Auto auf der Rosenheimer Straße in Schechen. An der Einmündung zur B15 hielt er zunächst am Stoppschild an. Anschließend wollte er nach links in Richtung Süden auf die B15 abbiegen.
Zur gleichen Zeit war ein 19-jähriger Mann aus Rosenheim mit seinem Auto auf der B15 in Richtung Norden unterwegs. Nach Angaben der Polizei fuhr der 60-Jährige auf die Bundesstraße ein. Der 19-Jährige habe nicht mehr ausweichen können, sodass die beiden Fahrzeuge kollidierten.
Bei dem Zusammenstoß öffneten sich nach Angaben der Polizei in beiden Autos die Airbags. Beide Fahrer konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. Sie wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden an den beiden Autos auf rund 10.000 Euro. Gegen den 60-Jährigen wurde nach Angaben der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schulwegüberwachung in Rosenheim: Polizei stellt mehrere Verstöße fest

Schulwegüberwachung in Rosenheim: Polizei stellt mehrere Verstöße fest

Rosenheim – Zum Schulbeginn nach den Sommerferien hat die Rosenheimer Polizei am Dienstag (15.9.2026) die Schulwege im Stadtgebiet kontrolliert. Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße fest – unter anderem gegen die Gurtpflicht und bei der Sicherung eines Kindes.

Am Dienstag, 15. September, überwachte die Polizei zwischen 7 und 13 Uhr schwerpunktmäßig die Schulwege in Rosenheim. Nach Angaben der Polizei wurden dabei insgesamt 29 Fahrzeugführer beanstandet.
Bei 14 von ihnen stellten die Beamten einen Verstoß gegen die Gurtpflicht fest. In einem weiteren Fall war ein Kind im Fahrzeug nicht ordnungsgemäß gesichert.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Unabhängig von der Schulwegüberwachung kontrollierte die Polizei am Dienstag gegen 14.30 Uhr außerdem einen 68-jährigen Rosenheimer auf der Kufsteiner Straße. Nach Angaben der Polizei war der Mann mit seinem Auto unterwegs, obwohl er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Die Polizei unterband die Weiterfahrt und leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Fantasy kann viel mehr als Drachen und Elfen

Fantasy kann viel mehr als Drachen und Elfen

Rosenheim – Fantasy kann romantisch, düster, historisch oder politisch sein – und manchmal sogar ziemlich nah an unserer eigenen Lebenswelt. Beim zweiten Fantasy-Lesefestival in Rosenheim stehen vom 18. bis 20. September neben klassischen fantastischen Geschichten auch Science-Fiction, Romantasy und Young Adult auf dem Programm. Was beim Festival heuer neu ist und warum sich ein Besuch auch für Leser lohnt, die sich bisher nicht unbedingt als Fantasy-Fans gesehen haben, wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Rosenheimer Lokschuppen vorgestellt.

Das erste Fantasy-Lesefestival fand 2024 im Rahmen der Helden-Ausstellung im Lokschuppen statt. Nach Angaben von Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens und Initiatorin des Festivals, wurde die Premiere sehr gut angenommen. Deshalb geht das Festival heuer in die zweite Runde – allerdings mit einem neuen Konzept bei den Veranstaltungsorten.

Innpuls.me verlost 2 x 2 Tickets

Zum Fantasy-Lesefestival gibt es bei Innpuls.me außerdem etwas zu gewinnen: Wir verlosen 2 x 2 Tickets für jeweils eine Lesung nach Wahl. Die Gewinner können sich damit ihre persönliche Lieblingslesung aus dem Festivalprogramm aussuchen.
Wer teilnehmen möchte, schickt bis Donnerstag, 17. September 2026, 12 Uhr, eine E-Mail mit dem Stichwort „Fantasy“ an gewinninnpuls@outlook.de. Bitte nennt darin auch Vor- und Zunahme sowie die Lesung, an der ihr gerne teilnehmen möchtet.
Die Namen der Gewinner und die gewünschte Lesung teilen wir anschließend den Veranstaltern mit . Die Gewinner werden dort für die jeweilige Lesung auf die Gästeliste gesetzt.

Unter allen Einsendungen werden die Gewinner von uns ausgelost. Jede Teilnahme wird nur einmal berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gut zu wissen: Die für das Gewinnspiel erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung und Abwicklung der Verlosung verwendet. Die Namen der Gewinner und die gewünschte Lesung werden zur Abwicklung des Gewinns an die Veranstalter übermittelt. Die übrigen Daten werden nach Abschluss der Verlosung gelöscht.

Während sich die Lesungen im vergangenen Jahr noch über das gesamte Stadtgebiet verteilten, wird es diesmal kompakter und damit übersichtlicher. Die Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche finden in der Stadtbibliothek statt. Die Lesungen und Gespräche für Erwachsene werden im Saal und in der Blackbox des Stadtjugendrings veranstaltet.

Pressekonferenz zum Fantasy-Lese-Festival 2026 in Rosenheim. Foto: Karin Wunsam

Was macht den Reiz von Fantasy aus? Für Leser und Autoren? Auch das war Thema bei der Pressekonferenz zum2.  Fantasy Lese Festival in Rosenheim. Mit dabei: Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens Rosenheim, zugeschaltet Autor Bernhard Hennen, Regina Moser von der Stadtbibliothek Rosenheim und Florian Robida vom Rosenheimer Stadtjugendring. Foto: Karin Wunsam

Fantasy hat viele Gesichter

Was genau macht eigentlich den Reiz dieses Genres aus? Für Bernhard Hennen, einen der bekanntesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren, ist es vor allem die enorme Vielfalt. Er war zur Pressekonferenz zugeschaltet. „Das großartige an der Phantastik-Literatur ist, dass man sich dabei an so vielen verschiedenen Stoffen bedienen kann. Bei Krimis ist man dagegen wesentlich eingeschränkter“, erklärte Hennen.
Und tatsächlich: Wer bei Fantasy nur an Drachen, Elfen und magische Schwerter denkt, greift inzwischen deutlich zu kurz. Historische Stoffe finden sich ebenso wie politische Themen, Gesellschaftssatire, Science-Fiction, Horror, Romantik oder sogar Kriminalgeschichten.

„Fantasy kann romantisch, düster, historisch, politisch, humorvoll oder gegenwärtig sein. Sie kann in vollkommen fremde Welten führen – oder unsere eigene Welt nur um einen kleinen Schritt verschieben und gerade dadurch einen neuen Blick auf sie eröffnen“, sagt Jennifer Morscheiser.

Neu ist die Verbindung von Realität und fantastischen Elementen dabei keineswegs. Auch Goethes „Faust“ ist zwar formal eine Tragödie, arbeitet aber mit einem Pakt mit dem Teufel, Hexen und Magie – Motiven, die durchaus an fantastische Literatur erinnern.
Dass Fantasy heute einen festen Platz auf dem Buchmarkt hat, ist dagegen eine vergleichsweise neue Entwicklung. „Seit 25 Jahren laufen Fantasy-Romane sehr gut“, berichtet Hennen aus seiner Erfahrung.

Nicht nur für eingefleischte Fantasy-Fans

Das Festival möchte deshalb nicht nur diejenigen ansprechen, die schon seit Jahren Fantasy-Romane lesen. Die Lesungen bieten auch Gelegenheit, neue Bücher und Autoren kennenzulernen und vielleicht eine Geschichte zu entdecken, die man sonst nicht in die Hand genommen hätte.

Fantasy-Lesefestival – Gut zu wissen

Wann?
Freitag, 18. September, bis Sonntag, 20. September 2026

Wo?
Stadtbibliothek Rosenheim und Stadtjugendring Rosenheim

Festivalpass für alle Lesungen:
Erwachsene: 69 Euro
Erwachsene mit Behinderung: 35 Euro
Kinder von 13 bis 17 Jahren: 30 Euro
Kinder von 5 bis 12 Jahren: 15 Euro

Einzeltickets:
Erwachsene: 12 Euro
Erwachsene mit Behinderung: 6 Euro
Kinder von 13 bis 17 Jahren: 6 Euro
Kinder von 5 bis 12 Jahren: 3 Euro

Auftakt:
Freitag, 18. September, 19.30 bis 22 Uhr im Stadtjugendring mit Theresa Hannig und Christian von Aster.

Samstagabend:
19. September, ab 20 Uhr gemeinsames Gespräch der anwesenden Autoren über das Schreiben und fantastische Welten, musikalisch begleitet vom Akustik-Duo Nebensonne.

Für Kinder und Jugendliche:
Vier Lesungen und Autorenbegegnungen in der Stadtbibliothek.

Für Morscheiser liegt ein besonderer Reiz dabei in der direkten Begegnung mit den Autoren: „Einen Text von der Person zu hören, die ihn geschrieben hat, verändert den Blick auf eine Geschichte – und oft auch auf ihre Figuren und Ideen. Bei einer Lesung bekommen Stimmen, Welten und Gedanken plötzlich eine ganz eigene Präsenz.“
Nach den Lesungen besteht außerdem die Möglichkeit, mit den Autoren und Autorinnen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und einen Blick hinter die Kulissen des Schreibens zu werfen.

Auftakt mit Literatur und Blick auf den Buchbetrieb

Der Auftakt des Festivals ist am Freitag, 18. September, von 19.30 bis 22 Uhr im Stadtjugendring. Theresa Hannig und Christian von Aster treffen dabei in einer Doppelveranstaltung aufeinander.
Neben Lesungen aus ihren Büchern geht es um gesellschaftliche und politische Themen, das Schreiben und den Literaturbetrieb. Auch die unterschiedlichen Wege, als Autorin oder Autor zu arbeiten und sich zu finanzieren, werden thematisiert.
Hannig arbeitet als Verlagsautorin, von Aster unter anderem über Patreon und auf Spendenbasis. Damit geht es bei dem Abend nicht nur um die Geschichten selbst, sondern auch um die Lebensrealität von Menschen, die mit dem Schreiben ihr Geld verdienen wollen.

Am Samstag, 19. September, kommen die anwesenden Autoren ab 20 Uhr zu einem gemeinsamen Gespräch über das Schreiben und fantastische Welten zusammen. Durch den Abend führen Moderatorin Henrike Tönnes und Lokschuppen-Leiterin Jennifer Morscheiser. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Akustik-Duo Nebensonne mit Klavier und Gesang. Außerdem laden Büchertische zum Stöbern und Entdecken ein.

Auch für junge Leser gibt es Programm

Die Stadtbibliothek Rosenheim ist erneut Kooperationspartner des Festivals. Im Kinderhaus finden vier Lesungen und Autorenbegegnungen für Kinder und Jugendliche statt. „Fantasybücher nehmen einen wichtigen Platz in unserem Angebot ein. Das Genre ist unglaublich beliebt“, sagt Regina Moser von der Stadtbibliothek Rosenheim.
Auch Florian Robida vom Rosenheimer Stadtjugendring widerspricht dem verbreiteten Bild, dass Kinder und Jugendliche kaum noch lesen würden. „Viele Kinder und Jugendliche lesen sogar sehr gerne, auch meine eigenen Kinder“, berichtet er.

Insgesamt sind in diesem Jahr 22 Autoren angekündigt. Neben bekannten Namen sind auch viele jüngere Autorinnen dabei. Auf dem Programm stehen unter anderem Fantasy, Science-Fiction, Romantasy und Young Adult.

Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es auf der Internetseite des Lokschuppens Rosenheim.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anhänger macht sich selbständig und rollte in den Gegenverkehr

Anhänger macht sich selbständig und rollte in den Gegenverkehr

Rosenheim – Da dürfte der Schreck bei mehreren Autofahrern groß gewesen sein: Auf der Miesbacher Straße in Rosenheim hat sich am Montagabend (18.9.2026)  ein Anhänger von einem Auto gelöst und ist auf die Gegenfahrbahn gerollt. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Polizei war ein 32-jähriger Mann aus Kolbermoor gegen 21 Uhr mit seinem Auto samt Anhänger auf der St2095 in Richtung Panorama-Kreuzung unterwegs. Auf Höhe der Einmündung zur Innsbrucker Straße löste sich aus bislang ungeklärter Ursache die Anhängerkupplung.
Der Anhänger rollte daraufhin in den Gegenverkehr. Eine 33-jährige Autofahrerin aus Stephanskirchen konnte noch abbremsen. Ein hinter ihr fahrender 34-Jähriger aus Frasdorf schaffte es allerdings nicht mehr rechtzeitig und fuhr auf ihr Auto auf.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Anhänger wurde leicht beschädigt, auch an den beiden Autos entstand leichter Sachschaden. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf rund 2000 Euro.
Gegen den 32-jährigen Fahrer wird nach Angaben der Polizei wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unfall auf der B15 bei Schechen: zwei Fahrer leicht verletzt

Manipulierte Prüfplakette an Transporter entdeckt – Polizei sucht Hinweise zu Unfallschaden

Frasdorf / Landkreis Rosenheim – Bei der Kontrolle eines abgestellten Transporters zwischen Frasdorf und Umratshausen (Landkreis Rosenheim) hat die Polizei eine manipulierte Prüfplakette entdeckt. Außerdem stellten die Beamten einen frischen Unfallschaden an dem Fahrzeug fest. Nun wird wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung ermittelt und nach möglichen Zeugen eines Verkehrsunfalls gesucht.

Am Freitagvormittag, 11. September, überprüften Polizeibeamte nach Angaben der Polizeiinspektion Prien einen Transporter, der am Rand eines Fahrradwegs an der Kreisstraße RO 23 zwischen Frasdorf und Umratshausen abgestellt war.
Bei der Kontrolle fiel den Beamten auf, dass die Prüfplakette der Hauptuntersuchung am Kennzeichen verändert worden war. Nach Angaben der Polizei wird eine solche Manipulation als Urkundenfälschung eingestuft. Das Kennzeichen wurde als Beweismittel sichergestellt, die entsprechenden Ermittlungen wurden aufgenommen.

Zusätzlich entdeckten die Beamten einen frischen Unfallschaden an der Beifahrerseite des Transporters. Ob dieser Schaden mit einem Verkehrsunfall zusammenhängt, bei dem sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt entfernt hat, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizeiinspektion Prien bittet deshalb um Hinweise. Wer einen entsprechenden Verkehrsunfall beobachtet hat oder Angaben zu einem möglicherweise flüchtigen Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08051/90570 bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchener Straße, Rosenheim, 1960er Jahre

Münchener Straße, Rosenheim, 1960er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Auf der historischen Aufnahme ist die Münchener Straße in Rosenheim zu sehen. Vieles, was heute selbstverständlich zum Straßenbild gehört, gab es damals noch nicht – dafür ist rechts im Bild noch ein Stück Rosenheimer Gefängnisgeschichte zu sehen.

Auf der rechten Straßenseite ist der Eingang zum ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis zu erkennen, im Volksmund „Fronfeste“ genannt. Der Zaun und die Begrenzung zur Straße sind auf dem Foto noch gut sichtbar.
Gegenüber reihen sich die damaligen Geschäfte aneinander. Im Vordergrund ist das Schuhhaus Högn zu sehen, daneben das Modehaus Stalf. Die Münchener Straße wirkt auf der Aufnahme insgesamt deutlich anders als heute – weniger modern, aber dafür geprägt von den alten Wohn- und Geschäftshäusern.

Die Fronfeste verschwand kurz nach dem Foto

Die Geschichte des Gefängnisses reicht deutlich weiter zurück. Die Fronfeste wurde zwischen 1856 und 1858 errichtet. Was damals noch am Stadtrand lag, befand sich mit dem Wachstum Rosenheims später mitten im Stadtgebiet.
Das sorgte bereits um 1900 für Ärger. Weil die Zellenfenster zur Straße zeigten, beschwerten sich Bürger darüber, dass Häftlinge Passanten ansprachen oder beschimpften. Statt das Gefängnis zu verlegen, wurde es 1900 und 1901 umgebaut. Unter anderem entstand eine höhere Sichtschutzmauer zur Straße.

In den 1960er Jahren war die Haftanstalt allerdings längst nicht mehr zeitgemäß. Auch die hygienischen Verhältnisse entsprachen nicht mehr den damaligen Anforderungen. Am 30. Juni 1968 wurde die Fronfeste geschlossen. Die letzten rund 30 Häftlinge kamen nach Mühldorf und Traunstein.
Nur zwei Jahre später war auch das Gebäude selbst Geschichte: 1970 wurde die ehemalige Fronfeste abgerissen.

Vom alten Häuserbestand zum Atrium

Auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite hat sich die Münchener Straße stark verändert. Das Schuhhaus Högn und das Modehaus Stalf gehörten damals zum Geschäftsbild der Straße. Das Modehaus Stalf stand dabei in einer langen Tradition: An dieser Stelle hatte zuvor das traditionsreiche Modehaus Senft seinen Sitz.
Wo auf dem historischen Foto noch die alten Wohn- und Geschäftshäuser stehen, entstand später das Atrium. Der heutige Gebäudekomplex wurde 1984 gebaut.

Damit zeigt die Aufnahme eine Münchener Straße im Übergang: Das alte Stadtbild ist noch vorhanden, gleichzeitig standen bereits Veränderungen bevor. Das Gefängnis verschwand, die Häuserzeile wurde später durch das Atrium ersetzt – und auch die Geschäfte auf dem Foto gehören längst zur Rosenheimer Vergangenheit.
Beim Blick auf das alte Foto stellt sich deshalb eine andere Frage: Was gefällt Euch an der Münchener Straße von damals – und was würdet Ihr heute keinesfalls zurückhaben wollen?
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Tarifabschluss im bayerischen Einzelhandel: Löhne steigen in zwei Schritten

Tarifabschluss im bayerischen Einzelhandel: Löhne steigen in zwei Schritten

Bayern – Nach zähen Verhandlungen haben Arbeitgeber und Gewerkschaft im bayerischen Einzelhandel einen Tarifabschluss erzielt. Die Löhne und Gehälter steigen über eine Laufzeit von 25 Monaten in zwei Schritten: zum 1. August 2026 um 3,0 Prozent und zum 1. Mai 2027 um weitere 2,0 Prozent.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden angepasst. Die Erhöhungen treten jeweils zum 1. September in Kraft. In den unteren Entgeltgruppen fallen die Steigerungen teilweise höher aus. Hintergrund sind der gesetzliche Mindestlohn und tarifliche Untergrenzen.
Der Abschluss folgt einer Vereinbarung, die zuvor als Pilotabschluss in Nordrhein-Westfalen erzielt worden war.

Handelsverband spricht von schwierigen Verhandlungen

Der Handelsverband Bayern (HBE) bewertet den Abschluss als Kompromiss. Nach Angaben des Verbands hätten die Arbeitgeber in den Verhandlungen auf eine Vereinbarung gedrängt, die für die Unternehmen wirtschaftlich tragbar sei und zugleich Planungssicherheit schaffe.
Die tarifpolitische Geschäftsführerin des HBE, Dr. Melanie Eykmann, bezeichnete die Verhandlungen als schwierig:

„Diese Tarifrunde war ein zähes Ringen. Die Gewerkschaft ist mit völlig überzogenen Forderungen gestartet. Angesichts der wirtschaftlichen Realität im Einzelhandel war das schlicht nicht vermittelbar.“ Auch mit dem nun erzielten Ergebnis zeigt sich Eykmann nach Angaben des Handelsverbands nicht uneingeschränkt zufrieden: „Einzelhandelsunternehmen sind keine Selbstbedienungsläden für immer neue Lohnforderungen. Die Kostenexplosion trifft den Handel mit voller Wucht, während gleichzeitig die Kunden beim Konsum zurückhaltend bleiben.“ Zum Tarifabschluss sagte sie: „Begeisterung sieht ehrlicherweise anders aus. Aber Tarifpolitik ist kein Wunschkonzert.“

Kritik äußerte Eykmann außerdem an den politischen Rahmenbedingungen für den Einzelhandel. Sie sagte: „Wenn die Politik den Handel mit immer neuen Kosten und Auflagen überzieht, darf sie sich nicht wundern, wenn Standorte verschwinden und Arbeitsplätze verloren gehen.“

Der Handelsverband Bayern vertritt nach eigenen Angaben die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Interessen des bayerischen Einzelhandels. Nach Verbandsangaben gehören ihm rund 58.000 Handelsunternehmen mit etwa 320.000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von mehr als 70 Milliarden Euro an.
(Quelle: Pressemitteilung Handelsverband Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Veränderungen im Rosenheimer Kreistag: Neues Mitglied und neue Ausschussgemeinschaft

Veränderungen im Rosenheimer Kreistag: Neues Mitglied und neue Ausschussgemeinschaft

Landkreis Rosenheim – Im Rosenheimer Kreistag gibt es mehrere personelle Veränderungen. In der Sitzung am Donnerstag wurde Elijah Schloßmacher aus Kolbermoor als neues Mitglied vereidigt. Er gehört der AfD-Fraktion an. Außerdem veränderte sich die Zusammensetzung einer Ausschussgemeinschaft, was auch Auswirkungen auf Sitze im Umweltausschuss und im Aufsichtsrat der RoMed-Kliniken hat.

Schloßmacher folgt Sabrina Barbarino nach, die ihr Kreistagsmandat nach Angaben des Landratsamts aus persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Gründen niedergelegt hat. Der Kreistag entließ Barbarino aus ihrem Ehrenamt und von ihren Pflichten als Kreisrätin. Sie war Mitglied im Schulausschuss. Ihren dort frei gewordenen Sitz übernimmt Schloßmacher.

Neue Ausschussgemeinschaft

Auch bei einer Ausschussgemeinschaft gibt es eine Veränderung. Christiane Mayr von der Wählergruppe ÖDP und Parteifreie Umweltschützer (ÖDP/PU) ist sowohl aus der Wählergruppe als auch aus der bisherigen Ausschussgemeinschaft mit der Partei Die Linke ausgetreten.
Mayr begründete ihren Schritt laut Landratsamt damit, dass ihre kommunalpolitischen Schwerpunkte und ihre künftige Arbeit aus ihrer Sicht nicht ausreichend mit der bisherigen politischen Zuordnung übereinstimmten. Die Ausschussgemeinschaft zwischen ÖDP/PU und Die Linke sei bei der konstituierenden Sitzung ohne vorherige vertiefte inhaltliche Abstimmung zustande gekommen. Sie wolle diese Zusammenarbeit deshalb in der bisherigen Form nicht fortführen.

Stattdessen hat Mayr gemeinsam mit den Mitgliedern der Bayernpartei eine neue Ausschussgemeinschaft gebildet. Der Kreistag stimmte den daraus folgenden Änderungen bei der Besetzung von Ausschüssen und Gremien zu.

Veränderungen bei RoMed und im Umweltausschuss

Betroffen ist unter anderem der Aufsichtsrat der „Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH“. Dort verliert Maria Boberschmidt von der Linken ihren Sitz. An ihre Stelle rückt Helmut Freund von der Bayernpartei.
Auch im Umweltausschuss gibt es eine Veränderung: Robert Zehetmaier von der Bayernpartei gibt seinen Sitz zugunsten von Christiane Mayr ab.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Brand in Feldscheune in Prien – Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung

Brand in Feldscheune in Prien – Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung

Prien / Landkreis Rosenheim – In einer Feldscheune am Waldrand in Prien (Landkries Rosenheim) hat am Montagnachmittag (14.9.2026) ein Holzstapel mit Hackschnitzeln gebrannt. Die Feuerwehren aus Prien und Atzing konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Der Brand wurde nach Angaben der Polizeiinspektion Prien gegen 16.30 Uhr im Bereich des Staffelsteinwegs entdeckt. In der offenen Scheune, die zur Lagerung von Hackschnitzeln genutzt wird, hatte sich ein Holzstapel entzündet.
Die Feuerwehren aus Prien und Atzing löschten den Brand. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurden rund drei Kubikmeter Hackschnitzel zerstört. Der Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Prien hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen. Ob das Feuer tatsächlich vorsätzlich gelegt wurde, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Wer Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen oder zum Hergang geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Prien unter der Telefonnummer 08051/90570 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto. re)

Oberbürgermeister als Schulweghelfer: Erdogan hilft zum Schulstart in Fürstätt

Oberbürgermeister als Schulweghelfer: Erdogan hilft zum Schulstart in Fürstätt

Rosenheim – Zum ersten Schultag hat Oberbürgermeister Abuzar Erdogan in Rosenheim selbst die Warnweste übergezogen: An der Grund- und Mittelschule Fürstätt unterstützte er die Schulweghelfer und verteilte reflektierende Schnappbänder an die Kinder. In Rosenheim wurden heute 603 Erstklässler eingeschult – für viele von ihnen ist der Schulweg noch völlig neu.

Gerade für Schulanfänger ist der Weg zur Schule eine besondere Herausforderung. Verkehrsregeln, Kreuzungen und der Verkehr rund um das Schulgebäude müssen sich erst einprägen. Schulweghelfer unterstützen die Kinder dabei und sorgen an den entsprechenden Stellen für mehr Sicherheit.

Zum Schulstart war deshalb auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan in Fürstätt als Schulweghelfer im Einsatz. Gemeinsam mit den Helfern verteilte er reflektierende Schnappbänder, die dafür sorgen sollen, dass die Kinder in den Morgenstunden besser gesehen werden. „Mein großer Dank gilt allen Schulweghelferinnen und Schulweghelfern, die bei jedem Wetter dafür sorgen, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen. Gerade unsere Schulanfänger müssen sich erst an den Verkehr rund um die Schulen gewöhnen und unsere Schulweghelfer leisten hier einen unheimlich wertvollen und wichtigen Beitrag nicht nur für die Kinder, sondern auch für eine funktionierende Stadtgesellschaft“, so der Oberbürgermeister.

Schulweghelfer werden gesucht

Die Schulweghelfer sind nach Angaben der Stadt in der Regel direkt an den Schulen organisiert. Wer sich dort engagieren möchte, kann sich an die jeweilige Schule wenden. Weitere Informationen gibt es bei der Verkehrswacht Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)