Wie sicher sind Bratwurst, Grillfleisch und Grillkäse

Wie sicher sind Bratwurst, Grillfleisch und Grillkäse

Bayern – Auch der Herbst bringt noch schöne Tage mit, an denen der Grill angeworfen werden kann. Doch wie sicher sind eigentlich Bratwürste, Grillfleisch und Grillkäse, die auf dem Rost landen? Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat 2026 insgesamt 262 Grillprodukte untersucht. Bei 254 Proben gab es keinen Grund zur Beanstandung. Bei acht Proben sah das anders aus.

Besonders erfreulich fällt das Ergebnis bei vegetarischen und veganen Grillprodukten aus: Die 23 untersuchten Proben – darunter elf Grillkäse – mussten nach Angaben des LGL nicht beanstandet werden.

Ein Produkt war bereits verdorben

Untersucht wurde eine große Bandbreite an Grillprodukten. Bei 180 fleischhaltigen Produkten prüfte das LGL unter anderem Aussehen, Geruch und Geschmack sowie Tierart und Beschaffenheit. Dabei waren Bratwürste, Steaks, Filets, Fleischspieße und weitere für den Grill bestimmte Fleischprodukte.
Eine fertigverpackte Probe wurde aufgrund ihrer sensorischen Eigenschaften als bereits verdorben eingestuft. Zwei weitere fertigverpackte Produkte wurden wegen Mängeln bei der Kennzeichnung beanstandet.

Zusätzlich nahm das LGL 59 marinierte Grillfleischprodukte aus Rind, Schwein und Geflügel mikrobiologisch und sensorisch unter die Lupe. Dabei wurden fünf Proben beanstandet. Zwei lose angebotene Produkte waren verdorben. Bei zwei fertigverpackten Produkten stellte das LGL Hygienemängel bei der Herstellung fest. Bei einer weiteren losen Probe war die Lagertemperatur zu hoch.

Auch beim Grillen kommt es auf die Temperatur an

Die Untersuchungen zu Grillprodukten werden nach Angaben des LGL noch im weiteren Jahresverlauf fortgesetzt. Gleichzeitig weist die Behörde auf einige Hygieneregeln beim Grillen hin.
So sollten leicht verderbliche Lebensmittel ausreichend gekühlt und rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln verarbeitet werden. Auch beim Grillen selbst spielt die Temperatur eine Rolle.

Das LGL weist außerdem auf Nitritpökelsalz in umgeröteten Wurstwaren wie Wiener, Bockwurst oder Leberkäse hin. Werden solche Produkte bei Temperaturen über 150 Grad Celsius stark erhitzt, können Nitrosamine entstehen. Diese gelten als gesundheitsschädlich und krebserregend.

Die aktuelle Untersuchung zeigt: Der weitaus größte Teil der untersuchten Grillprodukte war unauffällig. Ganz ohne Hinschauen sollte man beim Einkauf und bei der Zubereitung aber trotzdem nicht sein.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Bayerische Hopfenernte fällt heuer deutlich geringer aus

Bayerische Hopfenernte fällt heuer deutlich geringer aus

Bayern – Weniger Hopfen aus Bayern bedeutet nicht automatisch weniger Bier im Glas – aber die diesjährige Hopfenernte fällt voraussichtlich deutlich geringer aus. In den Anbaugebieten Hallertau und Spalt werden nach ersten Schätzungen insgesamt 29.244 Tonnen Hopfen erwartet. Das sind 22,8 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Die Zahlen hat das Bayerische Landesamt für Statistik veröffentlicht. Grundlage sind Schätzungen des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer. Als Gründe für die geringere Erntemenge werden extreme Hitzephasen und langanhaltende Trockenheit genannt.

Weniger Fläche, weniger Ertrag

Auch die Anbaufläche ist zurückgegangen. Wurde 2025 in Bayern noch auf 16.040 Hektar Hopfen angebaut, sind es heuer 15.115 Hektar. Das entspricht einem Rückgang von 5,8 Prozent.
Zusätzlich fällt der erwartete Ertrag pro Hektar niedriger aus. Für 2026 werden durchschnittlich 19,3 Dezitonnen Hopfen je Hektar erwartet. Im vergangenen Jahr waren es noch 23,6 Dezitonnen. Der Hektarertrag geht damit voraussichtlich um 18 Prozent zurück.

Trotz des Rückgangs bleibt Bayern das mit Abstand wichtigste Hopfenland Deutschlands. Rund 84,6 Prozent der deutschen Hopfenanbaufläche liegen in Bayern.

Fast der gesamte bayerische Hopfen kommt aus der Hallertau

Den Löwenanteil liefert die Hallertau. Dort werden heuer auf 14.765 Hektar Hopfen angebaut. Das sind 97,7 Prozent der gesamten bayerischen Anbaufläche.
Für die Hallertau wird eine Ernte von rund 28.750 Tonnen erwartet. Im Anbaugebiet Spalt sind es voraussichtlich rund 494 Tonnen.

Damit könnte die bayerische Hopfenernte 2026 zu den niedrigsten der vergangenen Jahre gehören. Zwischen 2016 und 2025 wurden im Schnitt rund 38.045 Tonnen pro Jahr geerntet. Der bisher niedrigste Wert in diesem Zeitraum wurde 2022 mit 29.573 Tonnen erreicht. Die aktuelle Schätzung für 2026 liegt mit 29.244 Tonnen sogar noch darunter.

Herkules war 2025 die wichtigste Sorte

Wie sich die diesjährige Ernte auf die einzelnen Hopfensorten verteilt, steht noch nicht fest. Für 2025 liegen dagegen bereits die endgültigen Abwaagemengen vor.
Demnach entfielen rund 65,6 Prozent der bayerischen Hopfenerzeugung auf Bitterhopfen. Insgesamt wurden davon 24.856 Tonnen geerntet. Auf Aromahopfen entfielen 13.010 Tonnen beziehungsweise 34,4 Prozent.

Bei den Bitterhopfensorten lag 2025 Herkules mit 20.888 Tonnen deutlich vorne. Beim Aromahopfen waren Perle, Hallertauer Tradition und Hersbrucker Spät die Sorten mit den höchsten Erntemengen.
Die Schätzung für die diesjährige Hopfenernte wurde Ende August bei der Hopfenrundfahrt des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer in Wolnzach vorgestellt. Die endgültigen Zahlen für 2026 sollen voraussichtlich im Februar 2027 vorliegen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Schmankerlstraße lädt wieder zum Probieren und Entdecken ein

Rosenheimer Schmankerlstraße lädt wieder zum Probieren und Entdecken ein

Rosenheim – Am Freitag, 25. September, wird es auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz wieder kulinarisch: Die Schmankerlstraße bringt regionale Erzeuger und ihre Produkte mitten in die Stadt. Von 10 bis 15 Uhr kann probiert, eingekauft und auch ein Blick auf die Landwirtschaft hinter den Lebensmitteln geworfen werden.

Die Veranstaltung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Kreisverband Rosenheim, gibt es seit 1997. Heuer findet sie zum 29. Mal statt. Unter dem Motto „Vielfalt erleben, Landwirtschaft verstehen“ geht es um den direkten Austausch zwischen Erzeugern aus der Region und Verbrauchern.

Von Fleisch bis Käse

An den Ständen gibt es eine große Auswahl regionaler Lebensmittel. Angeboten werden unter anderem Fleisch, Fisch, Brot, Bier, Milch, Butter, Käse, Joghurt, Honig, Obst und Säfte. Dazu kommen Nudeln, Spirituosen, Speiseeis vom Milchbauern, handgemachte Seifen und Wollprodukte.
Auch für den Hunger vor Ort ist gesorgt. Die Ochsenfetzenburger vom Rosenheimer Weidefleisch von der Schlipfgrubalm gehören ebenso dazu wie hausgemachte Suppen und Kuchen der Landfrauen.

Beim Thema Milch und Käse gibt es heuer eine Veränderung gegenüber dem vergangenen Jahr. 2025 fehlten drei große Milchverwerter bei der Schmankerlstraße. In diesem Jahr sind die Milch- und Käsestände wieder stärker vertreten. Die Ausstellungsfläche auf dem Ludwigsplatz wurde  dafür sogar um 300 Quadratmeter erweitert.

Landwirtschaft zum Anfassen

Die Schmankerlstraße bietet aber nicht nur Lebensmittel. Auch Kühe, Kälber und Schafe sind vor Ort, dazu kommen Bienenstöcke. Gerade für Kindergarten- und Schulklassen ist die Veranstaltung damit eine Möglichkeit, Landwirtschaft einmal aus nächster Nähe zu erleben.
An Informationsständen geht es unter anderem um Kreislaufwirtschaft, Biogas und Forstwirtschaft. Beim „Wissensrad“ können Besucher ihr Wissen rund um Landwirtschaft testen.
Auch bayerische Produktköniginnen werden erwartet. Unter anderem soll die Bayerische Milchkönigin auf dem Ludwigsplatz dabei sein.

Handel auf dem Ludwigsplatz hat Tradition

Dass die Schmankerlstraße auf dem Ludwigsplatz stattfindet, passt auch historisch. Schon im Mittelalter nutzten Bauern aus der Region den heutigen Platz als Handelsort und brachten ihre Waren zum Verkauf nach Rosenheim. Seit 1997 wird diese Tradition mit der Schmankerlstraße in moderner Form fortgeführt. Aus dem historischen Handelsplatz wird dabei für einen Tag wieder ein Treffpunkt für regionale Erzeuger und ihre Kunden.

Die Rosenheimer Schmankerlstraße findet am Freitag, 25. September 2026, von 10 bis 15 Uhr auf dem Ludwigsplatz statt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

MVV erhöht Fahrpreise ab Januar 2027

MVV erhöht Fahrpreise ab Januar 2027

Rosenheim / München – Bus- und Bahnfahren im MVV wird ab Januar 2027 im Durchschnitt teurer. Die Gesellschafter des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds haben eine Fahrpreiserhöhung von durchschnittlich 4,9 Prozent beschlossen. Gleichzeitig bleiben einige häufig genutzte Tickets unverändert.

So kostet die Einzelfahrkarte für die Kurzstrecke weiterhin 2,10 Euro. Auch die Einzelfahrkarte für die Zone M beziehungsweise eine einzelne Zone sowie die Kindertageskarte bleiben laut MVV im Preis gleich.

Streifenkarte und Tageskarten werden teurer

Bei anderen Tickets steigen die Preise. Die klassische Streifenkarte kostet ab 1. Januar 2027 21 Euro statt bisher 18,70 Euro. Die digitale Variante wird mit 19,50 Euro günstiger angeboten. Bei der Streifenkarte U21 steigt der Preis von 10,20 auf 10,80 Euro, die digitale Variante bleibt bei 10,20 Euro.
Die Single-Tageskarte für die Zone M beziehungsweise Zone 1 kostet künftig 10,80 Euro. Das sind 70 Cent mehr als bisher. Die Gruppen-Tageskarte für die Zonen M-5 steigt beispielsweise von 32,60 auf 33,90 Euro.
Auch die Monatskarten werden teurer. Für die Zone M beziehungsweise zwei Zonen steigt der Preis von 71,40 auf 74,80 Euro. Eine Wochenkarte für diesen Bereich kostet künftig 25,80 statt 23,80 Euro.

Beim Einzelticket für Kinder steigt der Preis um 10 Cent auf 2,10 Euro. Die Kindertageskarte bleibt dagegen bei 3,80 Euro.

Änderungen für junge Fahrgäste

Der bisherige MVV-Ausbildungstarif wird zum 1. Januar 2027 zum Jugend- und Ausbildungstarif umgebaut. Die bisherige Unterscheidung nach Altersstufen entfällt. Künftig soll es nur noch eine Wochen- und eine Monatskarte geben.
Für Minderjährige wird die Berechtigungsprüfung nach Angaben des MVV einfacher: Sie erhalten den Jugend- und Ausbildungstarif künftig ohne Nachweis. Die Wochenkarte für die Zone M beziehungsweise zwei Zonen kostet 18,70 Euro, die Monatskarte 54,20 Euro.

Das 365-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende bleibt unverändert. Auch beim Bayerischen Ermäßigungsticket gibt es zunächst keine Änderung durch den MVV. Über eine mögliche Anpassung des Deutschlandtickets entscheiden Bund und Länder.

MVV-Gebiet wächst

Zum 1. Januar 2027 werden außerdem die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu Teil des MVV-Verbundgebiets. Dafür kommen die Zonen 13 und 14 hinzu.
Neu ist außerdem eine Preisbegrenzung für besonders lange Fahrten: Wer über die Zonen M-12 beziehungsweise 14 Zonen hinausfährt, zahlt künftig nicht mehr als den Fahrpreis für M-12.
Bestehende Wochen- und Monatskarten können bis zum Ende ihrer jeweiligen Gültigkeit genutzt werden. Fahrkarten des Zonen- und Kurzstreckentarifs aus dem Jahr 2026 können noch bis zum 31. März 2027 aufgebraucht werden.

Die neuen Fahrpreise und das vollständige Tarifangebot sind beim MVV abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beiragsbild: Symbolfoto re)

Busfahren in Stephanskirchen wird ab Januar günstiger

Busfahren in Stephanskirchen wird ab Januar günstiger

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Für Busfahrgäste in Teilen von Stephanskirchen wird es ab Januar 2027 günstiger. In den Ortsteilen Schloßberg, Höhensteig, Hofmühle und Hofleiten gilt dann ein neuer MVV-Tarif. Für zehn betroffene Haltestellen wird eine sogenannte Mischzone 7/8 eingeführt.

Das kann sich beim Fahrpreis deutlich bemerkbar machen: Eine Einzelfahrt von Schloßberg zum Rosenheimer Bahnhof kostet künftig beispielsweise 2,70 Euro statt bisher 4,20 Euro. Mit einer Streifenkarte sind es 2,10 Euro.

Je nach Strecke gilt die günstigere Zone

Bisher liegen die zehn Haltestellen in der MVV-Tarifzone 8. Ab 1. Januar können Fahrgäste bei der neuen Mischzone 7/8 die günstigere der beiden Zonen nutzen.
Das bedeutet: Je nachdem, ob das Ziel in der Zone 7 – dazu gehört die Stadt Rosenheim – oder in der Zone 8 liegt, wird für die Fahrt die jeweils günstigere Zone zugrunde gelegt. Beide Zonen müssen nicht mehr gemeinsam bezahlt werden.

Rosenheims Landrat Otto Lederer begrüßt die Änderung: „Der Landkreis hat schon lange gefordert, dass Stephanskirchen als sogenannte Mischzone im Tarif behandelt wird. Ich danke dem MVV, dass der Verbund diesem Anliegen nun nachkommt.“

Betroffen sind die Buslinien 435, 491, 492, 493, 494, 496, 497 und 498. Die neue Regelung gilt unter anderem für die Haltestellen Hofleiten (Obb), Hofmühle/Abzweigung Landl sowie mehrere Haltestellen im Ortsteil Schloßberg: Wasserburger Straße, Kuglmoosstraße, Matthias-Kerer-Straße, Salinweg/Heubergstraße, Schulstraße, Sparkasse, Kirche und Höhensteig.
Fahrpläne und weitere Informationen gibt es beim MVV.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jugendblasorchester der Stadtkapelle Rosenheim sucht neue Mitglieder

Jugendblasorchester der Stadtkapelle Rosenheim sucht neue Mitglieder

Rosenheim – Das Jugendblasorchester der Stadtkapelle Rosenheim sucht Verstärkung. Gesucht werden neue Mitglieder für alle Instrumentengruppen. Auf dem Programm stehen nicht nur traditionelle und konzertante Blasmusik, sondern auch Pop, Rock, Musical- und Filmmusik.

Aktuell bereitet sich das Ensemble auf ein Adventskonzert im Hans-Fischer-Saal vor. Dabei tritt das Jugendblasorchester gemeinsam mit den „Musik Schlümpfen“ und der Jugendbigband der Stadtkapelle Rosenheim auf.
Der nächste größere Auftritt ist bereits für den 13. März 2027 geplant. Dann ist das Jugendblasorchester Teil des Frühjahrskonzerts der Stadtkapelle im KuKo. Außerdem sind regelmäßig gemeinsame Projekte mit anderen Jugendorchestern vorgesehen.

Proben in Happing

Geprobt wird immer mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr im Bürgerhaus Happing in der Happinger Straße 83.
Wer mitspielen möchte, kann sich an Dirigent Peter Weber unter dirigent@stadtkapelle-rosenheim.de wenden.

Zum Angebot gehören nach Angaben der Stadtkapelle unter anderem Auftritte, ein abwechslungsreiches Repertoire und gemeinsame Projekte mit anderen Jugendorchestern. Nach bestandenem D2-Abzeichen besteht zudem die Möglichkeit, später in die Stadtkapelle zu wechseln.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtkapelle Rosenheim Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Andreas Winhart als AfD-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Andreas Winhart als AfD-Kreisvorsitzender wiedergewählt

Landkreis Rosenheim – Der AfD-Kreisverband Rosenheim hat seinen Vorstand neu gewählt. Andreas Winhart wurde dabei für weitere zwei Jahre als Vorsitzender bestätigt. Winhart führt den Kreisverband seit 2018. Dem neuen Vorstand gehören Vertreter aus Stadt und Landkreis Rosenheim an.

Franz Bergmüller übernimmt erneut einen der stellvertretenden Vorsitzendenposten. Weitere stellvertretende Vorsitzende sind Bezirksrat Christian Demmel und Gemeinderat Dominic Raps.
Neu im Amt des Schatzmeisters ist Kreisrat Elijah Schlossmacher. Sein Stellvertreter ist der bisherige Schatzmeister Roland Zeddies. Als Schriftführerin wurde die Rosenheimer Stadträtin Martina Kranich wiedergewählt, ihr Stellvertreter bleibt Andreas Strasser.

Zu Beisitzern wurden Stadtrat Andreas Kohlberger, Kreis- und Gemeinderat Günther Kapser, Laurentius Berger, Marton Mechtl, Helmut Adlmeier, Christian Henter und Stephan Lackerschmid gewählt. Als Kassenprüfer wurden Gemeinderat Fritz Kreutz und Markus Auferbauer bestimmt.

Winhart spricht von Chance auf Direktmandat

Nach der Wahl äußerte sich Winhart auch mit Blick auf eine mögliche vorgezogene Bundestagswahl. Er verwies dabei auf aktuelle INSA-Umfragedaten und sprach von einer „Chance auf ein Direktmandat in Rosenheim“. „Wir haben ein starkes Vorstandsteam, welches für die anstehenden Aufgaben bestens gerüstet ist. Wir freuen uns auf baldige, vorgezogene Bundestagswahlen und die Chance auf ein Direktmandat in Rosenheim, wenn man den neuesten INSA-Umfragedaten vertraut!“, so der wiedergewählte Kreisvorsitzende Andreas Winhart.
(Quelle: AfD Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright AfD Kreisverband Rosenheim)

 

Menschenrettung in einer verrauchten Tiefgarage geübt

Menschenrettung in einer verrauchten Tiefgarage geübt

Kammer-Otting / Landkreis Rosenheim – Rund 40 Feuerwehrleute aus Kammer und Otting haben bei einer gemeinsamen Übung den Ernstfall in einer Tiefgarage trainiert. Angenommen wurde eine Verpuffung in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Neukammer. Zwei vermisste Personen mussten unter erschwerten Bedingungen gefunden und gerettet werden.

Kurz nach Beginn der Übung gingen mehrere Atemschutztrupps in die stark verrauchte Tiefgarage vor. Wegen der schlechten Sicht mussten sie das Gebäude systematisch absuchen. Dabei fanden sie zwei Übungspuppen und brachten sie ins Freie.
Doch die Menschenrettung war nicht die einzige Aufgabe. Die Einsatzkräfte mussten auch dafür sorgen, dass sich der angenommene Rauch und die Wärme nicht weiter ausbreiteten. Zwei Überdrucklüfter wurden eingesetzt, um die Tiefgarage möglichst schnell zu entrauchen und die Bedingungen für die Atemschutztrupps zu verbessern.

Parallel dazu bauten die Feuerwehrleute die Wasserversorgung über das örtliche Hydrantennetz auf. Die Bewohner der angrenzenden Mehrfamilienhäuser mussten vor den Gefahren durch Rauch und Brand gewarnt werden. Weil es während der Übung dunkel wurde, musste außerdem die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.

Nach rund einer Stunde war das Übungsszenario abgearbeitet. Kreisbrandmeister Albert Rieder zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden: „Mit dem Ablauf der Übung bin ich insgesamt sehr zufrieden. Es hat gut funktioniert und es gab insgesamt nur nur wenige Punkte, bei denen noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.“

Auch der Kammerer Kommandant Alois Wimmer zog ein positives Fazit. Gemeinsame Übungen seien gerade mit Blick auf mögliche Einsätze wichtig, so Wimmer: „Gerade bei gemeinsamen Einsätzen ist es wichtig, dass man die Abläufe und die Zusammenarbeit miteinander kennt. Solche Übungen helfen dabei, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern und im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.“

Nach der Übung waren die Wettschulden fällig

Nach dem Einsatztraining stand noch ein deutlich gemütlicherer Programmpunkt auf dem Plan. Die Feuerwehr Kammer löste ihre „Wettschulden“ bei den Kameraden aus Otting ein und spendierte eine gemeinsame Brotzeit.

Der Hintergrund war eine Baumpflanzchallenge: Die Feuerwehr Otting hatte die Kammerer zur Pflanzung eines Baumes herausgefordert. Die Kammerer schafften es allerdings nicht, die Aufgabe innerhalb der vereinbarten Frist zu erledigen. Damit war die Brotzeit fällig.

Den Baum haben sie inzwischen trotzdem gepflanzt – gemeinsam mit den Feuerwehren Haslach, Hochberg und Traunstein am Sportplatz der DJK. Nur eben zu spät für die Challenge. Bei Grillfleisch und verschiedenen Salaten ließen die Feuerwehrleute aus Kammer und Otting den Abend schließlich gemeinsam ausklingen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild: Copyright Hobmaier)

Falsche Ampel im Blick? Autofahrer biegt bei Rot ab

Falsche Ampel im Blick? Autofahrer biegt bei Rot ab

Rosenheim – Ein Blick auf die falsche Ampel könnte am Samstagabend (19. September)  in Rosenheim zu einem Unfall geführt haben. Ein 37-jähriger Autofahrer bog an der Kreuzung Miesbacher Straße/Happinger Straße nach links ab und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Der 44-jährige Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim am Samstag, 19. September, gegen 18.10 Uhr. Der 37-jährige Rosenheimer war mit seinem Auto auf der Miesbacher Straße in Richtung Nordosten unterwegs und wollte nach links in die Happinger Straße abbiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 44-jähriger Mann aus Wolfratshausen mit seinem Motorrad auf der Miesbacher Straße in entgegengesetzter Richtung. Er wollte die Kreuzung geradeaus überqueren.

Nach Angaben der Polizei schaute der Autofahrer auf die Ampel für den Geradeausverkehr und ging deshalb davon aus, dass er Grün habe. Für Linksabbieger zeigte die Ampel jedoch Rot. Beim Abbiegen kam es auf der Kreuzung zum Zusammenstoß. Die rechte Front des Autos prallte dabei gegen die Front des Motorrads.
Der Motorradfahrer wurde durch den Unfall im Beinbereich mittelschwer verletzt und musste nach Angaben der Polizei im Krankenhaus behandelt werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Motorrad musste abgeschleppt werden

Am Auto entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Am Motorrad brach durch den Zusammenstoß die Achse. Das Kraftrad musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei hier auf etwa 10.000 Euro.
Gegen den 37-jährigen Autofahrer wurde nach Angaben der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zwei Motorradfahrer stürzen zwischen Bayrischzell und Landl – beide schwer verletzt

Zwei Motorradfahrer stürzen zwischen Bayrischzell und Landl – beide schwer verletzt

Bayrischzell / Landkreis Miesbach – Eine Motorradtour zwischen Bayrischzell und Landl endete am Samstagnachmittag für zwei Österreicher im Krankenhaus. Eine 60-Jährige kam mit ihrer Suzuki in einer Linkskurve aufs Bankett und stürzte. Ihr Begleiter konnte dem Sturz nicht mehr ausweichen und ging ebenfalls zu Boden. Beide wurden schwer verletzt.

Sturz in der Kurve, Begleiter fällt ebenfalls

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Miesbach am Samstag, 19. September, gegen 15.50 Uhr auf der Staatsstraße 2075 zwischen Bayrischzell und Landl.
Eine 60-jährige Österreicherin war mit ihrer Suzuki in einer langgezogenen Linkskurve unterwegs, als sie laut Polizei auf das Bankett geriet. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte.

Hinter ihr fuhr ein 62-jähriger Begleiter, ebenfalls aus Österreich. Als er den Sturz der vorausfahrenden Motorradfahrerin bemerkte, erschrak er und stürzte nach Angaben der Polizei ebenfalls.

Beide Motorradfahrer erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Feuerwehr und Bergwacht im Einsatz

Der Gesamtschaden an den beiden Motorrädern wird von der Polizei auf rund 7.500 Euro geschätzt.
Für die Unfallaufnahme musste die Staatsstraße 2075 kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bayrischzell übernahm die Verkehrsregelung und die Reinigung der Fahrbahn. Auch die Bergwacht Bayrischzell war an dem Einsatz beteiligt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frontalzusammenstoß auf der RO35: BMW-Fahrerin schwer verletzt

Frontalzusammenstoß auf der RO35: BMW-Fahrerin schwer verletzt

Schonstett / Landkreis Rosenheim -Bei einem Überholmanöver auf der Kreisstraße RO35 bei Schonstett (Landkreis Rosenheim) sind am Samstagvormittag (19. September)  zwei Autos frontal zusammengestoßen. Eine 21-jährige BMW-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Der 69-jährige Fahrer des anderen Autos erlitt leichte Verletzungen. Die Polizeiinspektion Wasserburg berichtet von einem geschätzten Gesamtschaden von knapp 80.000 Euro.

Überholmanöver endet mit Frontalzusammenstoß

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Samstag, 19. September, gegen 9.25 Uhr auf der RO35 im Gemeindebereich Schonstett. Ein 69-Jähriger war mit seinem VW ID.Buzz von Schonstett in Richtung Amerang unterwegs. Kurz nach dem Weiler Murn setzte er zum Überholen eines Traktors mit Anhänger an.
Dabei übersah er laut Polizei offenbar einen entgegenkommenden BMW 116D. Am Steuer saß eine 21-jährige Frau. Beide Autofahrer versuchten noch, in den Grünstreifen auf der Seite der BMW-Fahrerin auszuweichen. Den Frontalzusammenstoß konnten sie dadurch jedoch nicht mehr verhindern.

Die Folgen waren erheblich: Der 69-jährige VW-Fahrer wurde leicht verletzt. Die 21-jährige BMW-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und war in ihrem Auto eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sie aus dem Fahrzeug befreien. Beide Unfallbeteiligten wurden anschließend vom Rettungsdienst zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Zwei Autos schwer beschädigt

An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Autos wurden im Frontbereich stark deformiert und mussten mit einem Kran abtransportiert werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei insgesamt auf knapp 80.000 Euro.
Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Absicherung der Unfallstelle waren rund 68 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schonstett, Amerang, Evenhausen und Halfing vor Ort. Sie unterstützten unter anderem bei der Befreiung der Verletzten und der Verkehrsregelung während der Unfallaufnahme. Außerdem waren ein Notarzt und zwei Rettungswagen im Einsatz.

Die Kreisstraße RO35 musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. Bis die beiden Fahrzeuge abgeschleppt waren, war die Strecke nach Angaben der Polizei für knapp zwei Stunden nur eingeschränkt befahrbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eine Kraterlandschaft mitten in Rosenheim: Innsbrucker Straße 1970

Eine Kraterlandschaft mitten in Rosenheim: Innsbrucker Straße 1970

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1970. Auf dieser historischen Aufnahme ist von der Innsbrucker Straße, wie wir sie heute kennen, kaum etwas zu erkennen. Stattdessen wirkt das Gelände wie eine riesige Kraterlandschaft: Aufgerissener Boden, Erdberge und umfangreiche Bauarbeiten bestimmen das Bild.

Wer heute an dieser Stelle unterwegs ist, dürfte Mühe haben, sich die Gegend so vorzustellen. Die markanten hohen Wohnhäuser, die inzwischen das Bild mitprägen, stehen noch nicht. Auch das Hans-Schuster-Haus gibt es noch nicht. Das Foto hält damit einen kurzen Moment fest, in dem sich dieser Teil Rosenheims gerade grundlegend verändert.

Ein Stadtviertel bekommt ein neues Gesicht

Anfang der 1970er-Jahre wurde rund um die Innsbrucker Straße kräftig gebaut. Unter anderem entstand 1970/71 die Eisenbahnbrücke. Gleichzeitig veränderte sich auch die Bebauung.
Die heute auffälligen hohen Wohnhäuser an der Innsbrucker Straße kamen erst Anfang der 1970er-Jahre hinzu. Auf der Aufnahme von 1970 ist von ihnen noch nichts zu sehen. Statt dicht bebautem Wohngebiet prägen offene Flächen und die Baustelle das Bild.
Auch das Hans-Schuster-Haus gehört noch nicht zum Rosenheimer Stadtbild. Das Gebäude wurde erst 1984 gebaut und im Dezember 1985 eröffnet. Damals zog dort unter anderem die Volkshochschule ein.
Und auch die großen Verkehrsprojekte, die diesen Bereich später zusätzlich prägen sollten, waren 1970 noch nicht abgeschlossen. Mit dem Bau der zweiten Innbrücke wurde beispielsweise erst 1975 begonnen. 1977 wurde sie eröffnet.

So zeigt die Aufnahme einen ungewöhnlich spannenden Zwischenstand: Die alte Umgebung ist bereits verschwunden, das Rosenheim, das wir heute kennen, aber noch nicht entstanden.
Erkennst du, wo genau an der Innsbrucker Straße dieses Foto aufgenommen wurde?
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)