Kampagne „Sicher unterwegs“ soll Sicherheitsgefühl im Münchner Nahverkehr stärken

Kampagne „Sicher unterwegs“ soll Sicherheitsgefühl im Münchner Nahverkehr stärken

München – Mit der Informationskampagne „Sicher unterwegs“ wollen Polizei, Verkehrsbetriebe und Bahn das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Nahverkehr in München stärken. Zum Start stellten die Beteiligten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zahlreiche Maßnahmen und Anlaufstellen für Fahrgäste vor.

Polizei, Verkehrsbetriebe und Bahn haben eine neue Informationskampagne gestartet, um Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr besser über Sicherheitsangebote zu informieren. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag (13.03.2026) wurde der Beginn der Kampagne „Sicher unterwegs“ bekanntgegeben.

Die Initiative geht auf das Polizeipräsidium München zurück und wurde gemeinsam mit der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), der Bundespolizei und der Deutsche Bahn entwickelt. Ziel ist es, über Sicherheitseinrichtungen in Bahnhöfen, Bussen und Bahnen sowie über wichtige Verhaltenshinweise zu informieren.

Viele Sicherheitskräfte und technische Einrichtungen

Nach Angaben der Polizei gilt München weiterhin als besonders sichere Großstadt. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeige, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, deutlich niedriger sei als in Städten wie Berlin, Frankfurt am Main oder Hamburg.

Trotz dieser objektiven Sicherheitslage kann der öffentliche Raum von manchen Menschen als unsicher wahrgenommen werden – etwa in Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen oder auf dem Weg zu Haltestellen. Bereits Alltagssituationen wie lautstarke Streitigkeiten oder alkoholisierte Personen könnten das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen.

Um dem entgegenzuwirken, sind im Großraum München täglich zahlreiche Einsatzkräfte unterwegs. Neben Beamten der Polizei sowie der Landes- und Bundespolizei sind nach Angaben der Partner rund 200 Sicherheitskräfte von MVG und Deutscher Bahn in Zügen und an Bahnhöfen im Einsatz. Zusätzlich steht Service- und Fahrpersonal als Ansprechpartner zur Verfügung.

In U- und S-Bahnen können Fahrgäste über Sprechstellen an den Türen Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen. An allen U-Bahnhöfen befinden sich außerdem mindestens zwei rote Notrufsäulen auf den Bahnsteigen sowie eine im Zwischengeschoss. Per Knopfdruck kann ein Notruf direkt an die Leitstelle der MVG abgesetzt werden. Über Kameras kann das Personal die Situation dort live verfolgen. An den Notrufsäulen sind zudem Nothalt-Schalter, Feuerlöscher und mindestens ein Defibrillator pro Bahnhof installiert.

Für zusätzliche Sicherheit sorgen außerdem mehr als 15.000 Kameras an Bahnhöfen, Haltestellen und in Fahrzeugen von MVG und Bahn.

Kampagne informiert über Hilfe und Verhaltenstipps

Mit der Kampagne „Sicher unterwegs“ informieren die Partner ab sofort auf Monitoren in U- und S-Bahnen sowie an Bahnhöfen über vorhandene Sicherheitseinrichtungen und Verhaltenstipps. Auch über soziale Medien und Internetseiten sollen weitere Informationen verbreitet werden. In den kommenden Monaten sind zusätzliche Inhalte, etwa zum Thema Zivilcourage, sowie begleitende Aktionen geplant.

Thomas Hampel, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums München, betonte zum Start der Initiative: „Sicherheit ist ein Gemeinschaftsprojekt, sowohl mit den hier Beteiligten, als auch gesamtgesellschaftlich. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Menschen nicht nur sicher sind, sondern sich auch so fühlen. Unsere Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist klar: Wir sind für Sie da!“ (#wirfürEuch)

Auch Ingo Wortmann, Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft, verwies auf die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen: „Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Teil des öffentlichen Raums. Unsere U-Bahnhöfe und Verkehrsmittel verfügen durchgängig über Sicherheitseinrichtungen: Notrufsäulen, Sprechstellen, Sicherheitspersonal und Kameras. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass diese möglichst hell beleuchtet und die Zuwegungen übersichtlich sind. Nicht alle wissen das. Das nehmen wir daher sehr ernst und schaffen mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ mehr Aufklärung darüber. Es freut mich, dass wir mit dem Polizeipräsidium München, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn dieses wichtige Thema gemeinsam vorantreiben, um den Fahrgästen ein gutes Gefühl zu geben, bei uns einzusteigen. Gleichzeitig ist uns die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Wir prüfen unter anderem den Einsatz von Bodycams.“

Für die Bundespolizei erklärte Steffen Quaas, Leitender Polizeidirektor der Bundespolizeiinspektion München: „Gerade im öffentlichen Personenverkehr ist es wichtig, dass sich die Menschen sicher fühlen – unabhängig von Tageszeit oder Route. Die Bundespolizei ist gemeinsam mit unseren Partnern täglich in Zügen und Bahnhöfen präsent. Mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ wollen wir zeigen: Hilfe ist schnell erreichbar, sei es durch uniformierte Einsatzkräfte, Sicherheitspersonal oder technische Notrufmöglichkeiten. Zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen – wir sind da, wenn Sie uns brauchen.“

Auch die Deutsche Bahn beteiligt sich an der Initiative. Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der S-Bahn München, erklärte dazu: „Die S-Bahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Damit das so bleibt, erhöhen wir mit unserem bundesweiten DB Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen die Präsenz von DB Sicherheit und bauen die Videoüberwachung aus. Saubere, übersichtliche Fahrzeuge sowie mehr Reinigung und schnellere Reparaturen an Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich unsere Fahrgäste sicher und wohl fühlen. Mit ’sicher unterwegs‘ machen wir gemeinsam mit MVG, Bayerischer Polizei und Bundespolizei unser Engagement für Sicherheit im Münchner ÖPNV sichtbar und informieren, wie unsere Fahrgäste im Ernstfall handeln können. Am Herzen liegt uns aber auch die Sicherheit unserer Mitarbeitenden, denen wir künftig Bodycams anbieten wollen. Unsere Fahrkartenkontrolleure sind außerdem immer in Teams unterwegs und werden intensiv geschult.“
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Starbulls Rosenheim und Mitea bauen Partnerschaft aus

Starbulls Rosenheim und Mitea bauen Partnerschaft aus

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim und das Unternehmen Mitea intensivieren ihre Zusammenarbeit. Seit der laufenden Saison engagiert sich das Unternehmen als Premium Partner des Eishockeyclubs.

Die Partnerschaft zwischen den Starbulls Rosenheim und Mitea wird weiter ausgebaut. Das Unternehmen mit Standorten unter anderem in Rosenheim und Salzburg unterstützt den Club bereits seit der laufenden Saison als Premium Partner.’Mitea stellt Mietartikel für Veranstaltungen und Events bereit. Dazu zählen unter anderem Ausstattungen für Firmenveranstaltungen, Feste und andere Veranstaltungen. Auch rund um die Heimspiele der Starbulls kommt die Ausstattung regelmäßig zum Einsatz – etwa bei Veranstaltungen in der Marc O’Polo Lounge sowie bei verschiedenen Events im Umfeld des ROFA-Stadion.

Zweiter Mehrwegbecher-Drop im Stadion

Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft präsentieren die Starbulls gemeinsam mit Mitea zudem den zweiten Drop der Mehrwegbecher-Serie im Stadion. Die neuen Motive zeigen vier Spieler der Starbulls: Scott Feser, Jordan Taupert, Christopher Kolarz und Fabian Dietz. Die Becher sind Teil des Mehrwegkonzepts im Stadion und werden von vielen Fans gesammelt.

„Mit Mitea verbindet uns eine Partnerschaft, die weit über klassisches Sponsoring hinausgeht“, erklärt Darwin Kuhn, Leitung Sponsoring der Starbulls Rosenheim. „Gerade bei unseren Veranstaltungen im Stadion und in der Marc O’Polo Lounge zeigt sich immer wieder, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Eventpartner ist. Umso mehr freuen wir uns, dass Mitea sein Engagement nun als Premium Partner weiter verstärkt.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Sinzinger)

Rathausstraße, Rosenheim, ca. 1890

Rathausstraße, Rosenheim, ca. 1890

Rosenheim- Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca.1890. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Rathausstraße in Rosenheim. 

Ein Hingucker ist bei diesem Fotooldie natürlich auch der Oldtimer – unterwegs zu dieser Zeit noch auf unbefestigte Straße.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtet: Karin Wunsam)

Gewinner des Amadeus Music Award kommen ins Ballhaus Rosenheim

Gewinner des Amadeus Music Award kommen ins Ballhaus Rosenheim

Rosenheim – Die Wiener Soul-Band „5/8erl in Ehr’n“ wurde Anfang März 2026 bereits zum siebten Mal mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet. Am Freitag, 27. März, um 20 Uhr tritt die Band im Ballhaus Rosenheim (Weinstraße 12) im Rahmen ihrer Jubiläumstour „20 Jahre Wiener Soul“ auf.

Seit über zwei Jahrzehnten steht die Band für ihren charakteristischen „Wiener Soul“. Zum 20-jährigen Bestehen präsentieren die Musiker ein Liveprogramm, das sowohl frühe Klassiker als auch spätere Publikumslieblinge umfasst. Neben bekannten Hits spielen sie auch persönliche Lieblingsstücke und setzen dabei auf ihre Live-Stärke: musikalisches Feingefühl, Humor und Wiener Charme prägen die Performance. Das Programm reicht von gefühlvollen Balladen bis zu komischen Burlesken.

Die Band besteht aus:

  • Max Gaier, Robert Slivovsky – Gesang
  • Miki Liebermann – Gitarre
  • Hanibal Scheutz – Bass
  • Clemens Wenger – E-Piano, Akkordeon

Karten sind im Vorverkauf erhältlich über www.muenchenticket.de ,  www.eventim.de
und beim Ticketzentrum der Touristinfo Rosenheim (Heilig-Geist-Straße 15) oder ab 19 Uhr an der Abendkasse.
(Quelle: Pressemitteilung Ballhaus Rosenheim / Beitragsbild: Copyright „5/8erl in Ehr’n“)

Festliche Barockklänge in der Erlöserkirche

Festliche Barockklänge in der Erlöserkirche

Rosenheim – Am Montag, 6. April, um 16 Uhr findet in der Erlöserkirche Rosenheim ein besonderes Konzert des Ensemble Lux Sonorum statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Musiker wird gebeten.

Das Ensemble Lux Sonorum hat sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Auftritte in der Region – unter anderem in Waldkraiburg, Wasserburg am Inn und Rosenheim – einen hervorragenden Ruf erspielt. Die Musiker widmen sich mit großer Musikalität und stilistischer Sorgfalt vor allem der Literatur barocker Komponisten, bringen aber auch eigene Bearbeitungen von Werken aus Romantik und Moderne in ihr Programm ein.

In Rosenheim musizieren Peter Weber, Michael Morgott und Martin Zwiefelhofer an den Trompeten, begleitet von Martin Nyqvist an der Orgel und Tom Wagner an der Pauke. Diese festliche Besetzung vereint leuchtende Trompeten, die majestätische Klangfülle der Orgel und die markante Präsenz der Pauken zu einer eindrucksvollen Klangwelt.
Das Programm umfasst Werke von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Giovanni Battista Martini. Zudem dürfen sich die Besucher auf eine musikalische Überraschung freuen: eine Improvisation an der Orgel von Martin Nyqvist, die dem Konzert eine persönliche und lebendige Note verleiht.

Gerade in der Atmosphäre der Erlöserkirche entfalten diese Werke ihre besondere Wirkung – festlich, klangreich und zugleich berührend. Musikfreunde, die barocke Musik lieben oder neu entdecken möchten, sollten sich diesen Termin vormerken.
(Quelle: Pressemitteilung Peter Weber / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Hauptzollamt Rosenheim: Fokus auf Schwarzarbeit im Baugewerbe

Hauptzollamt Rosenheim: Fokus auf Schwarzarbeit im Baugewerbe

Rosenheim – Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung kontrollierte das Hauptzollamt Rosenheim vor einigen Tagen insgesamt 16 Bauunternehmen in seinem Zuständigkeitsbereich. Ziel der Prüfungen war es, die Einhaltung von Mindestlöhnen, Sozialversicherungspflichten und Arbeitsgenehmigungen zu überprüfen.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) war mit Kräften aus Rosenheim, Traunstein und Weilheim vor Ort. Insgesamt wurden über 200 Beschäftigte zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. Dabei ergaben sich in 42 Fällen Anhaltspunkte für mögliche Verstöße, etwa fehlende Sozialversicherungsanmeldungen, Scheinselbständigkeit oder Verstöße gegen die Mindestlohnvorgaben.

Zur Bedeutung des Baugewerbes erläutert Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim: „Aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung legt der ZOLL einen besonderen Fokus auf das Baugewerbe. So sind bundesweit rund 60 Prozent der im Jahr 2025 durch die FKS festgestellten Schadenssumme auf die Baubranche zurückzuführen.“

Nach Angaben der FKS wurden im Jahr 2025 im Bauhaupt- und Baunebengewerbe inklusive Dachdecker-, Elektro-, Gerüstbauer-, Maler- und Lackiererhandwerk sowie Steinmetz- und Steinbildhauergewerbe bundesweit über 10.000 Strafverfahren und knapp 7.900 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Prüfungen vor Ort können der Auftakt für weitere tiefgreifende Kontrollen oder strafrechtliche Ermittlungen sein. Ein Beispiel hierfür ist ein Verfahren vor dem Landgericht München I aus Dezember 2025: Ein Bauunternehmer wurde zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt, weil er Arbeitsentgelt in großem Umfang vorenthalten hatte. Dabei deckten die Ermittler einen Gesamtschaden von rund neun Millionen Euro auf.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Hauptzollamt Rosenheim) 

„Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“ – Dieter Pangerl ist neuer Vorsitzender der IG Bau Rosenheim

„Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“ – Dieter Pangerl ist neuer Vorsitzender der IG Bau Rosenheim

Rosenheim – Wechsel an der Spitze der IG BAU in der Region Rosenheim: Dieter Pangerl ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Oberbayern der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt worden. Der 56-Jährige wird damit für die kommenden vier Jahre die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften sowie Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft vertreten.

 

Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in Rosenheim rund 930 Menschen im Bauhauptgewerbe und etwa 420 in der Gebäudereinigung. Pangerl folgt auf Harald Wulf.

In seiner neuen Funktion betont Dieter Pangerl die Bedeutung von Zusammenhalt am Arbeitsplatz: „Ob auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau, in der Reinigungsfirma, im Maler- oder Dachdeckerbetrieb – gerade am Arbeitsplatz kommt es darauf an, dass die Menschen an einem Strang ziehen. Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel.“ Er appelliert an die Beschäftigten in der Region, sich für ihre Interessen einzusetzen, insbesondere in unsicheren Zeiten, und verweist darauf, dass die IG BAU Oberbayern sie dabei unterstütze: „Das gilt nicht nur, wenn es um faire Bezahlung, gute Job-Bedingungen oder die Mitsprache im Betrieb geht, sondern gerade auch dann, wenn es Zoff mit dem Chef gibt.“

„Tariflohn sollte endlich zur Regel werden“

Pangerl kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde. Nach seiner Einschätzung haben viele Vorhaben der Berliner Koalition direkte Auswirkungen auf die Region und die Beschäftigten. Als Beispiel nennt er den Wohnungsbau: „Da geht es um bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen. Hier ist dringend mehr Unterstützung vom Bund notwendig.“ Auch die Stärkung der Tarifbindung sieht Pangerl als wichtig an: „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden. Denn davon würden auch die Beschäftigten in der Region profitieren.“

Darüber hinaus kritisiert Pangerl Versuche, den Beschäftigten zusätzliche Belastungen aufzubürden: „Ob Kürzungen bei der Lohnfortzahlung, die Abschaffung des 8-Stunden-Tags oder eine Erhöhung des Renteneintrittsalters – so dreiste Forderungen sind respektlos und gehen völlig an der Realität der Beschäftigten vorbei. So ist beispielsweise gerade auf dem Bau und im Handwerk schon heute für viele die Rente mit 65, 66 oder 67 nicht erreichbar.“ Seiner Meinung nach seien statt sozialer Einschnitte sinnvolle Reformvorschläge notwendig, insbesondere für eine „ordentliche, sichere und gerechte Rente“.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Werner Bachmeier)

Bundespolizei Rosenheim zieht Jahresbilanz 2025

Bundespolizei Rosenheim zieht Jahresbilanz 2025

Rosenheim –  Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim zieht für das Jahr 2025 Bilanz und berichtet über Entwicklungen im grenz- und bahnpolizeilichen Bereich. Insgesamt zeigt sich ein Rückgang der unerlaubten Einreisen, zugleich stiegen bestimmte Deliktszahlen, insbesondere im Bereich Schleusung und Gewaltdelikte.

Im Zuständigkeitsgebiet zwischen Chiemsee und Zugspitze registrierte die Rosenheimer Bundespolizei 2025 rund 2.300 unerlaubte Einreisen, knapp 30 Prozent weniger als 2024 (3.300). Die Zahl der Zurückweisungen sank von etwa 1.900 auf rund 1.600, das Verhältnis der Zurückweisungen bei den unerlaubten Einreisen stieg jedoch von 60 auf 70 Prozent. Grund hierfür ist die Anpassung der Grenzkontrollverfahren durch das Bundesinnenministerium im Mai 2025.

Zu den Hauptherkunftsländern der unerlaubt Einreisenden zählen Ukraine, Syrien, Albanien, Afghanistan und Türkei. Besonders auffällig: Der Anteil syrischer Staatsangehöriger sank von 23 auf 9 Prozent. Genutzte Verkehrsmittel waren zu 45 Prozent Reisebusse, zu rund 30 Prozent Züge und etwa 20 Prozent Pkw.

Schleusung, Urkunden- und Betäubungsmitteldelikte

Die Rosenheimer Bundespolizei stellte 2025 durchschnittlich jeden dritten Tag einen mutmaßlichen Schleuser. Insgesamt wurden etwa 140 Personen wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt (2024: rund 90). Betroffen waren vor allem Ukrainer, Syrer, Italiener, Pakistaner und Chinesen.

Urkundendelikte gingen leicht zurück: Etwa 180-mal wurden falsche oder gefälschte Dokumente festgestellt. Die Zahl der Betäubungsmitteldelikte stieg von 290 auf rund 380. Zudem konnten 391 Haftbefehle vollstreckt werden – 25 mehr als 2024.

Bahnpolizeilicher Bereich

Die bahnpolizeiliche Zuständigkeit umfasst rund 70 Bahnhöfe und Haltepunkte in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und der Stadt Rosenheim.

  • Körperverletzungen stiegen um knapp 50 Prozent auf etwa 90 Fälle.
  • Widerstände gegen und Angriffe auf Polizeibeamte nahmen um rund 60 Prozent auf etwa 60 Taten zu.
  • Eigentumsdelikte (Diebstähle, Unterschlagungen) mehr als verdoppelt auf knapp 90 Fälle.
  • Sachbeschädigungen blieben mit etwa 90 Fällen stabil.
  • Betrugsdelikte (z. B. Fahrscheinschwindel) gingen leicht zurück auf rund 720 Fälle.
Fazit des Inspektionsleiters

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Stefan Kurth, erklärte, die rückläufigen Zahlen bei den unerlaubten Einreisen würden den bundesweiten Trend widerspiegeln. Er wies darauf hin, dass die Intensivierung der Grenzkontrollen und die angepassten Verfahren seit Mai 2025 zu höheren Feststellungen von Haftbefehlen und Betäubungsmitteldelikten geführt hätten. Kurth ergänzte, dass die Zunahme von Gewaltdelikten im bahnpolizeilichen Bereich ernst genommen werde und bereits mit verstärkter Präsenz, Schwerpunkteinsätzen und Präventionsmaßnahmen reagiert worden sei. Diese Maßnahmen würden auch 2026 fortgeführt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Stadtwerke Rosenheim: Bauarbeiten in der Gabelsbergerstraße

Stadtwerke Rosenheim: Bauarbeiten in der Gabelsbergerstraße

Rosenheim – Ab Montag, 16. März, setzen die Stadtwerke Rosenheim die Tief- und Rohrleitungsbaumaßnahmen in der Gabelsbergerstraße im Kreuzungsbereich Am Stocket fort. Die Arbeiten im Rohrleitungsbau sollen voraussichtlich bis 7. April 2026 abgeschlossen sein.

Abbildung 1: Sperrung Kreuzung Am Stocket – Gabelsbergerstraße während der Rohrleitungsbauarbeiten. Foto: Copyright Stadtwerke Rosenheim

Sperrung Kreuzung Am Stocket – Gabelsbergerstraße während der Rohrleitungsbauarbeiten. Fotos: Copyright Stadtwerke Rosenheim

Bereich der Asphaltierungsarbeiten . Foto: Copyright Stadtwerke Rosenheim

Bereich der Asphaltierungsarbeiten

Im Anschluss beginnen die Asphaltierungsarbeiten in der Gabelsbergerstraße vom Kreuzungsbereich Am Stocket bis zur Schmellerstraße. Diese Bauarbeiten erfordern eine Sperrung für den Durchgangsverkehr.
Während der Bau- und Asphaltierungsarbeiten ist das Parken nur außerhalb des Baustellenbereichs möglich. Da Müllfahrzeuge die Baustelle nicht befahren können, werden Anwohner gebeten, ihre Mülltonnen außerhalb der Absperrungen bereitzustellen.

Der Abschluss der Asphaltierungsarbeiten ist bis Mitte April 2026 geplant.

Quelle: Stadtwerke Rosenheim

Einbruch in Arztpraxis in Aschau – Kripo bittet um Hinweise

Einbruch in Arztpraxis in Aschau – Kripo bittet um Hinweise

Aschau / Landkreis Rosenheim – Zwischen Freitag (6.3.2026) und Montag (9.3.2026) brachen bislang Unbekannte in Räumlichkeiten einer Arztpraxis in der Zillibillerstraße 2 ein. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Die Täter verschafften sich, nach den Angaben der Polizei, gewaltsam Zutritt über die Eingangstür. Im Inneren durchsuchten sie die Räume, erbeuteten jedoch offenbar keine Wertgegenstände.
Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden von der Polizeiinspektion Prien durchgeführt. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim.

Die Polizei bittet insbesondere um Hinweise zu folgenden Punkten:

  • Wer hat im Zeitraum von 6. bis 9. März 2026 verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Arztpraxis beobachtet?
  • Wem sind schon vor dem Einbruch ungewöhnliche Personen oder Fahrzeuge in der Nähe aufgefallen?

Zeugen können sachdienliche Hinweise unter 08031/200-0 bei der Kriminalpolizei Rosenheim oder jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Im gleichen Zeitraum (7.3.2026) waren zwei Einzelhandelsgeschäfte in der Kampenwandstraße und im Leitenweg in Aschau ebenfalls Ziel von Einbrüchen. Die Polizei prüft derzeit, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vollgepacktes Fußball-Wochenende beim TSV 1860 Rosenheim

Vollgepacktes Fußball-Wochenende beim TSV 1860 Rosenheim

Rosenheim –  Am Wochenende sind alle drei Herrenteams des TSV 1860 Rosenheim wieder im Einsatz. Zwei Heimspiele stehen am Samstag (14.3.2026) an, ein Auswärtsspiel folgt am Sonntag (15.3.2026).

Den Auftakt machen am Samstag  die Herren mit einem Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht SVN München. Trotz der Tabellenkonstellation sollten die Sechzger vorsichtig sein: In der Winterpause hat sich beim Gegner einiges verändert, und zum Start der Rückrunde konnte der SVN bereits drei Unentschieden gegen starke Gegner erzielen.
Direkt im Anschluss an das Herrenspiel empfängt die U19 den FC Ismaning (Tabellensiebter). Nach dem ärgerlichen Pokalaus am Mittwoch gegen den SV Heimstetten möchte das Team mit einem Sieg die Tabellenführung zurückerobern.
Am Sonntag (15.3.2026) reist die U21 nach Amerang, wo sie ebenfalls auf den aktuellen Tabellenletzten trifft.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: Tryouts für Nachwuchsspieler

Starbulls Rosenheim: Tryouts für Nachwuchsspieler

Rosenheim –  Die Starbulls Rosenheim laden im Zeitraum vom 16. März bis 16. April 2026 externe Nachwuchsspielerinnen und -spieler zu Tryouts ein. Interessierte Talente können sich so für eine Aufnahme in die Nachwuchsteams empfehlen und die Chance nutzen, Teil der Vereinsarbeit zu werden.

Die Tryouts richten sich an folgende Altersklassen: U11, U13, U15, U17 und U20. Ziel ist es, motivierten Spielerinnen und Spielern aus der Region und darüber hinaus die Möglichkeit zu geben, sich im Umfeld der Starbulls zu präsentieren.

Wer teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail anmelden unter info@starbulls.de
Folgende Informationen sind erforderlich:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Position
  • Aktueller Verein
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse

Nach Eingang der Anmeldung erhalten die Teilnehmer alle weiteren Informationen zu Termin, Ablauf und Organisation des jeweiligen Tryouts.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Peter Lion)