Ludwigsplatz 7, Rosenheim, 1892

Ludwigsplatz 7, Rosenheim, 1892

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1892. Auf der historischen Aufnahme ist das Anwesen Ludwigsplatz am Rosenheimer Ludwigsplatz zu sehen. 

Nach den Angaben vom Rosenheimer Stadtarchiv erwarben der Bürstenfabrikant Michael Kögl und seine Frau Kreszenz das alte biedermeierliche Haus am 10. Oktober 1892. Im Erdgeschoss verkaufte er seine Waren. 
Im Jahr 1893 stellte Kögl dann beim Magistrat den Antrag das Haus abzubrechen und durch einen dreigeschossigen Neurenaissancebau zu ersetzen. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Alkoholfahrer beschädigt Telefonmasten in Höslwang

Alkoholfahrer beschädigt Telefonmasten in Höslwang

Höslwang / Landkreis Rosenheim – Am Mittwochabend (21.1.2026) gegen 21:20 Uhr, kam es in Höslwang (Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall. Ein 32-jähriger Pkw-Fahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Telefonmasten. Dieser fiel auf einen weiteren Mast und beschädigte ihn ebenfalls. Durch den Unfall wurde eine Telefonleitung durchtrennt, was zu einer Störung der Telefonverbindung führte.

Der Unfall ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße von Almertsham in Richtung Arxtham. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten erheblichen Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab, nach den Angaben der Polizei, einen Wert von rund 1,5 Promille. Daraufhin wurden eine Blutentnahme durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Störung von Telekommunikationsanlagen eingeleitet.
Der Sachschaden an Pkw und Telefonleitung wird jeweils auf rund 5.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Haushaltstipps für mögliche Notfälle – Empfehlungen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim

Haushaltstipps für mögliche Notfälle – Empfehlungen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim

Rosenheim – Wenn Wetterkapriolen, Stromausfall, Krankheit oder andere Krisen den Alltag ausbremsen, kann ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser und Lebensmitteln für mindestens drei Tage, besser sogar für zehn Tage, eine wichtige Sicherheit für jeden Haushalt sein. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gibt hierzu konkrete Empfehlungen.

Ein Trinkwasservorrat ist dabei die wichtigste Maßnahme. Pro Person sollten täglich etwa zwei Liter eingeplant werden, davon 0,5 Liter zum Kochen. Auch Haustiere sollten in der Planung berücksichtigt werden. Für drei Personen und drei Tage ergibt sich ein Wasserbedarf von 18 Litern.

Beim Anlegen eines Essensvorrats kommt es auf die persönlichen Bedürfnisse an. Haltbare Lebensmittel, die weder gekühlt noch gekocht werden müssen – wie Konserven oder Trockenprodukte – sind ideal. Auch Speisen, die sich mit kurzem Kochaufwand auf Campingkocher oder Grill zubereiten lassen, können in Ausnahmesituationen nützlich sein. Allergien und Essgewohnheiten einzelner Haushaltsmitglieder sollten bei der Vorratsplanung berücksichtigt werden, ebenso wie die Versorgung von Haustieren.

„Ein Ernährungsvorrat für den Notfall ist wichtig“, betont Anna Bruckmeier, Behördenleiterin des AELF Rosenheim. „Ernährungssicherheit im eigenen Haushalt, zumindest für mehrere Tage, ist gelebte Verantwortung – sowohl für die eigenen Familienmitglieder als auch für Nachbarn.“

Auf regionaler Ebene bildet eine funktionierende Landwirtschaft die Basis für Versorgungssicherheit, die ein zentraler Bestandteil der zivilen Sicherheit ist. Staatsministerin Kaniber wies kürzlich darauf hin, dass der alleinige Fokus auf günstige Lebensmittel langfristig Versorgungssicherheit und Wertschöpfung schwächt.

Weitere Hinweise zur Bevorratung von Lebensmitteln für mögliche Notfälle sind auf der Website des StMELF zu finden: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert umfassend über Vorsorgemaßnahmen im Notfall: www.bbk.bund.de
(Quelle: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Starbulls Rosenheim unterliegen Düsseldorfer EG deutlich mit 1:6

Starbulls Rosenheim unterliegen Düsseldorfer EG deutlich mit 1:6

Rosenheim – Vor ausverkauftem Haus haben die Starbulls Rosenheim am gestrigen Freitagabend (23.1.2026) im ROFA-Stadion eine deutliche Heimniederlage hinnehmen müssen. Am 38. Spieltag der DEL 2 unterlagen die Grün-Weißen der Düsseldorfer EG mit 1:6 und blieben damit zum zweiten Mal in Folge in einem Heimspiel ohne Punktgewinn.

Starbulls Rosenheim gegen Düsseldorf am 23.1.2026 im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer, Peter Lion, David Löffler

Das Rosenheimer Eisstadion war wieder vollbesetzt. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer, Peter Lion und David Löffler

Vor 4.425 Zuschauern erzielte Dominik Tiffels im ersten Drittel den einzigen Treffer für die Starbulls zum zwischenzeitlichen 1:2 (10. Minute). Die Gäste präsentierten sich über weite Strecken äußerst effektiv und zogen bereits zu Beginn des zweiten Drittels auf 1:5 davon.

Bei den Starbulls fehlten weiterhin Lewis Zerter-Gossage, Lukas Laub und Joel Keussen. Im Tor startete Christoph Kolarz, während Oskar Autio nach seinen Einsätzen in den jüngsten Auswärtsspielen nicht im Kader stand. Die DEG ging in der siebten Minute durch Leon Niederberger in Führung, nur Sekunden später erhöhte Ture Linden auf 0:2. Rosenheim hatte zuvor mehrere gute Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen.

Starbulls Rosenheim gegen Düsseldorf am 23.1.2026 im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Copyright: Ludwig Schirmer, Peter Lion, David Löffler

Die Düsseldorfer brachten die Starbulls immer wieder stark in Bedrängnis.

Nach dem Anschlusstreffer von Tiffels stellte Kevin Marx-Noren kurz vor der ersten Pause den Zwei-Tore-Vorsprung für Düsseldorf wieder her (18.). In der Anfangsphase des zweiten Drittels bauten die Gäste ihre Führung durch Erik Bradford im Powerplay sowie erneut Ture Linden weiter aus.

Die Starbulls erspielten sich in der Folge zwar weitere Torchancen, scheiterten jedoch mehrfach am starken Düsseldorfer Torwart Ryan Bednard. Auch zwei Überzahlspiele blieben ohne Torerfolg. Den Schlusspunkt setzte Simon Thiel in der 54. Minute zum 1:6-Endstand.

Für die Starbulls Rosenheim geht es am morgigen Sonntag, 26. Januar, auswärts weiter. Gegner am 39. Spieltag der DEL 2 sind die Blue Devils Weiden, Spielbeginn in der Hans-Schröpf-Arena ist um 18.30 Uhr. Die Partie wird live auf www.sporteurope.tv
übertragen.
Noch eine Info zum Schluss: Weiden gewann am Freitagabend mit 3:2 nach Penaltyschießen gegen den ESV Kaufbeuren.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Fotos: Ludwig Schirmer, Peter Lion, David Löffler)

Jason Derulo kommt zum Sommerfestival Rosenheim 2026

Jason Derulo kommt zum Sommerfestival Rosenheim 2026

Rosenheim – Das Programm des Sommerfestivals Rosenheim 2026 nimmt weiter Gestalt an: Mit Jason Derulo steht nun auch der sechste Konzertabend fest. Der internationale Popkünstler tritt im Rahmen seiner „The Last Dance World Tour“ am Dienstag, 14. Juli 2026, beim Sommerfestival in Rosenheim auf.

Der Karten-Vorverkauf startet am heutigen Samstag, 24. Januar 2026, ab 10 Uhr. Tickets sind über die Website des Sommerfestivals erhältlich.

Jason Derulo zählt seit vielen Jahren zu den festen Größen der internationalen Popmusik. Der 15-fach mit Platin ausgezeichnete Künstler hat weltweit mehr als 250 Millionen Singles verkauft und erzielt mit seinen Songs Milliarden von Streams. Zu seinen bekanntesten Titeln zählen unter anderem „Talk Dirty“, „Wiggle“, „Swalla“ und „Savage Love“, die in zahlreichen Ländern Spitzenpositionen in den Charts erreichten.

Neben seiner musikalischen Karriere ist Jason Derulo auch in den sozialen Netzwerken stark präsent. Über alle Plattformen hinweg folgen ihm fast 200 Millionen Menschen. Insbesondere auf TikTok gehört er zu den reichweitenstärksten Künstlern weltweit.

In seiner Laufbahn arbeitete Jason Derulo unter anderem mit Künstlern wie BTS, Nicki Minaj, Luke Bryan und Michael Bublé zusammen. Sein aktueller Song „Snake“, eine Kooperation mit Nora Fatehi, verzeichnet bereits über 124 Millionen Aufrufe. Weitere neue Veröffentlichungen sind angekündigt.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Copyright Agenturbilder) 

Zivilcourage verhindert hohen Schaden: Callcenter-Betrüger in Rosenheim festgenommen

Zivilcourage verhindert hohen Schaden: Callcenter-Betrüger in Rosenheim festgenommen

Rosenheim – Zivilcourage verhindert Betrug: Ein 46-jähriger Zeuge aus dem Landkreis Fürth bemerkte am Mittwochabend (21.1.2026) einen Callcenter-Betrug und alarmierte die Polizei. Dank seines schnellen Handelns konnte ein Täter in Rosenheim festgenommen und ein hoher Vermögensschaden verhindert werden.

Täter bei Rosenheimer Kontrolle geschnappt

Der Zeuge hatte den 84-jährigen Geschädigten aus dem südlichen Landkreis München beobachtet, der Bargeld und Wertgegenstände übergeben sollte. Er erkannte die Betrugsmasche und verständigte sofort den Notruf, inklusive einer detaillierten Beschreibung des Opfers und der mitgeführten Gegenstände.

Kurz darauf konnten Beamte der Rosenheimer Polizei einen zunächst unbekannten Mann im näheren Umfeld feststellen. Bei der Kontrolle des 30-jährigen serbischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurden Bargeld und diverse Wertgegenstände im Gesamtwert von über 200.000 Euro sichergestellt. Der Täter wurde vor Ort vorläufig festgenommen.

Opfer und Ermittlungen

Der 84-jährige Geschädigte war bereits nicht mehr vor Ort. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnte seine Identität festgestellt und er über den Betrug aufgeklärt werden. Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd übernahm die weiteren Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigestelle Rosenheim, beantragte Haft beim zuständigen Amtsgericht. Nach Vorführung beim Ermittlungsrichter befindet sich der Tatverdächtige nun in Untersuchungshaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zu schnell in die Kurve – Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Zu schnell in die Kurve – Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Riedering / Landkreis Rosenheim – Ein nächtlicher Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO 30 hätte deutlich schlimmer enden können: Ein 27-jähriger Autofahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über seinen Pkw. Später stellten die Beamten Alkohol- und Drogenkonsum fest.

Der Rosenheimer war am Freitag (23.1.2026) gegen 1 Uhr mit seinem Ford auf der Kreisstraße RO 30 in nordöstlicher Richtung unterwegs. In einer Rechtskurve fuhr er, nach den Angaben der Polizei, mit nicht angepasster Geschwindigkeit, kam ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Dabei prallte das Fahrzeug gegen einen Leitpfosten sowie zwei Verkehrsschilder.
Der Fahrer blieb unverletzt. An seinem Pkw entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden an den Verkehrsschildern sowie an der angrenzenden Wiese wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Zudem fiel ein Drogentest positiv aus und wies den Konsum von Amphetamin nach. Nach einer Blutentnahme stellten die Beamten den Führerschein sicher. Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Die Feuerwehr Pietzing war zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw kommt von Fahrbahn ab und landet im Garten

Pkw kommt von Fahrbahn ab und landet im Garten

Gmund / Landkreis Miesbach – Dramatischer Zwischenfall auf der Tölzer Straße in Gmund (Landkreis Miesbach): Ein 19-jähriger Autofahrer verlor plötzlich die Kontrolle über seinen Wagen und landete direkt im Garten eines Anwesens.

Der junge Mann aus Rottach-Egern war am Mittwoch (22.02.2026) gegen 15:35 Uhr mit seinem Nissan in Richtung Tegernsee unterwegs, als er, nach den Angaben der Polizei, aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei kam er nach links von der Fahrbahn ab und landete auf dem Grundstück einer 52-jährigen Gmunderin.

Am Grundstück entstanden durch beschädigten Zaun und Hecke Sachschäden in Höhe von rund 2.500 Euro. Am Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Fahrer blieb unverletzt, wurde jedoch vorsorglich zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Haftbefehle bei Einreisekontrollen: Zwei Männer in Kiefersfelden festgenommen

Haftbefehle bei Einreisekontrollen: Zwei Männer in Kiefersfelden festgenommen

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Zwei gesuchte Männer bei Grenzkontrollen auf Höhe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) verhaftet: Die Bundespolizei nahm am Mittwoch, 21. Januar, zwei Männer fest. Einer war wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung, der andere wegen Diebstahls per Haftbefehl gesucht.

Verurteilte Vergewaltigung: 46-Jähriger aus der Slowakei in Haft

Der 46-jährige Slowake war laut Haftbefehl der Berliner Staatsanwaltschaft flüchtig. Das Landgericht Berlin hatte ihn 2021 zu dreieinhalb Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Nach Abzug bereits verbüßter Strafen verbleiben noch 469 Tage Haft.

Der Mann wurde von der Bundespolizei bei Grenzkontrollen in einem internationalen Reisezug auf Höhe Kiefersfelden aufgegriffen. Beim Halt am Bahnhof Rosenheim musste er den Zug verlassen und folgte den Beamten zur örtlichen Dienststelle. Anschließend wurde er in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht.

Moldauer nach Diebstählen verhaftet

Der 25-jährige Moldauer war wegen zweier Diebstahlsfälle in den Jahren 2022 und 2023 von den Amtsgerichten Braunschweig und Hamburg zu Geldstrafen von insgesamt rund 1.700 Euro verurteilt worden. Da er die Geldstrafen nicht beglichen hatte, wurde ein Haftbefehl erlassen.
Auch nach seiner Einreisekontrolle in einem slowakischen Reisebus auf Höhe Kiefersfelden konnte der Mann den geforderten Betrag nicht zahlen. Die gerichtlich festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von rund 150 Tagen trat damit in Kraft. Die Bundespolizisten lieferten ihn ebenfalls in die Bernauer Haftanstalt ein.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Betragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Rund 10,1 Millionen Stimmberechtigte bei den Kommunalwahlen 2026 in Bayern

Rund 10,1 Millionen Stimmberechtigte bei den Kommunalwahlen 2026 in Bayern

Bayern – Über 700.000 Erstwähler gehen an die Urnen: Bei den Kommunalwahlen am 8. März 2026 werden in Bayern rund 10,05 Millionen Menschen stimmberechtigt sein. Ein Teil davon sind junge Erwachsene, die erstmals wählen dürfen.

Das Expertenteam Demographie im Bayerischen Landesamt für Statistik schätzt, dass etwa 700.000 Einwohnerinnen und Einwohner erstmals das Mindestalter von 18 Jahren für die Kommunalwahl erreicht haben werden. Nicht eingerechnet sind Personen, die nach der letzten Wahl nach Bayern gezogen oder seitdem EU-Staatsangehörige geworden sind.

Wer ist stimmberechtigt?

Stimmberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen sowie die Bürger eines anderen EU-Mitgliedsstaates, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind (letztes Geburtsdatum: 8. März 2008). Außerdem müssen sie sich seit mindestens zwei Monaten (ab 8. Januar 2026) in der Gemeinde oder im Landkreis mit ihrem Lebensschwerpunkt aufhalten. Personen, die durch eine Gerichtsentscheidung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, können nicht teilnehmen.

Verteilung nach Geschlecht und Altersgruppen

Von den rund 10,05 Millionen Stimmberechtigten sind 5,13 Millionen weiblich – das entspricht einem Anteil von 51 Prozent. Die übrigen 4,92 Millionen Stimmberechtigten sind männlich. Das Expertenteam Demographie des Landesamts für Statistik hat außerdem eine detaillierte Altersgruppenverteilung ermittelt.

Bayern auf einen Blick

Aktuelle Bevölkerung: Rund 13,25 Millionen Menschen leben derzeit in Bayern. Diese Zahl liefert den Kontext für die 10,05 Millionen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen 2026.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vergleich zu 2020: leicht rückläufige Zahl der Stimmberechtigten

Im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2020, bei denen 10,27 Millionen Menschen wahlberechtigt waren, geht die Zahl der Stimmberechtigten leicht zurück – um rund 220.000 Personen. Die Bevölkerungszahl Bayerns ab 18 Jahren ist seit der letzten Kommunalwahl nahezu konstant geblieben. Der Rückgang erklärt sich hauptsächlich durch weniger Deutsche und EU-Ausländer, während die Zahl der Nicht-EU-Ausländer gestiegen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Große Pandas kommen nach München: Hellabrunn plant neue Panda-Anlage

Große Pandas kommen nach München: Hellabrunn plant neue Panda-Anlage

München – Eine tierische Sensation für München: Große Pandas kommen in den Tierpark Hellabrunn. Weltweit gibt es außerhalb Chinas nur 19 Zoos mit insgesamt 51 Tieren – München wird einer davon. Die Eröffnung der neuen Anlage ist für Anfang 2028 geplant.

Der Tierpark Hellabrunn startet gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München ein internationales Neubauprojekt von besonderer Bedeutung: den Bau einer hochmodernen Anlage für die bedrohte Tierart Großer Panda. Der offizielle Projektstart wurde am Mittwochvormittag (21.1.2026) im Elefantenhaus des Tierparks bekannt gegeben.

An der Unterzeichnungszeremonie nahmen Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der außerordentliche und bevollmächtigte chinesische Botschafter in Deutschland S. E. Deng Hongbo, Münchens Bürgermeisterin und Hellabrunns Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl, Tierparkdirektor Dr. h. c. Rasem Baban sowie An Lidan, Generalsekretärin der China Wildlife Conservation Association, teil. Sie unterstrichen die internationale Bedeutung des gemeinsamen Artenschutzprojekts.

Rund 5.000 Quadratmeter für den Großen Panda

Geplant ist der Neubau einer rund 5.000 Quadratmeter großen Panda-Anlage mit großzügigen Innen- und Außengehegen. Vorgesehen sind Bambusflächen, Wasserzonen und Rückzugsbereiche für die Tiere. Zudem soll die Anlage umfangreiche Angebote zur Wissensvermittlung über den Lebensraum des Großen Pandas und internationale Artenschutzmaßnahmen integrieren.

Die gesamten Baukosten werden vom Freistaat Bayern getragen. Projektpartner sind der Tierpark Hellabrunn, der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München, die China Wildlife Conservation Association sowie das China Conservation and Research Center for the Giant Panda in Chengdu. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 geplant, die Eröffnung der Anlage für Anfang 2028.

Hellabrunn wird für einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren ein Zuchtpaar Riesenpandas aus China aufnehmen. Die Tiere bleiben Eigentum der Volksrepublik China. Ziel des Projekts ist eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit im internationalen Artenschutz.

Söder: „München wird Panda City“

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder bezeichnete das Vorhaben als herausragendes Signal für den Artenschutz:
„München wird Panda City! Das ist eine einmalige Attraktion und ein Besuchermagnet: Bayern wird damit der achte Panda-Standort in der EU. Europaweit ist es sogar einmalig, dass es mit Berlin und nun auch München in einem Land zweimal Pandas gibt. Weltweit gibt es nur 19 Zoos mit 51 Pandas außerhalb Chinas. Pandas sind einfach knuffig. Habe mich ab der China-Reise 2024 nach Chengdu und Peking sehr für Pandas in Bayern eingesetzt. Toll, dass es klappt! Damit fördern wir den Artenschutz und den Fortbestand dieser bedrohten Tierart, bekommen einen absoluten Publikumsmagneten und stärken die Partnerschaft zwischen China und Bayern. Kooperation und Partnerschaft sind erfolgreicher als Konfrontation. Wir setzen auf offenen Dialog. Der heutige Tag ist nun der Höhepunkt der bayerisch-chinesischen Diplomatie. Wir ermöglichen als Freistaat die Errichtung einer Panda-Anlage in der Geozone Asien im Tierpark Hellabrunn. Bayern ist heute nicht nur weiß-blau, sondern auch schwarz-weiß.“

Internationale Strahlkraft für die Stadt München

Auch die Landeshauptstadt München misst dem Projekt große Bedeutung bei. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl erklärte:
„Dieses Projekt stärkt die Position Münchens als internationale Metropole der Wissenschaft, Kultur und nachhaltigen Artenschutz. Es verbindet Bildung, ökologische Verantwortung und ein emotionales Naturerlebnis für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreicher Gäste. Für die hervorragende Arbeit unseres Tierparks ist dies eine ganz besondere Auszeichnung. Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und unseren chinesischen Partnern dieses herausragende Projekt nun auf den Weg bringen können und die umfangreichen Vorarbeiten der vergangenen Monate zum Erfolg geführt haben.“

Meilenstein für Hellabrunn

Auch Hellabrunns Tierparkdirektor Dr. h. c. Rasem Baban sieht in dem Neubau einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Tierparks:
„Die neue Tieranlage für den Großen Panda ist ein Meilenstein für Hellabrunn. Sie steht für moderne Tierhaltung, Schutz der Biodiversität, wissenschaftliche Exzellenz und gelebte internationale Zusammenarbeit – ganz im Sinne unseres Masterplans. Unser großer, uneingeschränkter Dank gilt dem Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München für das entgegengebrachte Vertrauen und diese einmalige Chance, damit unseren Platz bei der Umsetzung globaler Artenschutzprojekte nachhaltig zu sichern!“

Naturnahe Anlage und nachhaltige Bauweise

Die neue Panda-Anlage entsteht im östlichen Bereich des Tierparks und grenzt unmittelbar an die asiatische Dschungelwelt an. Die Neustrukturierung dieses Areals ist bereits seit 2016 Teil des Hellabrunner Masterplans. Der bestehende Baumbestand soll weitestmöglich erhalten und in die neue Anlage integriert werden.

Die Anlage wird sich naturnah an den Lebensräumen der Großen Pandas orientieren, höchste Standards moderner Tierhaltung erfüllen und auch für eine mögliche Zucht ausgelegt sein. Die Betreuung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit chinesischen Fachleuten. Zudem setzt das Projekt auf energieeffiziente Bauweise, nachhaltige Materialien und ein umfassendes Recyclingkonzept.
(Quelle: Pressemitteilung  Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kinderfasching in Aschau im Chiemgau

Kinderfasching in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Spiel und Spaß für kleine Narren: Am Samstag, 24. Januar, findet von von 13 bis 17 Uhr der Kinderfasching in der Festhalle in Aschau im Chiemgau satt. 

Verschiedene Kindergarden zeigen ihr Können: Bad Endorf und Bernau, HopHop Kids vom „Das Schulz“. Außerdem steht ein Auftritt der Aschauer Faschingsgilde auf dem Programm.
Musikalisch für Stimmung sorgt DJ Lollipopp.
Außerdem dürfen sich die kleinen Besucher auf zahlreiche Sachpreise als Gewinne freuen.
Der Eintritt beträgt 4 Euro pro Besucher.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Symbolfoto re)