Bundespolizei sucht Zeugen nach Belästigung einer Jugendlichen im Zug

Bundespolizei sucht Zeugen nach Belästigung einer Jugendlichen im Zug

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein bislang unbekannter Mann soll Mitte Juli eine 14-jährige Jugendliche während einer Zugfahrt von Bruckmühl nach Westerham sexuell belästigt haben. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise. Die Mitteilung zu dem Vorfall wurde erst jetzt veröffentlicht.

Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall bereits am Montag (13. Juli) gegen 13.30 Uhr. Der Mann soll sich zunächst hinter der Jugendlichen und später auf der anderen Seite des Wagengangs neben sie gesetzt haben.
Im weiteren Verlauf der Fahrt soll er sich entblößt und sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Als die Schülerin aufstand und zur Tür gehen wollte, soll der Mann sie angesprochen und aufgefordert haben, ihn anzufassen. Die Jugendliche verließ den Zug am Bahnhof Westerham und ließ sich von ihrem Vater abholen. Der Unbekannte fuhr nach bisherigen Erkenntnissen weiter in Richtung Holzkirchen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Bundespolizei beschreibt den gesuchten Mann als etwa 40 Jahre alt und rund 1,75 Meter groß. Er soll leicht korpulent sein und kurze braune bis rot-braune Haare sowie einen im Kinnbereich buschigen Bart haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jogginghose. Seine Aussprache wirkte nach Angaben der Polizei eher undeutlich.
Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter 08031 / 80262102 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Einbruch in Vereinsheim in Rott am Inn: Polizei sucht Zeugen

Einbruch in Vereinsheim in Rott am Inn: Polizei sucht Zeugen

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Unbekannte sind in der Nacht auf Dienstag, 21. Juli, in das Vereinsheim des SV Rott am Inn (Landkreis Rosenheim) eingebrochen. Die Polizei bittet um Hinweise zu möglichen verdächtigen Beobachtungen im Bereich des Vereinsheims, des Bahnhofs und des Ortsteils Arbing.

Nach Angaben der Polizei verschaffte sich der bislang unbekannte Täter zwischen Montagabend (20. Juli) und Dienstagmorgen gewaltsam Zugang zum Vereinsheim in der Haager Straße. Dabei wurde unter anderem die Tür zu einem Warenlager aufgebrochen. Zudem wurden ein Getränkeautomat und eine Eistruhe im Außenbereich gewaltsam geöffnet.
Gestohlen wurden unter anderem drei Akku-Lautsprecher, ein Mischpult, Eis sowie mehrere Flaschen Cola. Der genaue Beute- und Sachschaden steht noch nicht fest, dürfte sich nach Polizeiangaben aber im niedrigen vierstelligen Bereich bewegen.

Roller nach Einbruch sichergestellt

Im Rahmen der Ermittlungen werteten Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg mehrere Überwachungskameras aus. Dabei wurde bekannt, dass der mutmaßliche Täter am Dienstag gegen 3 Uhr mit einem Roller auf das Vereinsgelände fuhr.
Wie sich herausstellte, war dieser Roller in derselben Nacht am Bahnhof in Rott am Inn entwendet worden. Ermittler fanden das Fahrzeug später in der Nähe einer Feldscheune im Bereich des Ortsteils Arbing und stellten es sicher.

Die Polizeiinspektion Wasserburg ermittelt wegen besonders schweren Falls des Diebstahls. Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Bahnhofs, des Vereinsheims oder in Arbing beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 08071/9177-0 bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Jonas Gavriil präsentiert Debütalbum in Prien am Chiemsee

Jonas Gavriil präsentiert Debütalbum in Prien am Chiemsee

Prien am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Mit seinem Debütalbum „Viertel vor Acht“ kommt der Singer-Songwriter Jonas Gavriil im September nach Prien. Am Samstag, 5 September, präsentiert der Musiker gemeinsam mit seinem Schlagzeuger Marco Sperling die Songs des Albums im Chiemsee Saal.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Alten Rathausstraße 11. Der Einlass in das Foyer ist ab 18 Uhr möglich, der Saal öffnet um 18.30 Uhr.

Musik zwischen Indie-Pop und persönlichen Balladen

Jonas Gavriil verbindet in seiner Musik Indie-Pop mit Balladen und setzt dabei auf Gesang, Klavier und Gitarre. Das Album „Viertel vor Acht“ beschäftigt sich mit Themen wie Vergänglichkeit, Neuanfängen und der Frage, wo man im Leben steht. Der Titelsong bildet dabei den Mittelpunkt des Albums. Viele der Stücke wurden bewusst akustisch aufgenommen. „Man soll die Gitarre wirklich spüren und sich unmittelbar in die Musik hineinversetzen können“, beschreibt Jonas Gavriil seine musikalische Vision.

Einem größeren Publikum wurde der Musiker durch seinen Auftritt in der VOX-Sendung „The Piano“ bekannt, bei der er von Mark Forster mit den Worten „All In“ gewürdigt wurde.
Der Vorverkauf läuft bereits. Karten kosten 20 Euro (Kategorie 1) beziehungsweise 18 Euro (Kategorie 2) und sind im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 965660 oder per E-Mail an ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München-Ticket-Verkaufsstellen erhältlich.

Ermäßigte Karten für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 70 Prozent und Rollstuhlfahrer sind ausschließlich im Ticketbüro Prien erhältlich. Eingetragene Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Copyright ©️David Beihofer)

Reifing gewinnt Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen

Reifing gewinnt Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen

Traunstein / Kammer – Die Stockschützen der DJK Kammer (Landkreis Rosenheim) haben ihr Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier in diesem Jahr erstmals in einem neuen Modus ausgetragen. Zwölf Freizeitmannschaften gingen an den Start und kämpften um den Turniersieg.

Die Vorrunde fand zeitgleich auf den Stockbahnen der DJK Kammer und der DJK Traunstein statt. Bei sommerlichen Bedingungen lieferten sich die Mannschaften spannende Begegnungen. In der Finalrunde in Kammer blieb es bis zu den letzten Kehren eng.
Den Turniersieg sicherte sich schließlich die Mannschaft aus Reifing bei Grassau vor dem Team aus Weildorf. Die weiteste Anreise hatte die Mannschaft aus Wegscheid im Bayerischen Wald, die sich den dritten Platz holte. Die Gastgeber aus Kammer belegten Rang vier.
Auf den weiteren Plätzen folgten Vogling, Fridolfing, Mößling, Freilassing-Hofham, Hart, Vachendorf und Ruhpolding. Auch die Mannschaft aus Kollbach im Landkreis Dachau war beim Turnier vertreten.

Neuer Modus kommt bei Teilnehmern gut an

Bei der Siegerehrung zog DJK-Stockabteilungsleiter Martin Haberlander eine positive Bilanz. „Es ist heute einmal mehr gelungen, die Freude am sportlichen Wettstreit mit einem guten Miteinander zu verbinden. Wir durften ein ebenso spannendes wie interessantes Stockturnier erleben“, sagte er. Haberlander bedankte sich zudem bei der DJK Traunstein für die Unterstützung durch die Bereitstellung der Stockbahnen sowie bei den Helfern, die an der Organisation und Durchführung beteiligt waren.

Zum Abschluss erhielten alle Mannschaften „Brotzeitsackerl“ der Landmetzgerei Gassner. Die drei Erstplatzierten bekamen zusätzlich eine flüssige Belohnung vom Hofbräuhaus Traunstein.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Realschüler beschäftigen sich mit Berufswahl und Künstlicher Intelligenz

Realschüler beschäftigen sich mit Berufswahl und Künstlicher Intelligenz

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Welche Fähigkeiten werden in einer Arbeitswelt mit Künstlicher Intelligenz künftig besonders wichtig sein? Mit dieser Frage beschäftigten sich fünf achte Klassen der Realschule Wasserburg im Rahmen eines Workshops zur Berufsorientierung. Begleitet wurden die Schüler dabei von drei kaufmännischen Auszubildenden der Gesundheitswelt Chiemgau AG.

Statt klassischem Unterricht standen Diskussionen und praktische Aufgaben im Mittelpunkt. Mit roten und grünen Karten tauschten sich die Jugendlichen über ihre Vorstellungen vom späteren Berufsleben aus und beschäftigten sich mit Ausbildungsberufen sowie dem regionalen Arbeitsmarkt.

Welche Aufgaben übernimmt KI – und wo bleibt der Mensch wichtig?

Ein Schwerpunkt des Workshops war das Thema Künstliche Intelligenz. Die Schüler diskutierten darüber, welche Tätigkeiten künftig automatisiert werden könnten, welche Berufe sich verändern und welche Fähigkeiten weiterhin besonders gefragt sein werden.
Dabei ging es unter anderem um Kreativität, Teamarbeit, Problemlösung und den Umgang mit Menschen. Die Jugendlichen setzten sich damit auseinander, dass technologische Entwicklungen zwar viele Arbeitsbereiche verändern können, bestimmte menschliche Fähigkeiten aber weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Auch die eigene Wahrnehmung stand im Mittelpunkt. Mitschüler ordneten einander verschiedene Berufsfelder zu und erklärten, welche Stärken sie bei ihrem Gegenüber sehen. Anschließend verglichen die Jugendlichen diese Einschätzung mit ihren eigenen Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft.

Bewerbung aus Sicht von Personalentscheidern

Im zweiten Teil des Workshops wechselten die Schüler die Perspektive und schlüpften selbst in die Rolle von Personalentscheidern. Als „Lebenslauf-Detektive“ suchten sie Fehler in Bewerbungsunterlagen, testeten ihr Wissen bei einem Quiz und diskutierten Situationen aus Vorstellungsgesprächen.
Dass Auszubildende den Workshop gestalteten, war bewusst gewählt. Sie kennen die Fragen rund um Berufswahl, Bewerbung und den Einstieg ins Berufsleben noch aus eigener Erfahrung. Zwei der drei Beteiligten besuchten selbst die Realschule Wasserburg.

Die Gesundheitswelt Chiemgau AG möchte mit dem Projekt nach eigenen Angaben Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl geben und Einblicke in die Arbeitswelt ermöglichen. Dass die Themen auf Interesse stießen, zeigte sich auch am Ende der Workshops: In mehreren Klassen waren die zwei Schulstunden vorbei, bevor alle vorbereiteten Übungen durchgeführt werden konnten.
(Quelle: Pressemitteilung Gesundheitswelt Chiemgau AG / Beitragsbild: Alexandra Hartmann-Gesundheitswelt Chiemgau AG)

Trauermarsch in Rosenheim: „Omas gegen Rechts“ setzen Zeichen für Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes

Trauermarsch in Rosenheim: „Omas gegen Rechts“ setzen Zeichen für Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes

Rosenheim – Mit einem Trauermarsch durch die Rosenheimer Innenstadt haben die „Omas gegen Rechts – Rosenheim“ am gestrigen Samstag (25.7.2026) auf geplante Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz (IFG) aufmerksam gemacht. Die Teilnehmer der Aktion trugen Trauerkleidung und führten einen Sarg mit, der symbolisch für das aus ihrer Sicht bedrohte Gesetz stand.

Aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Straßenkünstler-Spektakels in Rosenheim musste der Marsch nach Angaben der Organisatoren mit größerem Abstand zur belebten Fußgängerzone durchgeführt werden. Dadurch konnten weniger Passanten erreicht werden als ursprünglich geplant.
Trotzdem zogen die Organisatoren eine positive Bilanz der Aktion. Nach eigenen Angaben wurden mehr als 60 Flyer mit Informationen zu den geplanten Änderungen am derzeit geltenden Informationsfreiheitsgesetz verteilt.
Die „Omas gegen Rechts – Rosenheim“ verweisen außerdem auf eine Petition zum Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes. Weitere Trauermärsche bis zur geplanten Verabschiedung der Reform Ende 2026 seien nach Angaben der Organisation vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts Rosenheim / Beirtragsbild: Copyright Omas gegen Rechts)

Polizei sucht Zeugen nach Exhibitionismus-Vorfall in Pfaffenhofen

Polizei sucht Zeugen nach Exhibitionismus-Vorfall in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen / Landkreis Rosenheim – Eine 20-jährige Frau ist am Freitagabend (24.7.2026) in Pfaffenhofen (Landkreis Rosenheim) auf einer Parkbank am Damm des Hammerbachs von einem unbekannten Mann belästigt worden. Nach Angaben der Polizei zeigte der Mann der Frau sein entblößtes Geschlechtsteil. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Die Frau aus Abensberg saß gegen 17.45 Uhr auf einer Parkbank und las ein Buch, als sich ein Mann neben sie setzte und ein Gespräch beginnen wollte. Die 20-Jährige ging darauf nicht ein und las weiter.
Nach einiger Zeit bemerkte sie laut Polizei, dass der Mann seine Hand in der Hose hatte und an seinem Glied rieb. Als die Frau daraufhin aufstand und den Ort verlassen wollte, zog der Mann seine Hose herunter und zeigte ihr sein entblößtes, erigiertes Geschlechtsteil.
Die 20-Jährige entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 40 bis 50 Jahre alt
  • circa 1,75 Meter groß
  • Drei-Tage-Bart
  • schlanke Figur
  • gemusterte Jogginghose und dunkles, unauffälliges Oberteil

Die Polizei Rosenheim bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder ihn am Freitag im Bereich Pfaffenhofen gesehen haben, sich unter 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

E-Bike-Fahrer stürzt nach Zusammenstoß mit Verkehrsschild

E-Bike-Fahrer stürzt nach Zusammenstoß mit Verkehrsschild

Rosenheim – Ein 36-jähriger E-Bike-Fahrer ist am Freitagabend (24. Juli) in der Innstraße gestürzt und dabei leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei blieb er mit seinem Fahrradlenker an einem Verkehrsschild hängen.

Der Mann aus Raubling war gegen 22.15 Uhr mit seinem E-Bike auf der Innstraße in südwestlicher Richtung unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Er verlor daraufhin, nach den Angaben der Polizei, die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte alleinbeteiligt.
Dabei zog er sich leichte Verletzungen im Kopf- und Schulterbereich zu und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei trug der 36-Jährige keinen Fahrradhelm.
Das leicht beschädigte E-Bike wurde von der Polizei zur Eigentumssicherung verwahrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Neuzulassungen in Bayern – Elektroautos legen deutlich zu

Mehr Neuzulassungen in Bayern – Elektroautos legen deutlich zu

Bayern – Im ersten Halbjahr 2026 sind in Bayern 385.804 Kraftfahrzeuge neu zugelassen worden. Das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besonders deutlich setzt sich der Trend zu alternativen Antrieben fort: Die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos stieg um knapp 50 Prozent.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden von Januar bis Juni insgesamt 321.948 Personenkraftwagen neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Alternative Antriebe dominieren bei Neuzulassungen

Während die Zahl der neu zugelassenen Benziner um 13,3 Prozent auf 77.511 Fahrzeuge und die der Diesel-Pkw um 9,5 Prozent auf 37.294 Fahrzeuge zurückging, legten alternative Antriebsarten weiter zu. Ihr Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen beträgt inzwischen 64,3 Prozent.
Hybridfahrzeuge verzeichneten ein Plus von 10,4 Prozent auf 130.216 Neuzulassungen. Besonders stark fiel der Zuwachs bei Plug-in-Hybriden aus: Hier stieg die Zahl der Neuzulassungen um 21,6 Prozent auf 31.408 Fahrzeuge.‘
Reine Elektroautos (BEV) entwickelten sich noch dynamischer. Mit 76.024 Neuzulassungen wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 49,9 Prozent mehr Elektrofahrzeuge zugelassen als im Vorjahreszeitraum.

Gebrauchtwagenmarkt leicht rückläufig

Bei den Besitzumschreibungen registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt einen leichten Rückgang. Insgesamt wechselten im ersten Halbjahr 621.452 Kraftfahrzeuge den Besitzer – 2,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt gewinnen alternative Antriebe weiter an Bedeutung. Die Zahl der Halterwechsel bei Elektroautos stieg um 70,5 Prozent. Dagegen gingen die Besitzumschreibungen von Fahrzeugen mit klassischen Verbrennungsmotoren zurück. So wechselten 275.053 Benziner (-6,3 Prozent) und 133.128 Diesel-Pkw (-10,0 Prozent) den Besitzer.
Bei den weiteren Fahrzeugarten sanken die Neuzulassungen von Lastkraftwagen um 6,6 Prozent auf 24.541 Fahrzeuge und die der Kraftomnibusse leicht auf 740. Zuwächse verzeichneten dagegen Zugmaschinen (+12,8 Prozent), Krafträder (+28,6 Prozent) sowie sonstige Kraftfahrzeuge (+39,4 Prozent).
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim erhält Auszeichnung für nachhaltige Architektur

Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim erhält Auszeichnung für nachhaltige Architektur

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Der Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim ist von der Bayerischen Architektenkammer mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Architektouren 2026 und würdigt Bauprojekte, die nachhaltige, ressourcenschonende und gestalterisch anspruchsvolle Lösungen miteinander verbinden.

Nachhaltigkeit mit messbaren Effekten

Bei einem Rundgang informierten Architekt Robert Härtl und der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus Landrat Otto Lederer über das ausgezeichnete Gebäude. Nach Angaben des Landratsamts liegt der Energieverbrauch des Erweiterungsbaus rund 60 Prozent unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Zudem wurden rund 1.450 Kubikmeter Holz verbaut, wodurch etwa 1.100 Tonnen Kohlendioxid gebunden werden. Rein rechnerisch wächst die dafür benötigte Holzmenge im Landkreis Rosenheim innerhalb eines Tages wieder nach.
„Die Führung hat auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, dass das fertige Gebäude optimal zu den Bedürfnissen der gesamten Schulfamilie der FOSBOS passt. Hier wurde ein motivierendes Lernumfeld geschaffen, das Beispiel und Vorbild sein kann für andere Bauprojekte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich“, so Landrat Otto Lederer.

Gebäude auf die Bedürfnisse der Schule zugeschnitten

Auch im Schulalltag zahlt sich die Planung nach Angaben der Schulleitung aus. Gruppenarbeitsräume befinden sich direkt neben den Klassenzimmern, das Lehrerzimmer kann bei Bedarf als großer Konferenz- und Präsentationsraum genutzt werden. Der Informatikraum lässt sich mit wenigen Handgriffen an unterschiedliche Unterrichtsformen anpassen.
„Die helle Architektur im Innenbereich und die dezente Gestaltung des Außenbereichs fügt sich zu einem rundum gelungenen Schulgelände“, so der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus. „Durch den Umbau haben wir jetzt erstmals einen echten Schulcampus.“

Für den Landkreis Rosenheim ist es nach Angaben des Landratsamts die erste Auszeichnung eines Schulbaus mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“. Bayernweit erhalten in diesem Jahr 85 Projekte das Qualitätssiegel, das 2023 eingeführt wurde.

Die Architektouren der Bayerischen Architektenkammer finden jährlich am letzten Juni-Wochenende statt. Dabei werden ausgewählte Projekte aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits 2020 war mit dem Erweiterungsbau der Inntalschule Brannenburg ein Bauprojekt aus dem Landkreis Rosenheim Teil der Architektouren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim /Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Cafè Schick, Gillitzerstraße, Rosenheim, ca. 1960

Cafè Schick, Gillitzerstraße, Rosenheim, ca. 1960

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1960. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das legendäre Cafè Schick in der Gillitzerstraße 2 in Rosenheim. 

Für fast zwei Jahrzehnte war das Café Schick einer der beliebtesten Treffpunkte der Stadt. Von seiner Eröffnung im Jahr 1954 bis zur Schließung 1972 war das Lokal ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Rosenheim und stand für den besonderen Zeitgeist der 1950er- und 1960er-Jahre.

Ein Café mit besonderer Atmosphäre

Eröffnet wurde das Café Schick von Emma Schick. Schnell entwickelte sich das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Besonders war damals vor allem die moderne Gestaltung: Auf zwei Stockwerken gab es verschiedene Räume mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen, die eine gemütliche und stilvolle Atmosphäre schufen.
Ein besonderes Highlight war ein großes Aquarium, das mitten im Raum als gläserner Raumteiler diente. Für viele Gäste gehörte dieser Blick auf die Unterwasserwelt genauso zum Cafébesuch wie Kaffee und Kuchen.
Zu den beliebten Spezialitäten des Hauses gehörten unter anderem die hausgemachte Biskuitrolle mit Früchten und die legendäre Weinschaumcreme.

Treffpunkt für Prominenz und Nachtschwärmer

Das Café Schick zog auch bekannte Gäste an. Zu den regelmäßigen Besuchern soll unter anderem die deutsche Fußballlegende Uli Hoeneß gehört haben.
Auch für das Rosenheimer Nachtleben spielte das Café eine besondere Rolle. Nach langen Abenden in den umliegenden Tanzlokalen wie dem „Papagei“ kehrten viele Nachtschwärmer noch ins Schick ein. Dort wartete das legendäre Katerfrühstück mit heißen Weißwürsten, frischen Brezen, Rollmops und der eiskalten Hausmarke.

Ein Stück Rosenheimer Stadtgeschichte verschwand

Das Café Schick befand sich in der Gillitzerstraße 2 im Herzen der Rosenheimer Innenstadt. Anfang der 1970er-Jahre veränderte sich das Viertel grundlegend: Viele der prunkvollen, aber inzwischen sanierungsbedürftigen Gillitzer-Bauten wurden abgerissen und später neu bebaut.
Mit dem Ende des Café Schick im Jahr 1972 verschwand damit auch ein Stück Rosenheimer Nachkriegsgeschichte.
Die historische Aufnahme erinnert heute an eine Zeit, in der Cafés noch echte gesellschaftliche Treffpunkte waren – Orte, an denen man sich traf, miteinander ins Gespräch kam und ein Stück Alltag genoss.        (Quelle: historische Informationen / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Festnahme nach Ermittlungen wegen Amphetaminhandel im Landkreis Rosenheim

Festnahme nach Ermittlungen wegen Amphetaminhandel im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Ermittler der Kriminalpolizei Rosenheim haben einen 40-jährigen Mann aus dem südwestlichen Landkreis Rosenheim festgenommen. Nach Angaben der Polizei steht er im Verdacht, über das Darknet illegal mit Amphetamin gehandelt zu haben. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden zudem rund 850 Gramm Marihuana sowie mehrere digitale Geräte sichergestellt.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Nachforschungen des Polizeipräsidiums Trier im Darknet. Dabei stießen die Ermittler auf eine Person, die Amphetamin bestellt und an eine Packstation im südwestlichen Landkreis Rosenheim liefern ließ.
Die weiteren Ermittlungen übernahmen daraufhin die Rauschgiftfahnder der Kriminalpolizei Rosenheim. Nach Angaben der Polizei konnten mehrere Pakete abgefangen und sichergestellt werden. Darin befanden sich Amphetamin und Methamphetamin im niedrigen dreistelligen Gramm-Bereich.

Wohnungsdurchsuchung bringt weitere Funde

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der 40-Jährige festgenommen. Auf richterliche Anordnung durchsuchten die Ermittler anschließend seine Wohnung. Dabei fanden die Beamten laut Polizei Marihuana im hohen dreistelligen Gramm-Bereich sowie Tablets und Mobiltelefone. Die sichergestellten Geräte sollen nun digitalforensisch ausgewertet werden.
Dem Mann werden unter anderem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz sowie illegaler Handel mit Amphetamin in nicht geringer Menge vorgeworfen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)