Rosenheimer Max-Josefs-Platz in den 1970er Jahren: Als hier noch Autos, Busse und Schlaghosen unterwegs waren

Rosenheimer Max-Josefs-Platz in den 1970er Jahren: Als hier noch Autos, Busse und Schlaghosen unterwegs waren

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er-Jahre. Auf dem Max-Josefs-Platz ist ordentlich etwas los: Autos fahren über den Platz, dazwischen stehen Busse, am Straßenrand und mitten im Geschehen wird geparkt. Und auch die Mode verrät sofort, aus welchem Jahrzehnt das Foto stammt.

Besonders die weit ausgestellten Hosen fallen ins Auge. Schlaghosen waren damals angesagt und gehören heute zu den auffälligsten Erkennungszeichen dieser Zeit. Doch mindestens genauso interessant ist das, was sich rundherum abspielt.
Der Max-Josefs-Platz wirkt geschäftig, dicht und ein wenig chaotisch. Von der heutigen „guten Stube“ Rosenheims ist auf diesem Bild noch nicht viel zu sehen. Statt gemütlichem Flanieren bestimmen Verkehr, Busse und parkende Autos das Bild.

Mitten im Verkehrsgeschehen

Der viele Busverkehr kommt nicht von ungefähr. Der Max-Josefs-Platz war damals ein wichtiger Knotenpunkt des Rosenheimer Stadtverkehrs. Auch Autos konnten noch über den Platz fahren und dort abgestellt werden. Erst mit der späteren Umgestaltung und der Einrichtung der Fußgängerzone veränderte sich das Bild grundlegend.
Heute ist kaum noch vorstellbar, wie selbstverständlich sich damals Fußgänger, Autos und Busse diesen zentralen Platz teilten. Das historische Foto macht diesen Wandel besonders anschaulich.

Und dann sind da noch die Geschäfte. Ein Ledergeschäft springt sofort ins Auge. Ebenfalls ein Teil der Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv  Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Roland Kaiser kommt 2027 erneut zum Sommerfestival Rosenheim

Roland Kaiser kommt 2027 erneut zum Sommerfestival Rosenheim

Rosenheim – Das Line-up für das Sommerfestival Rosenheim 2027 bekommt einen weiteren bekannten Namen: Roland Kaiser tritt am 17. Juli im Mangfallpark auf. Für den Schlagersänger ist es kein unbekannter Ort – er war bereits 2017 und 2023 beim Sommerfestival zu Gast.

Roland Kaiser kommt im Rahmen seiner neuen Open-Air-Tour „UNSER SOMMERMOMENT“ nach Rosenheim. Das hat die Rosenheim Event GmbH jetzt bekannt gegeben. Damit steht neben Die Fantastischen Vier und Lynyrd Skynyrd bereits der dritte Act für das Sommerfestival 2027 fest.
Der Auftritt findet am Samstag, 17. Juli 2027, im Mangfallpark statt. Der Ticketvorverkauf beginnt am Mittwoch, 23. September, um 10 Uhr über Eventim.

Roland Kaiser kennt die Bühne im Mangfallpark

Für Roland Kaiser ist der Auftritt in Rosenheim nicht der erste. Bereits im Juli 2017 stand er beim Sommerfestival auf der Bühne. Damals war er einer der ersten großen Schlageracts bei dem Festival, das über viele Jahre vor allem mit Pop- und Rockkonzerten verbunden war.
Sechs Jahre später kehrte er zurück: Im Juli 2023 trat Kaiser erneut im Mangfallpark auf. Das Konzert war nach Angaben des Veranstalters ausverkauft.

2027 folgt nun der dritte Auftritt. Kaiser kündigt für das kommende Jahr insgesamt 14 Open-Air-Termine in Deutschland und Österreich an. In Rosenheim ist er dabei einer von mehreren großen Namen des Festivals.

Sommerfestival vom 8. bis 18. Juli

Das Sommerfestival Rosenheim findet vom 8. bis 18. Juli 2027 im Mangfallpark statt. Neben Roland Kaiser sind bislang Die Fantastischen Vier und Lynyrd Skynyrd bestätigt.
Für Kaiser wird 2027 auch aus einem anderen Grund ein besonderes Jahr: Im Mai feiert der Sänger seinen 75. Geburtstag. Zudem ist für Februar die Kinopremiere des Films „ROLAND – DER FILM“ angekündigt. Eine Arena-Tour mit 21 Konzerten soll bereits im April beginnen.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Copyright Roland Kaiser, Nadine Volz)

16. Rosenheimer Drachenbootrennen: Zwei Tage voller Teamgeist auf der Mangfall

16. Rosenheimer Drachenbootrennen: Zwei Tage voller Teamgeist auf der Mangfall

Rosenheim – Wenn am kommenden Wochenende die Trommeln auf der Mangfall erklingen, geht es in Rosenheim wieder um Sekunden, Paddelschläge – und jede Menge Teamgeist. Beim 16. Rosenheimer Drachenbootrennen treten am Samstag Firmen, Vereine und Hobby-Mannschaften aus der Region gegeneinander an. Einen Tag zuvor gehört die Mangfall den Schülern.

Die Rennstrecke zwischen Gervaisbrücke und Innspitz wird am Freitag und Samstag wieder zur Sportarena. Dabei geht es zwar darum, möglichst schnell ins Ziel zu kommen. Zum besonderen Reiz des Drachenbootrennens gehört aber auch das Drumherum: Viele Mannschaften treten nicht nur mit sportlichem Ehrgeiz an, sondern machen aus ihrem Auftritt ein gemeinsames Erlebnis.

Am Freitag (25. September) sind zunächst die Schüler an der Reihe. Beim Stadtwerke Rosenheim Schüler-Drachenboot-Cup beginnen die Rennen gegen 10 Uhr. Im Anschluss ist traditionell eine Jugendparty geplant.

Am Samstag wird es auf der Mangfall voll

Am Samstag (26. September) folgt das 16. Rosenheimer Drachenbootrennen für Erwachsene. Der offizielle Start ist um 9.30 Uhr, die Endläufe sind für etwa 16 Uhr vorgesehen.
Mit dabei sind traditionell Mannschaften aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Firmen gehen ebenso an den Start wie Vereine und Hobby-Teams. Was sie verbindet, ist ein ungewöhnliches Sportgerät und eine einfache, aber entscheidende Regel: Im Drachenboot muss die Mannschaft im gleichen Rhythmus paddeln.
Denn auch wenn einzelne Paddler kräftig zupacken – am Ende zählt der gemeinsame Takt. Dazu kommen der Trommler im Boot und die Anfeuerungsrufe vom Ufer. Gerade diese Mischung macht die Rennen auch für Zuschauer interessant.

Kostüme gehören zum Rennen dazu

Nicht nur auf dem Wasser wird um die besten Plätze gekämpft. Auch an Land geht es um Kreativität. Viele Mannschaften treten in auffälligen Kostümen an. Neben den schnellsten Booten wird traditionell auch die einfallsreichste Kostümierung ausgezeichnet.
Für Moderation und Musik sorgt das Team von outdoorLUX. Entlang der Rennstrecke soll am gesamten Wochenende für Stimmung gesorgt sein. Auch für Essen und Getränke ist auf dem Gelände des Kajak Klubs Rosenheim gesorgt.
Organisiert wird das Drachenbootrennen vom Kajak Klub Rosenheim gemeinsam mit outdoorLUX. Der Schüler-Cup wird von den Stadtwerken Rosenheim als Hauptsponsor und Namensgeber unterstützt.

Gute Sicht auf die Rennen

Wer die Rennen verfolgen möchte, kann sich entlang der Mangfall einen Platz suchen. Besonders gut lässt sich das Geschehen im Bereich des Innspitzes beobachten, wo die Boote das Ziel erreichen. Auch entlang der Uferdämme gibt es gute Möglichkeiten, die Rennen zu verfolgen.
Wer lieber den Start miterleben möchte, ist im Bereich der Gervaisbrücke richtig. Dort lässt sich beobachten, wie die Mannschaften ihre Boote in Position bringen und die ersten kräftigen Paddelschläge setzen.

Nach den Rennen am Samstag geht das Programm auf dem Gelände des Kajak Klubs weiter. Dort findet traditionell die Drachenbootparty für die Teilnehmer statt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Starbulls Rosenheim verlieren in Kassel trotz starker Aufholjagd mit 3:4

Starbulls Rosenheim verlieren in Kassel trotz starker Aufholjagd mit 3:4

Rosenheim / Kassel – Zweites Spiel, zweite Niederlage: Die Starbulls Rosenheim sind auch beim Auswärtsspiel in Kassel ohne Punkte geblieben. Dabei sah zunächst alles nach einer deutlichen Niederlage aus. Die Rosenheimer lagen zwischenzeitlich mit 0:4 zurück, kämpften sich aber noch auf 3:4 heran. Für den Ausgleich reichte die Aufholjagd nicht mehr.

3.705 Zuschauer sahen am Sonntagabend in der Probonio-Arena ein Spiel, in dem die Starbulls vor allem in der ersten Hälfte mit ihrer Chancenverwertung und den Unterzahlsituationen zu kämpfen hatten. Kassel nutzte drei Überzahlsituationen und zog bis zur 31. Minute auf 4:0 davon.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte seine Mannschaft im Vergleich zum ersten Saisonspiel auf zwei Positionen verändert. Weil Lars Bosecker fehlte, rückte Dominik Kolb in die Verteidigung. Im Tor erhielt Daniel Fießinger den Vorzug vor Christopher Kolarz.

Kassel nutzt Rosenheimer Strafzeiten

Die Gastgeber, die zwei Tage zuvor mit einem 7:3-Auswärtssieg in Dresden in die Saison gestartet waren, gingen in der sechsten Minute in Führung. Im ersten Powerplay der Partie lenkte Hunter Garlent einen Schuss von Matt Witt unhaltbar ins Tor.
Kurz nach Beginn des zweiten Drittels erhöhte erneut Garlent in Überzahl auf 2:0. Diesmal mussten die Starbulls wegen zu vieler Spieler auf dem Eis in Unterzahl spielen.
In der 26. Minute erhöhte Darren Mieszkowski auf 3:0. Fünf Minuten später nutzte Kassel das nächste Rosenheimer Powerplay zur eigenen Gelegenheit und Mieszkowski traf erneut – 4:0.
Die Starbulls gaben sich damit allerdings noch nicht geschlagen. Pasanen stellte seine Sturmreihen um. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang Jordy Bellerive nach einem Schlagschuss von Shane Hanna der erste Rosenheimer Treffer.

Bellerive trifft doppelt

Kurz nach Beginn des Schlussdrittels war Bellerive erneut zur Stelle. Wieder kam der Schuss von Hanna, Bellerive verwertete den Abpraller zum 4:2.
Danach übernahmen die Starbulls zunehmend die Kontrolle. Im dritten Drittel kamen sie laut Spielstatistik auf zehn Torschüsse, Kassel auf zwei. Scott Feser, Fabian Dietz und Lewis Zerter-Gossage hatten Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Auch Jordan Taupert und Luigi Calce kamen zu weiteren Chancen.
Der dritte Rosenheimer Treffer fiel allerdings erst kurz vor Schluss. 20 Sekunden vor der Sirene nutzte Keaton Mastrodonato ein Powerplay und einen zusätzlichen Feldspieler für die Starbulls zum 4:3. Für den Ausgleich reichte die verbleibende Zeit nicht mehr. Damit stehen die Starbulls nach zwei Spieltagen mit zwei Niederlagen da.

Pasanen sah nach der Partie vor allem die Anfangsphase kritisch:
„Wir wollten im ersten Drittel weg von der Strafbank bleiben und defensiv spielen, weil wir wussten, dass Kassel mit viel Euphorie kommt. Dumme Strafzeiten und schlecht gespielt in Unterzahl – ich war nicht glücklich mit den ersten 30 Minuten. Dann haben wir Reihen und Spielsystem geändert. Die Jungs haben die letzten 20 Minuten richtig gutes Hockey gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, aber es hat nicht gereicht“.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Unfall bei Seebruck: Pedelec und Leichtkraftrad kollidieren

Tödlicher Unfall bei Seebruck: Pedelec und Leichtkraftrad kollidieren

Seebruck / Landkreis Rosenheim – Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Seebruck (Landkreis Rosenheim) ist am Sonntagnachmittag (20. September) ein 84-jähriger Pedelecfahrer ums Leben gekommen. Ein 83-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei ist sein Gesundheitszustand weiterhin kritisch.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag (20. September 2026) gegen 14.10 Uhr auf der Staatsstraße 2095 auf Höhe der Ortschaft Esbaum. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Trostberg wollte der 84-Jährige die Staatsstraße mit seinem Pedelec überqueren.
Dabei übersah er nach Angaben der Polizei einen 83-jährigen Mann, der mit seinem Leichtkraftrad in Richtung Gstadt am Chiemsee unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

84-Jähriger stirbt an der Unfallstelle

Der Pedelecfahrer wurde noch an der Unfallstelle reanimiert. Die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Der 84-Jährige starb vor Ort.
Auch der 83-jährige Fahrer des Leichtkraftrads musste reanimiert werden. Nach Angaben der Polizei konnte er erfolgreich wiederbelebt werden. Er wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand wird nach derzeitigen Erkenntnissen weiterhin als kritisch eingestuft. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 10.000 Euro.

Staatsstraße mehrere Stunden gesperrt

An der Unfallstelle waren 16 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, zwei Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Zudem waren zwei Einsatzfahrzeuge des Kriseninterventionsteams vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Seebruck rückte mit 20 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen aus und richtete eine Umleitung ein.
Die Staatsstraße 2095 war wegen des Unfalls mehrere Stunden gesperrt.

Die Polizeiinspektion Trostberg hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen. Die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete die Erstellung eines Unfallgutachtens an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Totalschaden nach Motorradunfall am Samerberg – 19-jähriger leicht verletzt

Totalschaden nach Motorradunfall am Samerberg – 19-jähriger leicht verletzt

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Ein 19-jähriger Motorradfahrer ist am Sonntagnachmittag (20. September)  auf der Kreisstraße RO9 am Samerberg verunglückt (Landkreis Rosenheim). Er rutschte über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Leitplanke. Der junge Mann wurde leicht verletzt, sein Motorrad erlitt Totalschaden.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Brannenburg gegen 15.40 Uhr zwischen Wiedholz und Altmühl. Der 19-Jährige war mit seinem Motorrad in einer langgezogenen Rechtskurve unterwegs, als er alleinbeteiligt zu Sturz kam.
In der Folge rutschte der Motorradfahrer über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der dortigen Leitplanke. Nach Angaben der Polizei wurde er bei dem Unfall leicht verletzt.

Rund eine Stunde Vollsperrung

Neben der Feuerwehr Törwang waren ein Rettungswagen der Ambulanz Rosenheim sowie der Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München im Einsatz.
Für die Unfallaufnahme, die Versorgung des Verletzten und die Reinigung der Fahrbahn musste die Kreisstraße RO9 nach Angaben der Polizei rund eine Stunde in beide Richtungen gesperrt werden. Am Motorrad entstand Totalschaden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorrad am Sudelfeld prallt gegen Leitplanke – Fahrer schwer verletzt

Motorrad am Sudelfeld prallt gegen Leitplanke – Fahrer schwer verletzt

Sudelfeld / Landkreis Rosenheim – Ein Motorradfahrer ist am Sonntagnachmittag (20.9.2026) am Sudelfeld schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei kam der Österreicher mit seiner Maschine in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Das Motorrad wurde dabei in zwei Teile gerissen.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag (20. September 2026) gegen 14.05 Uhr auf der B 307 am Sudelfeld. Die Polizeiinspektion Brannenburg wurde über den Unfall informiert und nahm die Ermittlungen vor Ort auf.
Nach Angaben der Polizei war der Motorradfahrer in einer Linkskurve unterwegs. Die Beamten gehen davon aus, dass er mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke.

Motorrad bei Unfall in zwei Teile gerissen

Durch den Aufprall wurde das Motorrad laut Polizei in zwei Teile gerissen. Der Fahrer zog sich schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Für die Unfallaufnahme, die Beseitigung der Unfallspuren und die Reinigung der Fahrbahn musste die B 307 nach Angaben der Polizei für rund zwei Stunden gesperrt werden. Neben der Feuerwehr Niederaudorf und der Bergwacht war auch die Straßenmeisterei zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.

Den Motorradfahrer erwartet nach Angaben der Polizei zusätzlich zu den Schäden an seinem Motorrad und seinen Verletzungen ein Bußgeldverfahren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer stürzt in Vogtareuth in geparkten Pkw

Motorradfahrer stürzt in Vogtareuth in geparkten Pkw

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Beim Anfahren verwechselte ein 18-jähriger Motorradfahrer in Vogtareuth (Landkreis Rosenheim) offenbar Gas und Bremse. Die Maschine fuhr daraufhin in einen geparkten Pkw. Der junge Mann stürzte und wurde leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim am Sonntag (20. September 2026) gegen 18.06 Uhr in der Krankenhausstraße in Vogtareuth.
Der 18-Jährige aus Feldkirchen-Westerham wollte mit seinem Motorrad anfahren. Dabei verwechselte er nach Polizeiangaben Gas und Bremse. Die Maschine fuhr daraufhin in einen geparkten Pkw, der einem 57-jährigen Mann aus dem Landkreis Deggendorf gehört.
Bei dem Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Er war laut Polizei fahrtüchtig und wurde vor Ort verwarnt.

Am geparkten Auto entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. Der Schaden am Motorrad wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frau im Kurpark Bad Aibling von Jugendlichen bedroht

Frau im Kurpark Bad Aibling von Jugendlichen bedroht

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Eine 63-jährige Spaziergängerin ist am Sonntagabend im Kurpark von Bad Aibling von drei Jugendlichen bedrängt und mit dem Tod bedroht worden. Außerdem wurde ein Stein nach der Frau geworfen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Die Frau war nach Angaben der Polizeiinspektion Bad Aibling am 20. September gegen 18 Uhr mit ihrem Hund im Kurpark unterwegs. Während des Spaziergangs wurde sie von drei Jugendlichen bedrängt, die ihr unbekannt waren.
Im Verlauf des Vorfalls sollen die Jugendlichen die 63-Jährige mit dem Tod bedroht haben. Zudem warfen sie einen Stein nach ihr. Die Frau blieb glücklicherweise unverletzt.

Polizei sucht Zeugen

Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen. Nach Angaben der Polizei waren die drei Jugendlichen mit unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs: Einer fuhr mit einem Fahrrad, zwei waren auf E-Scootern unterwegs.
Weitere Spaziergänger konnten die Tat beobachten. Die Polizei bittet diese Zeugen, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling unter der Telefonnummer 08061/9073-0 zu melden. Hinweise können auch bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Versuchter Tresoraufbruch in Sparkassenfiliale in Weilheim

Versuchter Tresoraufbruch in Sparkassenfiliale in Weilheim

Weilheim – Mitten in der Nacht drangen Unbekannte in eine Sparkassenfiliale in Weilheim ein und machten sich am Tresor eines Geldautomaten zu schaffen. An das Geld kamen sie allerdings nicht: Der Tresor hielt dem Aufbruchsversuch stand. Zurück blieb ein Sachschaden von bis zu 20.000 Euro. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen.

Die Tat ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am frühen Sonntagmorgen (20. September) in der Blumenstraße. Zwischen etwa 2 und 5 Uhr drangen mindestens zwei männliche Täter über den Vorraum der Sparkassenfiliale gewaltsam in einen weiteren Raum der Bank ein.
Dort versuchten sie, den Tresor eines Geldautomaten aufzubrechen. Das gelang ihnen jedoch nicht. Die Einbrecher verließen die Filiale deshalb ohne Beute.

Bis zu 20.000 Euro Sachschaden

Durch die gewaltsame Vorgehensweise entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von bis zu 20.000 Euro. Die Tat wurde erst am Sonntagabend von der Bank bei der Polizei gemeldet.
Zunächst übernahm der Kriminaldauerdienst die ersten Ermittlungen. Inzwischen ist das zuständige Fachkommissariat K2 der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim mit dem Fall befasst.
Die Ermittler hoffen nun auf Beobachtungen aus der Bevölkerung. Gesucht werden insbesondere Zeugen, die am Sonntag zwischen 2 und 5 Uhr im Bereich der Blumenstraße oder des dortigen Edeka-Parkplatzes verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben.

Auch wer andere Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter der Telefonnummer (0881) 6400 zu melden. Hinweise können auch bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Strengere Regeln für Umweltwerbung: IHK warnt vor Abmahnungen

Strengere Regeln für Umweltwerbung: IHK warnt vor Abmahnungen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Unternehmen müssen ihre Werbung und Produktangaben künftig genauer auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen prüfen. Ab dem 27. September 2026 gelten europaweit strengere Vorgaben für solche Angaben gegenüber Verbrauchern. Die IHK für München und Oberbayern warnt vor einer möglichen Abmahnwelle und fordert eine zweijährige Frist für den Abverkauf bereits produzierter Waren.

Was sich für Unternehmen ändert

Hinter den neuen Vorgaben steht die sogenannte EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“). Sie soll nach Angaben der IHK irreführende Umweltwerbung und sogenanntes „Greenwashing“ eindämmen. Auch für Nachhaltigkeitslabels und Umweltsiegel gelten künftig strengere Anforderungen.
Betroffen sind nach Einschätzung der IHK insbesondere Branchen, in denen häufig mit Nachhaltigkeits-, Klima- oder Umweltversprechen geworben wird. Dazu gehören unter anderem der Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie, die Konsumgüterindustrie, die Textil- und Modebranche, die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie sowie Hersteller von Haushaltswaren.

Unternehmen müssen deshalb unter anderem ihre Werbeaussagen, Produktkennzeichnungen, Verpackungen und Internetauftritte überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Auch Nachhaltigkeitssiegel und Social-Media-Beiträge mit Produktwerbung fallen darunter – unabhängig davon, wann der jeweilige Beitrag veröffentlicht wurde.
Allgemeine Aussagen wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“, „klimafreundlich“ oder „klimaneutral“ sollen nach den neuen Vorgaben nicht mehr ohne Weiteres verwendet werden können.

IHK befürchtet Abmahnwelle

Bei Verstößen können nach Angaben der IHK wettbewerbsrechtliche Abmahnungen und Unterlassungsansprüche die Folge sein. Die konkreten rechtlichen Konsequenzen ergeben sich aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), in das die EmpCo-Vorgaben umgesetzt wurden.
Die IHK für München und Oberbayern befürchtet, dass vor allem kleinere Unternehmen die neuen Vorgaben nicht rechtzeitig umsetzen können. Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl kritisiert insbesondere den aus seiner Sicht hohen zusätzlichen Aufwand.

„Klare und transparente Umweltinformationen sind ein richtiges Ziel. Allerdings zeigt die EmpCo-Richtlinie erneut, wie starre EU-Vorgaben ohne Bestandsschutz und Übergangsfristen zu einem unverhältnismäßigen Bürokratieaufwand insbesondere für die große Masse der kleinen Unternehmen führen können. Unternehmen müssen teilweise tausende Produktbeschreibungen, Verpackungen und Werbemittel überprüfen und anpassen, obwohl die bestehenden Regeln gegen irreführende Werbung bereits sehr weitreichend waren“, sagt Gößl.
Der IHK-Hauptgeschäftsführer fordert deshalb eine zweijährige Abverkaufsfrist für bereits produzierte Waren. Damit solle nach seiner Forderung verhindert werden, dass bestehende Lagerbestände wegen der neuen Vorgaben vernichtet werden müssen. Als Beispiel nennt die IHK unter anderem Bücher.

Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen stellt die IHK in ihrem Online-Ratgeber zur EmpCo-Richtlinie zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Große Kiesfläche bei Bauer in der Au in Rosenheim: Das steckt dahinter

Große Kiesfläche bei Bauer in der Au in Rosenheim: Das steckt dahinter

Rosenheim – Wo früher eine grüne Wiese lag, erstreckt sich inzwischen eine große Kiesfläche: Wer von der Umgehungsbrücke auf Rosenheim schaut oder auf dem Weg zu den Seen unterwegs ist, dem dürfte die Veränderung aufgefallen sein. Die Idylle an der Happinger-Au-Straße ist derzeit getrübt. Auch Innpuls.me haben dazu mehrere Anfragen von Lesern erreicht: Was entsteht dort eigentlich – und soll die Kiesfläche bleiben? Jetzt gibt es eine Antwort von der Deutschen Bahn.

Die Fläche bei „Bauer in der Au“ wird als Baustelleneinrichtungsfläche für die Korridorsanierung der Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Salzburg genutzt. Sie ist damit Teil der umfangreichen Vorbereitungen für die anstehenden Arbeiten entlang der Strecke.

Platz für Material, Maschinen und Baustellenverkehr

Baustelleneinrichtungsflächen, kurz BE-Flächen, sind nach Angaben der Bahn zentrale logistische Standorte in unmittelbarer Nähe zur eigentlichen Baustelle. Dort können unter anderem Baumaterialien gelagert und Baumaschinen abgestellt werden. Auch Container für Büro-, Steuerungs- und Koordinationsaufgaben finden dort Platz. Außerdem werden die Flächen für Durchfahrten, Wendemanöver und die Organisation des Baustellenverkehrs benötigt, erklärt ein Bahnsprecher.
Die Fläche an der Happinger-Au-Straße dient dabei nicht nur der späteren Korridorsanierung. Sie wird nach Angaben der Bahn auch für eine vorgelagerte Maßnahme genutzt. Deshalb sei dort voraussichtlich bis Juli 2027 immer wieder mit Arbeiten und entsprechenden Bewegungen zu rechnen.

Entlang der gesamten Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg entstehen derzeit zahlreiche solcher Baustelleneinrichtungsflächen. Nach Angaben der Bahn haben sie zusammengerechnet eine Größe von mehr als 46 Fußballfeldern.

Vorbereitungen für die Korridorsanierung

Bis zum eigentlichen Start der Korridorsanierung werden die Flächen für unterschiedliche vorbereitende Arbeiten benötigt. Dazu gehören unter anderem Begehungen mit Planungsbüros, Kampfmittelsondierungen sowie Vegetationsrückschnitt und Mulcharbeiten. Auch Materialanlieferungen gehören dazu.
Später können auf den BE-Flächen beispielsweise Weichen und Oberleitungsmasten vormontiert werden. Das soll nach Angaben der Bahn dazu beitragen, diese während der Bauphase möglichst zügig im Streckenbereich einzubauen.

Für die Vorbereitung der Flächen arbeitet das Projektteam laut Bahn mit den betroffenen Kommunen, Eigentümern und Pächtern sowie verschiedenen Fachbehörden zusammen. Dazu gehören unter anderem die Untere Naturschutzbehörde und das Denkmalamt. Die betroffenen Kommunen seien vorab über die Nutzung informiert worden.

Die Kiesfläche soll wieder verschwinden

Eine Frage, die sich beim Blick auf die große geschotterte Fläche besonders stellt, ist damit ebenfalls beantwortet: Sie soll kein dauerhafter Bestandteil des Landschaftsbildes werden.
Die Deutsche Bahn teilt auf Anfrage von Innpuls.me mit, dass die Fläche an der Happinger-Au-Straße bis Ende 2027 wieder begrünt werden soll. Bis dahin wird sie allerdings noch als Baustelleneinrichtungsfläche gebraucht.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Eduard Staudhammer)