Rosenheim: Betrunkene Frau findet nicht nach Hause

Rosenheim: Betrunkene Frau findet nicht nach Hause

Rosenheim – Eine 50-jährige Rosenheimerin hat am Sonntagabend (19.7.2026) aufgrund ihrer Alkoholisierung offenbar den Weg zu ihrer Wohnung nicht mehr gefunden und für einen Polizeieinsatz gesorgt.

Anwohner in der Kurt-Huber-Straße verständigten am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr die Polizei, nachdem eine Frau laut schreiend und randalierend aufgefallen war.
Nach Angaben der Polizei hatte sich die 50-Jährige aus Rosenheim im alkoholisierten Zustand offenbar im Haus geirrt. Sie hämmerte gegen verschiedene Türen und forderte Einlass.
Da sie sich vor Ort nicht beruhigen ließ, nahmen die Beamten die Frau in Gewahrsam.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Helfer für BR-Radltour in Rosenheim gesucht

Helfer für BR-Radltour in Rosenheim gesucht

Rosenheim  – Am Mittwoch,  5. August macht die BR-Radltour Station in Rosenheim. Für die Versorgung und Unterbringung der rund 1.000 Teilnehmer sucht die Stadt jetzt noch freiwillige Helfer sowie zwei Vereine, die die Erstverpflegung übernehmen.

Damit die Übernachtung der Radfahrer in Rosenheim reibungslos funktioniert, werden am Mittwoch, 5. August, Helfer für die Vorbereitung der Quartiere benötigt.

Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) werden am Vormittag unter anderem Unterstützung beim Entladen des Gepäcks, beim Aufbau der Schlafplätze sowie beim Transport von Matratzen gesucht. Vorkenntnisse sind laut Stadt nicht erforderlich. Gefragt seien vor allem Tatkraft und Teamgeist.

Vereine für Erstverpflegung gesucht

Zusätzlich sucht die Stadt Rosenheim zwei Vereine, die am 5. August von etwa 17 bis 18.30 Uhr die Erstverpflegung der ankommenden Teilnehmer übernehmen.
An den beiden Standorten Finsterwalder-Sporthalle und Luitpoldhalle sollen kalte Speisen wie Sandwiches, Obst oder Kuchen angeboten werden.

Interessierte Helfer sowie Vereine können sich bis spätestens 23. Juli per E-Mail an stadtmarketing@rosenheim.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: 

Vor der Sitzung: Diese Themen könnten Rosenheim bewegen

Vor der Sitzung: Diese Themen könnten Rosenheim bewegen

Rosenheim – Parken auf der Loretowiese, die Zukunft der Altkleidersammlung und eine mögliche neue Grünfläche am Keferwald: Im Haupt- und Finanzausschuss des Rosenheimer Stadtrats stehen am Dienstag, 21. Juli, mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Stadtentwicklung und viele Bürger interessant sein könnten.

Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am morgigen Dienstag ab 17  im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich. Wie immer stehen zahlreiche Punkte auf der Tagesordnung. Drei Themen könnten dabei besonders spannend werden.

Loretowiese: Kommt ein Monatsticket?

Für Diskussionen dürfte erneut das Thema Parken auf der Loretowiese sorgen. Auf der Tagesordnung steht die Änderung der Parkgebührenordnung der Stadt Rosenheim wegen der Einführung eines Monatstickets für die Loretowiese.
Hintergrund ist eine längere Diskussion über die Nutzung der Fläche. Vor rund eineinhalb Jahren wurden dort Parkautomaten aufgestellt. Die Einführung der Gebühren sorgte für Kritik und führte dazu, dass deutlich weniger Fahrzeuge auf der Loretowiese parkten.
Die CSU-Stadtratsfraktion hatte daraufhin Anfang 2025 eine Senkung der Parkgebühren speziell für Pendler gefordert. Einen Monat später folgte ein gemeinsamer Antrag von CSU und SPD, die Gebühren generell zu reduzieren. Im Mai 2025 sprach sich der Stadtrat schließlich mehrheitlich für eine Senkung aus. Seit Oktober vergangenen Jahres kostet das Tagesticket auf der Loretowiese drei Euro statt zuvor fünf Euro. Das Halbtagesticket bis zu fünf Stunden wurde auf zwei Euro gesenkt.

Nun geht es um den nächsten Schritt: die mögliche Einführung eines Monatstickets.

Altkleidercontainer: Stadt sucht neues System

Ein weiterer Punkt betrifft die Sammlung und Verwertung von Alttextilien aus der Stadt Rosenheim.

Was für viele bislang selbstverständlich war – getragene Kleidung in den nächsten Altkleidercontainer zu bringen – steht vor einem Wandel. Der Markt für Alttextilien ist eingebrochen. Preise sind stark gesunken, gleichzeitig steigen die Kosten für Sammlung und Transport.
Auch in Rosenheim zeichnet sich diese Entwicklung ab. Hilfsorganisationen wie BRK und Malteser haben angekündigt, sich aus der Sammlung zurückzuziehen beziehungsweise ihre bisherigen Strukturen anzupassen.
Da Alttextilien rechtlich als Abfall gelten, muss die Stadt Rosenheim künftig sicherstellen, dass diese getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt werden. Im Ausschuss geht es nun um die Vergabe der Sammlung und Verwertung.

Die Frage dahinter: Wie sieht das zukünftige System der Altkleidersammlung in Rosenheim aus?

Grüne Lunge am Keferwald?

Auch ein Thema mit Blick auf die langfristige Stadtentwicklung steht auf der Tagesordnung: der SPD-Antrag zur Schaffung einer „grünen Lunge“ am ehemaligen BGS-Gelände am Keferwald.
Die SPD hatte im Herbst 2024 vorgeschlagen, das ehemalige Übungsgelände des Bundesgrenzschutzes westlich der Pürstlingstraße als größere Grün- und Erholungsfläche zu entwickeln.
Hintergrund war unter anderem der sogenannte Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe, bei dem Rosenheim wegen des Verhältnisses von versiegelten Flächen und Grünflächen schlecht abgeschnitten hatte.

Nun liegt eine Stellungnahme der Bundespolizei vor. Der Ausschuss beschäftigt sich damit mit der Frage, welche Perspektiven es für das Gelände gibt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv  Innpuls.me)

Mehr Gäste, mehr Hotels – und irgendwann eine Tourismusabgabe für Rosenheim?

Mehr Gäste, mehr Hotels – und irgendwann eine Tourismusabgabe für Rosenheim?

Rosenheim – Die Tourismuszahlen für Rosenheim entwickeln sich weiter positiv. Im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur wurde jetzt die Bilanz für das Jahr 2025 vorgestellt. Dabei ging es nicht nur um steigende Gästezahlen, sondern auch um die Frage, wohin sich der Tourismus in der Stadt künftig entwickeln soll. In der Diskussion wurde deutlich: Langfristig hofft man darauf, einmal die Voraussetzungen für eine Tourismusabgabe zu erreichen.

Die Entwicklung des Rosenheimer Tourismus zeigt weiter nach oben: Im Jahr 2025 wurden nach den im Ausschuss vorgestellten Zahlen rund 237.000 Gästeankünfte und 356.000 Übernachtungen gezählt. Das entspricht jeweils einem Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und die Mehrheit der Stadträte waren sich einig, dass sich dieses Ergebnis sehen lassen kann. Gleichzeitig wurde deutlich: Die Stadt sieht noch weiteres Potenzial, um den Tourismus in Rosenheim weiter auszubauen.

37 Stadtführungen – die Rosenheim-Cops bleiben Publikumsmagnet

Ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots sind weiterhin die Stadtführungen. Mittlerweile werden in Rosenheim 37 verschiedene Führungen angeboten. Besonders erfolgreich bleibt dabei die Führung „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“. Sie ist weiterhin der Bestseller und lockte im vergangenen Jahr 29.345 Teilnehmer an. Die Verbindung zur beliebten Fernsehserie bleibt damit ein wichtiger Faktor für Besucher der Stadt.

Tourist Info und Stadtmarketing neu aufgestellt

Wie aus dem Bilanzbericht der Stadt hervorgeht, war das Jahr 2024/2025 von strukturellen Weiterentwicklungen geprägt. Besonders hervorgehoben wurde die organisatorische Zusammenführung der Tourist Info mit dem Stadtmarketing.
Auch die touristische Infrastruktur wurde weiterentwickelt: Die Tourist Info am Busbahnhof in der Heilig-Geist-Straße 15 wurde modernisiert und neu gestaltet.

Langfristige Perspektive: eine Tourismusabgabe?

Zum spannenden Punkt der Diskussion wurde allerdings eine Zukunftsperspektive, die derzeit noch nicht unmittelbar bevorsteht: die mögliche Einführung einer Tourismusabgabe.
Grünen-Stadtrat Peter Rutz sagte dazu: „Wir brauchen dringend weitere Hotels und außerdem attraktive Veranstaltungen in unserer Stadt, um die Tourismusabgabe akquirieren zu können.“

Gemeint ist damit: Rosenheim müsste zunächst weiter wachsen und mehr Übernachtungsgäste gewinnen, um überhaupt die gesetzlichen Voraussetzungen für eine solche Abgabe zu erreichen. Zusätzliche Hotels und attraktive Veranstaltungen wurden dabei als mögliche Stellschrauben genannt.
Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan machte deutlich, dass es wichtig sei, weitere Möglichkeiten zu schaffen, um den Tourismus in Rosenheim anzukurbeln und damit langfristig die Voraussetzungen für eine Tourismusabgabe zu schaffen.

Tourismusabgabe und Kurtaxe sind nicht dasselbe

Der Begriff Tourismusabgabe wird häufig mit der Kurtaxe verwechselt. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Abgaben.

Tourismusabgabe (Fremdenverkehrsbeitrag):
Sie wird nicht von Gästen bezahlt, sondern von Unternehmen, die wirtschaftlich vom Tourismus profitieren – beispielsweise Hotels, Gaststätten oder je nach Satzung auch weitere Betriebe. Die Einnahmen dienen der Tourismusförderung.

Kurbeitrag (Kurtaxe):
Diesen zahlen in der Regel die Gäste selbst, meist pro Übernachtung. Er dient der Finanzierung touristischer Einrichtungen. Die aktuelle Diskussion in Bad Aibling betrifft den Kurbeitrag beziehungsweise den dort eingeführten Tageskurbeitrag – nicht eine Tourismusabgabe.

Noch fehlen rund 115.000 Übernachtungen

Aktuell kann Rosenheim eine solche Abgabe allerdings noch nicht einführen. Nach dem Bayerischen Kommunalabgabengesetz können Gemeinden, die nicht als Kur- oder Erholungsort anerkannt sind, einen Fremdenverkehrsbeitrag in der Regel erst dann erheben, wenn die Zahl der jährlichen Fremdenübernachtungen das Siebenfache der Einwohnerzahl übersteigt.

Bei derzeit rund 67.200 Einwohnern wären dafür etwa 470.700 Übernachtungen pro Jahr notwendig. Mit den aktuell erreichten 356.000 Übernachtungen ist Rosenheim zwar auf einem guten Weg, bis zu dieser Marke fehlen aber noch rund 115.000 Übernachtungen.

Wie viel Geld könnte eine Tourismusabgabe bringen?

Wie hoch die Einnahmen durch eine solche Abgabe für Rosenheim einmal ausfallen könnten, lässt sich derzeit nicht seriös beziffern. Die Höhe hängt unter anderem davon ab, welche Betriebe später einbezogen würden und wie groß deren wirtschaftlicher Vorteil durch den Tourismus ist.
Konkrete Berechnungen oder Planungen gibt es bei der Stadt derzeit nicht. Fest steht aber: In Kommunen, die eine solche Abgabe erheben, können die Einnahmen unter anderem für Tourismusmarketing und touristische Ange

Für Rosenheim bleibt eine solche Abgabe damit zunächst eine langfristige Perspektive. Der Weg dorthin führt über mehr Übernachtungsgäste, zusätzliche Angebote und den weiteren Ausbau des Tourismusstandorts.
(Quelle: Artikel: Karin Wusnam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Fahrradfahrer stürzt schwer in Neubeuern

Fahrradfahrer stürzt schwer in Neubeuern

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Ein 51-jähriger Fahrradfahrer ist in der Nacht auf Sonntag (19.7.) bei einem Sturz schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war kein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt.

Der Mann stürzte kurz nach 1 Uhr auf dem Gehweg im Bereich der Staatsstraße 2359 und blieb bewusstlos liegen. Eine vorausfahrende Radfahrerin sowie weitere Verkehrsteilnehmer und Anwohner leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen.
Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die Staatsstraße zwischen Altenbeuern und Neubeuern für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gewitter sorgt für zwei Polizei-Einsätze in Holzkirchen

Gewitter sorgt für zwei Polizei-Einsätze in Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Ein starkes Gewitter hat am frühen Sonntagmorgen (19.72026.) für zwei Einsätze von Polizei und Feuerwehr in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) gesorgt. Ein Einbruchalarm stellte sich als Fehlmeldung heraus, ein Blitzeinschlag blieb ohne Folgen.

Gegen 7.16 Uhr löste die automatische Einbruchmeldeanlage eines Lebensmittelmarktes in der Münchner Straße Alarm aus. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion und der Autobahnpolizeistation Holzkirchen überprüften das Gebäude, konnten jedoch keinen Einbruch feststellen. Nach Angaben der Polizei hatte das Gewitter vermutlich den Fehlalarm ausgelöst.

Blitzeinschlag am Marktplatz

Kurz darauf schlug ein Blitz in ein Anwesen im Bereich des Marktplatzes ein. Die Feuerwehr Holzkirchen überprüfte das Gebäude sowie angrenzende Wohnhäuser. Dabei stellte sich heraus, dass der Blitz in einen Hauptverteiler der Stromversorgung eingeschlagen hatte und dadurch die Hauptsicherung ausgelöst wurde.
Ein Brand oder eine Rauchentwicklung entstand nicht. Verletzt wurde niemand, auch ein Sachschaden entstand nach Angaben der Polizei nicht. Die Feuerwehr kontrollierte die Dachstühle der Gebäude zusätzlich mit einer Wärmebildkamera, konnte jedoch keine auffälligen Temperaturen feststellen.

Durch einen Elektriker konnte die Stromversorgung der betroffenen Objekte nach kurzer Zeit wieder hergestellt werden. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Holzkirchen ein Rettungswagen und die Polizeiinspektion Holzkirchen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

28-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Großkarolinenfeld

28-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO 29 ist am Samstagnachmittag (18.7.2026) ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Rosenheim tödlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Der Motorradfahrer war gegen 15 Uhr von Ellmosen kommend in Richtung Thann unterwegs. Kurz vor Thann kam er nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Er prallte zunächst gegen ein Verkehrszeichen und wurde anschließend gegen einen Baum geschleudert.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Beim Eintreffen der Ersthelfer war der 28-Jährige nicht mehr bei Bewusstsein. Die Rettungskräfte leiteten vor Ort Reanimationsmaßnahmen ein. Der Motorradfahrer erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Im Einsatz waren Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber. Die Kreisstraße RO 29 war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden durch das Kriseninterventionsteam Rosenheim betreut.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, ordnete zur Klärung des Unfallhergangs ein Gutachten an. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Bad Aibling.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling unter Telefon 08061/9073-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrunken gegen Auto und Hauswand: Drei Mitfahrer flüchten nach Unfall in Wasserburg

Betrunken gegen Auto und Hauswand: Drei Mitfahrer flüchten nach Unfall in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein 21-Jähriger hat am Samstagabend (18.7.2026) im Steinmühlweg in Wasserburg am. Inn einen Verkehrsunfall verursacht. Nach Angaben der Polizei stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Seine drei Mitfahrer flüchteten nach dem Unfall zu Fuß.

Der junge Mann war gegen 18 Uhr mit einem weißen Nissan Micra von der Rosenheimer Straße kommend in Richtung Wuhrweg unterwegs. In einer Rechtskurve kam er laut Polizei nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug gegen eine Hauswand geschoben, die dabei ebenfalls beschädigt wurde.

Fahrer bleibt vor Ort – Mitfahrer gesucht

Nach dem Zusammenstoß setzte der 21-Jährige seine Fahrt zunächst fort. Er fuhr rückwärts aus der Unfallstelle und kam schließlich mit seinem stark beschädigten Fahrzeug am Ende der Sackgasse im Wuhrweg zum Stehen. Während der Fahrer vor Ort blieb, entfernten sich seine drei Mitfahrer zu Fuß von der Unfallstelle. Zu ihrer Identität und möglichen Verletzungen liegen laut Polizei derzeit keine Erkenntnisse vor.
Der Unfallverursacher selbst blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Nach Angaben der Polizei waren vermutlich erhöhte Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkoholkonsum die Ursache für den Unfall. Aufgrund der festgestellten Alkoholisierung wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des 21-Jährigen sichergestellt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Der Nissan wurde an der Front stark beschädigt, der geparkte Pkw an der linken Seite. Bei beiden Fahrzeugen dürfte laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegen. Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg unterstützte die Polizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Wasserburg bittet die drei bislang unbekannten Mitfahrer, sich unter Telefon 08071/9177-0 zu melden. Sie werden als Zeugen zum Unfallhergang benötigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kolonialwarenhandlung Gschwind, Rosenheim, 1928

Kolonialwarenhandlung Gschwind, Rosenheim, 1928

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1928. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die ehemalige Colonialwarenhandlung Franz Gschwind in der Münchener Straße 48 in Rosenheim. Das Foto zeigt vermutlich den Übergang des Geschäfts an die Familie Pfnür – ein Moment des Wandels in der Geschichte eines Rosenheimer Kaufmannshauses.

Auf den ersten Blick fällt der große Schriftzug „Franz Gschwind“ an der Fassade ins Auge. Über dem Eingang ist jedoch bereits der Name „Pfnür“ zu lesen. Auf den Stufen vor dem Laden haben sich mehrere Personen für den Fotografen aufgestellt – vermutlich Mitglieder der Familie Pfnür sowie Mitarbeiterinnen des Geschäfts.
Das Bild dokumentiert damit wahrscheinlich eine Geschäftsübergabe: Die alte Bezeichnung blieb zunächst sichtbar, während die neuen Besitzer bereits vor ihrem Laden präsentierten, was sie übernommen hatten.

Kolonialwaren für den Rosenheimer Alltag

Die Colonialwarenhandlung Franz Gschwind befand sich in der damals so bezeichneten inneren Münchener Straße, im historischen Kernbereich Rosenheims nahe dem heutigen Salinplatz und der Einmündung zur Gillitzerstraße beziehungsweise Papinstraße.

Wie viele Geschäfte dieser Zeit bot der Laden typische Kolonialwaren an. Dazu gehörten unter anderem Kaffee, Zucker, Gewürze, Tabak und importierte Waren, die im Alltag der Menschen eine wichtige Rolle spielten.

Das Geschäft befand sich in einem klassischen Rosenheimer Stadthaus mit Laden im Erdgeschoss und Wohnräumen in den darüberliegenden Stockwerken – eine typische Verbindung von Arbeiten und Wohnen, wie sie die Innenstadt früher prägte.

Von Gschwind zu Pfnür

Die Aufnahme entstand vermutlich Ende der 1920er-Jahre. Darauf deutet vor allem die Kombination aus altem Fassadenschriftzug und neuem Namen über dem Eingang hin. Historische Verzeichnisse bestätigen, dass später die Familie Pfnür an dieser Adresse ansässig war. Im Rosenheimer Branchen- und Adressbuch ist die Firma „Alois Pfnür, Münchener Straße 48“ als Lebensmittel- und Kolonialwarengeschäft aufgeführt.

Auch in späteren Einträgen wird der Betrieb unter Alois Pfnür als Kolonialwarenhandlung geführt. Die Familie setzte damit die Tradition des Lebensmittelgeschäfts an diesem Standort fort.

Ein Stück Rosenheimer Handelsgeschichte

Das Foto ist mehr als nur eine Aufnahme einer alten Hausfassade. Es zeigt einen Moment, in dem sich eine Rosenheimer Kaufmannstradition veränderte: Ein bekanntes Geschäft wechselte den Besitzer, während der Alltag in der Innenstadt weiterging.

Heute erinnert an dieser Stelle nichts mehr an die frühere Colonialwarenhandlung. Im Erdgeschoss befindet sich inzwischen ein Modegeschäft, darüber liegen Wohnungen.
Die historische Aufnahme bleibt damit ein Blick zurück in eine Zeit, in der kleine Familiengeschäfte das Bild der Rosenheimer Innenstadt prägten.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann, Artikel: Karin Wunsam)

Blick hinter die Kulissen: Bundespolizei feierte 75 Jahre mit großem Tag der offenen Tür

Blick hinter die Kulissen: Bundespolizei feierte 75 Jahre mit großem Tag der offenen Tür

Rosenheim – Bei strahlendem Sommerwetter öffnete die Bundespolizei am Samstag (18.7.2026) ihre Tore in der Burgfriedstraße. Zum 75-jährigen Bestehen des Bundesgrenzschutzes beziehungsweise der heutigen Bundespolizei kamen zahlreiche Besucher, um einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit der Einsatzkräfte zu werfen.

Bundespolizei feiert 75-jähriges Bestehen in Rosenheim mit einem Tag der offenen Tür im Juli 2026. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Vor allem die historische und aktuelle Fahrzeugflotte der Bundespolizei zog viele interessierte Blicke auf sich. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Vor allem Familien nutzten die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge, Spezialtechnik und die verschiedenen Aufgabenbereiche der Bundespolizei kennenzulernen. Auf dem Gelände herrschte den ganzen Tag über reger Betrieb.

Blaulichtmeile mit rund 40 Ausstellern

Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Blaulichtmeile. Rund 40 Aussteller präsentierten sich mit etwa 60 Informationsständen. Neben der Bundespolizei waren zahlreiche Partner aus der Blaulichtfamilie vertreten und informierten über ihre Arbeit.

Für viele Besucher waren vor allem die Live-Vorführungen ein Höhepunkt. Die Reiterstaffel, Diensthundeführer, die Entschärfergruppe, Polizeitrainer sowie eine Wasserwerfereinheit zeigten Ausschnitte aus ihrem Einsatzalltag.
Auch Technik und Fahrzeuge konnten aus nächster Nähe besichtigt werden. Ein Polizeihubschrauber, verschiedene Spezialfahrzeuge und weitere Einsatzmittel standen für die Besucher bereit. Zudem gab es Blaulichtfahrten.

Programm für Kinder und Familien

Auch für die jüngsten Besucher wurde einiges geboten. Neben Hüpfburgen und Kistenstapeln konnten Kinder unter anderem bei einem Preisrätsel ihr Wissen testen. Als Hauptgewinn wartete ein besonderer Tag bei der Bundespolizei.
Für musikalische Unterhaltung sorgte das Bundespolizeiorchester München mit Platzkonzerten. Außerdem präsentierten die Musiker ein Kinder-Musical.

Große Organisation für viele Besucher

Bereits im Vorfeld hatte sich die Bundespolizei auf einen großen Besucherandrang vorbereitet. Da das Gelände der Bundespolizei autofrei gehalten wurde, wurde ein kostenloser Shuttlebus eingerichtet, der die Besucher im 20-Minuten-Takt zwischen dem Rosenheimer Bahnhof und dem Standort in der Burgfriedstraße brachte.
Die Organisation des Tages wurde von zahlreichen Einsatzkräften und Helfern unterstützt. Für die Verpflegung standen unter anderem ein Festzelt sowie verschiedene Essensstände bereit.

Der Tag der offenen Tür bot damit einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Bundespolizei – von Ausbildung und Einsatztechnik bis hin zur täglichen Arbeit der verschiedenen Einheiten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright Herbert Borrmann)

Schranke bei Rosenheimer Parkplatz beschädigt

Schranke bei Rosenheimer Parkplatz beschädigt

Rosenheim – Beim Versuch, ein Parkticket zu ziehen, ist am Samstagabend (18.7.2026) in der Rosenheimer Papinstraße ein Unfall passiert. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 7.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei wollte eine 33-jährige Autofahrerin aus dem westlichen Landkreis Rosenheim gegen 19.15 Uhr in einen Parkplatz in der Papinstraße einfahren. Dazu näherte sie sich der Schranke und öffnete das Fahrerfenster, um ein Ticket zu ziehen.
Dabei stand sie mit einem Fuß auf dem Bremspedal. Nach Angaben der Polizei rutschte sie ab und kam dadurch auf das Gaspedal. Das Fahrzeug beschleunigte daraufhin plötzlich nach vorne und durchbrach die Schranke teilweise.

Die Schranke wurde beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 7.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin blieb unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schild abmontiert, Räume leer: Neuer Leerstand in der Rosenheimer Bahnhofstraße

Schild abmontiert, Räume leer: Neuer Leerstand in der Rosenheimer Bahnhofstraße

Rosenheim – In der Bahnhofstraße 2 in Rosenheim ist eine Veränderung nicht zu übersehen: Die Räume, in denen zuletzt das Stehcafé „Pane e Caffè“ betrieben wurde, stehen leer. Die Einrichtung ist entfernt, das Schild des Cafés wurde abmontiert. Damit gibt es in einem zentralen Bereich der Rosenheimer Innenstadt einen neuen ungenutzten Geschäftsraum.

Das kleine Café war Ende 2021 beziehungsweise Anfang 2022 in die Räume eingezogen und hatte sich mit Kaffee, hausgemachtem Eis und seinem Angebot für Passanten einen Namen gemacht. Über mehrere Jahre war das „Pane e Caffè“ ein Anlaufpunkt für Kaffeegäste in der Bahnhofstraße. Was mit den Räumen in Zukunft passiert, ist derzeit offen.

Neuer Standort am Max-Josefs-Platz

Der bisherige Betreiber des „Pane e Caffè“ ist in Rosenheim weiterhin gastronomisch aktiv. Am Max-Josefs-Platz betreibt er inzwischen ein größeres Café-Konzept in den ehemaligen Räumen der Parfümerie Wiedemann.

Veränderungen rund um die Bahnhofstraße

Der leere Geschäftsraum in der Bahnhofstraße reiht sich in weitere sichtbare Veränderungen in diesem Bereich der Innenstadt ein. Direkt gegenüber, an der Münchener Straße 29, stehen die ehemaligen Räume der Engel-Apotheke weiterhin leer.

Die traditionsreiche Apotheke hatte Anfang Februar dieses Jahres geschlossen (wir berichteten) Der Schriftzug ist inzwischen verschwunden, die Umrisse der Buchstaben zeichnen sich an der Fassade jedoch noch ab – eine sichtbare Erinnerung an einen Ort, der über viele Jahre für Beratung und Versorgung in Rosenheim stand.
Wie sich die beiden Standorte künftig entwickeln, bleibt abzuwarten. Klar ist: Rund um Bahnhofstraße und Münchener Straße verändert sich derzeit das Bild der Rosenheimer Innenstadt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)