Rosenheim in voller Blüte: Kastanien färben Straßen in Weiß und Rot

Rosenheim in voller Blüte: Kastanien färben Straßen in Weiß und Rot

Rosenheim – In Rosenheim hängt der Frühling derzeit nicht nur in der Luft – er zeigt sich in voller Blüte. Entlang der Rathausstraße und in vielen anderen Bereichen der Innenstadt setzen Kastanienbäume derzeit kräftige Akzente in Weiß und Rot und verwandeln Straßenzüge für kurze Zeit in ein auffälliges Naturbild.

Was dabei auf den ersten Blick einfach nur schön aussieht, hat deutlich mehr Hintergrund, als man vermuten würde. Es geht um unterschiedliche Baumarten, erstaunliche Eigenschaften der Kastanie und um Fragen, die im Alltag oft kaum beachtet werden – obwohl sie direkt vor der Haustür sichtbar sind.

Zwei Farben, zwei Geschichten

Die weiß blühenden Kastanien sind die klassische Rosskastanie (Aesculus hippocastanum). Die rot blühenden Bäume stammen meist von der rotblühenden Rosskastanie (Aesculus × carnea), einer Kreuzung aus der gewöhnlichen Rosskastanie und einer nordamerikanischen Art.

Die unterschiedlichen Farben haben also nichts mit Standort oder Pflege zu tun, sondern sind genetisch bedingt. Während die weiße Kastanie seit Jahrhunderten in Europa verbreitet ist, wurde die rote gezielt gezüchtet und gilt als etwas robuster gegenüber bestimmten Belastungen im städtischen Raum.

10 Fakten zur Kastanienblüte.
  1. Die Blütenstände wirken wie Kerzen und können bis zu 30 Zentimeter lang werden.
  2. Kastanienblüten liefern sehr viel Nektar und sind damit eine wichtige frühe Nahrungsquelle für Bienen.
  3. Weiß und Rot stehen für unterschiedliche Arten, nicht für unterschiedliche Umweltbedingungen.
  4. Die Rosskastanie ist botanisch nicht mit der Edelkastanie verwandt.
  5. Die Hauptblüte dauert meist zwei bis drei Wochen.
  6. Kastanienbäume können über 100 Jahre alt werden und ganze Straßenzüge prägen.
  7. Die bekannten Kastanienfrüchte sind für Menschen nicht essbar, werden aber von Tieren genutzt.
  8. Aus den Samen wird der Wirkstoff Aescin gewonnen, der in Arzneimitteln gegen Venenbeschwerden eingesetzt wird.
  9. Die Blüten selbst spielen medizinisch keine direkte Rolle – entscheidend sind die Inhaltsstoffe der Samen.
  10. Wetterumschwünge wie Kälte oder Starkregen können die Blütezeit deutlich verkürzen – und das bedeutet bei den aktuellen Wetteraussichten – den Anblick  heute noch in vollen Zügen genießen. 👀
Wegen festgefahrener Umbaupläne: Roter Teppich auf dem Max-Josefs-Platz ausgerollt

Wegen festgefahrener Umbaupläne: Roter Teppich auf dem Max-Josefs-Platz ausgerollt

Rosenheim – Ein roter Teppich mitten in der Rosenheimer Innenstadt – was auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt, hatte am gestrigen Dienstagmittag (5.5.2026)  einen klaren Hintergrund. Die Aktion sollte zeigen, wo Barrieren im Alltag beginnen.

Roter Teppich für mehr Barrierefreiheit 2026 Mai in der Rosenheimer Fußgängerzone. Fotos: Josefa Staudhammer

Auf den roten Teppich durch die Rosenheimer Fußgängerzone- für mehr Barrierefreiheit in der Stadt. Fotos: Josefa Staudhammer

Die Projektgruppe „Barrierefreies Bauen in Stadt und Landkreis Rosenheim“ rollte auf dem Max-Josefs-Platz den Teppich aus. Anlass war der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, der jedes Jahr am 5. Mai bundesweit begangen wird. 2026 stand er unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“.

Der Ort für die Aktion war dabei bewusst gewählt. Denn gerade der Max-Josefs-Platz steht seit Jahren wegen seiner Pflasterung in der Kritik – und aktuell auch wieder im Fokus, weil geplante Verbesserungen ins Stocken geraten sind.

Pflaster sorgt weiter für Probleme

Was auf den ersten Blick kaum auffällt, kann im Alltag schnell zum Hindernis werden.. Die unebene Oberfläche der Fußgängerzone erschwert nicht nur Rollstuhlfahrern das Vorankommen. „Wenn man über den Max-Josefs-Platz einen Rollstuhl schiebt, hat man nachher Schmerzen in den Schultern durch das ewige Gerüttel“, berichtete Rosenheims Gleichstellungsbeauftragte Christine Mayer aus eigener Erfahrung.

Auch ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen schildern ähnliche Probleme. Das gelegentliche Auffüllen der Fugen mit Sand sei dabei keine nachhaltige Lösung. „Der wascht sich doch immer schnell wieder heraus“, meinte ein Teilnehmer, der trotz sommerlicher Temperaturen über den roten Teppich fuhr, um ein Zeichen zu setzen.

Umbau blockiert – Forderung nach schneller Lösung

Dabei schien eine Verbesserung bereits auf den Weg gebracht: Im Dezember hatte der Rosenheimer Stadtrat den barrierefreien Umbau der Fußgängerzone einstimmig beschlossen. Grundlage war ein Vorschlag der Initiative für barrierefreies Bauen.

Doch die Umsetzung liegt derzeit auf Eis. Das Architekturbüro, das den Platz in den 1980er Jahren geplant hatte, meldete urheberrechtliche Ansprüche an und will bei einer Neugestaltung mitreden.

Die Projektgruppe will diesen Stillstand nicht hinnehmen und plädiert für eine pragmatische Zwischenlösung. Vorgeschlagen wird ein barrierefreier Streifen durch die Fußgängerzone – in etwa dort, wo auch der rote Teppich verlief. Großflächige, fugenfreie Pflastersteine könnten hier kurzfristig Abhilfe schaffen. Das Provisorium könnte bestehen bleiben, bis eine endgültige Lösung gefunden ist – so die Argumentation.  „Wir können nicht wieder weitere zehn Jahre und länger warten, bis sich endlich etwas tut. Wir wollen jetzt eine Verbesserung“, lautete das klare Signal beim Aktionstag.

Bereits 2022 war zum Protesttag ein roter Teppich in Rosenheim ausgerollt worden – damals vor der St. Nikolauskirche am Ludwigsplatz (wir berichteten). Die Forderung nach mehr Barrierefreiheit ist seitdem geblieben. Und sie ist aktueller denn je.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Siedlung am Stocket, Rosenheim, 1960er

Siedlung am Stocket, Rosenheim, 1960er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Wir präsentieren Euch eine Postkarte aus dieser Zeit von der Siedlung am Stocket in Rosenheim. Die Aufnahme zeigt ein Wohngebiet, das sich damals noch in einer Phase des starken Wachstums befand.

Die Siedlung am Stocket entstand wie viele Wohngebiete in Rosenheim vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. In dieser Phase wuchs die Stadt deutlich, neue Wohnräume wurden dringend benötigt. Aus ehemaligen Grün- und Randflächen entwickelte sich so nach und nach ein dicht bebautes Wohnquartier.

Auch die Infrastruktur passte sich diesem Wachstum an. Straßen, Wege und Versorgungsstrukturen wurden schrittweise ausgebaut. Auf historischen Aufnahmen aus dieser Zeit sind noch vergleichsweise ruhige Straßenzüge zu sehen, oft mit frei stehenden Häusern und viel Grün zwischen den Gebäuden.

Alltag und Gewerbe im Wandel

Ein Blick auf die historische Postkarte zeigt zudem auch kleinere Gewerbebetriebe und Läden, die damals das Viertel prägten. Dazu gehörte unter anderem auch das Feinkostgeschäft Gareis, das in alten Aufnahmen der Siedlung am Stocket dokumentiert ist und später nicht mehr bestand.
Heute ist das Gebiet deutlich verdichteter als in den 1960er Jahren. Viele der damaligen Freiflächen sind inzwischen bebaut, das Wohnquartier hat sich über die Jahrzehnte stark verändert und weiterentwickelt.

Die historischen Aufnahmen geben damit einen interessanten Einblick in eine Phase, in der sich die Siedlung am Stocket gerade vom Randgebiet zu einem festen Bestandteil des Rosenheimer Stadtbilds entwickelte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Waldbrand am Saurüsselkopf: Katastrophenfall ausgerufen

Waldbrand am Saurüsselkopf: Katastrophenfall ausgerufen

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Im Waldgebiet am Saurüsselkopf in der Gemeinde Ruhpolding läuft seit Sonntagabend (3.5.2026) ein größerer Waldbrandeinsatz. Das Landratsamt Traunstein hat am Montag (4. Mai 2026) um 10.05 Uhr den Katastrophenfall festgestellt.

Traunsteins Landrat Andreas Danzer sowie Vertreter von Einsatzleitung, Feuerwehr, Gemeinde und Bayerischen Staatsforsten informierten gemeinsam über die aktuelle Lage. Anlass ist ein Brand, der in schwer zugänglichem Gelände aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen ist.

Trinkwasserschutzgebiet im Fokus

Zentrales Ziel der Maßnahmen ist der Schutz des Trinkwasserschutzgebiets Laubau. Dieses hat Bedeutung für die Trinkwasserversorgung in Traunstein, Inzell, Teilen Siegsdorfs sowie als Verbundversorgung für Teile Ruhpoldings. Nach aktuellem Stand besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung und keine akute Gefährdung der Trinkwasserversorgung.

Das Einsatzgebiet am Saurüsselkopf ist steil, felsdurchsetzt und nur schwer erreichbar. Eine Brandbekämpfung am Boden ist daher derzeit nur eingeschränkt möglich. Der Schwerpunkt liegt auf Einsätzen aus der Luft sowie auf Riegelstellungen zur Eindämmung der Ausbreitung.

Kreisbrandrat und Einsatzleiter Christoph Grundner erklärte dazu: „Wir haben es mit einem extrem schwierigen Gelände zu tun. Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht an erster Stelle. Deshalb erfolgt die Brandbekämpfung dort, wo ein Einsatz am Boden nicht möglich ist, vor allem aus der Luft.“

Landrat Andreas Danzer betonte: „Die Feststellung des Katastrophenfalls war angesichts der Lage und des besonderen Schutzziels ein notwendiger Schritt.“

Großaufgebot im Einsatz

Am Montag waren rund 200 bis 250 Einsatzkräfte im Einsatz. Mehrere Löschhubschrauber wurden bereits eingesetzt, weitere Luftunterstützung – darunter durch die Bundeswehr – ist für Dienstag vorgesehen.

Die Gemeinde Ruhpolding ist eng in die Einsatzbewältigung eingebunden. Bürgermeister Justus Pfeifer sagte: „Für die Gemeinde Ruhpolding ist das eine sehr herausfordernde Lage. Wir sind dankbar für die enge und professionelle Zusammenarbeit.“

Nach Angaben der Bayerischen Staatsforsten ist eine Fläche von rund 50 Hektar betroffen beziehungsweise in der weiteren Entwicklung berührt. Eine genaue Bewertung ist erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich.

Sebastian Klinghardt, Forstbetriebsleiter am Forstbetrieb Ruhpolding, sagte: „Der Bergwald am Saurüsselkopf erfüllt zentrale Schutzfunktionen.“

Die Brandbekämpfung soll auch am heutigen Dienstag (5.5.2026)  fortgesetzt werden. Im Bereich Ruhpolding, Laubau und Chiemgau Arena ist mit verstärktem Flugbetrieb zu rechnen.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass das Einsatzgebiet weiterhin nicht betreten werden darf. Auch die B 305 ist zwischen Kreisverkehr Hinterpoint/Laubau und Seehaus gesperrt, ausgenommen Einsatzkräfte und Anwohner. Bei Ascheregen sollen Fenster und Türen geschlossen bleiben.
Zur Brandursache liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunsteiin / Beitragsbild: Fotomontage Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Auseinandersetzung bei Fahrscheinkontrolle am Karlsplatz – DB-Mitarbeiter leicht verletzt

Auseinandersetzung bei Fahrscheinkontrolle am Karlsplatz – DB-Mitarbeiter leicht verletzt

München – Am Montagnachmittag (4.5.2026) ist es am S-Bahn-Haltepunkt Karlsplatz (Stachus) in München zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Fahrgast und Mitarbeitenden der Deutschen Bahn Sicherheit gekommen. Zwei Sicherheitsmitarbeiter wurden dabei leicht verletzt.

Nach Angaben der Bundespolizei wurde gegen 16.10 Uhr Unterstützung angefordert, nachdem eine Fahrscheinkontrolle in einer S-Bahn eskaliert war. Ein 20-jähriger afghanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München verhielt sich demnach aggressiv und verweigerte zunächst die Angabe seiner Personalien.

Am Karlsplatz setzte sich das Verhalten fort. Der Mann soll die Mitarbeitenden unter anderem damit bedroht haben, sie ins Gleis zu stoßen. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 20-Jährige von DB-Mitarbeitern zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Beim Eintreffen der Bundespolizei war er bereits fixiert.

Zwei Mitarbeiter leicht verletzt

Zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit erlitten leichte Verletzungen. Auch der 20-Jährige wurde leicht im Gesichts- und Kopfbereich verletzt, eine medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich.

Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der Mann im Besitz eines gültigen Fahrscheins war. Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Ein Atemalkoholtest ergab 0,00 mg/l.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Bedrohung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Starbulls Rosenheim verpflichten Verteidiger Sean Giles

Starbulls Rosenheim verpflichten Verteidiger Sean Giles

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim verstärken ihre Defensive für die DEL2-Saison 2026/27 mit Verteidiger Sean Giles. Der 29-jährige US-Amerikaner mit deutschem Pass wechselt vom Ligakonkurrenten Eisbären Regensburg ins ROFA-Stadion.

Giles war in der vergangenen Saison noch Gegner der Starbulls und machte dabei vor allem in der Playoff-Serie auf sich aufmerksam. Unter anderem verhinderte er im Viertelfinale im ersten Spiel einen möglichen Rosenheimer Ausgleich in letzter Sekunde. Im dritten Spiel der Serie, das mit 122 Minuten und 35 Sekunden als längstes Spiel der DEL2-Geschichte gilt, bereitete er zudem den entscheidenden Treffer von Bryce Kindopp vor.

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen sieht in der Verpflichtung eine wichtige Verstärkung für die Defensive:
„Sean war im Viertelfinale für meine Spieler schlicht der unangenehmste Gegner auf dem Eis. Er war körperlich präsent, klug positioniert und hat in entscheidenden Momenten den Unterschied gemacht. Sean ist ein kompletter Verteidiger, der defensiv verlässlich ist, aber auch offensiv Akzente setzen kann.“

Erfahrener Verteidiger mit internationaler Vita

Der in Colorado Springs geborene Verteidiger durchlief seine Ausbildung in den USA und spielte unter anderem in der NAHL und NCAA für die Robert Morris University (131 Spiele). Es folgten Stationen in der ECHL bei den Jacksonville Icemen, beim HC Prešov in der slowakischen Extraliga sowie bei den Fife Flyers in der britischen EIHL. In der DEL2 lief Giles zuletzt für die Eisbären Regensburg auf, wo er in 61 von 63 Spielen zum Einsatz kam und 14 Scorerpunkte erzielte (5 Tore, 9 Assists).
Da Giles im Besitz eines deutschen Passes ist, belegt er bei den Starbulls keine Kontingentstelle.

Giles selbst blickt der neuen Aufgabe erwartungsvoll entgegen:
„Rosenheim ist eine Eishockeystadt mit einer unglaublichen Atmosphäre und leidenschaftlichen Fans. Ich freue mich sehr darauf, Teil dieser Mannschaft zu werden.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Ludwig Schirmer)

LBV ruft zur „Stunde der Gartenvögel“ auf: Rasenmäher aus, Fernglas raus

LBV ruft zur „Stunde der Gartenvögel“ auf: Rasenmäher aus, Fernglas raus

Rosenheim / Bayern – Vom 8. bis 10. Mai 2026 sind Naturfreunde in Bayern wieder eingeladen, Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und der NABU bitten im Rahmen der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ um eine einstündige Beobachtung und Meldung der gesichteten Arten.

Ziel der bundesweiten Mitmachaktion ist es, Daten über häufige Vogelarten im Siedlungsraum zu sammeln. Gezählt wird jeweils die höchste Anzahl einer Art, die innerhalb einer Stunde beobachtet wird. Die Meldung erfolgt online unter www.sdg.lbv.de

Bewusst auf Mähen verzichten

Der LBV empfiehlt, im Vorfeld bewusst auf das Mähen von Rasenflächen zu verzichten. Eine ungemähte Wiese mit Blüten wie Gänseblümchen oder Löwenzahn bietet Insekten Nahrung und damit auch eine wichtige Grundlage für viele Vogelarten.

Auch die Rückkehr der Mauersegler steht im Fokus der Aktion. Die Vögel treffen meist Anfang Mai in Bayern ein und sind an ihren charakteristischen Rufen gut zu erkennen. Diese können auch gemeldet werden, wenn die Tiere selbst nicht sichtbar sind.

Da viele Vogelarten im dichten Laub schwer zu entdecken sind, spielt auch das Hören eine wichtige Rolle. Arten wie Amsel, Mönchsgrasmücke oder Zaunkönig lassen sich oft am Gesang bestimmen. Vogelstimmen-Apps können dabei unterstützen, sollten laut LBV jedoch kritisch geprüft werden.

Die Beobachtungen können bis 18. Mai online oder per Post gemeldet werden. Für Schulen läuft zusätzlich vom 4. bis 8. Mai die „Schulstunde der Gartenvögel“. Außerdem sucht der LBV bis 17. Mai die schönsten Gartenvogel-Fotos Bayerns. Weitere Informationen unter www.sdg.lbv.de und www.lbv.de/fotowettbewerb
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

RoMed Klinik Wasserburg lädt zum „Tag der Pflege“

RoMed Klinik Wasserburg lädt zum „Tag der Pflege“

Wasserrburg / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet am Dienstag, 12. Mai,, ihre Türen für einen „Tag der Pflege“. Von 13 bis 17 Uhr gibt es am Standort Gabersee 1 Einblicke in verschiedene Pflegebereiche, Mitmachstationen, Führungen sowie die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Fachkräften.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit der Pflegekräfte und ein Blick auf moderne Versorgungs- und Behandlungsmethoden. Besucher können sich an mehreren Stationen informieren und teilweise auch selbst aktiv werden.

Wundversorgung, Geriatrie und moderne Hilfsmittel

Im Bereich Wundmanagement werden aktuelle Verfahren und Materialien vorgestellt. Dazu gehören moderne Wundauflagen sowie die VAC-Therapie und die Madentherapie. An Übungspuppen können Verbandstechniken und Kompressionen praktisch ausprobiert werden.

Die Geriatrie stellt Angebote zur Versorgung älterer Menschen und zur Unterstützung bei Demenz vor. Gezeigt werden unter anderem der „CareTable“ und das audiovisuelle System „Qwiek.up“. Auch Exoskelette, Beruhigungstiere und weitere Hilfsmittel können getestet werden. Fachkräfte informieren über den Pflegealltag und stehen für Fragen zur Verfügung.

Einblicke in die Intensivpflege

Führungen auf der Intensivstation geben im 30-Minuten-Takt Einblicke in ein voll ausgestattetes Intensivzimmer mit Beatmungstechnik und Dialyse. Ergänzend erläutern Pflegekräfte ihre Arbeit und beantworten Fragen zum Alltag in diesem Bereich.

Abgerundet wird der Nachmittag durch Infostände sowie ein Angebot an Getränken und Snacks. Der „Tag der Pflege“ soll die Vielfalt der Pflegearbeit sichtbar machen und den direkten Austausch ermöglichen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Freilichtmuseum Amerang lädt zu kreativem und klangvollem Programm am 9. Mai

Freilichtmuseum Amerang lädt zu kreativem und klangvollem Programm am 9. Mai

Amerang / Landkreis Rosenheim – Im Freilichtmuseum Amerang (Landkreis Rosenheim) erwartet Besucher am Samstag, 9. Mai, ein abwechslungsreiches Programm aus Natur, Kreativität und Musik. Ein Workshop am Nachmittag und ein Konzert am Abend bilden dabei zwei besondere Höhepunkte.

Von 14.00 bis 15.30 Uhr können Besucher gemeinsam mit Gartenbäuerin Julia Ertl Muttertagskränze aus Naturmaterialien gestalten. In entspannter Atmosphäre entstehen aus Zweigen, Blüten und weiteren Naturmaterialien individuelle Kränze – jedes Stück ein Unikat. Eigene Materialien können mitgebracht und verarbeitet werden. Die Teilnahme kostet 25 Euro zuzüglich Museumseintritt.

Am Abend folgt um 19.00 Uhr das Konzert „Kräutermischung“. Die Flossinger Sängerinnen treten gemeinsam mit der Geigerin Monika Baumgartner, der Harfenistin Annelies Brandstätter und Moderatorin Ulrike Zöller auf. Im Mittelpunkt steht ein musikalisches Programm rund um Pflanzen, die in Liedern oft als Metaphern für Liebe, Vergänglichkeit oder Tod verwendet werden. Das Ensemble verbindet dabei traditionelle und zeitgenössische Gesänge aus dem Alpenraum und darüber hinaus. Die Konzertkarte kostet 15 Euro.

Anmeldung für Workshop und Konzert ist per E-Mail an museum@flm-amerang.de
oder telefonisch unter 08075/915090 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.flm-amerang.de
(Quelle: Pressemitteilung FLW Amerang – Copyright Julia Ertl)

Priener Wunschbaumaktion startet Ende November 2026 erneut

Priener Wunschbaumaktion startet Ende November 2026 erneut

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Priener Wunschbaumaktion geht auch 2026 wieder in eine neue Runde und setzt in der Adventszeit ein Zeichen für Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Ab 24. November 2026 können Bürger der Marktgemeinde Prien am Chiemsee erneut als Geschenkpaten aktiv werden und Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Freude bereiten.

Die Aktion richtet sich an Einwohner aus Prien, die sich aktuell in einer herausfordernden Lebenslage befinden. Dazu zählen Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit geringem Einkommen. Ihre persönlichen Wünsche werden anonymisiert auf Sterne übertragen, die anschließend den Wunschbaum im Tourismusbüro Prien schmücken.

Die Resonanz im Jahr 2025 war groß: Insgesamt wurden 58 Wunschsterne im Tourismusbüro vergeben, 43 Geschenke konnten direkt an die Empfänger übergeben werden. Die Projektverantwortlichen berichten von vielen bewegenden Momenten und großer Dankbarkeit bei den Beschenkten.

Auch 2026 liegt ein Schwerpunkt wieder auf der Regionalität. Die Geschenke werden vor Ort gekauft, wodurch nicht nur direkt geholfen, sondern auch die heimische Wirtschaft unterstützt wird. Organisiert wird die Aktion von den Projektkoordinatorinnen Elisabeth Anner und Christine Gabriel gemeinsam mit dem Tourismusbüro Prien, dem Bürgermeister sowie den Sozial- und Familienbeauftragten des Gemeinderats.

Weitere Informationen gibt es unter tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, Telefon +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Auf Schulweg kommt es zu Kollision zwischen Auto und Fahrrad

Auf Schulweg kommt es zu Kollision zwischen Auto und Fahrrad

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein 15-jähriger Fahrradfahrer ist am Dienstagmorgen (5.5.2026) in Wasserburg am Inn bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Jugendliche war auf dem Weg zur Schule.

Gegen 07.40 Uhr kam es, nach den Angaben der Polizei, im Bereich der Kreuzung Staatsstraße 2092 und Salzburger Straße zu dem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und dem Radfahrer.
Der 15-Jährige fuhr aus der Salzburger Straße nach links auf die Staatsstraße ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten Pkw, der von einem Mann Mitte 50 gesteuert wurde. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der Unfall nicht mehr verhindert werden.

Der Jugendliche erlitt einen Oberschenkelbruch sowie eine Kopfverletzung. Er wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.

Die Salzburger Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme und medizinischen Versorgung etwa eine Stunde gesperrt. Im Einsatz waren Polizei, Rettungsdienst sowie die Feuerwehr Wasserburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Prien 2026: Führungen rund um Natur, Geschichte und besondere Abendmomente

Prien 2026: Führungen rund um Natur, Geschichte und besondere Abendmomente

Prien / Landkreis Rosenheim – Ob auf dem Wasser, im Wald oder bei Nacht auf der Insel – Prien am Chiemsee lädt auch 2026 dazu ein, die Region bei zahlreichen Führungen aus neuen Perspektiven kennenzulernen.

Das Programm reicht von Natur- und Erlebnisangeboten über Ortsrundgänge bis hin zu besonderen Abendtouren für unterschiedliche Interessen und Zielgruppen.

Natur erleben auf Wasser, Wiesen und im Wald

Den Auftakt macht ab Freitag, 15. Mai 2026, die Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ geht es auf eine rund dreistündige Naturerlebnisfahrt durch das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas. Die Fahrten finden freitags bis 7. August 2026 um 16.30 Uhr sowie samstags bis 3. Oktober 2026 um 10.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Dampfersteg Übersee/Feldwies neben der Seewirtschaft.

Bereits am 23. Mai 2026 startet die Wildkräuterwanderung im Eichental unter Leitung von Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder. Ein weiterer Termin ist der 13. Juni 2026. Start ist jeweils um 14 Uhr am Beilhackparkplatz West in Prien.

Am 30. Mai 2026 beginnt zudem die monatliche Führung „Waldbaden – Eintauchen in die Waldatmosphäre“. Weitere Termine folgen bis Oktober 2026. Treffpunkt ist das Gästehaus Schwarz, Am Roseneck 30.

Ortsgeschichte und besondere Inselerlebnisse

Ab 25. Mai 2026 gibt es jeden Montag bis 28. September 2026 den geführten Ortsrundgang durch Prien. Start ist um 10 Uhr am Tourismusbüro.

Ebenfalls ab 26. Mai 2026 beginnt auf Herrenchiemsee die Fledermausführung mit mehreren Terminen bis August. Start ist jeweils um 19.45 Uhr.

Die Führung „See-Insel-Königs G’schicht’n“ läuft ab 29. Mai 2026 bis 2. Oktober 2026 jeden Freitag um 10.30 Uhr entlang des Seeufers in Prien/Stock Hafen.

Ein besonderes Highlight sind die Vollmond-Nachtwanderungen „Mondkönig-Märchenkönig“ auf der Herreninsel. Erste Termine sind 5. und 6. Juni 2026, weitere folgen bis Ende September. Start ist um 21.15 Uhr an der Wartehalle der Chiemsee-Schifffahrt in Prien.

Anmeldung und Informationen gibt es im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 / 6905-0, per E-Mail an info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.

Bildunterschrift: Kleine Entdeckungen, große Erlebnisse – Prien am Chiemsee aus neuen Perspektiven kennenlernen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild Markt Prien a. Chiemsee – Tanja Ghirardini)