Tag des Lokaljournalismus: Innpuls.me – nah dran, wenn es drauf ankommt

Tag des Lokaljournalismus: Innpuls.me – nah dran, wenn es drauf ankommt

Rosenheim – Schon am frühen Morgen ist bei Innpuls.me eine E-Mail eingegangen, die hängen bleibt. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt bedankt sich zum Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai ausdrücklich bei der Redaktion – für Orientierung, für Einordnung, für das Hinschauen und für die Nähe zu den Menschen vor Ort.

Ein solches Danke ist mehr als eine freundliche Geste. Es ist auch ein Anlass, kurz innezuhalten und zu sagen, was Lokaljournalismus für Innpuls.me eigentlich bedeutet – und warum diese Form der Berichterstattung für die Region Rosenheim so wichtig ist.

Nah dran statt weit weg

Lokaljournalismus bedeutet, nicht über abstrakte Themen in der Ferne zu schreiben, sondern über das, was direkt vor der eigenen Haustüre passiert. Über Entscheidungen im Stadtrat, über das Vereinsleben, über Ereignisse im Alltag – und genauso über die vielen kleinen Dinge, die eine Stadt und eine Region prägen.

Änderungen bei der Müllabfuhr, der Saisonstart im Freibad, die Kastanienblüte in der Innenstadt oder Veranstaltungen im Stadtteil: Auf den ersten Blick wirken solche Themen banal. Auf den zweiten Blick sind sie genau das, was den Alltag der Menschen betrifft.

Und genau hier kommt oft die Rückfrage – gerade in sozialen Netzwerken: Wen interessiert das eigentlich?

Die Antwort aus Sicht von Innpuls.me ist klar: die Menschen hier. Denn Lokaljournalismus lebt davon, dass er relevant für den eigenen Lebensraum ist. Er schafft Orientierung im direkten Umfeld und sorgt dafür, dass man weiß, was vor der eigenen Haustüre passiert.

Einordnung statt Informationsflut

Lokaljournalismus ist dabei längst mehr als reine Meldungsweitergabe. In einer Zeit, in der Informationen im Überfluss vorhanden sind, übernimmt er auch eine wichtige Filterfunktion: Was ist wirklich relevant? Was betrifft viele Menschen in der Region? Was hat gesellschaftliche Bedeutung – und was nicht?
Diese Einordnung gehört bei Innpuls.me genauso dazu wie die Berichterstattung selbst.

„Nah dran“ ist kein Schlagwort, sondern Alltag

Was die IG BAU in ihrer Dankesmail beschreibt, trifft aus Sicht der Redaktion genau den Kern: Orientierung geben, Verantwortung hinterfragen und gleichzeitig Nähe zu den Menschen halten.

Denn Lokaljournalismus bedeutet auch, erreichbar zu sein. Gespräche zu führen, Hinweise aufzunehmen, mit  Lesern im Austausch zu stehen – und manchmal auch erst durch diese Rückmeldungen überhaupt auf Themen aufmerksam zu werden.

Das ist kein Nebeneffekt, sondern ein wesentlicher Teil der Arbeit von Innpuls.me.

Tag des Lokaljournalismus – zum zweiten Mal

Der 5. Mai ist inzwischen zum zweiten Mal offizieller „Tag des Lokaljournalismus“. Verschiedene Medienhäuser und Verbände im deutschsprachigen Raum machen damit auf die Bedeutung regionaler Berichterstattung aufmerksam.

Gleichzeitig wird auch über Herausforderungen gesprochen. In vielen Medienhäusern wird die Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz als eine der großen Veränderungen der kommenden Jahre gesehen. Dabei geht es vor allem um Fragen der Sichtbarkeit, der Informationsflut und der Veränderung von Nachrichtenverbreitung. Der Lokaljournalismus drohe durch die Verwendung der KI auf den Plattformen zunehmend unsichtbar zu werden.

Warum Innpuls.me das anders sieht

Diese Einschätzung wird auch bei Innpuls.me wahrgenommen – allerdings mit einem eigenen Blick auf die Realität vor Ort. Denn so leistungsfähig digitale Systeme auch sind: Sie ersetzen keine journalistische Präsenz vor Ort.

Eine KI kann nicht auf dem Stadtfest Gespräche führen, mit offenen Augen durch die Stadt bummeln und nicht die Stimmung in einem Gemeinderat aufnehmen. Sie kann nicht beobachten, einordnen oder aus menschlicher Perspektive erzählen.
Genau hier bleibt der Unterschied – und genau hier liegt auch die Stärke des Lokaljournalismus.

Lokaljournalismus als Miteinander

Für Innpuls.me ist Lokaljournalismus deshalb immer auch ein Miteinander. Mit  Lesern, die Tipps geben, Fotos schicken, auf Fehler hinweisen oder Themen vorschlagen. Mit Menschen, die helfen, wenn Redaktionen nicht überall gleichzeitig sein können.

Dieses Zusammenspiel macht die Berichterstattung erst vollständig – und sorgt dafür, dass Lokaljournalismus mehr ist als reine Einbahnkommunikation.

Ein ehrliches Danke – und ein Auftrag

Am Ende bleibt deshalb auch der Dank der IG BAU nicht einfach nur eine nette Randnotiz. Er ist eine Bestätigung für eine Arbeit, die täglich nah am Leben der Menschen stattfindet. Und auch ein klarer Auftrag: genau so weiterzumachen. Denn Lokaljournalismus ist vieles – aber vor allem eines: nah dran, wenn es drauf ankommt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Landesliga Südost: TSV 1860 Rosenheim gewinnt Fußballspiel in Unterführung mit 2:1

Landesliga Südost: TSV 1860 Rosenheim gewinnt Fußballspiel in Unterführung mit 2:1

Rosenheim – Die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat in der Fußball-Landesliga Südost das Auswärtsspiel beim FC Unterföhring mit 2:1 gewonnen. Nach Rückstand drehte das Team die Partie in der zweiten Halbzeit.

Der TSV 1860 Rosenheim startete gut in die Begegnung und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Immer wieder kam die Mannschaft gefährlich vor das Tor, Unterföhring konnte jedoch zunächst im letzten Moment klären. Kurz vor der Pause ging der FC Unterföhring nach einem Konter mit 1:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Rosenheim eine schnelle Reaktion: Bereits in der 48. Minute gelang der Ausgleich. Nach einem Schnittstellenpass lief Edis Muhameti allein auf das Tor zu und schob zum 1:1 ein.

In der 65. Minute folgte die Entscheidung zugunsten der Gäste. Michael Summerer wurde im Rückraum freigespielt und traf aus rund 20 Metern sehenswert ins lange Eck zur 2:1-Führung.

In der Schlussphase erhöhte Unterföhring nochmals den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Standardsituationen. Die Rosenheimer Defensive hielt jedoch stand. Weitere Chancen zur Vorentscheidung blieben ungenutzt, sodass es beim knappen Auswärtssieg blieb.
Am Ende stand ein verdienter 2:1-Erfolg für die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim in der Landesliga Südost.

Tore: 1:0 Tokoro (37.), 1:1 Muhameti (48.), 1:2 Summerer (67.)
Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Gleißenberger, Fischer, Elghatous (61. Tutic), Muhameti, Khong-In, L. Markulin, Grundner, Syed, Summerer, Ünal, N. Markulin (88. Ngounou Djayo)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Wasserschutzpolizei bietet kostenlose Gravieraktion am Chiemsee an

Wasserschutzpolizei bietet kostenlose Gravieraktion am Chiemsee an

Chiemsee / Landkreis Rosenheim: Aktion der Wasserschutzpolizei am Chiemsee: Bootsbesitzer können am Samstag, 9. Mai in Übersee ihre Ausrüstung kostenlos kennzeichnen lassen – als Schutz vor Diebstahl und Verlust.

Am Samstag, 9. Mai 2026, bietet die Wasserschutzpolizei Prien von 10 bis etwa 14 Uhr eine kostenlose Gravieraktion an der Hafenanlage Madl in Übersee am Chiemsee (Seestraße 2) an.

Dabei können auf Wunsch Außenbordmotoren, Ferngläser, GPS-Geräte sowie weitere nautische Ausrüstungsgegenstände mit einer individuellen und dauerhaft eingravierten Nummer versehen werden.

Die Eigentümer erhalten im Anschluss einen Bootspass sowie einen wasserfesten Aufkleber für die markierten Gegenstände. Durch die Kennzeichnung sollen gestohlene oder verlorene Gegenstände im Falle eines Auffindens leichter ihrem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden können.

Wichtig: Zur Gravur sind entsprechende Eigentumsnachweise wie Kaufvertrag oder Rechnung mitzubringen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vor Ort stehen die Beamten der Wasserschutzpolizei zudem für Fragen rund um den Wassersport sowie zum Thema Diebstahlprävention zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es bei der Polizeiinspektion Prien unter Tel. 08051/9057-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Polizeiinspektion Prien)

Saisonstart am Chiemsee: Wasserschutzpolizei zieht positive Bilanz

Saisonstart am Chiemsee: Wasserschutzpolizei zieht positive Bilanz

Chiemsee / Landkreis Rosenheim –  Zum Start der Angelsaison hat die Wasserschutzpolizei Prien rund um den 1. Mai zahlreiche Kontrollen auf dem Chiemsee durchgeführt – insgesamt ohne größere Zwischenfälle.

Mit sonnigem Wetter und frischen Temperaturen begann am 1. Mai die Angelsportsaison am Chiemsee. Wie jedes Jahr nutzten viele Angler das lange Wochenende für ihre Ausflüge auf den See. Die Wasserschutzpolizei Prien sowie die Fischereiaufsicht waren deshalb mehrere Tage im Einsatz und kontrollierten rund 50 Sportfischer im gesamten Gewässerbereich.

Das Ergebnis fiel insgesamt positiv aus: Die überwiegende Mehrheit der kontrollierten Angler verhielt sich ordnungsgemäß und führte die erforderlichen Dokumente mit sich.

Zwei Fälle gab es jedoch zu beanstanden. In beiden Fällen wurden österreichische Angler mit Schlauchbooten mit Elektromotor kontrolliert, für die keine Genehmigung des Landratsamtes Traunstein vorlag. Ein Boot war den Beamten zunächst vor Chieming ohne sichtbares Kennzeichen aufgefallen, ein weiteres später im Bereich der Kreuzkapelle der Herreninsel. In einem Fall gab der Bootsführer an, lediglich eine Probefahrt vor einer geplanten Antragstellung durchführen zu wollen. Positiv hervorzuheben war, dass sich an Bord befindliche Kinder Schwimmwesten trugen.

Gegen beide Bootsführer wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige an das Landratsamt Traunstein erstattet. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass für Elektromotorboote unabhängig von der Leistung eine Kennzeichnungspflicht besteht und diese gut sichtbar am Fahrzeug angebracht werden muss.

Verstöße gegen Ruhezonenregelung

Zusätzlich stellten die Beamten während der Kontrolltage sechs Verstöße gegen die Ruhezonenregelung fest. Die betroffenen Boote befanden sich innerhalb der durch Bojen markierten Schutzbereiche. Am Chiemsee gelten eine befristete Ruhezone vom 1. März bis 31. Juli sowie ganzjährige Ruhezonen, die für alle Wasserfahrzeuge und auch für Schwimmer verbindlich sind.

Zum Saisonstart erinnert die Wasserschutzpolizei Prien außerdem an die wichtigsten Vorschriften der bayerischen Schifffahrtsverordnung: Dazu zählen unter anderem die Einhaltung der Promillegrenze wie im Straßenverkehr, das Mitführen geeigneter Rettungsmittel sowie die maximale Fahrgeschwindigkeit von 40 km/h.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radfahrerin bei Unfall in Stephanskirchen schwer verletzt

Radfahrerin bei Unfall in Stephanskirchen schwer verletzt

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Beim Einfahren eines Lkw in die Simsseestraßein Stephanskirchen  ist es zu einem Zusammenstoß mit einer Radfahrerin gekommen – die 30-Jährige wurde schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Montag, 4. Mai 2026, gegen 10.30 Uhr. Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer aus Rosenheim wollte von einem Grundstück auf die Simsseestraße einfahren. Parallel zur Straße verläuft dort ein Geh- und Radweg.
Zur gleichen Zeit war eine 30-jährige Frau aus Stephanskirchen mit ihrem Fahrrad auf diesem Radweg unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei übersah der Lkw-Fahrer beim Einfahren die vorfahrtsberechtigte Radfahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, durch den die Frau zu Boden stürzte.
Sie erlitt schwere Verletzungen, darunter offene Frakturen im Bein- und Fußbereich sowie blutende Wunden. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen liegen auch innere Verletzungen vor, die auf das Unfallgeschehen zurückzuführen sind. Lebensgefahr besteht laut erster ärztlicher Auskunft jedoch nicht.
Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von rund 700 Euro, am Lkw wurde kein nennenswerter Schaden festgestellt.
Gegen den 60-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim /  
Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frontalcrash bei Söchtenau: Mann in Lebensgefahr

Frontalcrash bei Söchtenau: Mann in Lebensgefahr

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2360 sind am Montagmorgen (4.5.2026) drei Menschen verletzt worden – einer davon schwebt in Lebensgefahr.

Am 4. Mai 2026 gegen 7.30 Uhr war ein 38-jähriger Autofahrer aus Rosenheim auf der Staatsstraße 2360 in Richtung Norden unterwegs. Mit im Wagen saß ein 45-jähriger Mitfahrer, ebenfalls aus Rosenheim. Zur gleichen Zeit kam ihnen eine 47-jährige Autofahrerin aus Eggstätt entgegen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand  der Polizei geriet der 38-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß: Die entgegenkommende Fahrerin prallte mit der Front ihres Pkw in die rechte Seite des Fahrzeugs des 38-Jährigen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle drei Beteiligten verletzt. Der 45-jährige Mitfahrer erlitt besonders schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht weiterhin Lebensgefahr. Die 47-jährige Fahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt, befindet sich laut Medizinern jedoch außer Lebensgefahr. Der 38-jährige Fahrer kam mit leichteren bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 45.000 Euro, es dürfte sich jeweils um wirtschaftliche Totalschäden handeln. Die Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.
Die Feuerwehr Söchtenau übernahm die Erstversorgung der Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, regelte den Verkehr und kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen.
Gegen den 38-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtradeln 2026 in Prien startet im Juni – Auftakttour und Ehrung beim „Swinging Prien“

Stadtradeln 2026 in Prien startet im Juni – Auftakttour und Ehrung beim „Swinging Prien“

Prien  / Landkreis Rosenheim – Prien am Chiemsee beteiligt sich auch 2026 wieder am bundesweiten Stadtradeln des Klima-Bündnisses. Die Aktion läuft von Samstag, 13. Juni, bis Freitag, 3. Juli 2026.

Zum Start sind alle Radbegeisterten am Samstag, 13. Juni, zur gemeinsamen Eröffnungstour eingeladen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Haus des Gastes in der Alten Rathausstraße 11. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich führt Raimund Hobmaier vom Radfahrerverein (RFV) 1893 Prien e.V. die Tour an. Im Anschluss klingt der Vormittag bei Getränken und einem kleinen Imbiss in geselliger Runde aus.

Drei Wochen Kilometer sammeln

Während der dreiwöchigen Aktionszeit können alle teilnehmenden Teams – bestehend aus mindestens zwei Personen – möglichst viele Alltagskilometer mit dem Fahrrad sammeln. Ziel ist es, den Radverkehr zu stärken, das Gemeinschaftsgefühl zu fördern und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ehrung beim „Swinging Prien“

Die Prämierung der besten drei Priener Teams erfolgt am Sonntag, 5. Juli 2026, im Rahmen des Festivals „Swinging Prien“. Ausgezeichnet wird nach dem Prinzip „Leistung pro Kopf“. Die Ehrung findet um 10.45 Uhr auf der Bühne am Marktplatz statt. Im Anschluss folgen eine kurze ökumenische Andacht, ein musikalischer Frühschoppen sowie kulinarische Angebote. Für Stimmung sorgt unter anderem die Traunsteiner Big Band „Red Button“. Um 11.25 Uhr startet zudem das 73. Radkriterium „Rund um den Priener Marktplatz“ des RFV 1893 Prien e.V.

Teilnahme und Registrierung erfolgen unter stadtradeln.de. Bereits bestehende Zugangsdaten aus den Vorjahren behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen gibt es unter tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de

(Quelle: Pressemitteilung  markt Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kind bei Unfall in Schechen tödlich verletzt

Kind bei Unfall in Schechen tödlich verletzt

Schechen / Landkreis Rosenheim – In Schechen im Landkreis Rosenheim ist es am Sonntagvormittag (3.5.2026) zu einem tragischen Verkehrsunfall gekommen. Ein Kind im Vorschulalter wurde dabei tödlich verletzt.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim wollte gegen 10.30 Uhr ein Familienvater mit seinem Auto rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt fahren. Dabei befand sich seine Tochter hinter dem Fahrzeug. Beim Zurücksetzen wurde das Kind von dem Pkw erfasst.

Das schwer verletzte Kind wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort konnten die Ärzte jedoch nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Zur Klärung wurde auch ein Gutachter hinzugezogen. Die Untersuchungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

RoMed Klinik informiert werdende Eltern in Wasserburg

RoMed Klinik informiert werdende Eltern in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Geburtshilfe der RoMed Klinik Wasserburg lädt werdende Eltern am Montag, 11. Mai 2026, zu einem Informationsabend ein. Beginn ist um 19 Uhr in der Klinik (Personal-Casino, Ebene 3), Gabersee 1 in Wasserburg am Inn.

An diesem Abend geben Hebammen und Ärzte gemeinsam einen Einblick in die Geburtshilfe vor Ort. Im Mittelpunkt stehen dabei der Ablauf einer Geburt, die Vorbereitung im Kreißsaal sowie die Betreuung auf der Wochenbettstation. Auch praktische Hinweise für die Zeit rund um die Geburt sollen vermittelt werden.
Im Anschluss besteht – sofern möglich – die Gelegenheit, die Entbindungsräume zu besichtigen und direkt mit dem geburtshilflichen Team ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellung im Freilichtmuseum Amerang: „Hans – eine kleine Geschichte vom Glück“ eröffnet

Ausstellung im Freilichtmuseum Amerang: „Hans – eine kleine Geschichte vom Glück“ eröffnet

Amerang / Landkreis Rosenheim – Im Freilichtmuseum Amerang im Landkreis Rosenheim ist eine neue Fotoausstellung eröffnet worden, die sich einer großen Frage widmet: Was bedeutet eigentlich Glück? Unter dem Titel „Hans – eine kleine Geschichte vom Glück“ steht das Leben eines Kleinbauern aus der Oberpfalz im Mittelpunkt.

Der Regensburger Fotograf Stefan Winklhöfer hat den Bauern Hans über fünf Jahre hinweg begleitet und seinen Alltag auf einem abgelegenen Hof dokumentiert. Entstanden sind Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die ein Leben zeigen, das bewusst einfach und zurückgezogen geführt wurde – ohne moderne Annehmlichkeiten wie Bad, Heizung oder Fernseher.

Einblick in das Leben früherer Zeiten

Der stellvertretende Bezirkstagspräsident Michael Asam betonte bei der Vernissage, dass die Ausstellung gut in das Museum passe, weil sie einen Alltag zeige, der für viele Menschen heute kaum noch vorstellbar sei. Das Museum wolle damit auch ein Verständnis dafür schaffen, wie das Leben auf dem Land früher ausgesehen habe.

Museumsleiterin Claudia Richartz beschrieb den porträtierten Kleinbauern als eine Persönlichkeit, die sich bewusst für ein einfaches Leben entschieden habe. Hans habe verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, sei aber letztlich zum Leben auf dem Hof zurückgekehrt, wo er sich zuhause gefühlt habe. Unterstützung habe er dabei auch aus seinem Dorfumfeld erhalten.

Fotograf Stefan Winklhöfer erinnert sich vor allem an die persönliche Begegnung mit Hans. Dieser sei offen und herzlich gewesen und habe ihn direkt eingeladen: „Komm rein, trinken wir ein Flascherl Bier miteinander“, so habe das erste Treffen begonnen. Hans sei im Umfeld bekannt gewesen und habe trotz seines zurückgezogenen Lebens den Kontakt zu anderen Menschen geschätzt.

Die Ausstellung zeigt nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern wirft laut Museum auch grundlegende Fragen nach Lebensqualität und Zufriedenheit auf. Hans habe selbst vermutlich weniger von Glück gesprochen als vielmehr von einem selbstbestimmten und ruhigen Leben.

Die Ausstellung ist noch bis 8. November im Freilichtmuseum Amerang zu sehen. Geöffnet ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen und am Kirchweihmontag jeweils von 10 bis 17 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Copyright: Stefan Winkelhöfer)

Firmen-Pick-up gestohlen, durch Feld gefahren und schwer beschädigt abgestellt

Firmen-Pick-up gestohlen, durch Feld gefahren und schwer beschädigt abgestellt

Rosenheim – In der Nacht auf Donnerstag (30.5.2026) , ist von einem Firmengelände in Albaching (Landkreis Rosenheim) ein weißer Pick-up entwendet worden. Nach Angaben der Polizeiinspektion Wasserburg wurde das Fahrzeug anschließend über mehrere Stunden im Raum unterwegs genutzt, bevor es schließlich im Bereich Soyen in einem Feld abgestellt wurde – mit leerem Tank und deutlichen Frontschäden.

Aufgefunden wurde der Pick-up dank einer aufmerksamen Anwohnerin, die den Wagen bemerkte und eine Zuordnung ermöglichte. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde gegen die bislang unbekannten Täter ein Verfahren wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs sowie Sachbeschädigung eingeleitet.

Die Polizei bittet nun um Hinweise: Wer in der Nacht zwischen 0 Uhr und 4 Uhr im Bereich Albaching oder auf den Strecken Richtung Soyen verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter 08071/91770 melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IG Bau: Ärzte in Rosenheim sollen stärker auf mögliche Berufskrankheit Parkinson hinweisen

IG Bau: Ärzte in Rosenheim sollen stärker auf mögliche Berufskrankheit Parkinson hinweisen

Rosenheim / Region – In Rosenheim sollten nach Ansicht der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)  Ärzte bei Parkinson-Erkrankungen auch mögliche berufliche Ursachen stärker in den Blick nehmen. Hintergrund sind laut Gewerkschaft mögliche Risiken durch den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln in Landwirtschaft, Gartenbau oder verwandten Tätigkeiten.

„Wer in Rosenheim auf den Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt Dieter Pangerl von der IG BAU Oberbayern.

Nach Angaben der Gewerkschaft ist das sogenannte Parkinson-Syndrom durch Pestizide als Berufskrankheit anerkannt. Voraussetzung für eine Anerkennung sei allerdings, dass Betroffene nachweisen können, über einen längeren Zeitraum – mindestens 100 Tage – mit chemischen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet zu haben. Dazu zählen laut IG BAU unter anderem Fungizide, Insektizide oder Herbizide.

Leistungen über die Berufsgenossenschaft möglich

Wird die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Nach Darstellung der IG BAU reicht die Unterstützung von medizinischer Behandlung bis hin zu finanziellen Leistungen durch die zuständige Berufsgenossenschaft. Dies gelte nicht nur für Beschäftigte in der Landwirtschaft, sondern etwa auch im Gartenbau oder in der Forstwirtschaft.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft können Pflanzenschutzmittel jedoch auch in anderen Bereichen eine Rolle spielen. „Gefahren lauern allerdings auch in der Floristik. Und sogar auf dem Bau“, sagt Pangerl. So würden bei Sanierungen oder im Sanitärbereich häufig Materialien mit Anti-Schimmelmitteln eingesetzt, die ebenfalls entsprechende Stoffe enthalten könnten.

Appell an Ärzte und Krankenkassen

Die IG Bau Oberbayern richtet daher einen Appell an niedergelassene Ärzte in Rosenheim, bei Parkinson-Patienten gezielt nach beruflichen Tätigkeiten zu fragen und mögliche Zusammenhänge zu prüfen. Auch gesetzliche Krankenkassen sollten Betroffene nach Ansicht der Gewerkschaft stärker informieren.

Ziel sei es, mehr Erkrankungen als Berufskrankheit anerkennen zu lassen, so Pangerl weiter. Besonders betroffen seien auch Menschen, die nicht direkt Pflanzenschutzmittel ausgebracht haben, sondern diesen Stoffen etwa in Gewächshäusern ausgesetzt waren.

Hinweis auf Beratungsangebote

Die IG BAU verweist Betroffene auf die zuständigen Berufsgenossenschaften. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) bietet  eine spezielle „Parkinson-Hotline“ an. Zudem stehen Informationen online zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau-Oberbayern / Beitragsbild Copyright IG Bau-Tobias Seifert)