Caritas Haus Schonstett vor dem Aus?

Caritas Haus Schonstett vor dem Aus?

Schonstett / Landkreis Rosenheim – Das Caritas-Haus Schonstett (Landkreis Rosenheim) steht 2025 vor möglicherweise großen Veränderungen. Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. prüft, ob der Standort auf dem Schlossgelände Schonstett generalsaniert werden kann oder als Einrichtungsstandort aufgegeben werden muss.

Birgit Weiß, Geschäftsleiterin des Bereichs „Teilhabe und Inklusion“ beim Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V., er klärt den Vorgang: „Mit Blick in die Zukunft brauchen wir ein modernes, barrierefreies und zentral gelegenes Gebäude oder mehrere passende, kleinere dezentrale Wohneinheiten. Das ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie für unsere Mitarbeitenden in Hinblick auf Lebens- und Arbeitsplatzqualität die bessere Lösung. In Zeiten einer angespannten Haushaltslage haben wir außerdem eine besondere Verantwortung im Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Wir würden das Geld gerne in die Unterstützung und Begleitung der Menschen und nicht in die Gebäude investieren.“

Aktuell leben 42 Menschen im Caritas-Haus Schonstett

Im Caritas-Haus Schonstett leben aktuell 42 Menschen mit Beeinträchtigungen im Alter von 42 bis 76 Jahren. Diese sollen ein unterstütztes, aber möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Das ermöglicht das Gebäude nur sehr eingeschränkt. Birgit Weiß: „Wir stehen für Teilhabe und Inklusion. Unser Caritas-Haus Schonstett ist in dieser Hinsicht leider ein Relikt der Vergangenheit. Das Gebäude stammt konzeptionell eher aus einer Zeit der Exklusion. In dieser Zeit wurden Menschen mit Behinderungen an Orten untergebracht, an denen sie gut aufgehoben und gut versorgt waren, an denen sie aber auch vorwiegend unter sich geblieben sind.“

Areal blickt auf über 500-jährige Geschichte zurück

Als Lungenheilanstalt zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgebaut, verfügt das in Teilen über 500 Jahre alte Areal zwar über riesige Säle, aber keine privaten Wohnzimmer. Es hat einen weitläufigen Park, der aber für Menschen mit Behinderungen schwer zugänglich ist. Es ermöglicht stille Abgeschiedenheit, aber aufgrund der fehlenden Infrastruktur keine spontanen Besuche in Cafés, Kinos und Konzerten oder Einkaufsmöglichkeiten.

Über das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (BTHG) soll jedoch eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen ermöglicht werden. Obwohl die  Bewohner in der Gemeinde selbst sehr gut aufgenommen werden, stehen sie in Schonstett gleichzeitig vor großen Hürden, wenn sie am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilhaben wollen.
Birgit Weiß, die den Caritas-Geschäftsbereich „Teilhabe und Inklusion“ seit einem Jahr führt, zieht eine nüchterne Bilanz: „So idyllisch das Wohnen auf einem Areal aus dem 15. Jahrhundert zunächst scheint: An unserem Standort Schonstett können wir Teilhabe und Inklusion, wie wir sie im Jahr 2025 verstehen, im Moment nicht verwirklichen.“ Sehr bedauerlich sei dies, weil der Erhalt des Gebäudes und des Grundstücks viel Geld erfordere, ohne dass daraus dann zukunftsfähige Verbesserungen für die dort lebenden Menschen entstünden.

Seit 2013 hatte der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. fast vier Millionen Euro kontinuierlich in die Instandhaltung von Gebäuden und Areal gesteckt. 2025 stünden nun erneut notwendige Investitionen in der Größenordnung eines höheren sechsstelligen Euro-Betrags für große Sanierungen an Fenstern, Böden, Zimmern, Wasserleitungen und Dach an. Die Maßnahmen können nicht warten, weil es sich weitestgehend um die Behebung von Wasserschäden handelt. Birgit Weiß sagt: “Es sind hier einfach sehr alte Gebäude. Kaum sind wir an einer Stelle fertig, da sind wo anders schon wieder Arbeiten fällig. Hier ist leider kein Ende in Sicht.”

Der Caritasverband hat deshalb einen, den ihr anvertrauten Menschen gegenüber verantwortungsbewussten Entscheidungsprozess eingeleitet: Schonstett als Standort des Wohnangebots für Menschen mit Behinderung wird auf den Prüfstand gestellt – fachlich und wirtschaftlich. In einer intensiven Analyse soll geklärt werden, ob es im Ort weitergehen wird oder ob das dortige Wohnangebot für Menschen mit Behinderung besser an anderer Stelle in Stadt
oder Region Rosenheim weitergeführt wird.
Der Vorgang wird in enger Einbindung des Bewohnerbeirat, der Mitarbeitenden-Vertretung, der Mitarbeitenden und des Bezirks Oberbayern konzipiert und erfolgen. Sollte die Entscheidung gegen den Standort fallen, starten umgehend die Planungen für eine neue Lösung. „Sollte die Entscheidung gegen Schonstett fallen, wollen wir nichts mehr auf die lange Bank schieben. Es stehen am Standort Schonstett erneut aufwändige und kostenintensive Sanierungsarbeiten an“, sagt Birgit Weiß und denkt zum Beispiel an den Aufzug, der trotz kürzlicher Sanierung schon wieder kaputt ist. Sie blickt positiv in die Zukunft und wünscht sich, bald einen neuen Lebensraum für die Bewohnerinnen und Bewohner zu finden – einen Ort, an dem Teil habe und Inklusion besser ermöglicht werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung Caritasverband München-Freising / Beitragsbild: Carmen Krippl /Caritas München/FReising)

Infoabend zum Übertritt an die Rosenheimer Realschulen

Infoabend zum Übertritt an die Rosenheimer Realschulen

Rosenheim – Die Rosenheimer Realschulen laden alle Eltern, Erziehungsberechtigten sowie Viertklässlerinnen und Viertklässler herzlich zum Informationsabenden zum Übertritt in die 5. Jahrgangsstufe ein.

Interessierte erhalten dabei umfassende Informationen zu den schulischen Angeboten, den Anmeldeverfahren sowie zu den Besonderheiten der jeweiligen Schulen. Zudem haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, vor Ort einen Einblick in den Schulalltag zu gewinnen, die Räumlichkeiten zu besichtigen und offene Fragen mit Lehrkräften und der Schulleitung zu klären. Die Kinder können dabei aktiv in das Schulleben hineinschnuppern und erste Erfahrungen in der neuen Umgebung sammeln.

Termine:

Städtische Realschule für Mädchen
18.03.2025 – ab 18.00 Uhr in der Mensa

Johann-Rieder-Realschule
26.03.2025 – ab 16.00 Uhr auf dem Schulgelände

Alle Eltern und Kinder sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen gibt es auf der jeweiligen Homepage der Realschulen: Home: MRS Rosenheim und Home: Johann-Rieder-Realschule Rosenheim

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1899

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1899

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1899. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist ein ehemaliger Laden für Gold- und Silberarbeiten am Rosenheimer-Max-Josefs-Platz. 

Der Laden ist längst Geschichte. Er stand unmittelbar bei der Kirche St. Nikolaus. Nähere Details zu dem Geschäft und dessen Inhaber konnten wir nicht finden. Wer Einzelheiten weiß, gerne kommentieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Wechseljahre“ bei der Rosenheimer Volksbühne St. Nikolaus

„Wechseljahre“ bei der Rosenheimer Volksbühne St. Nikolaus

Rosenheim – „Wechseljahre“: Viel Wortwitz, zahlreiche Überraschungen und dazu einige neue Gesichter auf der Bühne, das ist die Mischung für das Frühjahrsstück der Rosenheimer Volksbühne St. Nikolaus. Mit der jungen Besetzung und dem aktuellen Stoff sorgt Regisseur Richard Martl ab Samstag, 29. März, für frischen Wind bei der Volksbühne.

„Wechseljahre“ ist eine Komödie in drei Akten von Reinhard Seibold. Worum geht es? Eigentlich könnte man Evi und Achim Hauser mit ihren zwei Kindern ja als „normale Familie“ bezeichnen. Aber Evi Hauser (Stephanie Borrmann) sieht mit großem Unbehagen auf ihren 50. Geburtstag. Sie plagen Hitzewallungen und Schlafstörungen. Ihren Mann Achim (Florian Schrei) hat die Midlife-Crisis fest im Griff. Bei seiner schrillen Freundin Dagmar (Lisa Sebald) glaubt er ein Stück Jugend zurückgewinnen zu können. Sohn Michi (Emanuel Notarangelo) bricht unterdessen sein Studium ab und hofft darauf, dass seine Freundin Biggi (Christina Sommer) ihn finanziell aushält. Tochter Conni (Evi Mayr) wartet mit ständig wechselnden Liebhabern auf, wie etwa dem gechillten Florian (Vinzenz Egger). Für Mutter Evi steht fest, die Zeit ist reif für eine Auszeit vom untreuen Ehemann und den verwöhnten Kindern. Und so bricht sie auf, ihr Leben neu zu ordnen. Derweil geht zuhause natürlich alles drunter und drüber: Das Haus verkommt, die Vorräte gehen zu Ende und für die Ernährung sorgt nur noch der Pizzaservice. Auch Evis Freundin Karin (Maria Reiter) und deren Mann Jürgen (Thomas Wratzlawek) können an diesem Zustand nicht viel ändern. Für zusätzliche Verwirrung sorgt der selbst ernannte Heilsbringer Samuel (Richard Martl).

Weitere Aufführungen: Freitag, 4., und Samstag, 5. April; Freitag, 11., und Samstag, 12. April.. Beginn 20 Uhr. Sonntag um 18 Uhr. Einlass und Bewirtung jeweils eine Stunde vor Beginn. Einlass und Bewirtung eine Stunde vorher. Karten gibt es für alle Vorstellungen zum Preis von 14 und 16 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr, im Ticket-Zentrum Rosenheim, Stollstraße 1; Öffnungszeiten: Mo. 7:30 – 17 Uhr, Di. bis Fr. 9:30 – 17 Uhr; Vorbestellungen sind auch telefonisch möglich: 08031 – 15001; Restkarten an der Abendkasse. Weitere Infos unter: www.volksbuehne-ro.de .

Zurück in die Ortsmitte: Josefimarkt in Bruckmühl

Zurück in die Ortsmitte: Josefimarkt in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Zurück zu den Wurzeln, zurück in die Ortsmitte“ – so lautet heuer das Motto des Josefimarktes am 22. und 23. März in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim). Nach mehrjähriger Pause findet der Markt wieder auf der Bahnhofstraße und dem Bahnhofsparkplatz statt.

Samstag und Sonntag wird dann jeweils von 10 bis 18 Uhr ein buntes Warensortiment feilgeboten. Marktmeister Peter Kajetan Schmid hat in den vergangenen Wochen das neue Gelände ausgemessen und die Einteilung der circa 60 Stände vorgenommen. Kein leichtes Unterfangen, aber nun steht einem rundum gelungenen Revival nichts mehr im Wege. „Der Markt findet bei jedem Wetter statt, aber wir hoffen natürlich auf ein sonniges und warmes Wochenende, damit möglichst viele Besucher kommen“, hofft Schmid.

Das Angebot reicht heuer von Lederwaren über Bekleidung bis hin zu Socken, Hüte und Schals. Osterpräsente kann man beispielsweise auch mit einheimischen Honig, Bienenwachskerzen, Edelstahl-Instrumenten, Näharbeiten oder Spielen und CDs erstehen.
Gleichzeitig war und ist ein Markt auch Treffpunkt der Bruckmühler. Sei es auf einen Ratsch oder auch eine Brotzeit. Dass das Kulinarische dabei nicht zu kurz kommt, dafür gibt es einen großen Essensbereich unter anderem mit Käse, Geräuchertem, Feinkost, Burger, Currywurst und Co., Steckerlfisch und Fischsemmeln, Schupfnudeln, Baguette-Variationen, Grillspezialitäten, Aufstriche, Crêpes, Belgische Waffeln, Äthiopische Spezialitäten, Bayerische Spezialitäten, Langos, Kaffee Bike, Mandeln, Baumstriezel, Schokofrüchte, Kuchen sowie Backwaren.

Rückkehr in den Ortskern langgehegter Wunsch

Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter zufolge war die Rückkehr des Marktes vom Volksfestplatz in die Bahnhofstraße ein vielfach gehegter Wunsch der Einzelhändler und der Bürger. „Der Markt sollte immer wieder zurückkommen und war nur für den Bau der Kulturmühle und weitere Baustellen auf den Volksfestplatz quasi ausgelagert“, so Richter. Er würdigt in diesem Zusammenhang das gute Miteinander mit den Anliegern. Für diese wird eigens während der Markttage ein Parkplatz neben dem Volksfestplatz ausgewiesen. Dort ist dann parken nur mit entsprechender Berechtigung erlaubt. Der Park- & Ride-Parkplatz muss an diesen beiden Tagen gesperrt werden. Dort stehen dann die Aussteller. Nur vier Minuten Gehzeit vom Marktgeschehen entfernt, steht der große kostenlose Parkplatz auf dem Volksfestplatz für alle Marktbesucher bereit. Ein eigener Fahrrad-Parkplatz wird überdies im gesperrten Bereich der Bahnhofstraße ausgewiesen. Besonders freut sich der Bürgermeister, dass auch der Einzelhandel wieder den verkaufsoffenen Sonntag nutzt. „Das ist toll, wie sich hier alle rund um das Marktareal beteiligen. Auch Geschäfte im Mangfall-Center sowie der Hagebaumarkt und Schmid Heufeld beteiligen sich wieder“, erläutert der Rathauschef.

Auch viel Kunsthandwerk mit dabei

Doch damit nicht genug: Die Besucher können sich des Weiteren auf das vielschichte Warenangebot wie heimisches Kunsthandwerk, Peruanische Arbeiten, Südamerikanische Werke, Afrikanische Produkte, Olivenholz-arbeiten, Körbe, Geschenkartikel, Gewürze, Tees, Obst & Südfrüchte, verschiedene Schmuckdesigns, Bürstenwaren, Besen, Holzkunst und Dufthölzer. Handwerk für Ofen, Herde und Kamine präsentiert sich ebenso wie Markisen, Naturkissen, Seifen, Gläser, Kaffeewurzeln, Liköre, Makramee mit Heilsteinen, Tiernahrung und Hausrat.

Vorwerk präsentiert ebenso seine Produkte wie der Weltladen. Auch soziale Zwecke zeigen ihr Aufgabengebiet, darunter die Rehkitzrettung und der Malteser Rettungsdienst. Das BRK wird von 14 bis 16 Uhr im Wohnzimmercafé im Rahmen des Aktionsprojektes „Starte ein Herz“ Lebensrettungsmaßnahmen zeigen und erklären. Zur Unterhaltung gibt es die beliebte Kindereisenbahn, eine Schießbude sowie ein Kinderkarussell. „Langeweile kommt bei den kleinen Besuchern somit auch nicht auf“, kündigt Schmid an.

Am Samstagabend wird in der Kunstmühle gerockt

Abends wird am 22. März dann noch in der Kulturmühle gerockt. Dann wird der Tourauftakt von Fenzl und Bäänd ab 20 Uhr begangen. „Sommer. Sonne. Liebe“ heißt die Tour und im Licht der im Drchmesser ein Meter großen Discokugel wird auf einer großen Tanzfläche zu den fetzigen Klängen getanzt. Karten dazu an der Abendkasse oder online unter www.muenchenticket.de.

Veranstalter des Josefimarktes ist der Markt Bruckmühl. Marktmeister ist Peter Kajetan Schmid zusammen mit Oliver Nowotny. Wer sich noch mit seinem Stand bewerben möchte, kann dies per E-Mail unter peter.kajetan60@gmail.com.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Silvia Mischi)

Vortrag „Weniger macht bewusst – Was soll von mir bleiben?“ in Rosenheim

Vortrag „Weniger macht bewusst – Was soll von mir bleiben?“ in Rosenheim

Rosenheim – „Weniger macht bewusst – Was soll von mir bleiben?“ lautet der Titel eines Vortrags am Dienstag, 18. März, im Gemeindehaus Rosenheim (Königstraße 23 b) neben der Erlöserkirche. Minimalismus-Coach Theresa Ulrich stellt den Teilnehmern das Prinzip des „Swedish Death Cleanings“ vor.  Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Was bleibt“ in der Rosenheimer Erlöserkirche statt (wir berichteten), die noch bis zum 18. April zu sehen ist. „Death Cleaning“ (zu deutsch „Aufräumen vor dem Tod“ liegt derzeit im Trend. Es geht dabei darum, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen und den Hinterbliebenen nur noch wesentliche Dinge zu hinterlassen. Für dieses Umdenken muss man nicht kurz vor dem Tod stehen. Es geht dabei überhaupt um die Sehnsucht, Ballast abzuwerfen und mit weniger Besitztum leichter und glücklicher zu leben. 
Veranstalter ist der Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim. 
(Quelle. Pressemitteilung  Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Von legendären Faschingsbällen und Ferien bei der Tante: Erzählcafè in Vogtareuth feierte Jubiläum

Von legendären Faschingsbällen und Ferien bei der Tante: Erzählcafè in Vogtareuth feierte Jubiläum

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim –  Von legendären Faschingsbällen und Ferien bei der Tante – Das Erzählcafè in Vogtareuth (Landkreis Rosenheim) hat jüngst Jubiläum gefeiert. Initiatorin ist Sigrid Knothe. 

25 Mal fand das Erzählcafè in Vogtareuth schon statt. Foto: re

25. Mal fand das beliebte Erzählcafè in Vogtareuth schon statt. Fotos: re

 „Bei der Betreuung meiner hochbetagten Mutter habe ich bemerkt, welch interessante Geschichten sie zu erzählen hat und die verloren gehen, wenn nicht darüber gesprochen wird.“ Das war der Auslöser für Sigrid Knothe, im Café Hiesig in Vogtareuth das Erzählcafé zu starten. „Ich freue mich über die große Resonanz gerade der älteren Mitbürger aus Vogtareuth und Umgebung, sich an vergangene Tage und Begebenheiten zu erinnern und zu sprechen“, so Knothe. Jetzt wurde im Pfarrstadl Jubiläum gefeiert mit Torte, Sekt, Kaffee und einer großen Bilderschau.

Glückwünsche und Blumen: Fotograf Rudi Sturainer, Moderatorin Sigrid Knothe, Dorothe Scheuerl (Presse), Thomas Gögerl, Vorsitzender der Bürgerhilfe Vogtareuth (von links).

Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter, der als Ehrengast die Torte mitgebracht hatte, erinnerte an die Anfänge. Er sei stolz darauf, dass sich das Erzählcafé so gut entwickelt habe und wünschte weiterhin viel Erfolg. In seinem Rückblick dankte Thomas Gögerl, Vorsitzender der Vogtareuther Bürgerhilfe, der Organisatorin Sigrid Knothe für ihr großes Engagement. Am 11.11.2021, so Gögerl, fand das erste Treffen statt und seither 25 Mal, nur unterbrochen durch Corona. Pfarrer Guido Seidenberger zeigte sich in seinem Grußwort erfreut: „Gerne erinnere ich mich, als ich über meine persönlichen Erinnerungen an verschiedene Osterbräuche sprach. Es war eine richtige Wohlfühlatmosphäre.“
„Genau das ist mein Ziel. Gerade die älteren Besucher sollen sich wohlfühlen, sollen Gemeinschaft erleben und sich bei Kaffee und Kuchen an längst vergangene Tage erinnern. Einfach rauskommen aus dem Alltag“, so Knothe. Besonders freue es sie, wenn auch Hochbetagte durch Angehörige gebracht werden und so mehr Lebensfreude haben.
Das nächste Erzählcafé, zu dem wie immer alle Interessierten eingeladen sind, findet am Donnerstag, 13. März, 14:00 Uhr im Café Hiesig in Vogtareuth statt. Thema: der Kramerladen – einst der Treffpunkt im Ort.

Doch nicht sie allein stemme das Erzählcafé, das an jedem zweiten Donnerstag im Monat stattfindet: „An meiner Seite stehen die Seniorenbeauftragte Berta Frai, Dorothee Scheuerl als Pressefrau und Rudi Sturainer als unermüdlicher Fotograf. Und natürlich all die Seniorinnen und Senioren, die durch ihre Erinnerungen längst Vergangenes wieder lebendig werden lassen.“

Moderatorin Sigrid Knothe mit Pfarrer Guido Seidenberger (links) und Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter. Foto: re

Moderatorin Sigrid Knothe mit Pfarrer Guido Seidenberger (links) und Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter

In einer Bilderschau erinnerte Knothe an die einzelnen Veranstaltungen: an das alte Krankenhaus und die einstige Badeanstalt, von denen fast nichts mehr übrig ist, an legendäre Faschingsbälle in den Katakomben und Ferien bei der Tante, den ersten Fernseher im Ort und den Flugplatz, auf dem schon Franz Josef Strauß landete, an lang ausgedehnte Schulwege und einstige Lehrerpersönlichkeiten, an Rodelspaß und den obligatorischen Kirchgang vor der Schule.
Zum Schluss wurden noch Blumen und kleine Säckchen Fleur de Sel überreicht. „Schließlich sind wir Senioren das Salz in der Suppe“, so Knothe mit einem Schmunzeln.
(Quelle: Artikel: re / Fotos: re)
Angetrunkenen Motorradfahrer in Stephanskirchen aus Verkehr gezogen

Angetrunkenen Motorradfahrer in Stephanskirchen aus Verkehr gezogen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Im Stephanskirchner Ortsteil Schloßberg (Landkreis Rosenheim)  stoppte die Rosenheimer Polizei am Sonntagabend (9.3.2025) einen 50-jährigen Motorradfahrer. Bei der Kontrolle nahmen die Einsatzkräfte Alkoholgeruch wahr. 

Ein Test ergab bei dem Motorradfahrer aus dem nördlichen Rosenheimer Landkreis einen Wert von über 0,50 Promille. Gegen den Mann wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ehrlicher Finder: Geldbeutel mit über 4.000 Euro am Innspitz in Rosenheim gefunden

Ehrlicher Finder: Geldbeutel mit über 4.000 Euro am Innspitz in Rosenheim gefunden

Rosenheim – Ehrlicher Finder: Ein 38-jähriger Großkarolinenfelder fand kurz nach Sonntagmittag (9.3.2025) am Innspitz in Rosenheim einen Geldbeutel mit einem Bargeldbetrag von über 4000 Eur. Er ging damit zur Polizei. Die Freude beim Besitzer war natürlich groß. 

Über Personaldaten im Geldbeutel konnte der Besitzer schnell von der Polizei ermittelt werden. Es handelte sich um einen 47-jährigen Mann aus Rosenheim.
Auf der Wache der Rosenheimer Inspektion traf er auf den ehrlichen Finder. Noch auf der Wache einigten sich die beiden selbständig über einen Finderlohn. Sichtlich froh über den Wiedererhalt seines Geldbeutels verließ der Rosenheimer die Inspektion.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruch in Einfamilienhaus in Gmund am Tegernsee

Einbruch in Einfamilienhaus in Gmund am Tegernsee

Gmund am Tegernsee – Im Zeitraum von 1. März bis 9. März 2025 wurde in ein Einfamilienhaus in Gmund am Tegernsee eingebrochen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. 

Der Stehlschaden beläuft sich, laut Auskunft der Polizei, auf rund 500 Euro. Die Polizeiinspektion Bad Wiessee hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienlich Hinweise werden unter Telefon 08022 / 98780 entgegengenommen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Eiselfing verletzt

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Eiselfing verletzt

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Am Sonntagnachmittag (9.3.2025) gegen 15:30 Uhr kam es auf der B304 im Gemeindebereich Eiselfing (Landkreis Rosenheim) zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Der 56-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Erding wurde mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren.

Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei fuhr der Motorradfahrer auf der B304, von Obing kommend in Richtung Wasserburg. Auf Höhe der Einmündung nach Hebertsham fuhr eine 51-jährige Obingerin mit ihrem Pkw in dieselbe Fahrtrichtung und bog nach links in Richtung Hebertsham ab. Der Motorradfahrer überholte währenddessen einen Pkw und fuhr dem einbiegenden Pkw der Frau aus Obing in das Heck, woraufhin er zu Sturz kam.

Der Mann wurde mit leicht bis mittelschweren Verletzungen in eine Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren Evenhausen und Schönberg waren mit der Verkehrsregelung betraut. Die Fahrbahn musste aufwändig von Verunreinigungen gereinigt werden, daher war die B304 an der Unfallstelle für mehrere Stunden nur einspurig befahrbar. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ministranten organisieren Nachmittag für Senioren in Pang

Ministranten organisieren Nachmittag für Senioren in Pang

Pang / Rosenheim – Ein besonderer Seniorennachmittag findet am Donnerstag, 27. März, im Rosenheimer Stadtteil Pang statt. Beginn ist um 14 Uhr im Pfarrheim Sankt Josef (Panger Straße 11). 

Die Gestaltung übernehmen die Ministranten der Stadtteilkirche Am Wasen unter der Leitung von Veronika Wylezol. Die Messdiener backen Kuchen, servieren Kaffee, tragen Gedichte vor, machen Musik und erzählen Geschichten.
Eingeladen zum Nachmittag für Senioren sind alle Interessierten ab 60 Jahren.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: Symbolfoto re)