Hubschrauber kreist spät über Rosenheim – das war der Grund

Hubschrauber kreist spät über Rosenheim – das war der Grund

Rosenheim – In der Nacht auf den heutigen Dienstag (13.1.2026) kreiste ein Hubschrauber über dem Rosenheimer Stadtgebiet  und sorgte für Aufmerksamkeit bei den Anwohnern. Das war der Grund.

Gegen Mitternacht war das kreisende Luftfahrzeug deutlich zu hören. Zuvor war der Hubschrauber bereits über der Gemeinde Stephanskirchen im Einsatz. Innpuls.me hat dazu einige Nachfrage eingereicht.
Die Polizeiinspektion Rosenheim erklärte auf Nachfrage von Innpuls.me den Grund für den nächtlichen Einsatz: Gesucht wurde eine 29-jährige Frau aus dem Bereich Stephanskirchen, die als vermisst gemeldet worden war. Nach aktuellem Stand konnte die Vermisste bislang noch nicht gefunden werden.

Update 14.1.2026: Die vermisste Frau wurde, nach Auskunft der Polizei, inzwischen leicht verletzt aufgefunden. 

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Verlässliches Engagement vor Ort: Bürgerstiftung Rosenheim mit Gütesiegel ausgezeichnet

Verlässliches Engagement vor Ort: Bürgerstiftung Rosenheim mit Gütesiegel ausgezeichnet

Rosenheim – Die Bürgerstiftung Rosenheim wurde erneut mit dem Gütesiegel für Bürgerstiftungen ausgezeichnet. Das Siegel steht bundesweit für Qualität, Transparenz und Verantwortungsbewusstsein im lokalen bürgerschaftlichen Engagement.

Seit 2003 vergibt der Bundesverband Deutscher Stiftungen das Gütesiegel an Bürgerstiftungen, die den bundesweit anerkannten „10 Merkmalen einer Bürgerstiftung“ entsprechen. Aktuell tragen 245 der über 400 Bürgerstiftungen in Deutschland diese Auszeichnung.

Professor Dr. Burkhard Küstermann, Vorsitzender der Gütesiegeljury, betont den Wert des bürgerschaftlichen Engagements: „Wer sich engagiert merkt, dass er das Miteinander vor Ort positiv gestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann. Bürgerstiftungen mit Gütesiegel bieten jedem von uns die Möglichkeit, sich mit den eigenen Stärken einzubringen: mit Geld, mit Zeit oder mit Ideen.“

Unabhängig geprüftes Qualitätssiegel

Die Vergabe des Gütesiegels erfolgt durch eine unabhängige Jury aus erfahrenen Bürgerstifter*innen und Experten. Grundlage der Prüfung sind die eingereichten Unterlagen der Stiftung. Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen Bürgerstiftungen neben der Zweckvielfalt und der lokalen Ausrichtung ihrer Arbeit insbesondere die Unabhängigkeit von politischen Gremien und einen strategischen Aufbau des Stiftungskapitals nachweisen. Diese und weitere Kriterien sind in den „10 Merkmalen einer Bürgerstiftung“ festgeschrieben, einem Qualitätsstandard, den sich Bürgerstiftungen vor über 20 Jahren selbst gegeben haben.

Die Zahl der Bürgerstiftungen mit Gütesiegel ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen und liegt aktuell bei 245.

Engagement für die Stadtgesellschaft

Die Bürgerstiftung Rosenheim hat in den vergangenen Jahren mit Projekten wie „Leben mit Krebs“, „Alte Druckerei“, „Essen in Gemeinschaft“ sowie dem Bau von Spiel- und Sportplätzen zur Förderung einer positiven Stadtgesellschaft beigetragen.

Christian Hlatky, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Rosenheim, erklärt: „Wir möchten gemeinsam mit unseren Stifterinnen und Stiftern sowie unseren Spenden und Ehrenamtlichen die Stadt Rosenheim aktiv mitgestalten. Das Gütesiegel steht für Transparenz und Kontinuität – darüber freuen wir uns sehr.“

Bundesverband Deutscher Stiftungen

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt die Interessen der deutschen Stiftungen gegenüber Politik und Gesellschaft. Mit über 4.500 Mitgliedern ist er der größte und älteste Stiftungsverband in Europa. Jedes Jahr engagieren sich allein die 60 größten Stiftungen in Deutschland mit mehr als 5 Milliarden Euro für das Gemeinwohl. Der Verband setzt sich für optimale Rahmenbedingungen für das Stiften ein und unterstützt seine Mitglieder sowie Stifter*innen durch Beratung und Vernetzung.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bürgerstiftung Rosenheim)

Eiszeitseen sind Heimat für Schmetterling des Jahres 2026

Eiszeitseen sind Heimat für Schmetterling des Jahres 2026

Rosenheim -Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Phengaris nausithous) wurde zum Schmetterling des Jahres 2026 gewählt. Zum Überleben benötigt der Bläuling eine bestimmte Pflanze: den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis), der vor allem in feuchten Wiesen und an Gewässerrändern wächst. Im Gebiet der Eiszeitseen kommen sowohl die Pflanze als auch der Schmetterling vor allem in Streuwiesen sowie entlang von Bächen und Gräben vor.

Besonders bemerkenswert ist der komplexe Lebenszyklus des etwa drei Zentimeter großen Schmetterlings: Nach der Entwicklung in den Blüten des Großen Wiesenknopfs werden die Raupen von Ameisen in deren Nester getragen. Dort werden sie gepflegt und überwintern geschützt, bevor der Falter im folgenden Jahr im Ameisenbau schlüpft. Zwischen Mitte Juni und August kann man den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling während seiner Flugzeit beobachten.

Auch wenn der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling im Gebiet der Eiszeitseen noch regelmäßig vorkommt, sind die Bestände auch hier rückläufig. Patrick Guderitz, Gebietsbetreuung Eiszeitseen (Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen), erklärt: „Die Eiszeitseen gehören zu den wenigen Gebieten, in denen die Art noch ausreichend geeignete Lebensräume findet. Umso wichtiger ist die Erhaltung feuchter Wiesen, eine angepasste Mahd und die extensive Bewirtschaftung von Gewässerrandstreifen, um den Lebensraum dieser interessanten und schönen Art langfristig zu sichern.“

Der Titel „Schmetterling des Jahres“ wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der BUND NRW Naturschutzstiftung verliehen. Mit der Auszeichnung machen die Verbände auf die zunehmende Gefährdung spezialisierter Schmetterlingsarten aufmerksam.
(Quelle Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Foto: Dirk Alfermann

„Pfeifen stoppen- Menschen bewegen“: Antrag zur Reaktivierung der Bahnstrecke Rosenheim-Rohrdorf

„Pfeifen stoppen- Menschen bewegen“: Antrag zur Reaktivierung der Bahnstrecke Rosenheim-Rohrdorf

Thansau-Rohrdorf / Landkreis Rosenheim -In Teilen der Bevölkerung von Thansau und Rohrdorf (Landkreis Rosenheim= sorgt das Warnpfeifen der Güterzüge seit Jahren für Kritik. Die Grünen im Rosenheimer Kreistag setzen sich nun dafür ein, die Strecke für den Personenverkehr zu reaktivieren – eine Maßnahme, die nicht nur das Pfeifen reduzieren, sondern auch neue Möglichkeiten für den Personenverkehr eröffnen könnte. 

Am 12. Januar 2026 hat die Rosenheimer Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, um die Reaktivierung der Personenzugverbindung Rosenheim–Rohrdorf prüfen zu lassen. Ziel des Antrags ist es, die bisher ungesicherten Bahnübergänge in Thansau und Rohrdorf zu beschranken. Damit könnte die bisherige Warnsignalpflicht für die Züge entfallen, die bestimmte Anwohner zeitweise stark belastet.

Victoria Broßart, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Rosenheim und Obfrau im Verkehrsausschuss, begrüßt den Antrag ausdrücklich. Sie erklärt, dass die Strecke von Rosenheim nach Rohrdorf bereits seit über 100 Jahren existiert und elektrifiziert ist. „Der ‚Wiesn-Express‘ zeigt jedes Jahr für ein paar Tage, wie groß die Nachfrage nach einer entspannten Fahrt nach Rosenheim ist, ohne am Schlossberg oder in der Innstraße im Stau stehen zu müssen“, sagt Broßart. Aus ihrer Sicht wird außerhalb der Wiesn-Zeit die Strecke nur von Güterzügen genutzt, deren vorgeschriebenes Pfeifen an den ungesicherten Bahnübergängen die Bevölkerung belastet. In zahlreichen Gesprächen vor Ort habe sie dies direkt von Anwohnern erfahren.

Mit der Reaktivierung für den Personenverkehr würden die Bahnübergänge technisch gesichert und die Warnsignalpflicht für die Züge entfiele. Broßart betont, dass die Menschen in Thansau und Rohrdorf so endlich ihre Ruhe hätten und gleichzeitig leichter nach Rosenheim und zurück kämen. Sie fordere deshalb auch die anderen Fraktionen im Kreistag auf, den Antrag zu unterstützen. „‚Pfeifen stoppen – Menschen bewegen!‘ – das ist unser Ansatz, den wir gemeinsam umsetzen wollen“, sagt Broßart.
(Quelle: Pressemitteilung Victoria Broßart, Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Verkehrsunfall auf der Ro18 bei Tuntenhausen

Schwerer Verkehrsunfall auf der Ro18 bei Tuntenhausen

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Auf der Kreisstraße RO18 bei Tuntenhausen kam es am Montagabend (12.1.2026) zu einem schweren Verkehrsunfall – alle sieben Insassen zweier Fahrzeuge wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.

Gegen 19:50 Uhr kam eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis Rosenheim in einer Rechtskurve bei Schmidhausen aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Fahrzeug eines 79-jährigen Mannes aus dem Landkreis Ebersberg. Bei dem Zusammenstoß wurden, nach den Angaben der Polizei, alle sieben Insassen der beiden Fahrzeuge verletzt. Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen, unter den Verletzten befinden sich auch zwei Kinder im Alter von vier Jahren. Alle Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die Kreisstraße RO18 bis 21:55 Uhr komplett gesperrt. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst mit zwei Rettungshubschraubern, sechs Rettungswagen, drei Notärzten, zwei Kindernotärzten und der Einsatzleitung Rettungsdienst auch die Feuerwehren Tuntenhausen, Beyharting, Bad Aibling und Ostermünchen mit insgesamt zehn Fahrzeugen sowie die Kreisbrandinspektion.

Die Ermittlung der Unfallursache wird derzeit von der Polizeiinspektion Bad Aibling gemeinsam mit einem sachverständigen Gutachter übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Angriff auf Fan nach Eishockeyspiel – Kripo ermittelt

Angriff auf Fan nach Eishockeyspiel – Kripo ermittelt

Garmisch-Partenkirchen – Nach einem Eishockeyspiel am Freitagabend (9.1.2026) wurde ein 30-jähriger Fan der Gastmannschaft auf dem Parkplatz der Zugspitzbahn (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) von zwei bislang unbekannten Tätern angegriffen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen. Außerdem entwendeten die Täter einen Fanschal und ein Banner. Die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Vorfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, gegen 22.45 Uhr nach dem Spiel des SC Riessersee gegen die Tölzer Löwen. Nach bisherigen Erkenntnissen gehören die Tatverdächtigen der Fanszene des SC Riessersee an. Ein bislang unbekannter Fan des SC Riessersee und seine Begleiterin versuchten, dem Opfer zu helfen, konnten die Tat jedoch nicht verhindern.

Die Polizeiinspektion Penzberg leitete zunächst Ermittlungen wegen Raub- und Körperverletzungsdelikten ein. Die weiteren Untersuchungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen geführt. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass mehrere bislang unbekannte Zeugen den Vorfall beobachtet haben könnten.

Zeugenaufruf:
Das Fachkommissariat für Raubdelikte bittet insbesondere um Hinweise zu folgenden Punkten:

  • Wer kennt den bislang unbekannten Helfer und seine weibliche Begleiterin?
  • Gibt es weitere Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben und Angaben zum Tatgeschehen machen können?

Hinweise werden an die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter Telefon 08821/9170 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Glatter Streifen statt Komplettumbau: Neue Pläne für den Rosenheimer Max-Josefs-Platz

Glatter Streifen statt Komplettumbau: Neue Pläne für den Rosenheimer Max-Josefs-Platz

Rosenheim –

Rosenheim – Seit Jahren wird über eine barrierefreie Gestaltung des Rosenheimer Max-Josefs-Platzes diskutiert. Zahlreiche Vorschläge wurden erwogen und wieder verworfen. Nun zeichnet sich erstmals eine konkrete Lösung ab: Der Stadtrat spricht sich einstimmig für einen pragmatischen Ansatz aus, der Barrierefreiheit verbessern soll, ohne das historische Erscheinungsbild grundlegend zu verändern.

Die Pflasterung des Rosenheimer Max-Josefs-Platzes sorgt seit Langem für Probleme. Das historische, unebene Kopfsteinpflaster mit seinen breiten Fugen erschwert die Fortbewegung – insbesondere für Menschen mit Gehilfen, Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen. Immer wieder wurde daher darüber beraten, wie die „gute Stube“ der Stadt barrierefreier gestaltet werden könnte.

Nun scheint tatsächlich eine Lösung gefunden zu sein. In der letzten Stadtratssitzung des Jahres 2025 sprachen sich die Rosenheimer Stadträte einstimmig für eine Umgestaltung des Platzes aus. Der gewählte Ansatz ist dabei bewusst pragmatisch.

Historisches Pflaster soll weitgehend erhalten bleiben

Geplant ist, das historische Pflaster weitgehend zu erhalten und stattdessen einen glatten, fugenlosen Plattenstreifen zu integrieren. Dieser soll die Begehbarkeit deutlich verbessern. Der Vorteil: Das gewohnte Erscheinungsbild des Platzes bleibt größtenteils erhalten, gleichzeitig können Kosten eingespart werden.
Den neuerlichen Anstoß für die barrierefreie Umgestaltung gaben die Stadtratsfraktionen von CSU und SPD. Mit einem gemeinsamen Eilantrag zur Haushaltsberatung 2026 beantragten sie, bis zu 500.000 Euro für die Maßnahme bereitzustellen. Ziel ist ein ebener, glatter und fugenfreier Durchgang mit einer Breite von rund 1,50 Metern, der eine barrierefreie Querung des Max-Josefs-Platzes ermöglichen soll.

Barrierefreie Anbindung über Heilig-Geist-Straße

Grundlage des Antrags ist eine Konzeption der Initiative für barrierefreies Bauen, die im Rahmen einer Begehung des Platzes im Dezember vorgestellt wurde. Teil des Vorschlags ist auch eine barrierefreie Anbindung über die Heilig-Geist-Straße und die Hafnerstraße.

„Der Max-Josefs-Platz ist das Herz unserer Stadt – und genau dort darf niemand ausgeschlossen werden“, betont CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller. „Für viele Menschen mit Behinderung, für Senioren oder Menschen mit Rollator oder Rollstuhl ist der Platz heute nur eingeschränkt nutzbar. Das wollen wir ändern – pragmatisch, behutsam und mit Respekt vor dem historischen Stadtbild.“

Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Antrags: „Barrierefreiheit ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine Frage der Teilhabe und der Würde. In Rosenheim leben fast 9.000 Menschen mit anerkannter Behinderung. Wer von einer lebendigen Innenstadt spricht, muss dafür sorgen, dass sie für alle erreichbar ist – unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen.“

In der Stadtratssitzung wenige Tage vor Weihnachten stieß der Vorschlag fraktionsübergreifend auf breite Zustimmung. Besonders positiv bewertet wurde, dass durch die nun gefundene Lösung eine großflächige Entfernung der bestehenden Pflasterung und damit eine aufwendige Großbaustelle vermieden werden kann.

Zustimmung von allen Fraktionen

Auch aus anderen Fraktionen kam Lob für den Ansatz. AfD-Stadtrat Andreas Kohlberger regte an, den barrierefreien Streifen auch im Bereich des Nepomukbrunnens zu prüfen. Robert Multrus, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, würdigte die Arbeit der Projektgruppe. Grünen-Fraktionsvorsitzender Peter Rutz erklärte: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Planungen voranzutreiben.“

Konkret vorgesehen ist die Verlegung großformatiger, fugenfreier Steine. Einstimmig beschloss der Stadtrat, die Stadtverwaltung mit der weiteren Planung zu beauftragen. Ein entsprechender Umsetzungsvorschlag soll dem Gremium bis spätestens 30. Juni 2026 vorgelegt werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Zwei Österreicher an der A93 festgenommen – Haftstrafen folgen

Zwei Österreicher an der A93 festgenommen – Haftstrafen folgen

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Kurz nacheinander hat die Bundespolizei in der Nacht von Sonntag auf Montag (11./12. Januar) zwei österreichische Staatsangehörige an der Inntalautobahn (A93) bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim)  festgenommen. Beide standen wegen mehrerer Strafbefehle unter Haftbefehl.

Die 32-jährige Frau wurde nach der Festnahme ins Gefängnis München-Stadelheim gebracht, wo sie eine rund dreimonatige Haft antreten musste. Der 37-jährige Mann kam in die Justizvollzugsanstalt Bernau und muss dort über siebeneinhalb Monate verbringen.

Mann mit mehreren Strafbefehlen aus Deutschland

Gegen den Österreicher lagen laut Polizeicomputer mehrere Strafbefehle des Amtsgerichts Warendorf (NRW) aus den Jahren 2022 und 2023 vor – unter anderem wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Leistungserschleichung. Die geforderten Geldstrafen summierten sich auf 5.800 Euro. Da er diese bei seiner Festnahme nicht bezahlen konnte, wurden die Strafen in eine Freiheitsstrafe umgewandelt.

Frau muss Ersatzfreiheitsstrafe antreten

Die 32-Jährige, Insassin eines Fernreisebusses mit slowakischem Kennzeichen, hatte ebenfalls mehrere Strafbefehle aus Deutschland offen. Das Amtsgericht Ulm und das Amtsgericht Traunstein hatten jeweils Geldstrafen wegen Körperverletzung verhängt – insgesamt 3.850 Euro. Da die Frau die Beträge nicht begleichen konnte, trat sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 89 Tagen an.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Feldscheunenbrand in Bernau am Chiemsee

Feldscheunenbrand in Bernau am Chiemsee

Bernau / Landkreis Rosenheim – Am Sonntagnachmittag (11.01.2026) gegen 16 wurde in Bernau am Chiemsee (Ortsteil Reitham, Landkreis Rosenheim) der Brand einer Feldscheune gemeldet. Die Rettungsleitstelle alarmierte die regionalen Feuerwehren zur Brandbekämpfung.

Nach ersten Erkenntnissen war an der Außenwand der Scheune ein Räucherofen ohne Aufsicht in Betrieb. Durch die Hitzeentwicklung geriet die angrenzende Holzfassade in Brand. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die Flammen und konnte den Brand mit einer Schneeschaufel weitgehend eindämmen, bevor die Feuerwehr Bernau eintraf.
Die Einsatzkräfte entfernten angebrannte Holzlatten und löschten letzte Glutnester. Der Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Prien hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen.
(Quelle: Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jugendlicher stirbt nach Stromunfall in Kiefersfelden

Jugendlicher stirbt nach Stromunfall in Kiefersfelden

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Ein tragischer Unfall hat sich am Freitag (09.01.2026) in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) ereignet: Ein Jugendlicher wurde bei Arbeiten an einer durchhängenden Stromleitung lebensgefährlich verletzt und erlag wenige Tage später seinen Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der Jugendliche gemeinsam mit zwei Freunden auf einem Hofanwesen auf. Dort fiel ihm eine Stromleitung auf, die infolge der Schneelast deutlich durchhing. Beim Versuch, Schnee mit einem metallischen Gegenstand von der Leitung zu entfernen, kam es zu einem Stromschlag mit einer Spannung von rund 20.000 Volt.
Der Jugendliche wurde unter laufender Reanimation mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Trotz intensivmedizinischer Behandlung verstarb er am Sonntag (11.01.2026) an den schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen zu den Todesumständen wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, übernommen. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen nach Angaben der Ermittler nicht vor, derzeit wird von einem tödlichen Unglücksfall ausgegangen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Umgang mit Stromleitungen. Bereits die Annäherung an Hochspannungsleitungen kann lebensgefährlich sein und zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Rosenball 2026 eröffnet den Rosenheimer Fasching mit Gefühl und Glanz

Rosenball 2026 eröffnet den Rosenheimer Fasching mit Gefühl und Glanz

Rosenheim – Der Rosenball gilt traditionell als Auftakt in den Rosenheimer Fasching. Am Samstag, 10. Januar, verwandelte sich das ausverkaufte Kultur- und Kongresszentrum KU’KO in einen festlichen Ballsaal voller Eleganz, Emotionen und tänzerischer Höhepunkte. Der 20. Rosenball stand unter dem Motto „LIEBE – Fasching, der von Herzen kommt“ und machte diesen Anspruch an vielen Stellen des Abends spürbar.

Rosenball 2026. Fotos: Copyright Evi Gröning

Glanzvoll ging es mit den Rosenball in die Rosenheimer Faschingssaison 2026. Fotos: Copyright Evi Gröning

Funkelnde Ballroben, glänzende Augen und eine besondere Atmosphäre prägten den Jubiläumsball. Gelacht, getanzt und gestaunt wurde bis spät in die Nacht – getragen von einer Stimmung, die sowohl festlich als auch herzlich war.

Glanzvoller Auftakt mit den Debütanten

Den feierlichen Beginn gestalteten 20 Debütanten-Paare. Mit einer klassischen Fächer-Polonaise und der „Annen-Polka“ von Johann Strauss (Sohn) eröffneten sie den Ballabend. Spätestens beim Kesmarki-Walzer „Romeo und Julias unvergessliche Liebe“ war die Aufmerksamkeit des Publikums sicher. Seit 20 Jahren werden die Debütanten von Christine und Zoltan Kesmarki auf ihren Auftritt vorbereitet – auch in diesem Jahr zeigte sich die intensive Arbeit in der präzisen und ausdrucksstarken Darbietung.

Rosenball 2026. Fotos: Copyright Evi Gröning

20 Debütanten-Paare eröffneten die stimmungsvollen Abend.

Inthronisation des neuen Prinzenpaares

Ein zentraler Moment des Abends war die Inthronisation des neuen Rosenheimer Prinzenpaares. Prinz Korbinian I., Regent aus dem Königreich der sprudelnden Heizkreise, und Prinzessin Ursula I., Künstlerin aus dem Land der unendlichen Tanzträume, wurden unter großem Applaus in ihr Amt eingeführt.

Rosenball 2026. Fotos: Copyright Evi Gröning

Schlüsselkind Emilia Puntigam überreiche dem Prinzenpaar den goldenen Schlüssel der Stadt.

Begleitet wurden sie vom Schlüsselkind Emilia Puntigam, sieben Jahre alt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas März überreichte sie dem Prinzenpaar den goldenen Schlüssel der Stadt. Damit übernahm das Faschingsregiment offiziell die Herrschaft in Rosenheim.

Gardetanz, Walzer und große Bühnenmomente

Der anschließende Gardemarsch 2026 der Faschingsgilde Rosenheim sorgte mit kraftvollen Formationen und hoher Präzision für begeisterten Applaus. Es folgte der Prinzenwalzer, bei dem Prinz Korbinian I. und Prinzessin Ursula I. den Ballsaal mit einem stilvollen, harmonischen Tanz erfüllten.

Weitere tänzerische Höhepunkte ließen nicht lange auf sich warten. Mit Karolis Burneikis und Fabien Charlo Lax zeigten die deutschen Vizemeister im Standardtanzen eine Darbietung auf höchstem Niveau – elegant, präzise und ausdrucksstark.

Zeitreise durch 20 Jahre Rosenball

Emotional wurde es bei der Jubiläumsshow „Rosenball – Die Zeitreise“. Ehemalige Gardemitglieder kehrten in Originalkostümen auf die Bühne zurück und erinnerten mit kurzen tänzerischen Rückblicken an zwei Jahrzehnte Rosenballgeschichte. Witz, Nostalgie und Wiedererkennung sorgten für spürbare Resonanz im Publikum.

Internationaler Glanz und Mitternachtsshow

Auch das A-Team des Formationstanzsportclubs Perchtoldsdorf überzeugte mit seiner Weltmeisterschafts-Choreografie „Friends“. Die österreichischen Tänzer präsentierten eine kraftvolle, synchron getanzte Darbietung mit großer Bühnenpräsenz.

Den emotionalen Höhepunkt bildete die Mitternachtsshow der Faschingsgilde Rosenheim. Unter dem Motto des Abends erzählten die Tänzerinnen und Tänzer in Choreografie und Musik von den vielen Facetten der Liebe – leise und zart, leidenschaftlich und widersprüchlich. Moderne Arrangements, wechselnde Stimmungen und fließende Übergänge verbanden klassische Gardetradition mit zeitgemäßer Show.

Ein besonderer Moment war der Tango des Prinzenpaares: intensiv, ausdrucksstark und spannungsvoll. Als tänzerischer Dialog voller Leidenschaft setzte er einen markanten Akzent innerhalb der Mitternachtsshow.

Ein Jubiläumsabend mit bleibendem Eindruck

Der 20. Rosenball zeigte sich als facettenreicher Abend zwischen Tradition, Tanzsport und Faschingskultur. Er vereinte festliche Eleganz mit spürbarer Gemeinschaft und bildete einen stimmungsvollen Auftakt in den Rosenheimer Fasching.
(Quelle: Artikel: Pressemitteilung Faschingsgilde Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Evi Gröning)

Eisenbahnersportverein Rosenheim (ESV), 1960er

Eisenbahnersportverein Rosenheim (ESV), 1960er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Auf unserem Fotooldie sehen wir Mitglieder des Eisenbahner-Sportverein (ESV) Rosenheim bei einem Skiwettbewerb. 

Wann und wo genau dieses Foto entstand, lässt sich leider für uns nicht nachvollziehen. Auf dem Foto selbst finden sich dazu keine Angaben. Wir tippen auf die 1960er Jahre.
Was wir wissen: der ESV wurde 1929 gegründet als Turn- und Sportverein Rosenheim. 1947 wurde er wiedergegründet und seit 1952 trägt der Verein den Namen ESV.  Weitere Infos zum Verein findet Ihr hier.
(Quelle: Beitragsbild Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)