Menschenrettung in einer verrauchten Tiefgarage geübt

Menschenrettung in einer verrauchten Tiefgarage geübt

Kammer-Otting / Landkreis Rosenheim – Rund 40 Feuerwehrleute aus Kammer und Otting haben bei einer gemeinsamen Übung den Ernstfall in einer Tiefgarage trainiert. Angenommen wurde eine Verpuffung in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Neukammer. Zwei vermisste Personen mussten unter erschwerten Bedingungen gefunden und gerettet werden.

Kurz nach Beginn der Übung gingen mehrere Atemschutztrupps in die stark verrauchte Tiefgarage vor. Wegen der schlechten Sicht mussten sie das Gebäude systematisch absuchen. Dabei fanden sie zwei Übungspuppen und brachten sie ins Freie.
Doch die Menschenrettung war nicht die einzige Aufgabe. Die Einsatzkräfte mussten auch dafür sorgen, dass sich der angenommene Rauch und die Wärme nicht weiter ausbreiteten. Zwei Überdrucklüfter wurden eingesetzt, um die Tiefgarage möglichst schnell zu entrauchen und die Bedingungen für die Atemschutztrupps zu verbessern.

Parallel dazu bauten die Feuerwehrleute die Wasserversorgung über das örtliche Hydrantennetz auf. Die Bewohner der angrenzenden Mehrfamilienhäuser mussten vor den Gefahren durch Rauch und Brand gewarnt werden. Weil es während der Übung dunkel wurde, musste außerdem die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.

Nach rund einer Stunde war das Übungsszenario abgearbeitet. Kreisbrandmeister Albert Rieder zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden: „Mit dem Ablauf der Übung bin ich insgesamt sehr zufrieden. Es hat gut funktioniert und es gab insgesamt nur nur wenige Punkte, bei denen noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.“

Auch der Kammerer Kommandant Alois Wimmer zog ein positives Fazit. Gemeinsame Übungen seien gerade mit Blick auf mögliche Einsätze wichtig, so Wimmer: „Gerade bei gemeinsamen Einsätzen ist es wichtig, dass man die Abläufe und die Zusammenarbeit miteinander kennt. Solche Übungen helfen dabei, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern und im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.“

Nach der Übung waren die Wettschulden fällig

Nach dem Einsatztraining stand noch ein deutlich gemütlicherer Programmpunkt auf dem Plan. Die Feuerwehr Kammer löste ihre „Wettschulden“ bei den Kameraden aus Otting ein und spendierte eine gemeinsame Brotzeit.

Der Hintergrund war eine Baumpflanzchallenge: Die Feuerwehr Otting hatte die Kammerer zur Pflanzung eines Baumes herausgefordert. Die Kammerer schafften es allerdings nicht, die Aufgabe innerhalb der vereinbarten Frist zu erledigen. Damit war die Brotzeit fällig.

Den Baum haben sie inzwischen trotzdem gepflanzt – gemeinsam mit den Feuerwehren Haslach, Hochberg und Traunstein am Sportplatz der DJK. Nur eben zu spät für die Challenge. Bei Grillfleisch und verschiedenen Salaten ließen die Feuerwehrleute aus Kammer und Otting den Abend schließlich gemeinsam ausklingen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild: Copyright Hobmaier)

Falsche Ampel im Blick? Autofahrer biegt bei Rot ab

Falsche Ampel im Blick? Autofahrer biegt bei Rot ab

Rosenheim – Ein Blick auf die falsche Ampel könnte am Samstagabend (19. September)  in Rosenheim zu einem Unfall geführt haben. Ein 37-jähriger Autofahrer bog an der Kreuzung Miesbacher Straße/Happinger Straße nach links ab und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Der 44-jährige Motorradfahrer wurde mittelschwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim am Samstag, 19. September, gegen 18.10 Uhr. Der 37-jährige Rosenheimer war mit seinem Auto auf der Miesbacher Straße in Richtung Nordosten unterwegs und wollte nach links in die Happinger Straße abbiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 44-jähriger Mann aus Wolfratshausen mit seinem Motorrad auf der Miesbacher Straße in entgegengesetzter Richtung. Er wollte die Kreuzung geradeaus überqueren.

Nach Angaben der Polizei schaute der Autofahrer auf die Ampel für den Geradeausverkehr und ging deshalb davon aus, dass er Grün habe. Für Linksabbieger zeigte die Ampel jedoch Rot. Beim Abbiegen kam es auf der Kreuzung zum Zusammenstoß. Die rechte Front des Autos prallte dabei gegen die Front des Motorrads.
Der Motorradfahrer wurde durch den Unfall im Beinbereich mittelschwer verletzt und musste nach Angaben der Polizei im Krankenhaus behandelt werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Motorrad musste abgeschleppt werden

Am Auto entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Am Motorrad brach durch den Zusammenstoß die Achse. Das Kraftrad musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei hier auf etwa 10.000 Euro.
Gegen den 37-jährigen Autofahrer wurde nach Angaben der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zwei Motorradfahrer stürzen zwischen Bayrischzell und Landl – beide schwer verletzt

Zwei Motorradfahrer stürzen zwischen Bayrischzell und Landl – beide schwer verletzt

Bayrischzell / Landkreis Miesbach – Eine Motorradtour zwischen Bayrischzell und Landl endete am Samstagnachmittag für zwei Österreicher im Krankenhaus. Eine 60-Jährige kam mit ihrer Suzuki in einer Linkskurve aufs Bankett und stürzte. Ihr Begleiter konnte dem Sturz nicht mehr ausweichen und ging ebenfalls zu Boden. Beide wurden schwer verletzt.

Sturz in der Kurve, Begleiter fällt ebenfalls

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Miesbach am Samstag, 19. September, gegen 15.50 Uhr auf der Staatsstraße 2075 zwischen Bayrischzell und Landl.
Eine 60-jährige Österreicherin war mit ihrer Suzuki in einer langgezogenen Linkskurve unterwegs, als sie laut Polizei auf das Bankett geriet. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte.

Hinter ihr fuhr ein 62-jähriger Begleiter, ebenfalls aus Österreich. Als er den Sturz der vorausfahrenden Motorradfahrerin bemerkte, erschrak er und stürzte nach Angaben der Polizei ebenfalls.

Beide Motorradfahrer erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Feuerwehr und Bergwacht im Einsatz

Der Gesamtschaden an den beiden Motorrädern wird von der Polizei auf rund 7.500 Euro geschätzt.
Für die Unfallaufnahme musste die Staatsstraße 2075 kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bayrischzell übernahm die Verkehrsregelung und die Reinigung der Fahrbahn. Auch die Bergwacht Bayrischzell war an dem Einsatz beteiligt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frontalzusammenstoß auf der RO35: BMW-Fahrerin schwer verletzt

Frontalzusammenstoß auf der RO35: BMW-Fahrerin schwer verletzt

Schonstett / Landkreis Rosenheim -Bei einem Überholmanöver auf der Kreisstraße RO35 bei Schonstett (Landkreis Rosenheim) sind am Samstagvormittag (19. September)  zwei Autos frontal zusammengestoßen. Eine 21-jährige BMW-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Der 69-jährige Fahrer des anderen Autos erlitt leichte Verletzungen. Die Polizeiinspektion Wasserburg berichtet von einem geschätzten Gesamtschaden von knapp 80.000 Euro.

Überholmanöver endet mit Frontalzusammenstoß

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Samstag, 19. September, gegen 9.25 Uhr auf der RO35 im Gemeindebereich Schonstett. Ein 69-Jähriger war mit seinem VW ID.Buzz von Schonstett in Richtung Amerang unterwegs. Kurz nach dem Weiler Murn setzte er zum Überholen eines Traktors mit Anhänger an.
Dabei übersah er laut Polizei offenbar einen entgegenkommenden BMW 116D. Am Steuer saß eine 21-jährige Frau. Beide Autofahrer versuchten noch, in den Grünstreifen auf der Seite der BMW-Fahrerin auszuweichen. Den Frontalzusammenstoß konnten sie dadurch jedoch nicht mehr verhindern.

Die Folgen waren erheblich: Der 69-jährige VW-Fahrer wurde leicht verletzt. Die 21-jährige BMW-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und war in ihrem Auto eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sie aus dem Fahrzeug befreien. Beide Unfallbeteiligten wurden anschließend vom Rettungsdienst zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Zwei Autos schwer beschädigt

An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Autos wurden im Frontbereich stark deformiert und mussten mit einem Kran abtransportiert werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei insgesamt auf knapp 80.000 Euro.
Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Absicherung der Unfallstelle waren rund 68 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schonstett, Amerang, Evenhausen und Halfing vor Ort. Sie unterstützten unter anderem bei der Befreiung der Verletzten und der Verkehrsregelung während der Unfallaufnahme. Außerdem waren ein Notarzt und zwei Rettungswagen im Einsatz.

Die Kreisstraße RO35 musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. Bis die beiden Fahrzeuge abgeschleppt waren, war die Strecke nach Angaben der Polizei für knapp zwei Stunden nur eingeschränkt befahrbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eine Kraterlandschaft mitten in Rosenheim: Innsbrucker Straße 1970

Eine Kraterlandschaft mitten in Rosenheim: Innsbrucker Straße 1970

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1970. Auf dieser historischen Aufnahme ist von der Innsbrucker Straße, wie wir sie heute kennen, kaum etwas zu erkennen. Stattdessen wirkt das Gelände wie eine riesige Kraterlandschaft: Aufgerissener Boden, Erdberge und umfangreiche Bauarbeiten bestimmen das Bild.

Wer heute an dieser Stelle unterwegs ist, dürfte Mühe haben, sich die Gegend so vorzustellen. Die markanten hohen Wohnhäuser, die inzwischen das Bild mitprägen, stehen noch nicht. Auch das Hans-Schuster-Haus gibt es noch nicht. Das Foto hält damit einen kurzen Moment fest, in dem sich dieser Teil Rosenheims gerade grundlegend verändert.

Ein Stadtviertel bekommt ein neues Gesicht

Anfang der 1970er-Jahre wurde rund um die Innsbrucker Straße kräftig gebaut. Unter anderem entstand 1970/71 die Eisenbahnbrücke. Gleichzeitig veränderte sich auch die Bebauung.
Die heute auffälligen hohen Wohnhäuser an der Innsbrucker Straße kamen erst Anfang der 1970er-Jahre hinzu. Auf der Aufnahme von 1970 ist von ihnen noch nichts zu sehen. Statt dicht bebautem Wohngebiet prägen offene Flächen und die Baustelle das Bild.
Auch das Hans-Schuster-Haus gehört noch nicht zum Rosenheimer Stadtbild. Das Gebäude wurde erst 1984 gebaut und im Dezember 1985 eröffnet. Damals zog dort unter anderem die Volkshochschule ein.
Und auch die großen Verkehrsprojekte, die diesen Bereich später zusätzlich prägen sollten, waren 1970 noch nicht abgeschlossen. Mit dem Bau der zweiten Innbrücke wurde beispielsweise erst 1975 begonnen. 1977 wurde sie eröffnet.

So zeigt die Aufnahme einen ungewöhnlich spannenden Zwischenstand: Die alte Umgebung ist bereits verschwunden, das Rosenheim, das wir heute kennen, aber noch nicht entstanden.
Erkennst du, wo genau an der Innsbrucker Straße dieses Foto aufgenommen wurde?
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

ADAC-Sommerbilanz: Mehr Staus, aber kaum mehr Staustunden

ADAC-Sommerbilanz: Mehr Staus, aber kaum mehr Staustunden

Bayern – Mehr Staus, aber insgesamt kaum mehr Zeit im Stillstand: Der ADAC hat die Verkehrslage auf Deutschlands Autobahnen während der Sommerferien 2026 ausgewertet. Demnach wurden deutlich mehr Staus registriert als im Vorjahr. Die gesamte Staulänge und vor allem die Staudauer legten dagegen nur wenig zu beziehungsweise gingen leicht zurück.

An den Wochenenden der Sommerferien zählte der ADAC insgesamt 45.663 Staus. Das waren rund sechs Prozent mehr als 2025. Die zusammengerechnete Staulänge lag mit 85.701 Kilometern dagegen praktisch auf dem Niveau des Vorjahres. 2025 waren es 85.847 Kilometer.
Auch bei der Dauer zeigt sich kaum ein Unterschied: Insgesamt summierten sich die Staus an den Ferienwochenenden auf rund 49.348 Stunden. Im Vorjahr waren es 49.588 Stunden.

Freitag bleibt der Stautag

Betrachtet man den gesamten Ferienzeitraum einschließlich der Wochentage, registrierte der ADAC 128.849 Staus. Das entspricht einem Anstieg von gut acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gesamte Staulänge nahm um rund vier Prozent auf 217.727 Kilometer zu. Die Staudauer stieg dagegen lediglich um etwa ein Prozent auf rund 124.262 Stunden.
Nach Auswertung des ADAC waren die einzelnen Staus damit im Durchschnitt kürzer als im Sommer 2025. Besonders viel Geduld war am Wochenende vom 17. bis 19. Juli gefragt. In diesem Zeitraum, an dem unter anderem Nordrhein-Westfalen in die Sommerferien startete, zählte der ADAC 4.324 Staus.

Beim Blick auf die einzelnen Wochentage zeigt sich laut ADAC ein ähnliches Bild wie im Vorjahr: Der Freitag war auch 2026 der Tag mit den meisten und längsten Staus. Samstags und sonntags gab es jeweils deutlich weniger Behinderungen. Nach Angaben des Automobilclubs lagen Anzahl, Länge und Dauer der Staus an diesen beiden Tagen jeweils ungefähr bei der Hälfte des Freitagswertes.

Viele Baustellen auf den Autobahnen

Als einen wichtigen Grund für die Verkehrsbehinderungen nennt der ADAC die zahlreichen Baustellen. Während der Sommerferien gab es demnach durchschnittlich rund 1.020 Baustellen auf Deutschlands Autobahnen.
Die Sommerferien sind inzwischen vorbei – die Baustellen allerdings nicht unbedingt. Gerade auf stark befahrenen Fernstraßen können sie deshalb auch nach dem Ende der Ferien weiterhin für Behinderungen sorgen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zum Oktoberfest: Bayerischer Bierabsatz geht zurück

Zum Oktoberfest: Bayerischer Bierabsatz geht zurück

Fürth / München / Bayern – Pünktlich zum Start des Münchner Oktoberfests gibt es aktuelle Zahlen zum Bier in Bayern – und die zeigen einen Rückgang: Im Jahr 2025 wurden im Freistaat 22,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 1,3 Millionen Hektoliter beziehungsweise 5,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Trotz des Rückgangs lag Bayern beim Bierabsatz bundesweit erneut an der Spitze. Gleichzeitig gab es 2025 im Freistaat 588 Braustätten. Das sind 13 weniger als 2024. Damit befinden sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik mehr als 40 Prozent der deutschen Braustätten in Bayern.

Bierabsatz schwankt seit Jahren

Ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre zeigt, dass der Bierabsatz in Bayern durchaus schwankt. 2015 wurden 23,8 Millionen Hektoliter abgesetzt. Den höchsten Wert in diesem Zeitraum gab es 2018 mit 24,6 Millionen Hektolitern.
2025 wurde dagegen der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre erreicht: 22,5 Millionen Hektoliter.

Auch bei der Zahl der Braustätten zeigt sich über einen längeren Zeitraum ein Rückgang. 2015 gab es in Bayern noch 626 Braustätten. Den Höchststand im betrachteten Zeitraum verzeichnete das Jahr 2018 mit 654. 2025 waren es noch 588.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feldtag in Prutting: Wie lässt sich Unkraut im Mais bekämpfen?

Feldtag in Prutting: Wie lässt sich Unkraut im Mais bekämpfen?

Prutting / Landkreis Rosenheim – Chemische Pflanzenschutzmittel oder mechanische Verfahren? Bei einem Feldtag in Prutting (Landkreis Rosenheim) konnten Landwirte verschiedene Möglichkeiten zur Unkrautbekämpfung im Mais miteinander vergleichen. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim hatte dafür gemeinsam mit der Hamberger GbR eine Demonstrationsfläche bei Waldering angelegt.

Mais wird im Landkreis Rosenheim vor allem als Futter für die Milchviehhaltung angebaut. Damit die Pflanzen ausreichend Wasser, Nährstoffe und Licht zur Verfügung haben, spielt auch die Regulierung von Unkraut eine Rolle. Auf der Demonstrationsfläche konnten die Teilnehmer verschiedene Ansätze direkt miteinander vergleichen.

Chemische Behandlung zeigt Wirkung

Bei der chemischen Unkrautbekämpfung werden Pflanzenschutzmittel mit einer Feldspritze ausgebracht. Auf der Fläche in Prutting war dieser Bereich nach Angaben des AELF nahezu frei von Unkraut.
Mehrjährige Versuche der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) kommen laut AELF zu dem Ergebnis, dass chemische Verfahren Unkräuter im Durchschnitt wirksamer und kostengünstiger bekämpfen als mechanische Methoden. Gleichzeitig gibt es einen Nachteil: Werden über längere Zeit dieselben Wirkstoffe eingesetzt, können sich resistente Unkräuter entwickeln, gegen die bestimmte Mittel nicht mehr ausreichend wirken.

Was bringt die mechanische Variante?

Bei der mechanischen Unkrautbekämpfung bearbeiten spezielle Geräte den Boden. Unkräuter werden dabei ausgerissen oder mit Erde bedeckt. Auf den entsprechenden Flächen kann der Unkrautbesatz allerdings höher sein.
Nach Angaben des AELF müssen dadurch nicht zwangsläufig geringere Maiserträge entstehen. Die mechanische Bodenbearbeitung kann das Wachstum der Maispflanzen zusätzlich fördern. Bleiben jedoch Unkräuter stehen und bilden Samen, kann dies das Unkrautaufkommen in den folgenden Jahren erhöhen.

Kombination verschiedener Verfahren

Nach den Erfahrungen aus den Versuchen bietet die chemische Unkrautregulierung derzeit Vorteile. Gleichzeitig wird nach Angaben des AELF das Risiko von Resistenzen größer, wenn immer weniger Wirkstoffe zur Verfügung stehen.
Als einen möglichen Ansatz nennt das Amt deshalb die Kombination beider Methoden. So könnten mechanische Verfahren beispielsweise zwischen den Maisreihen eingesetzt werden, während die Reihen selbst chemisch behandelt werden. Auf diese Weise ließe sich der Einsatz von Herbiziden reduzieren, ohne bei der Unkrautbekämpfung vollständig auf chemische Mittel zu verzichten.
Rund um diese unterschiedlichen Möglichkeiten ging es beim Feldtag am 10. September in Prutting, bei dem zahlreiche Landwirte die Demonstrationsfläche besichtigten.
(Quelle: Pressemitteilung: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Copyright AELF)

Microcar gerät in Wasserburg während der Fahrt in Brand

Microcar gerät in Wasserburg während der Fahrt in Brand

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein brennendes Microcar hat in der Wasserburger Schmidzeile (Landkreis Rosenheim) für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Die 16-jährige Fahrerin und ihre gleichaltrige Beifahrerin konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.

Der Vorfall ereignete sich gegen 16.55 Uhr auf Höhe der Schustergasse. Die 16-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Rosenheim war mit dem Microcar in Richtung Marienplatz unterwegs, als sie plötzlich Flammen aus dem Motorraum bemerkte.
Sie stoppte das Fahrzeug am Straßenrand. Sowohl sie als auch ihre 16-jährige Beifahrerin konnten das Microcar rechtzeitig verlassen.

Passanten löschen erste Flammen

Passanten und andere Verkehrsteilnehmer griffen zu Handfeuerlöschern und konnten den Brand zunächst eindämmen. Kurz darauf traf die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg mit rund 13 Einsatzkräften ein und löschte das Feuer vollständig.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt.
Wegen der Rauchentwicklung wurden die beiden Jugendlichen vorsorglich vom Rettungsdienst zur Untersuchung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt.
Die Schmidzeile war während des Einsatzes vorübergehend nur eingeschränkt befahrbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Polizei informiert in Asylbewerberunterkunft in Warngau über Verkehrssicherheit

Polizei informiert in Asylbewerberunterkunft in Warngau über Verkehrssicherheit

Warngau / Landkreis Miesbach – Rund 70 Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Warngau haben an einem Informationsabend der Polizei zum Thema Verkehrssicherheit teilgenommen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Regeln für Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer sowie Gefahren auf Bundesstraßen und an Bahnübergängen.

Die Polizeiinspektion Holzkirchen hatte den Abend gemeinsam mit der Firma Gratus organisiert. Anlass sind nach Angaben der Polizei unter anderem die Wege von der Unterkunft zu den nahegelegenen Bahnhöfen. Diese führen regelmäßig über eine Bundesstraße und einen Bahnübergang.

Verkehrsregeln in mehreren Sprachen erklärt

Polizeioberkommissarin Reinwarth und Polizeioberkommissar Pfisterer informierten über die wichtigsten Verkehrsregeln und das richtige Verhalten in unterschiedlichen Situationen. Ein Schwerpunkt lag auf Fahrrädern und E-Scootern, die von zahlreichen Bewohnern genutzt werden.
Auch mögliche Gefahren an Bundesstraßen und Bahnübergängen wurden angesprochen. Die Teilnehmer konnten Fragen stellen und eigene Beiträge einbringen.
Damit die Informationen von möglichst vielen Bewohnern verstanden werden konnten, wurde die Veranstaltung nach Angaben der Polizei von Dolmetschern in mehrere Sprachen übersetzt.
Ziel des Abends war es laut Polizei, die Bewohner über Verkehrsregeln zu informieren und für mögliche Gefahren auf ihren täglichen Wegen zu sensibilisieren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Polizeiinspektion Holzkirchen)

Tag der Schiene: Das steht heute und morgen in Bayern auf dem Programm

Tag der Schiene: Das steht heute und morgen in Bayern auf dem Programm

München / Bayern – Wer sich für Eisenbahnen interessiert, hat an diesem Wochenende noch einiges zu entdecken. Beim „Tag der Schiene“ öffnen auch am heutigen Samstag, 19. September und am morgigen Sonntag, 20. September, verschiedene Einrichtungen in Bayern ihre Türen. Die Deutsche Bahn beteiligt sich unter anderem in München und Nürnberg, in Freilassing wird in der Lokwelt das 20-jährige Bestehen gefeiert.

In München dreht sich heute alles um die 2. Stammstrecke. Im Infozentrum können Besucher zwischen 13 und 18 Uhr an einer digitalen Schnitzeljagd teilnehmen. Dafür wird lediglich ein eigenes Smartphone benötigt.
Im DB Museum Nürnberg steht an diesem Wochenende der Güterzugtunnel Fürth im Mittelpunkt. Heute gibt es kostenlose Führungen durch die Sonderausstellung „Tunnel“ um 11, 12 und 13 Uhr. Am Sonntag kommen zusätzlich ein Infostand zum geplanten Güterzugtunnel und eine multimediale Präsentation dazu. Führungen durch die Sonderausstellung finden dann um 11, 12, 13 und 14 Uhr statt. Die Angebote sind ohne Anmeldung möglich und im Museumseintritt enthalten.

Eisenbahn-Jubiläum in Freilassing

Auch in Freilassing ist an diesem Wochenende viel geboten. Die Lokwelt feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit dem Festwochenende „Abenteuer Eisenbahn“. Heute und morgen ist das Museum jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Zum Programm gehören unter anderem Draisinen- und Parkeisenbahnfahrten sowie weitere Angebote rund um die Eisenbahn.
Heute findet dort außerdem von 11 bis 15 Uhr eine DB-Fundsachenversteigerung statt.

Am Sonntag, 20. September, gibt es in Nürnberg außerdem ein Familienfest am Rangierbahnhof. Anlass ist das 75-jährige Bestehen der Bundespolizei. Geplant sind unter anderem Fahrzeugausstellungen, Vorführungen und Informationsstände. Um 12 Uhr spielt das Bundespolizeiorchester ein kostenloses Konzert.

Der „Tag der Schiene“ läuft noch bis Sonntag. Bayernweit gibt es mehr als 70 Veranstaltungen rund um die Eisenbahn. Eine Übersicht über die einzelnen Angebote und mögliche Anmeldebedingungen gibt es im offiziellen Veranstaltungskalender.
(Quelle: Pressemittteilung DB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bensegger spendet 3.333,33 Euro für die Aktion Aufwind

Bensegger spendet 3.333,33 Euro für die Aktion Aufwind

Rosenheim – Die Aktion Aufwind der Sparkassenstiftung Zukunft erhält erneut Unterstützung von der Firma Bensegger. Das Unternehmen spendet in diesem Jahr 3.333,33 Euro für Hilfen für Kinder und Familien in der Region.

Die Aktion Aufwind wird nach Angaben der Sparkassenstiftung Zukunft ausschließlich durch Spenden finanziert. Mit den Geldern werden verschiedene Angebote und Hilfen für Familien unterstützt, die finanziell unter Druck stehen.
Dazu gehören beispielsweise Schulranzen für Kinder, deren Familien die Anschaffung zum Schulstart nur schwer finanzieren können. Auch gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse für Kinder und Familien werden über die Aktion ermöglicht.

Bensegger unterstützt die Aktion Aufwind damit auch 2026 wieder. Nach Angaben der Sparkassenstiftung soll die Spende helfen, die verschiedenen Hilfsangebote für Kinder und Familien weiterzuführen.
(Quelle: Aktion Aufwind-Sparkassenstiftungen Zukunft / Beitragsbild: Co9pyright Aktion Aufwind-Sparkassenstiftungen Zukunft)