Überfall in Bad Reichenhall – Kripo bittet um Zeugenhinweise

Überfall in Bad Reichenhall – Kripo bittet um Zeugenhinweise

Bad Reichenhall – In Bad Reichenhall wurde am Sonntagabend (15.03.2026) ein 19-Jähriger nach eigenen Angaben von mehreren Unbekannten angegriffen und beraubt. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Der junge Mann, der als Soldat in Bad Reichenhall stationiert ist, rief gegen 20.25 Uhr die Polizei. Er gab an, dass drei bis vier dunkel gekleidete Männer ihn bedroht, körperlich attackiert und Bargeld geraubt hätten. Glücklicherweise blieb er unverletzt.
Der Vorfall soll sich am Fürschlachtweg an der Fußgängerbrücke zwischen einem Kindergarten und der Saline ereignet haben. Weitere Details zu den Tätern konnte er nicht nennen.

Die Polizei vor Ort leitete sofort erste Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen ein, die bisher aber keine Ergebnisse brachten. Anschließend übernahm die Kriminalpolizei Traunstein die weiteren Untersuchungen.

Die Ermittler bitten Zeugen, sich zu melden: Wer sich am Sonntagabend zwischen 20.15 und 20.45 Uhr an der Fußgängerbrücke im Fürschlachtweg aufgehalten hat oder sonstige Hinweise geben kann, soll sich unter der Telefonnummer (0861) 98730 bei der Kriminalpolizei Traunstein oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Nach mehreren jüngsten Vorfällen in Bad Reichenhall, die in Teilen der Bevölkerung für Verunsicherung sorgten, betont die Polizei: Es besteht keine erhöhte Gefahr. Polizei, Kriminalpolizei, Oberbürgermeister und Stadtverwaltung prüfen derzeit Maßnahmen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Die Polizei ist in der Stadt präsent und jederzeit ansprechbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO8 bei Bad Aibling

Schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO8 bei Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Montagnachmittag (16.03.2026) hat ein schwerer Verkehrsunfall in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim)  auf der Kreisstraße RO8 zwischen Orthofen und Ginsham für rund zwei Stunden zu einer Vollsperrung geführt.

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 17.30 Uhr während eines Überholvorgangs zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Dabei wurde eine Person schwer verletzt und per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der weitere Unfallbeteiligte erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird nach aktuellem Stand auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Für die Rettungsmaßnahmen, die Bergung der Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes waren auch starke Kräfte umliegender Feuerwehren im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vergessenes Essen löst Feuerwehreinsatz in Rosenheim aus

Vergessenes Essen löst Feuerwehreinsatz in Rosenheim aus

Rosenheim – Angebranntes Essen hat am Montagnachmittag (16.3.2026) einen Feuerwehreinsatz in der Rosenheimer Höttingerstraße verursacht.

Nach Angaben der Polizei wurden Nachbarn gegen 14 Uhr auf einen piepsenden Rauchmelder aufmerksam und verständigten daraufhin die Feuerwehr. In der Wohnung eines 59-Jährigen stellten die Einsatzkräfte schließlich angebranntes Essen als Ursache fest.
Der Wohnungsinhaber blieb unverletzt. Allerdings erwartet ihn eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit. Sachschaden entstand nicht – abgesehen vom ungenießbaren Essen.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jahreshauptversammlung des Kreisfischereivereins Rosenheim: Herausforderungen, Nachwuchs und Ehrungen

Jahreshauptversammlung des Kreisfischereivereins Rosenheim: Herausforderungen, Nachwuchs und Ehrungen

Rosenheim / Landkreis – Über 2.400 Mitglieder, 1.400 davon aktiv, und 190 auf der Warteliste: Der Kreisfischereiverein Rosenheim gehört zu den größten Fischereivereinen Bayerns. Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag (15.3.2026) in der Auerbräu-Festhalle standen nicht nur die Vereinszahlen, sondern auch aktuelle Herausforderungen wie Fischotter, Quagga-Muschel und Betrugsfälle auf der Tagesordnung.

Vor 133 Jahren gegründet, startete der Verein einst mit 120 Mitgliedern. Heute zählt er gut 2.400 Mitglieder, wovon etwa 1.400 aktiv sind. Zur Versammlung waren 286 Mitglieder gekommen. In den vergangenen Jahren seien es deutlich mehr gewesen, merkte Vorstand Rainer Schäfer bei der Begrüßung an. Unter den Gästen waren auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verbänden.

Rosenheims Landrat Otto Lederer hob in seinen Grußworten besonders das Engagement des Vereins für die Jugend hervor. Aktuell zählt der Kreisfischereiverein 153 Jungfischer. „Sie lernen nicht nur das Angeln, sondern auch einen respektvollen Umgang mit der Natur, Rücksichtnahme, Disziplin und soziales Miteinander“, betonte Lederer. „Andere reden über Naturschutz, sie praktizieren Naturschutz.“

Das Interesse an diesem Hobby ist nach wie vor sehr hoch. Seit fünf Jahren gilt daher ein Aufnahmestopp. Wer Mitglied werden möchte, muss aktuell etwa vier Jahre auf eine Aufnahme warten.

Jahreshauptversammlung des Kreisfischereiverein Rosenheim 2026. Fotos: Karin Wunsam

Auch ein Fachvortrag stand auf der Tagesordnung. Fotos: Innpuls.me

Aktuelle Herausforderungen für die Fischer

Axel Bartels, Präsident des Bayerischen Landesfischereiverbandes, ging in seiner Rede auf zahlreiche Probleme ein, mit denen sich die Fischer aktuell auseinandersetzen müssen. Der Fischotter dezimiere den Fischbestand in der Region erheblich. „Vor einem Jahr war der Fischotter auch Thema beim Landesfischereitag. Uns was hat sich seitdem verändert? Nichts. Wir stehen weiter schutz- und wehrlos da“, erklärte Bartels. Gleichzeitig stellte er klar: „Wir wollen den Fischotter nicht ausrotten, wir wollen nur einen Artenschutz auf gleicher Ebene.“

Jahreshauptversammlung des Kreisfischereiverein Rosenheim 2026. Fotos: Karin Wunsam

Axel Bartels, Präsident des Bayerischen Landesfischereiverbandes sprach in seiner Rede aktuelle Herausforderungen an.

Bartels sprach außerdem über die Diskussion um Ortungsgeräte, mit denen Fische auch in großen Tiefen aufgespürt werden könnten. „Die Tiefe und Dunkelheit ist der einzige Schutz für die Fische“, erläuterte er. Die besonders intelligenten Fische könnten sich dort zu kapitalen Exemplaren entwickeln – diese Möglichkeit müsse erhalten bleiben. Es gehe dabei auch um den Respekt vor den Fischen und darum, dass beim Fischen nicht der die kapitalsten Fische fange mit der teuersten Ausrüstung sondern der mit dem größten Können.

Maximilian Voit, Präsident des Fischereiverbands Oberbayern, lobte in seiner Rede insbesondere den Zusammenhalt im Kreisfischereiverein. Außerdem wies er auf die zunehmende Digitalisierung hin: Ab etwa 2027 soll ein zentrales Fischereiregister eingerichtet werden, in dem alle Fischereischeine erfasst werden. Das soll künftig auch helfen, illegale Scheine einfacher zu identifizieren.

Umwelt und invasive Arten

Die Tätigkeitsberichte des Vereins zeigten weitere ökologische Probleme auf, darunter Gänsesäger und Kormoran. Ein besonderes Thema ist die Quagga-Muschel, die sich insbesondere im Chiemsee rasant ausbreitet. Während für die Gewässer der Region keine extreme Gefahr gesehen wird, könne dies in tieferen Seen wie dem Königsee tatsächlich ein ökologisches Desaster nach sich ziehen, warnte der Verein..
Auch zwei Betrugsfälle beschäftigen den Verein. In einem Fall wurde eine Lieferrechnung gefälscht, der entstandene Schaden liegt bei rund 8.000 Euro.

Jahreshauptversammlung des Kreisfischereiverein Rosenheim 2026. Fotos: Karin Wunsam

Immer einer der Höhepunkte der Versammlung: Die Ehrung langjähriger Mitglieder….

Jahreshauptversammlung des Kreisfischereiverein Rosenheim 2026. Fotos: Karin Wunsam

….allen voran Ludwig Winkler, der von Vorstand Rainer Schäfer für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde.

Ehrungen und Anerkennung

Ein weitaus erfreulicheres Thema war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Einer der treuesten Vereinsmitglieder war dabei Ludwig Winkler, der für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit gewürdigt wurde.

Fachvortrag zum Abschluss

Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete ein Fachvortrag von Dr. Christoffer Nagel über das Monitoring der Fischpopulation im Inn.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Drogen im Straßenverkehr: Großkontrollen in mehreren Landkreisen – 13 Fahrer unter Verdacht

Drogen im Straßenverkehr: Großkontrollen in mehreren Landkreisen – 13 Fahrer unter Verdacht

Bad Reichenhall / Übersee / Grassau / Traunstein  – Verschiedene Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd führten am Sonntagnachmittag (15.3.2026) übergreifend Kontrollen zum Thema „Drogen im Straßenverkehr“ durch. Dabei beteiligten sich an den drei groß angelegten Kontrollstellen Streifen von Dienststellen aus den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht eine positive Bilanz.

Im Zuge eines Fortbildungstags wurde am Sonntag (15. März 2026), von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, der Verkehr auf der B21 bei Bad Reichenhall, auf der St2096 bei Übersee und der B305 bei Grassau kontrolliert. Das Hauptaugenmerk der polizeilichen Maßnahmen lag dabei neben ganzheitlichen Verkehrskontrollen insbesondere auf der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer hinsichtlich des Konsums von Betäubungsmitteln. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte beteiligt. Zudem unterstützten zwei Rauschgiftspürhunde der Zentralen Einsatzdienste Bad Aibling und Traunreut bei den Kontrollen.

An den drei Kontrollstellen wurden mehr als 300 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurde eine Vielzahl von Verstößen festgestellt. Bei insgesamt 13 Fahrzeugführern ergab sich der Verdacht auf vorangegangenen Drogenkonsum bzw. Drogenbeeinflussung. In allen diesen Fällen wurde eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt unterbunden. Sollten die Blutuntersuchungen den Verdacht bestätigen, müssen die Fahrer mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen. Des Weiteren werden die jeweiligen Fahrerlaubnisbehörden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Bei den Kontrollen fanden die Einsatzkräfte Marihuana, Kokain und Amphetamin auf, weshalb in vier Fällen wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt wird. Darüber hinaus konnte ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt werden.

Bei einem 24-jährigen Deutschen, der offenbar unter dem Einfluss von Drogen ein Fahrzeug steuerte und bei dem bereits vor Ort verbotene Substanzen aufgefunden wurden, führte eine mit der Staatsanwaltschaft abgestimmte Durchsuchung der Wohnung zum Auffinden weiterer Betäubungsmittel sowie verschreibungspflichtiger Medikamente.

Neben den oben genannten Fällen mussten außerdem zahlreiche weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet werden, vor allem Verstöße gegen die Mitführpflicht von Dokumenten und Verstöße gegen Ausrüstungsvorschriften.

Der Fortbildungs- und Kontrolltag verlief aus Sicht aller Beteiligten sehr erfolgreich. Neben den äußerst erfolgreichen Kontrollen ermöglichte der Einsatz einen intensiven und dienststellenübergreifenden Austausch, bei dem alle Beteiligten voneinander profitieren konnten
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd).

Go Asia in Rosenheim schließt nach fast fünf Jahren

Go Asia in Rosenheim schließt nach fast fünf Jahren

Rosenheim – Die Go Asia-Filiale in Rosenheim hat am vergangenen Samstag (14.3.2026) endgültig ihre Türen geschlossen. An diesem letzten verkaufsoffenen Tag nutzten noch zahlreiche Fans der asiatischen Küche die Gelegenheit zum Einkauf – auch wenn viele Regale bereits deutlich geleert waren. Auf die verbliebenen Produkte gab es zudem Rabatte.

„Danke Rosenheim – Nach vielen schönen Jahren heißt es Abschied nehmen. Unsere go asia Filiale in Rosenheim schließt am 14.3.2026“, verkündete das Unternehmen auf Facebook. Zu den Gründen der Schließung machte Go Asia keine Angaben.

Go Asia gilt als Deutschlands größte asiatische Supermarktkette. Nach der Schließung in Rosenheim müssen Kunden für den nächsten Einkauf auf Filialen in München ausweichen, etwa in der Nähe des Hauptbahnhofs. Aber zum Glück gibt es auch noch in Rosenheim einige andere Aisa-Läden, beispielsweise in der Innstraße.

Historisch gesehen hatte bereits der Vorgänger von Galeria, Karstadt, im Untergeschoss einige Jahre lang eine Lebensmittelabteilung betrieben, inklusive eines beliebten Fischimbisses. Ob die Fläche künftig wieder für Lebensmittel genutzt wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Münchener Straße, Rosenheim, 1964

Münchener Straße, Rosenheim, 1964

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1964. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim. 

Auf dieser alten Aufnahme gibt es vieles zu entdecken, was längst Geschichte ist. Dazu zählt das kleine Häuschen auf der linken Seite ebenso wie das Geschäft Zimmermann daneben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Rosenheims schnellste Wohnungsbau-Offensive – für die Vogelwelt

Rosenheims schnellste Wohnungsbau-Offensive – für die Vogelwelt

Rosenheim – Während in der Stadtpolitik oft einmal länger über Bebauungspläne und Genehmigungsverfahren diskutiert wird, hat der frisch gewählte Rosenheimer Stadtrat Bernhard Baron Boneberg, der in den kommenden Wochen offiziell sein Mandat antreten wird, in seinem Garten Nägel mit Köpfen gemacht – allerdings für die Vogelwelt. Die „Wohnkapazität“ für Singvögel wurde um rund 50 Prozent erhöht – von 21 auf 36 Nistkästen.

Damit stehen heimischen Vögeln neue Nistmöglichkeiten genau zur richtigen Zeit bereit: In Bayern beginnt die Brut‑ und Nistzeit vieler Singvögel in der Regel bereits ab März, sobald die Temperaturen steigen und Insekten als Nahrung verfügbar sind.

Damit es zumindest in seinem Garten nicht zur „Wohnungsnot“ kommt, hat der Rosenheimer jüngst beherzt zum Akkuschrauber gegriffen und die Bettenkapazität auf seinem Grundstück massiv aufgestockt. Von bisher 21 „Wohneinheiten“ wuchs der Bestand auf beachtliche 36 Nistkästen an. Mit einem Augenzwinkern erklärt er: „Wir reden hier von einer Steigerung der Wohnkapazität um die 50 Prozent … Das schafft in dieser Geschwindigkeit kein kommunales Wohnungsbauunternehmen.“

Und dabei hat der Rosenheimer „Wohnungen“ in absoluter Premiumlage geschaffen: barrierefreier Zugang mit Direktflug-Möglichkeit bis ins Wohnzimmer, Verpflegung in Form eines reichhaltigen Buffets an heimischen Insekten inklusive und dank schützender Hecken und Montage in größerer Höhe ist auch für die Sicherheit vor Katzen optimal gesorgt.

Die neuen „Mieter“ – Amseln, Meisen und andere Singvögel – müssen obendrein keine Kaution zahlen, brauchen keinen Schufa-Nachweis. Ihr Dank dafür: Sie zwitschern bereits frühmorgens eifrig im Grünen. Nebenbei düngen sie auch noch den Garten – so sieht eine echte Win-Win-Situation aus.

Engagement über Jahre – vogelfreundlicher Garten prämiert

Der Rosenheimer engagiert sich seit vielen Jahren für Natur- und Vogelschutz. Sein Garten wurde bereits 2022 im Rahmen der bayernweiten Aktion „Vogelfreundlicher Garten“ des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) und des Bayerischen Artenschutzzentrums ausgezeichnet. Dort erhalten naturnah gestaltete Gärten eine Plakette, weil sie wertvollen Lebensraum für Vögel und andere Tiere bieten (wir berichteten).

Auf die Frage, ob man dieses Baumodell auf die gesamte Stadt übertragen könnte, bleibt der frisch gewählte Stadtrat bescheiden. Er wisse zwar, dass viele Bürger sich nach einer günstigen Einzimmerwohnung sehnen, doch die hölzernen Mansarden mit einer Größe von 15 x 15 Zentimeter würden dann halt doch nur eine sehr spezielle Zielgruppe mit Federn begeistern.
Quelle: Artikel: re / Beitragsbild: Copyright  BBB)

Osterzeit auf Gut Aiderbichl Iffeldorf: Frühlingserwachen für Groß und Klein

Osterzeit auf Gut Aiderbichl Iffeldorf: Frühlingserwachen für Groß und Klein

Iffeldorf – Von 27. März bis 12. April 2026 lädt der Gut Aiderbichl Begegnungshof in Iffeldorf bei München täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr zum stimmungsvollen Frühlingserwachen ein. Die vielen freilaufenden Tiere machen einen Besuch auf dem Hof zu einem besonderen Erlebnis.

„Die Frühlingszeit ist auf Gut Aiderbichl immer etwas ganz Besonderes“, sagt Lisa Schnaitmann, Gutsleiterin in Iffeldorf. „Unsere geretteten Tiere genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, die Weiden werden langsam wieder grün und das gesamte Gut ist liebevoll österlich geschmückt.“ Alle Gäste sind eingeladen, die besondere Atmosphäre auf dem Begegnungshof zu erleben.

Osterprogramm auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

Am 29. März und 3. April 2026 findet jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr Osterbasteln für große und kleine Gäste statt. „Am Ostersonntag schaut natürlich auch der Osterhase vorbei“, so Schnaitmann. Die große Ostereiersuche beginnt am 5. April um 11.00 Uhr. Parallel dazu können Kinder beim Kinder-Osterquiz mitmachen – wer alle Aufgaben meistert, erhält eine kleine Überraschung.

Besondere Tiererlebnisse

Jeden Sonntag zwischen 11.00 und 15.00 Uhr erzählt „Kamelonkel Stefan“ Wissenswertes über Kamele. „Unsere Kamele Anton und Kasper freuen sich immer über die bereitgestellten Leckereien“, so Schnaitmann. Für alle, die es gemütlich mögen, gibt es täglich von 13.30 bis 14.00 Uhr Kuschelstunden mit den Hunden.

Alles für Junior-Tierfreunde

Kinder ab sechs Jahren können in den Osterferien am Junior-Tierpfleger-Programm teilnehmen. Dabei lernen sie die Arbeit der Tierretter kennen, helfen beim Ausmisten der Ställe, Putzen der Ponys oder Vorbereiten des Futters. Das Programm findet jeweils dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 11.00 bis 13.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter tourismus@gut-aiderbichl.com
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Überblick Programm und Highlights
  • Osterbasteln für Groß und Klein: 29. März und 3. April, 13.00–16.00 Uhr
  • Ostereiersuche: 5. April ab 11.00 Uhr
  • Ostergeschichten für Kinder: 5. April ab 13.00 Uhr
  • Pony-Putz-Station: täglich 13.00–15.00 Uhr
  • Kuscheln mit den Hunden: täglich 13.30–14.00 Uhr
  • Kamele hautnah: jeden Sonntag 11.00–15.00 Uhr
  • Junior-Tierpfleger-Programm: DI, DO, SA, SO 11.00–13.00 Uhr in den Ferien, Anmeldung erforderlich unter tourismus@gut-aiderbichl.com
    (Quelle: Pressemitteilung Gut Aiderbichl / Beitragsild: Copyright Gut Aiderbichl)
Großes Herz für kleine Patienten: 4.000 Euro Spende für Kinderklinik Rosenheim

Großes Herz für kleine Patienten: 4.000 Euro Spende für Kinderklinik Rosenheim

Rosenheim / Bad Feilnbach – Der Gebirgstracht-Erhaltungsverein d’Jenbachtaler Bad Feilnbach e.V. hat bei der diesjährigen Waldweihnacht insgesamt 4.000 Euro an den Förderverein Kinderklinik Rosenheim e.V. gespendet. Damit zeigt der Verein, wie gelebtes Brauchtum und soziales Engagement in der Region Hand in Hand gehen.

Im Dezember verwandelte sich Bad Feilnbach in ein stimmungsvolles Winterdorf. Rund 60 Stände, festlich geschmückte Buden und zahlreiche Besucher machten die traditionelle Waldweihnacht zu einem Publikumsmagneten. Neben kulinarischen Angeboten und Handwerkskunst standen auch soziale Projekte im Mittelpunkt. Wie in jedem Jahr stellte der Trachtenverein Spendenboxen auf und verteilte Flyer mit QR-Code für digitale Spenden. Auch die Einnahmen aus dem Besuch des Nikolaus flossen vollständig in den Spendentopf. So kamen zunächst knapp 3.000 Euro zusammen – der Verein rundete die Summe aus eigener Kasse auf insgesamt 4.000 Euro auf.

Unterstützung für Herzensprojekte der Kinderklinik

Vorstand Sebastian Gasteiger betont: „Die hohe Spendensumme zeigt, dass unsere Besucher genau wissen, dass das Geld den Richtigen zugutekommt. Diese Unterstützung ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Region.“

Chefarzt PD Dr. Hendrik Jünger und Mihaela Hammer vom Förderverein Kinderklinik Rosenheim e.V. freuen sich besonders, denn nur mit diesen finanziellen Zuwendungen können Herzensprojekte sowie medizinische Geräte, die nicht zur Standardausrüstung gehören, finanziert werden. Die Spende wird unter anderem für die Besuche der Klinik-Clowns, neue Känguru-Stühle und ein Video-Laryngoskop verwendet.

Auch die Jüngsten engagieren sich

Ein besonderes Zeichen setzten zudem die Klöpflkinder des Vereins. Rund 40 junge Trachtler zogen an den vier Donnerstagen vor Weihnachten von Haus zu Haus und sammelten 240 Euro für den guten Zweck. Diese Spende wurde ebenfalls an den Förderverein Kinderklinik Rosenheim e.V. übergeben.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

Rückenwind für Rosenheimer Stichwahl: Dobrindt unterstützt Lederer und März

Rückenwind für Rosenheimer Stichwahl: Dobrindt unterstützt Lederer und März

Rosenheim Im Endspurt des Wahlkampfs für die Stichwahl zum Oberbürgermeisteramt in Rosenheim hat CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den CSU-Kandidaten Otto Lederer (Landrat) und Andreas März (Oberbürgermeister) bei einer Veranstaltung im „Franz am Wiesntor“ deutlich Rückenwind gegeben.

Auf dem Podium von links: Oberbürgermeister Andreas März, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Staatssekretärin Daniela Ludwig, Landrat Otto Lederer. Foto: Copyright Inalpinus Design/Christoph Leonhardt

Auf dem Podium von links: Oberbürgermeister Andreas März, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Staatssekretärin Daniela Ludwig, Landrat Otto Lederer. Fotos: Copyright Inalpinus Design/Christoph Leonhardt

Dobrindt betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kommunal-, Landes- und Bundespolitik: „Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März sind enge Berater für uns in Berlin. Wir haben im Bund für den Politikwechsel gesorgt. Wir brauchen in den Kommunen aber einen Landrat und einen Oberbürgermeister, die diese Maßnahmen auch umsetzen. Und das machen sie.“

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesinnenminister des Innern, Daniela Ludwig, moderierte den Abend und appellierte an die Bürger, bei der Stichwahl ihre Stimmen abzugeben: „Tragen Sie es alle weiter: Wir stehen bei null, es geht von vorne los. Nur wenn jeder, der am 8. März gewählt hat, wieder zur Urne geht, und wenn wir zusätzliche Stimmen holen, gewinnen wir die Stichwahl.“

Politische Bilanz und lokale Wirkung

Für die politische Bilanz des Bundesinnenministers gab es von den Gästen wiederholt Applaus. Dobrindt erläuterte: „Wir haben die Migrationswende eingeleitet, die Abschiebungen von Straftätern endlich ermöglicht, das Bürgergeld abgeschafft, das Heizungsgesetz abgeschafft und die Flexirente eingeführt.“

Landrat Otto Lederer führte aus, dass die Maßnahmen vor Ort spürbar seien: „Die Migrationswende hat sich bei uns ausgewirkt. In Bayern gab es letztes Jahr monatlich 1200 Asylanträge. Jetzt sind es weniger als die Hälfte.“ Er dankte ausdrücklich Dobrindt und Staatssekretärin Ludwig: „Ich bin gottfroh, dass die Zahlen bei den Asylanträgen runtergegangen sind. Ihr seid die Macher, dafür herzlichen Dank!“
Oberbürgermeister Andreas März legte den Schwerpunkt auf Sicherheit in der Stadt Rosenheim: „Sicherheit und Ordnung sind Voraussetzungen für die Lebensqualität bei uns, aber auch für die wirtschaftliche Stärke. Rosenheim ist eine sichere Stadt. Doch wir sind als Behörde noch zu wenig präsent. Präsenz, klare Regeln und ein konsequentes Handeln sind Voraussetzungen für Sicherheit.“ März kündigte Maßnahmen wie mehr Videoüberwachung und einen kommunalen Sicherheitsdienst an.

Lederer ergänzte den Sicherheitsaspekt um die medizinische Versorgung: „Wir haben 34 Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim, das kann bundesweit keine Region bieten. Doch Notaufnahmen haben nur wenige Häuser. Wir müssen alles tun, um das Niveau der medizinischen Versorgung zu halten.“(
(Quelle: Pressemitteilung  CSU Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Inalpinus Design/Christoph Leonhardt)

Neue Fränkische Spargelkönigin gekrönt

Neue Fränkische Spargelkönigin gekrönt

Franken / Bayern – Kurz vor dem Start der Spargelsaison gibt es in Franken eine neue königliche Botschafterin für das Edelgemüse. Die 18-jährige Luisa Häring aus dem Nürnberger Knoblauchsland ist zur neuen Fränkischen Spargelkönigin gekrönt worden. In diesem Artikel verrät sie auch ihr persönliches Lieblingsrezept mit Spargel.

Luisa Häring übernimmt das Amt für zwei Jahre und tritt damit die Nachfolge von Veronika Hussnätter an. Die neue Spargelkönigin stammt aus einem Gemüsebaubetrieb im Knoblauchsland Nürnberg-Lohe, der sich seit 1969 aus einem landwirtschaftlichen Betrieb heraus auf den Gemüsebau spezialisiert hat. Derzeit absolviert die 18-Jährige eine Ausbildung zur Automobilkauffrau.

Die Verbundenheit zum Spargelanbau hat in ihrer Familie Tradition. „Besonders stolz bin ich darauf, dass bereits meine Oma Spargelkönigin und meine Mama Spargelprinzessin war“, sagt Luisa Häring.

Franken ist wichtige Spargelregion

Franken zählt zu den wichtigsten Spargelregionen Bayerns. Auf rund 830 Hektar wird hier Spargel angebaut, bayernweit sind es über 3.500 Hektar. Die Region ist bekannt für besonders zarte und aromatische Spargelstangen. Langjährige Erfahrung der Erzeuger und kurze Transportwege sorgen dafür, dass frischer Spargel direkt vom Feld auf den Tisch kommt.

Seit 2013 ist Fränkischer Spargel als geschützte geografische Angabe (g. g. A.) in der Europäischen Union eingetragen.

Gute Voraussetzungen für die Saison 2026

Die Voraussetzungen für die Spargelsaison 2026 gelten als gut. Die Witterungsbedingungen im Herbst und Winter haben den Spargelpflanzen eine gute Ruhephase ermöglicht. Mit steigenden Temperaturen beginnt nun das Wachstum. Größere Erntemengen werden in Franken rund um Ostern erwartet.

Rezepttipp der Spargelkönigin 🥬🍝

Nudelnester mit Fränkischem Spargel und Lachs

Zutaten:

  • 1 kg weißen Fränkischen Spargel
  • ½ Teelöffel Zucker
  • 135 g Butter
  • 300 g Tagliatelle
  • 200 g geräucherter Lachs
  • 1/8 Liter Spargelwasser
  • 1 Beutel Sauce Hollandaise

Zubereitung:

  1. Spargel schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Wasser mit etwas Fondor und Zucker zum Kochen bringen. 10 g Butter und den Spargel zugeben, ca. 15 Minuten garen.
  2. Tagliatelle kochen.
  3. Backblech einfetten und 8 Nudelnester darauf setzen (die Nudeln mit zwei Gabeln zu einem Nest formen).
  4. Lachs in Streifen schneiden und zusammen mit den Spargelstücken auf den Nudelnestern verteilen.
  5. Spargelwasser erwärmen, Sauce Hollandaise einrühren, kurz aufkochen und sofort von der Kochstelle nehmen. 125 g Butter nach und nach unterschlagen, bis sie geschmolzen ist.
  6. Sauce über die Nudelnester gießen.
  7. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 10 Minuten überbacken.
  8. Auf Tellern anrichten und mit etwas Schnittlauch garnieren 🌿.

„Guten Appetit wünscht Ihre Spargelkönigin Luisa Häring.“

Luisa Häring ist die 14. Fränkische Spargelkönigin seit Einführung der Spargelhoheit im Jahr 1998. In den kommenden zwei Jahren wird sie als Botschafterin des fränkischen Spargels bei Veranstaltungen und Terminen für das regionale Edelgemüse werben.
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: Copyright Weinbeck / BBV)