AfD Bad Aibling startet in den Kommunalwahlkampf 2026

AfD Bad Aibling startet in den Kommunalwahlkampf 2026

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim -Die AfD Bad Aibling beginnt den Kommunalwahlkampf 2026 mit einer Auftaktveranstaltung im Gmoahof Willing (Binderweg 6). Die Veranstaltung findet am Freitag, 30. Januar 2026, ab 19:00 Uhr statt, Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Im Rahmen des Abends stellen sich neben den Hauptrednern, Bürgermeisterkandidatin Silvia Groß und Landratskandidat Andreas Winhart, auch die Kandidaten der AfD für den Stadtrat und den Kreistag vor.
(Quelle: Pressemitteilung AfD Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Grüne fordern Verbesserungen der Toilettenanlagen an Rosenheimer Badeseen

Grüne fordern Verbesserungen der Toilettenanlagen an Rosenheimer Badeseen

Rosenheim – Die Situation der öffentlichen Toiletten im Rosenheimer Stadtgebiet ist seit Jahren ein Reizthema. Jetzt richten die Grünen ihren Fokus auf die Badeseen: Sie fordern Verbesserungen der Anlagen und wünschen sich am Floriansee erstmals eine öffentliche Toilette.

Erst in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Jahr 2025 rückte das Thema erneut in den Fokus. Die Stadtverwaltung legte eine Übersicht über sämtliche öffentliche WC-Anlagen im Stadtgebiet vor, inklusive einer Zustandsbewertung nach Schulnoten von 1 bis 6. Insgesamt wurden zwölf Anlagen bewertet, darunter auch die Sanitäranlagen an den Rosenheimer Badeseen sowie am Friedhof im Stadtteil Aising. Vier dieser Anlagen wurden als in schlechtem oder sehr schlechtem Zustand eingestuft. Die Toiletten am Happinger See erhielten ein „zufriedenstellend“, jene am Happinger-Ausee einen „guten Zustand“. Am Floriansee existiert bislang noch keine öffentliche Toilette (wir berichteten).

„Saubere Seen brauchen saubere Lösungen“.

Vor diesem Hintergrund hat die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen nun einen Antrag an Oberbürgermeister Andreas März gestellt, der die Toilettensituation an den Rosenheimer Badeseen bis zur Badesaison 2026 verbessern soll. Die Grünen fordern, dass die bestehenden Anlagen am Happinger See und Happinger-Ausee während der Badesaison vom 1. April bis 30. September regelmäßig kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass sie während der Öffnungszeiten von 10 bis 22 Uhr geöffnet und in einem hygienisch einwandfreien Zustand sind. Zudem möchten die Grünen, dass am Floriansee eine neue Toilettenanlage errichtet wird, mindestens in modularer Bauweise. Ein zentrales Anliegen ist außerdem die Einrichtung einer Meldestelle per Telefon, über die Badegäste während der Öffnungszeiten verschmutzte oder geschlossene Toiletten melden können
„Saubere Seen brauchen saubere Lösungen“, betont Peter Weigel, Stadtrat von Bündnis 90/Die Grünen. „Es kann nicht sein, dass Familien mit Kindern, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen vor verschlossenen Türen stehen oder auf unzumutbare Zustände stoßen. Das schadet nicht nur dem Erholungswert unserer Seen, sondern auch dem Image Rosenheims als lebenswerte Stadt.“

Die Fraktionsvorsitzenden Sonja Gintenreiter und Peter Rutz ergänzen, dass die bestehenden Anlagen den Anforderungen in der Vergangenheit nicht immer gerecht wurden. „Mit unserem Antrag wollen wir sicherstellen, dass die Badesaison 2026 für alle Bürger angenehm und würdevoll beginnt. Barrierefreiheit und Hygiene sind keine Luxusprobleme, sondern Grundvoraussetzungen für öffentliche Infrastruktur.“

Bereits in der Haupt- und Finanzausschuss-Sitzung vor Weihnachten 2025 wurden mögliche Verbesserungen der WC-Situation diskutiert. So soll in diesem Jahr eine Asset-Tracking-Software eingeführt werden. Reinigungsfirmen müssen ihre Einsätze künftig per Barcode-Scan dokumentieren – inklusive Zeitangaben und Fotobelegen. Ziel ist es, entfallene Reinigungen zu reduzieren und eine engere Qualitätskontrolle bei gleichbleibendem Personaleinsatz zu ermöglichen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Information Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim, Stadt Rosenheim / Beitragsbild: re)

„Auf Sicht“ – Neue Ausstellung der Künstlerin Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim

„Auf Sicht“ – Neue Ausstellung der Künstlerin Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim

Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim hat am Freitagabend (23.1.2026) seine neue Ausstellung in der Kunstmühle Rosenheim in der Klepperstraße 19 eröffnet. Die Vernissage war sehr gut besucht. Den Abend eröffnete Bernhard Paul, Vorsitzender des Kunstvereins, anschließend führte Ulrike Götz in die Ausstellung ein.

Kunstausstellung "Auf Sicht" mit Werken von Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

Bei längerer Betrachtung der Werke von Elke Zauner öffnen sich neue Räume und Welten. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Gezeigt werden Werke der Künstlerin Elke Zauner, geboren 1972 in Altötting. Nach einer Ausbildung zur Kirchenmalerin studierte sie Malerei bei Professor Hans Baschang an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo sie 2002 ihr Diplom erhielt. Seitdem wurde sie mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem in Wien und durch ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Heute lebt und arbeitet sie in ihrem Heimatort Tacherting im Chiemgau.

Kunstausstellung "Auf Sicht" mit Werken von Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

Der Titel der Ausstellung „Auf Sicht“ verweist auf Zauners zentrale künstlerische Themen: Licht und Raum. Ihre Arbeiten eröffnen Einblicke in unterschiedlichste Situationen im Innen- und Außenraum. Die Wahrnehmung der Betrachter wird dabei durch den gezielten Einsatz von Farbe beeinflusst – nicht durch klar definierte Vorder- oder Hintergründe. Auf diese Weise entstehen Raumstrukturen und Perspektiven, die sich zunächst vage, bei längerer Betrachtung jedoch differenziert erschließen. Überlagerungen von Farbschichten, Lasuren oder Hell-Dunkel-Kontrasten und der großzügige Pinselstrich der Künstlerin schaffen komplexe Bildarchitekturen. Teilweise erweitert Zauner ihre Leinwandarbeiten direkt auf der Ausstellungswand, wodurch sich eine zusätzliche räumliche Ebene und eine direkte Verbindung zum Ausstellungsraum ergeben.

Kunstausstellung "Auf Sicht" mit Werken von Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. März 2026 zu sehen. Begleitend findet am Mittwoch, 11. Februar, um 19 Uhr ein Filmabend statt. Gezeigt wird der Film „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski in Kooperation mit dem Kulturklub Rosenheim. Der Eintritt beträgt 8 Euro, für Mitglieder 5 Euro.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

  • Donnerstag bis Samstag: 14 bis 17:30 Uhr
  • Sonntag: 11 bis 17:30 Uhr
  • Nach Vereinbarung unter Tel. 08031 / 12166

Weitere Informationen zur Ausstellung: hier
Weitere Informationen zur Künstlerin: elkezauner.de
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Hendrik Heuser und Kunstverein Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Widerstand gegen Polizei unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Widerstand gegen Polizei unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Nach Angaben der Polizei leistete ein 18-jähriger Mann am Samstagabend (24.1.2026)  in Wasserburg am Inn unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln Widerstand gegen Einsatzkräfte.

Die Polizei wurde gegen 19:45 Uhr über eine randalierende Personengruppe am Busbahnhof informiert. Vor Ort trafen die Beamten vier junge Männer an. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem 18-jährigen Syrer Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Die Polizei berichtet, dass er sich zunehmend aggressiv und verbal ausfallend gegenüber den Beamten gezeigt haben soll.

Die Polizei gibt weiter an, dass der Mann, nachdem die Maßnahmen vor Ort abgeschlossen waren, die Beifahrertür des Streifenwagens aufgerissen und die Herausgabe der Drogen gefordert haben soll. Aufgrund seines Verhaltens wurde er laut Polizei in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Dienststelle kam es nach Polizeiangaben erneut zu Widerstandshandlungen. Die Beamten blieben unverletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand der 18-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Besitzes von Betäubungsmitteln und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserburg: Vandalismus im Parkhaus „Überfuhrstraße“

Wasserburg: Vandalismus im Parkhaus „Überfuhrstraße“

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Am Samstagabend (24.1.2026) wurde der Polizei eine Beschädigung von zwei Glasscheiben im Parkhaus „Überfuhrstraße“ in Wasserburg am Inn gemeldet. Vor Ort stellten die Beamten mehrere Risse in den Scheiben fest.

Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 500 Euro geschätzt. Nach Angaben der Polizei liegt der Tatzeitraum zwischen 19:15 und 19:45 Uhr.
Die Polizei Wasserburg bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08071/91770.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit am Bahnhof Bernau endet glimpflich

Streit am Bahnhof Bernau endet glimpflich

Bernau / Landkreis Rosenheim – Am Freitagabend (23.1.2026) kam es am Bahnhof Bernau (Landkreis Rosenheim) gegen 19 Uhr zu einem Streit zwischen vier Personen, der zunächst verbal begann und in eine körperliche Auseinandersetzung überzugehen schien. Nach Angaben der Polizei soll dabei auch die Verwendung eines Messers angedroht worden sein.

Die Beteiligten flohen zunächst vom Tatort. Im Rahmen einer Fahndung im Umfeld des Bahnhofs konnten zwei stark alkoholisierte Männer im Alter von 62 und 56 Jahren sowie zwei Jugendliche im Alter von 16 und 15 Jahren angetroffen werden. Alle vier waren augenscheinlich unverletzt. Es wurden weder Waffen noch ein Messer aufgefunden.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Weitere Ermittlungen zur endgültigen Klärung des Sachverhalts laufen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: E-Bike im Wert von über 7.000 Euro gestohlen

Rosenheim: E-Bike im Wert von über 7.000 Euro gestohlen

Rosenheim – Ein hochwertiges E-Bike der Marke Specialized wurde am Freitag (23.1.2026) innerhalb weniger Stunden aus dem Bereich des Rosenheimer Eisstadions entwendet. Der Wert des Fahrrads liegt bei über 7.000 Euro.

Eine 37-jährige Rosenheimerin stellte ihr E-Bike, Typ Turbo Levo Comp, in der Rahmenfarbe braun/orange gegen 20 Uhr ab und sicherte es mit einem Bügel- beziehungsweise Kettenschloss. Als sie gegen 23 Uhr zurückkehrte, war das Fahrrad nicht mehr an seinem Abstellplatz, auch im unmittelbaren Umfeld ließ es sich nicht auffinden.
Nach Angaben der Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrraddiebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bei Ladetätigkeit schwer verletzt

Bei Ladetätigkeit schwer verletzt

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Bei einem Arbeitsunfall ist am Freitagvormittag (23.1.2026) im Stephanskirchener Ortsteil Murnau (Landkreis Rosenheim), ein 51-jähriger Mitarbeiter eines Baumarktes schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei lud der Mann gegen 11 Uhr Paletten von der Hebebühne eines Lastwagens ab. Die Hebebühne am Heck des Lkw war ebenerdig abgesenkt. Beim Versuch, eine Palette von der Hebebühne auf den Asphalt zu ziehen, knickte der Mitarbeiter plötzlich mit den Füßen um und zog sich dabei eine schwere Verletzung im Bereich des Fußes beziehungsweise der Gelenke zu.
Der Fahrer des Lastwagens befand sich zu diesem Zeitpunkt im Führerhaus und wurde durch die Hilferufe des Verletzten aufmerksam. Mehrere Personen eilten dem 51-Jährigen umgehend zu Hilfe. Der alarmierte Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung und brachte den Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei ist ein Fremdverschulden auszuschließen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Westbahn und BRB fordern planbare und fahrgastgerechte Sanierung der Bahninfrastruktur

Westbahn und BRB fordern planbare und fahrgastgerechte Sanierung der Bahninfrastruktur

München – Die umfangreichen Baumaßnahmen der DB InfraGO im Jahr 2026 und in den Folgejahren werden den Bahnverkehr in Deutschland deutlich prägen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Westbahn und die Bayerische Regiobahn (BRB) ihre Forderungen für eine bessere Planung, Koordination und operative Umsetzung während der Sanierung der Bahninfrastruktur vorgestellt.

Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch betont: „Die Sanierung und Modernisierung der Schieneninfrastruktur ist notwendig. Doch Intensität, Dauer und Umsetzung der Maßnahmen dürfen nicht zulasten der Reisenden gehen.“ BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann ergänzt, dass insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr klare Zuständigkeiten und funktionierende Kommunikation unverzichtbar seien.

Kernforderungen an DB InfraGO

Seit 2022 fährt die Westbahn fünfmal täglich von München nach Wien, seit Dezember 2024 auch zwei Verbindungen von Stuttgart über München nach Wien. Posch beschreibt die derzeitige Situation: „Kurzfristige Baustellen, fehlende Abstimmungen und unklare Zuständigkeiten. Das ist kein Ausnahmezustand, sondern gelebter Alltag. Das dürfen Fahrgäste und alle Mitarbeitenden, die tagtäglich mit den Herausforderungen konfrontiert sind, nicht länger ausbaden. Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln. Es braucht endlich ein Baustellenmanagement, das funktioniert.“

Auf Basis dieser Erfahrungen hat die Westbahn drei zentrale Kernforderungen formuliert:

  1. Frühzeitige Ankündigungen: Baustellen müssen rechtzeitig kommuniziert werden, damit kurzfristige Änderungen oder Bauzeitverlängerungen die Reisenden nicht treffen.
  2. Planungssicherheit: Verlässliche und realistische Planungen sind nötig, damit Fahrpläne und Betriebsabläufe nicht durch kurzfristige Änderungen oder fehlende Kapazitäten durcheinandergebracht werden.
  3. Klare Zuständigkeiten: Verantwortlichkeiten müssen eindeutig definiert sein, um Abstimmungschaos, Fehlleitungen und widersprüchliche Informationen zu vermeiden.

Posch unterstreicht: „Sanierung ist richtig und wichtig, aber sie darf kein Überraschungs-Ei sein. Bahnunternehmen brauchen Verlässlichkeit, klare Kommunikation und Planungssicherheit aus einer Hand – das sind Mindestvoraussetzungen für einen funktionierenden Bahnbetrieb.“

Konkrete Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Schuchmann erläutert die Folgen mangelnder Baustellenplanung am Beispiel der Strecke RE5 München – Rosenheim – Salzburg. Bereits 2026 kommt es hier aufgrund der Generalsanierung Nürnberg – Regensburg – Passau zu Einschränkungen und Zugausfällen. Kommt in den Jahren 2027 und 2028 die Sanierung Rosenheim – Freilassing und München – Rosenheim, sind weitere Störungen und Schienenersatzverkehre zu erwarten.

Schuchmann kritisiert: „Man lässt uns am ausgestreckten Arm verhungern und verweigert uns einen zielgerichteten Dialog.“
Er weist zudem auf Probleme beim Schienenersatzverkehr hin: Die DB InfraGO organisiert die Busse, die BRB muss jedoch Fahrgastbeschwerden bearbeiten, obwohl sie keinen direkten Kontakt zu den Busunternehmen hat.
Ein weiteres Thema ist die Fahrgastinformation: Schuchmann fordert, sie müsse „neu gedacht und schneller, flexibler sowie verlässlicher im Sinne unserer Fahrgäste werden.“

Die Westbahn und die BRB fordern ein funktionierendes Zusammenspiel von Planung, Bau und Betrieb und dass diese Grundsätze verbindlich in der weiteren Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen der DB InfraGO verankert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Westbahn / Bayerische Regiobahn / Beitragsbild; Copyright Westbahn): 

Wohnungsbrand in Tegernsee – Bewohner leicht verletzt

Wohnungsbrand in Tegernsee – Bewohner leicht verletzt

Rosenheim – Am Freitagmorgen (24.1.2026) gegen 08:30 Uhr, kam es in Tegernsee zu einem Brand in einer Wohnung – glücklicherweise konnte Schlimmeres verhindert werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei geriet ein Ethanolofen aufgrund einer Überfüllung in Brand. In der Folge entzündeten sich Einrichtungsgegenstände in der Wohnung. Der 73-jährige Bewohner bemerkte das Feuer rechtzeitig und konnte es selbst löschen. Die starke Rauchentwicklung machte Nachbarn aufmerksam, die sofort die Feuerwehr alarmierten.

Die Freiwillige Feuerwehr Tegernsee war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort und führte Nachlöscharbeiten durch. Der betroffene Ofen wurde aus der Wohnung entfernt. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie der Kreisbrandinspektor des Landkreises Miesbach.

Der Wohnungsinhaber erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Bad Wiessee hat die Ermittlungen aufgenommen. Dem Bewohner drohen strafrechtliche Konsequenzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto; re)

Traditioneller Neujahrsempfang der Kaminkehrer in Rosenheim

Traditioneller Neujahrsempfang der Kaminkehrer in Rosenheim

Rosenheim – Beim traditionellen Neujahrsempfang im Landratsamt Rosenheim kamen acht der insgesamt 28 Bezirksschornsteinfeger mit Landrat Otto Lederer zusammen – und brachten Glück gleich doppelt mit. Wie in den vergangenen Jahren übergaben die hauptamtlichen Glücksbringer einen Scheck über 750 Euro an den gemeinnützigen Verein „Rosenheimer Aktion für das Leben“.

„Wir schätzen die hervorragende Zusammenarbeit sehr“, betonten Wolfgang Cerweny und Cornelia Lang, die im Landratsamt die Schornsteinfeger betreuen. Landrat Lederer freute sich über das Engagement und die Tradition, die seit Jahren gepflegt wird.
(Quelle: Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Taubensteinhaus in Bayrischzell: Sophia Mpalampanis neue Pächterin

Taubensteinhaus in Bayrischzell: Sophia Mpalampanis neue Pächterin

München / Miesbach – Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins begrüßt Sophia Mpalampanis als neue Pächterin und Wirtin des Taubensteinhauses in Bayrischzell (Landkreis Miesbach). Die 50-jährige gebürtige Münchnerin übernimmt den Betrieb der Hütte gemeinsam mit ihrem Partner Franz Kinnigkeit, dem Hüttenhund Loki und ihrem Team ab Mai 2026.

Sophia Mpalampanis bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Praxis auf den Alpenvereinshütten mit. Seit 2024 war sie als Allrounderin sowohl auf dem Taubensteinhaus als auch auf der Schönfeldhütte – beides Sektionshütten – tätig und konnte so intensive Einblicke in den Betrieb einer Alpenvereinshütte gewinnen.

Als gelernte Hotelfachfrau verfügt Mpalampanis über fundiertes gastronomisches Know-how und legt Wert auf Qualität und Gastfreundschaft. Zusätzlich profitiert ihr Team von ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin sowie ihrem Studium zur Übersetzerin und Dolmetscherin, was vor allem für zunehmend internationale Gäste von Vorteil ist.

Sophia Mpalampanis sagt: „Das Taubensteinhaus ist mir ans Herz gewachsen. Mit der Übernahme des Pachtbetriebs geht ein sehr großer Wunsch für mich in Erfüllung. Gemeinsam mit Franz möchte ich das Taubensteinhaus als lebendige, gastfreundliche und nachhaltige Hütte führen – mit Unternehmergeist, Umweltbewusstsein und Respekt für die Natur.“

Caroline Kalkbrenner, Ressortleiterin Hütten & Wege bei der Sektion München, ergänzt: „Mit Sophia können wir eine leidenschaftliche Gastgeberin, erfahrene Geschäftsfrau und naturverbundene Bergbegeisterte als neue Pächterin auf dem Taubensteinhaus willkommen heißen. Vor allem ihre Erfahrungen auf unseren beiden Hütten oberhalb vom Spitzingsee sowie die exzellenten Ortkenntnisse im gesamten Mangfallgebirge waren ausschlaggebend für uns, Sophia einen entsprechenden Pachtvertrag anzubieten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und wünschen ihr und ihrem Team alles Gute.“

Ausgangspunkt für zahlreiche Tourenziele

Das Taubensteinhaus liegt auf 1.567 Meter Höhe, unterhalb des Schönfeldsattels zwischen Aiplspitze und Rotwand. Die Sektion München hat die Hütte im Februar 2022 von der Sektion Bergbund München übernommen. Das Haus bietet 48 Übernachtungsplätze und dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Tourenziele wie Aiplspitz, Jägerkamp, Taubenstein, Hochmiesing oder Rotwand.
Der Start in die Hüttensaison ist – wetterabhängig – für Anfang Mai 2026 geplant. Die Sektion München informiert rechtzeitig über weitere Details.
(Quelle: Pressemitteilung Alpenverein München & Oberland / Beitragsbild: Copyright privat)