Sternsinger mit Weihrauchduft in Aschau im Chiemgau unterwegs

Sternsinger mit Weihrauchduft in Aschau im Chiemgau unterwegs

Aschau / Landkreis Rosenheim – Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger der Pfarrei „Darstellung des Herrn“ Aschau im Chiemgau wieder von Haus zu Haus unterwegs. 11 Gruppen aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen trotzten dabei der klirrenden Kälte, um die Friedensbotschaft in die Familien des Prientals zu tragen.

In freudiger Botschaft schrieben sie das Kreidezeichen C+M+B 2026 an die Türstöcke. Entgegen der weit verbreiteten Annahme stehen diese Buchstaben nicht für Caspar, Melchior und Balthasar, sondern für den lateinischen Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ – übersetz: Christus segne dieses haus. In Versform überbrachten die Sternsinger den Bewohnern Wünsche für Gesundheit, Glück und Frieden im neuen Jahr 2026.
Ein besonders farbenfrohes und feierliches Bild bot sich beim Festgottesdienst am Hochfest der heiligen Drei Könige. Pfarrer Paul Janßen segnete gemeinsam mit Diakon Dr. Christian Elsen die Sternsinger und sandte sie offiziell aus. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Aschauer PICantus Chor unter der Leitung von Christine Klinger, die für eine stimmungsvolle Gestaltung sorgte.
Der Erlös der diesjährigen Aktion, 4101,85 Euro, kommt benachteiligten Kindern zugute und unterstützt das Hilfsprojekt „The Nest“ in Kenia.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Copyright H. Reiter)

Abschluss der Kommunalen Wärmeplanung im Markt Prien am Chiemsee

Abschluss der Kommunalen Wärmeplanung im Markt Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Der Markt Prien am Chiemsee hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Wärmeversorgung erreicht: In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Firma ecb wurde die Kommunale Wärmeplanung (KWP) erfolgreich abgeschlossen und nun offiziell an Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und den gemeindlichen Energiewirt Christoph Kurz übergeben.

Die Kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument, mit dem Kommunen langfristig und strukturiert planen, wie die Wärmeversorgung vor Ort klimaneutral, wirtschaftlich und verlässlich gestaltet werden kann. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie fossile Energieträger schrittweise ersetzt und erneuerbare Energien sowie effiziente Wärmelösungen stärker genutzt werden können.

Zu Beginn der Wärmeplanung wurde der aktuelle Stand der Wärmeversorgung im Gemeindegebiet analysiert. Darauf aufbauend wurden die vorhandenen Potenziale erneuerbarer Energien – wie beispielsweise Solarthermie, Biomasse, Flussthermie und Abwärme – untersucht. In einem weiteren Schritt wurde ein Zielszenario für eine klimafreundliche Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 entwickelt und konkrete Maßnahmenvorschläge erarbeitet.

Die Kommunale Wärmeplanung dient dabei als Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage für Kommune, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Sie ist rechtlich nicht verbindlich, soll jedoch Transparenz schaffen und realistische Perspektiven für die zukünftige Wärmeversorgung aufzeigen.

Das Abschlussdokument der Kommunalen Wärmeplanung kann von allen Interessierten auf der Homepage des Marktes eingesehen werden:

Um die Wärmewende entsprechend den Ergebnissen der Kommunalen Wärmeplanung weiter voranzutreiben, beabsichtigt der Markt Prien a. Chiemsee, das bestehende Nahwärmenetz auszubauen. Dabei haben sich im Rahmen der Wärmeplanung drei potenzielle Erweiterungsgebiete herauskristallisiert. Zur Konkretisierung des Weiteren Vorgehens wird nun ein Transformationsplan erstellt. Ein entsprechender Antrag auf Bundesfördermittel für effiziente Wärmenetze wurde bereits eingereicht.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Luftqualität Bayern 2025: Alle Grenzwerte der Luftüberwachung eingehalten

Luftqualität Bayern 2025: Alle Grenzwerte der Luftüberwachung eingehalten

Bayern – Bayernweit wurden 2025 alle Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit eingehalten. Das Silvesterfeuerwerk führte kurzzeitig zu erhöhten Feinstaubwerten. Das zeigen vorläufige Auswertungen der Messergebnisse des Lufthygienischen Landesüberwachungssystems Bayern (LÜB).

Stickstoffdioxid ist, der aktuellen Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zufolge, an der verkehrsreichen LÜB-Messstation in der Landshuter Allee am Mittleren Ring in München weiter rückläufig. Der Jahresmittelwert liegt bei 38 µg/m3 (Grenzwert: 40 µg/m3) und damit 1 µg/m3 unter dem Vorjahreswert. Im Mittel über alle Messstationen liegen die Konzentrationen geringfügig über denen des Vorjahres.

Feinstaub PM10 (Durchmesser bis 10 µm) zeigt im Jahr 2025 Zunahmen gegenüber dem Vorjahr. Der über die letzten 20 Jahre beobachtete ausgeprägte Abwärtstrend zeigt im Zeitraum der letzten fünf Kalenderjahre Anzeichen einer Stagnation. 2025 betragen die höchsten PM10-Belastungen im Jahresmittel etwa die Hälfte des Grenzwerts von 40 µg/m3. Die meisten Messwerte liegen deutlich darunter. Die Anzahl der Tage, an denen der Tagesgrenzwert von 50 µg/m3 überschritten wurde, liegt je nach Messstation zwischen null und acht; maximal zulässig sind 35 Überschreitungstage.

Feinstaub PM2,5 (Durchmesser bis 2,5 µm) zeigt im Jahr 2025 ebenfalls höhere Werte als im Vorjahr, als im Mittel die geringsten Konzentrationen seit Messbeginn verzeichnet wurden. Über die letzten fünf Kalenderjahre ist kein eindeutiger Trend erkennbar. Die höchsten PM2,5-Belastungen im Jahresmittel 2025 betragen weniger als die Hälfte des Grenzwerts von 25 µg/m3.

Feuerwerk sorgte kurzzeitig für erhöhte Werte

Durch die beim Feuerwerk freigesetzten Feinstäube wurden an den Messstationen kurzzeitig erhöhte Werte gemessen. Der PM10-Tagesmittelgrenzwert von 50 µg/m3 wurde nach vorläufigen Daten an Silvester nicht und an Neujahr an folgenden Messstationen überschritten: München/Landshuter Allee (123 µg/m3), München/Stachus (102 µg/m3), Oberaudorf/Inntal-Autobahn (79 µg/m3), München/Johanneskirchen (71 µg/m3), München/Lothstraße (70 µg/m3), Lindau (Bodensee)/Friedrichshafener Str. (60 µg/m3), Neu-Ulm/Gabelsbergerstraße (59 µg/m3), Augsburg/Karlstraße (57 µg/m3).
Entscheidenden Einfluss auf die Messwerte haben verschiedene meteorologische Einflussfaktoren. Die Windgeschwindigkeit beeinflusst die Durchmischung der Luft, Inversionswetterlagen und nächtliche Bodeninversionen (oft in klaren Winternächten) können einen Frischluftaustausch mit höheren Schichten verhindern. Niederschläge bewirken durch Auswaschung eine Reduzierung der Feinstaubbelastung. Stabile Hochdruckwetterlagen mit wenig Wind und Luftaustausch sowie geringen Niederschlägen führten insbesondere im Februar zu erhöhten Luftschadstoffwerten (Quelle: Deutscher Wetterdienst).
Zum diesjährigen Jahreswechsel lag in der Nordhälfte Bayerns weit überwiegend eine gute Durchmischung der Luft vor. In der Südhälfte traten regional auch mäßige und ungünstige Durchmischungsverhältnisse auf. Weit entfernte Quellen, wie beispielsweise Stäube aus der Sahara, die im südbayerischen Raum vor allem im Frühjahr und im Sommer vermehrt in der Atmosphäre auftreten (Quelle: Deutscher Wetterdienst) oder Stäube von Waldbränden, wie sie insbesondere im Juni aus Kanada am Himmel über Bayern zu beobachten waren (Quelle: Wetterdienst), tragen ebenfalls zu den Feinstaubbelastungen bei.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Landwirte für das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm im Landkreis Rosenheim gesucht

Landwirte für das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm im Landkreis Rosenheim gesucht

Landkreis Rosenheim – Im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramms bewirtschaften Landwirte im Landkreis Rosenheim zahlreiche Feuchtwiesen, Streuwiesen und Magerrasen auf naturschonende Weise. Das Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt Rosenheim sucht weitere interessierte Landwirte, die bereit sind, diese ökologisch wertvollen Flächen im Spätsommer bis Winter zu mähen. Das Vertragsnaturschutzprogramm ist Teil der „Agrarumweltmaßnahmen“, die für einen Zeitraum von fünf Jahren beantragt werden.

Am Vertragsnaturschutzprogramm teilnehmen können Landwirte, Zusammenschlüsse von Landwirten, Naturschutzverbände und sonstige Landnutzer, die mindestens 0,3 ha selbst
bewirtschaften. Die Bereitschaft zu Arbeit in schwierigem Gelände ist in der Regel notwendig. Die Arbeiten müssen bodenschonend und nach naturschutzfachlichen Vorgaben
durchgeführt werden.

Spezialgeräte wie Balkenmähwerk, Einachsmotorschlepper oder Raupenfahrzeuge sind notwendig.

Landwirte, die Interesse am Vertragsnaturschutzprogramm haben, wenden sich bitte mit Angabe von Fachkenntnissen und Maschinenausstattung bis 14. Januar 2026 per E-Mail an das Landratsamt Rosenheim, Untere Naturschutzbehörde: naturschutz@lra-rosenheim.de
Rückfragen bitte an: jonas.garschhammer@lra-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einladung zum Dreikönigsspiel an der Freien Waldorfschule Rosenheim

Einladung zum Dreikönigsspiel an der Freien Waldorfschule Rosenheim

Rosenheim – Die Freie Waldorfschule Rosenheim lädt am Sonntag, 11. Januar 2026, um 16 Uhr herzlich zur Aufführung des Dreikönigsspiels ein. Die Veranstaltung findet in der Sporthalle der Schule statt. Gespielt wird von der Kumpanei der Freien Waldorfschule Isartal – in den Kostümen der Freien Waldorfschule Chiemgau.

Das Dreikönigsspiel gehört zu den Oberuferer Weihnachtsspielen, einem Dreiklang von traditionellen Spielen in der Weihnachts- und Dreikönigszeit. Während das Christgeburtspiel an vielen Waldorfschulen regelmäßig gezeigt wird, sind das Paradeispiel und insbesondere das Dreikönigsspiel seltener zu sehen.

Eltern und Lehrkräfte der Freien Waldorfschule Isartal bringen das besondere Spiel zur Aufführung und knüpfen damit an die lebendige Spieltradition der Waldorfpädagogik an. Die Aufführung lädt dazu ein, die Dreikönigszeit gemeinsam ausklingen zu lassen.
Die Veranstaltung ist für Kinder ab der 6. Klasse geeignet. Interessierte und Freunde der Schule sind herzlich willkommen.
(Quelle: Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

BRK-Seniorengymnastik startet wieder in Rosenheim und Bad Aibling

BRK-Seniorengymnastik startet wieder in Rosenheim und Bad Aibling

Rosenheim – Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Rosenheim setzt seine Seniorengymnastik auch im neuen Jahr fort. Ein Rückblick auf die Kurse 2025 zeigt: Die regelmäßigen Treffen fördern nicht nur körperliche Fitness, sondern auch geistige Aktivität und soziale Begegnungen. Viele Teilnehmer nutzen die Kurse, um sich sportlich zu betätigen, zu entspannen und neue Seiten an sich zu entdecken – auch im höheren Alter.

Das Team der Seniorengymnastik betont, dass „Senior“ nicht allein eine Frage des Alters sei, sondern vielmehr Reife, Erfahrung und die Summe vieler Lebensjahre bedeute. Gerade deshalb sei das Training in der Gruppe besonders wertvoll: Es wirke inspirierend, motivierend und kurzweilig, während Aktivitäten alleine oft eintönig oder demotivierend seien.

Mit dem Start ins Jahr 2026 verfolgt das BRK weiterhin das Ziel, Menschen Zugang zu Bewegung, Gemeinschaft und sozialer Teilhabe zu ermöglichen – unter professioneller Anleitung. Denn soziales Miteinander ist ein grundlegendes Bedürfnis in jedem Lebensalter.

Termine 2026:

  • Bad Aibling, BRK-Haus, Kolbermoorer Str. 14: donnerstags, 14:45–15:35 Uhr
  • Rosenheim, Servicewohnen Kaiserhof, Kaiserstr. 15: dienstags, 15:15–16:15 Uhr

(Bitte veranstaltungsfreie Tage beachten)

Die Teilnahme kostet 6 Euro pro Termin. Eine Anmeldung ist wünschenswert per E-Mail an gesundheitsprogramme.ro@brk.de
oder telefonisch unter 08031/3019-940.
Weitere Informationen gibt es unter: www.brk rosenheim.de/seniorengymnastik
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Rosenheim / Beitragbild: BRK Rosenheim)

„Gefährdete Arten im Fadenkreuz“: LBV kritisiert geplante Neuregelungen im bayerischen Jagdgesetz

„Gefährdete Arten im Fadenkreuz“: LBV kritisiert geplante Neuregelungen im bayerischen Jagdgesetz

Hilpoltstein / Bayern – Bis zum 7. Januar 2026 lief das Anhörungsverfahren zur geplanten Novelle des Bayerischen Jagdgesetzes. Der Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) reichte hierzu seine Stellungnahme beim Bayerischen Wirtschaftsministerium ein.

Der Verband betonte, dass die ursprünglich geplanten weitreichenden Gesetzesänderungen zulasten des Artenschutzes durch das Engagement des LBV abgewendet werden konnten. Dennoch sah der LBV im aktuellen Gesetzentwurf weiterhin kritische Punkte.

So lehnte der Verband die geplante Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht ab. „Der Schlüssel zur Reduzierung von Nutztierrissen liegt nicht in der Jagd, sondern im konsequenten und wirksamen Herdenschutz“, sagte Dr. Andreas von Lindeiner, LBV-Landesfachbeauftragter für Naturschutz. Der LBV forderte, Jagdrecht und Jagdzeiten konsequent an wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem tatsächlichen Erhaltungszustand der Arten auszurichten. „Naturschutz und Jagd müssen sich an klaren fachlichen Kriterien orientieren – nicht an politischen Symboldebatten“, so von Lindeiner.

Laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) sei eine Regulierung des Wolfsbestands durch Jagd nicht erforderlich. Von Lindeiner erklärte: „Bereits heute sind Entnahmen einzelner auffälliger Wölfe über Ausnahmeregelungen des Bundesnaturschutzgesetzes rechtssicher möglich. Dies respektiert selbstverständlich auch der LBV. Die fachlichen Grundlagen für die Entnahme einzelner Wölfe bietet der bayerische Aktionsplan Wolf.“ Entscheidend sei, dass Tierhalterinnen und Tierhalter vor Ort besser beraten und beim standortangepassten Herdenschutz unterstützt würden. Öffentliche politische Aussagen, die eine vereinfachte Bejagung des Wolfs suggerierten, hielt der LBV für irreführend.

Jagd auf gefährdete Vogelarten

Kritisch bewertete der LBV auch geplante Regelungen zur Jagd auf zahlreiche Vogelarten, die sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand befanden oder negative Bestandsentwicklungen zeigten. Besonders betroffen sei das Rebhuhn, Vogel des Jahres 2026 und eine der am stärksten rückläufigen Vogelarten in Deutschland und Europa. „Wir erheben nicht die Forderung, das Rebhuhn aus dem Jagdrecht zu nehmen. Wegen der starken Gefährdung dieser Art sollte die Jagd aber so lange ausgesetzt werden, bis Schutzmaßnahmen greifen und sich die Bestände nachweislich erholen“, sagte von Lindeiner.

Für Entenvögel wie Pfeif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Tafel- und Samtente sowie die Wald-Saatgans sprach sich der LBV für eine ganzjährige Schonzeit in Bayern aus. Gleiches galt für die Waldschnepfe, deren Bejagung aus Sicht des Verbands nicht sachlich begründet sei. Auch die Jagd auf Großmöwen, etwa die Silbermöwe, hielt der LBV für fachlich nicht gerechtfertigt. Von Lindeiner ergänzte: „Wir gehen allerdings davon aus, dass die nahen Verwandten Steppen- und Mittelmeermöwen, die nicht jagdbar sind, auch schon mal ins Visier geraten.“ Die Bejagung sei weder notwendig noch ökologisch sinnvoll, und die Tiere könnten nicht verwertet werden.

Transparenz bei Abschusszahlen gefordert

Darüber hinaus kritisierte der LBV, dass der Zugang zu Informationen über jagdliche Entnahmen eingeschränkt werden solle. „Transparente Daten über Abschüsse – insbesondere bei Arten mit Managementbedarf wie Wolf oder Graureiher – sind unverzichtbar, um den Erhaltungszustand bewerten und gegebenenfalls Management- und Schutzmaßnahmen anpassen zu können. Die Öffentlichkeit hat ein berechtigtes Interesse an diesen Informationen“, so von Lindeiner.
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: Heimspiel gegen Kaufbeuren und Auswärtsfahrt nach Weißwasser

Starbulls Rosenheim: Heimspiel gegen Kaufbeuren und Auswärtsfahrt nach Weißwasser

Rosenheim – Am Freitag (9. Januar 2026) empfangen die Starbulls Rosenheim um 19:30 Uhr im heimischen ROFA-Stadion den ESV Kaufbeuren. Es ist das dritte bayerische Duell in Folge. Auf dem Papier sind die Grün-Weißen als Tabellendritter gegen das Liga-Schlusslicht favorisiert. Dennoch warnt Headcoach Jari Pasanen davor, das Spiel zu unterschätzen: Auf Kaufbeurens Seite könnten mit D`Artagnan Joly und Bernhard Ebner zwei wichtige Spieler zurückkehren.

Rosenheim startet die Partie mit einem ausgedünnten Kader: Förderlizenzspieler Leon an der Linde und Sebastian Zwickl, zuletzt für die Augsburger Panther im Einsatz, stehen wohl nicht zur Verfügung. Außerdem fallen Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage verletzungsbedingt aus, Verteidiger Joel Keussen ist angeschlagen. Pasanen fordert von seinem Team eine defensiv sichere und konzentrierte Leistung und betont, dass auch gegen ein punktarmes Team volle Konzentration nötig ist.

Der ESV Kaufbeuren hatte in dieser Saison mit zahlreichen personellen Ausfällen zu kämpfen, darunter Topscorer Henri Kanninen und Jonny Tychonick, die langfristig ausfielen. Trotz Nachverpflichtungen konnte die sportliche Wende bisher nicht erreicht werden. Derzeit liegt Kaufbeuren mit 25 Punkten und einem Torverhältnis von 77:127 auf dem letzten Tabellenplatz, weit hinter der Pre-Playoff-Zone.

Am Sonntag geht es zu den Lausitzer Füchsen

Nach dem Heimspiel geht es für die Starbulls am Sonntag (11. Januar 2026) zu den Lausitzer Füchsen nach Weißwasser. Das Team erwartet eine lange Auswärtsfahrt von rund 650 Kilometern. Die Füchse sind auf eigenem Eis stark, sammelten bisher 32 Punkte und stehen nur zwei Zähler vor der Playdown-Zone. In den bisherigen Auswärtsspielen in der Eisarena Weißwasser blieben Topteams wie Kassel (2:5) und Landshut (1:3) ohne Punkte. Die Starbulls trafen Mitte Oktober in Weißwasser auf die Lausitzer Füchse und gewannen mit 4:2; auch das Heimspiel im ersten Advent endete 4:2 für Rosenheim.
Die Grün-Weißen konnten bereits in den Gastspielen „zwischen den Jahren“ in Krefeld (4:3 n.V.) und Düsseldorf (2:1) die langen Busfahrten von über 700 Kilometern erfolgreich bewältigen. Nun steht mit der Fahrt nach Weißwasser die drittweiteste Auswärtsfahrt der Saison an, zeitlich und körperlich aber nicht weniger anspruchsvoll.

Liveübertragungen der Spiele: Freitag, 9. Januar, 19:30 Uhr gegen Kaufbeuren und Sonntag, 11. Januar, 17 Uhr in Weißwasser gegen die Lausitzer Füchse auf www.sporteurope.tv
Tickets für das Heimspiel sind auf www.starbulls.de/tickets
erhältlich. Die Tageskasse öffnet am Freitag um 17:30 Uhr, Einlass ins Stadion um 18 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Automatenaufbruch in Wasserburg am Inn

Automatenaufbruch in Wasserburg am Inn

Wasserburg am Inn – In den frühen Morgenstunden des 6. Januar 2026 wurde in der Postgasse 3 in Wasserburg am Inn ein Tabakautomat aufgebrochen. Der Verkaufsraum beherbergt insgesamt vier Automaten mit Lebensmitteln und Tabakwaren. Auffällig ist, dass sich bereits kurz vor der Tat mehrere Personen im Raum aufhielten, darunter auch einer der späteren Täter, der den Raum kurz betrat, sich umschaute und wieder verließ.

Gegen 03:28 Uhr betraten zwei bislang unbekannte männliche Täter, nach den Angaben der Polizei, den Verkaufsraum. Mit einem handelsüblichen Hammer drehten sie zunächst die Videokamera hinter der Eingangstür weg. Anschließend zerstörten sie die Sicherheitsglasscheibe des Tabakautomaten und entnahmen die Tabakwaren.

Täterbeschreibung:
  • Täter 1: schwarze Jacke mit Kapuze, schwarzes Basecap, Schal, helle Cargohose mit seitlichen Taschen, dunkle Turnschuhe
  • Täter 2: schwarze Jacke mit Kapuze, Jeans, dunkle Turnschuhe, auffallend lockiges Haar
  • Beide Täter werden als jugendlich bis heranwachsend eingeschätzt

Zeugen, die die Täter vor oder nach der Tat beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg a. Inn unter 08071/91770 zu melden.
(Quelle: Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `25“ endet bald

Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `25“ endet bald

Prien / Landkreis Rosenheim – Noch bis Sonntag, 25. Januar 2026 ist in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee ´25“ zu sehen. Über 60 Künstler präsentieren unter dem Motto „Kontinuität und die Vielfalt der Gegenwart“ Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulpturen aus der regionalen Kunstszene.

Die Studioausstellung ist in diesem Jahr der Gruppe „Pinkparadise“ gewidmet. Die 2020 gegründete Künstlergruppe mit den Bildhauern Hannes Stellner, Peter Pohl, Christian Hess, Rudi Finsterwalder und Martl Fritzsche zeigt Werke, die Realität humorvoll hinterfragen, neue Perspektiven eröffnen und von menschlichen Formen, Naturstrukturen bis zu raumbezogenen Installationen reichen.

Workshop für Erwachsene am 20. Januar 2026

Am Montag, 20. Januar 2026, 14.30 Uhr, findet der Workshop „Zeichnen mit allen Sinnen“ statt. Unter Anleitung der Künstlerin Siglinde Berndt und der Kuratorin Ingrid Fricke lernen die Teilnehmenden, intuitiv zu zeichnen und dabei alle Sinne einzubeziehen.

  • Teilnahmegebühr: 20 Euro (Material inklusive)
  • Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
  • Anmeldung: Martina Lehmann, mlehmann@tourismus.prien.de, Telefon +49 8051 690517
  • Hinweis: Bequeme Kleidung empfohlen, keine Vorkenntnisse erforderlich
Öffnungszeiten und Eintritt

Die Galerie im Alten Rathaus ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Flyer zur Ausstellung ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online erhältlich.
(Quelle: Markt Prien a. Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Siglinde Berndt)

Prien on Ice: Eislauspaß und Eisstockturnier im Januar 2026

Prien on Ice: Eislauspaß und Eisstockturnier im Januar 2026

Prien / Landkreis Rosenheim – Noch bis Sonntag, 18. Januar 2026 lädt der öffentliche Eislauf am Wendelsteinpark in Prien (Landkreis Rosenheim) Besucher zum Schlittschuhlaufen ein. Den Abschluss der Eislaufevents bildet am Freitag, 16. Januar, eine Faschingsparty für Kinder. Von 15 bis 18 Uhr erwartet die jüngsten Läuferinnen und Läufer gemeinsam mit der ADTV Tanzschule Wangler ein Eisdisco-Erlebnis auf der Kunsteisfläche. Der Eintritt ist frei.

Regionale Snacks, warme Getränke und kalte Drinks bieten die neuen Gastrohütten an der Steganlage. Schlittschuhe können vor Ort beim Verleih von Sport Kaiser gegen Gebühr geliehen werden; ein Schleifservice wird ebenfalls angeboten.

Die Eisbahn kann fast täglich kostenlos genutzt werden. Gastronomie und Schlittschuhverleih haben geöffnet:

  • Donnerstags: 15–18 Uhr
  • Samstags: 14–19 Uhr
  • Sonntags: 13–16 Uhr
Eisstock-Gaudi: Dorfturnier auf der Kunsteisbahn

Am Montag, 19. Januar 2026, wird die Eisfläche zur Eisstockbahn umgebaut. Von Dienstag, 20. Januar bis Sonntag, 8. Februar, steht sie für Trainings- und Spielzwecke zur Verfügung.

Mannschaften aus fünf Personen (Freunde, Familien, Kollegen oder Vereine) können sich online anmelden. Maximal 18 Teams pro Spieltag treten gegeneinander an, alle mit lustigem Namen und optionaler Kostümierung. Die Startgebühr beträgt 10 Euro pro Team und wird einem gemeinnützigen Zweck zugeführt.

Spieltermine Dorfturnier:

  • Runde 1: Samstag, 24. Januar, 9–16 Uhr (Ausweichtermin: 31. Januar)
  • Runde 2: Sonntag, 25. Januar, 9–16 Uhr (Ausweichtermin: 1. Februar)
  • Finalrunde: Sonntag, 8. Februar, 9–16 Uhr

Die besten neun Teams aus den Vorrunden treten in der Finalrunde gegeneinander an. Anschließend wird bei Musik von DJ Lumpi noch einmal auf der Eisfläche gefeiert.

Weitere Infos:
Der Flyer „Prien on Ice“ ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de
erhältlich. Details auch online: tourismus.prien.de/prien-on-ice
(Quelle: Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Hundesteuer in Rosenheim wird am 15. Januar fällig

Hundesteuer in Rosenheim wird am 15. Januar fällig

Rosenheim – Am 15. Januar 2026 ist in Rosenheim die Hundesteuer für das laufende Jahr zu zahlen. Sie beträgt 60 Euro pro Hund und 400 Euro für Kampfhunde.

Wer einen Hund über vier Monate im Stadtgebiet hält, muss diesen unverzüglich anmelden. Die Pflicht gilt auch für im Tierheim gekaufte, neugeborene, zugelaufene oder in Pflege gehaltene Hunde. Nach der Anmeldung erhalten die Hunde eine Hundemarke.

Formulare zur Anmeldung oder Abmeldung stehen online bereit:

Die An- oder Abmeldung kann schriftlich, per Fax (365-2008), per Mail (steuern@rosenheim.de) oder persönlich nach Terminvereinbarung im Rathaus, Zimmer 007, erfolgen. Telefonische Auskünfte gibt es während der Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Freitag 08:00–12:00 Uhr, Donnerstag 14:00–17:00 Uhr, unter 365-1245.
Derzeit sind rund 2.000 Hunde in Rosenheim gemeldet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)