Gemeinde Schonstett kauft ehemaliges Caritas-Areal

Gemeinde Schonstett kauft ehemaliges Caritas-Areal

Schonstett / Landkreis Rosenheim – Die Gemeinde Schonstett (Landkreis Rosenheim) hat das ehemalige Caritas-Areal in zentraler Lage gekauft. Der notarielle Kaufvertrag mit dem Caritasverband der Erzdiözese München und Freising wurde am Donnerstag (30.7.2026) beurkundet. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Damit kann die Gemeinde künftig selbst entscheiden, wie das Areal weiterentwickelt werden soll. Bürgermeister Maximilian Heilmann sieht darin eine wichtige Möglichkeit für die Ortsentwicklung. Er sagt: „Ich bin dem Caritasverband sehr dankbar, der unserer Gemeinde bei diesem Verkauf in hohem Maße entgegengekommen ist. Auch wenn es in den vergangenen Jahren vereinzelt kommunikative Missverständnisse gegeben hat, war die Caritas in Schonstett stets willkommen und genießt große Anerkennung. Für Schonstett eröffnet sich nun eine einmalige Chance: Wir können ein großes Areal in zentraler Lage künftig nach den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger entwickeln.“

Auch beim Caritasverband wird der Abschluss des Verkaufs begrüßt. Thomas Schwarz, Vorstand für Finanzen und Infrastruktur beim Caritasverband der Erzdiözese München und Freising, erklärt: „Wir freuen uns, dass die Verhandlungen jetzt erfolgreich abgeschlossen werden konnten und damit Klarheit für alle Beteiligten geschaffen ist. Mein Dank gilt Bürgermeister Maximilian Heilmann für die stets konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit auf diesem Weg. Beide Seiten haben das gemeinsame Ziel verfolgt, für den Standort einen guten Neuanfang zu ermöglichen. Wir wünschen der Gemeinde Schonstett viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Ideen und der weiteren Entwicklung dieses für den Ort wichtigen Areals.“

Was mit dem Areal passiert, ist noch offen

Der Caritasverband hatte bereits im Juni bestätigt, mit der Gemeinde über den Verkauf des Grundstücks zu verhandeln. Mit dem nun beurkundeten Vertrag geht das Areal an die Gemeinde über. Welche konkrete Nutzung dort künftig entstehen soll, ist noch nicht festgelegt.
Die Caritas hatte den Standort in Schonstett zuvor genutzt. Trotz des Verkaufs will der Verband nach eigenen Angaben in der Region Rosenheim aktiv bleiben. Dazu gehören unter anderem Angebote für Menschen mit Behinderungen, Altenheime, ambulante Pflege sowie verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote.
(Quelle: Pressemitteilung Caritasverband der Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Copyright Carmen Krippl/Caritas München-Freising)

Aufg´spuit! Volksmusik im Brunnenhof in Bad Aibling

Aufg´spuit! Volksmusik im Brunnenhof in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Bayerische Volksmusik, Brotzeit und ein kühles Getränk gibt es am Donnerstag, 13. August, beim „Aufg´spuit!“ im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling. Von 19 bis 21.30 Uhr spielen die 4 Hinterberger Musikanten alpenländische Volks- und Blasmusik.

Die vier Musiker Hans Obermeyer, Stefan Rinshofer, Paul Obermeyer und Thomas Oberleitner kommen aus dem Inntal. Ihr Programm reicht von traditioneller alpenländischer Volksmusik bis zur Blasmusik. Unter dem Motto „Weil´s a Freid is“ sind die vier Musiker bei zahlreichen Auftritten im In- und Ausland unterwegs.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Veranstaltung auch bei Regen stattfinden kann. Für die Bewirtung ist gesorgt, Küche und Ausschank öffnen bereits um 18.30 Uhr.
„Aufg´spuit!“ ist Teil des „Open Air Kultursommers 2026“ und findet während des Sommers jeden Donnerstag im Brunnenhof des Kurhauses statt.
(Quelle: Pressemitteilung Kur- und Touristinformation Bad Aibling / Beitragsbild / Copyright Die 4 Hinterberger Musikanten)

Country-Musik beim „Kultur im Park“ in Bad Aibling

Country-Musik beim „Kultur im Park“ in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Ein Sommerabend mit Country-Musik erwartet die Besucher am Freitag, 14. August, beim „Kultur im Park“ im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling. Von 19.30 bis 21.30 Uhr stehen dort Ronny Nash & his Whiteline Casanovas auf der Bühne.

Die erfahrenen Musiker nehmen ihr Publikum musikalisch mit in den Südwesten der USA. Auf dem Programm stehen klassischer Country und Western, Modern Country Music und Country Rock. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Brotzeit-Klassikern werden auch vegetarische Gerichte angeboten. Küche und Ausschank öffnen bereits um 18.30 Uhr.

Die meisten Plätze im Brunnenhof sind überdacht. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung nach Möglichkeit in den Saal verlegt. Aktuelle Informationen gibt es über die Social-Media-Kanäle der Kur- und Touristinformation Bad Aibling oder telefonisch unter 08061 90800 bis 17.30 Uhr.

„Kultur im Park“ findet im Sommer jeden Freitag von 19.30 bis 21.30 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses statt. Dabei stehen unterschiedliche Musikrichtungen von Rock und Pop über Country, Blues und Soul bis hin zu Austropop auf dem Programm.
(Quelle: Pressemitteilung Kur- und Touristinformation Bad Aibling / Foto: Copyright Kultur im Park)

Bergwaldbrand bei Oberwössen: Glutnester werden weniger

Bergwaldbrand bei Oberwössen: Glutnester werden weniger

Oberwössen / Landkreis Traunstein – Die Nachlöscharbeiten beim Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand gehen weiter voran. Die Ausbreitung des Feuers ist gestoppt. Am Samstag (1.8.2026) konzentrierten sich rund 100 Einsatzkräfte vor allem darauf, verbliebene Glutnester im steilen und schwer zugänglichen Gelände aufzuspüren und abzulöschen.

„Die Arbeiten schreiten planmäßig voran. Die Ausbreitung des Brandes ist gestoppt. Wir arbeiten die Glutnester Stück für Stück ab. Es gibt immer wieder Rauchentwicklungen, offenes Feuer sehen wir nur noch sehr selten“, erklärt der Örtliche Einsatzleiter und Kreisbrandrat Christof Grundner. Die Glutnester werden von den Einsatzkräften in Handarbeit geöffnet und anschließend gezielt abgelöscht.

Viel Handarbeit im steilen Gelände

Dabei kommen auch Tanklöschfahrzeuge mit Wasserwerfern zum Einsatz. Für den Transport von Material und Ausrüstung in das schwer zugängliche Brandgebiet sind zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei unterwegs. In Bereichen, die auch für die Hubschrauber nur schwer erreichbar sind, übernimmt eine Lastendrohne der Bergwacht Transporte.
Die sommerlichen Temperaturen von deutlich über 30 Grad und die Arbeit im steilen Gelände sind für die Einsatzkräfte körperlich belastend. Deshalb werden die Trupps regelmäßig abgelöst. Der Einsatztag am Samstag verlief nach Angaben der Einsatzleitung ohne Unfälle und Verletzungen.
Auch während der Nacht wird das Brandgebiet überwacht. Kontrollfahrten und eine Wärmebilddrohne helfen dabei, neue Glutnester frühzeitig zu erkennen. Am Sonntag (2. August) sollen die Arbeiten mit etwa 50 Einsatzkräften fortgesetzt werden.
Die Einsatzleitung geht davon aus, dass die Zahl der Glutnester in den kommenden Tagen weiter zurückgeht. Solange sich im Brandgebiet jedoch noch Wärmequellen befinden, werden die Nachlöscharbeiten fortgesetzt.

Für die Bevölkerung besteht weiterhin keine unmittelbare Gefahr. Die Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand bleiben bestehen. Die Einsatzkräfte bitten darum, das Brandgebiet weiterhin weiträumig zu meiden.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Wolfgang Gasser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein, Bergwacht Bayern, Feuerwehr Oberwösen und Traunstein) 

Betrunkene Gruppe pöbelt am Salzstadel – Polizei vollzieht Haftbefehl

Betrunkene Gruppe pöbelt am Salzstadel – Polizei vollzieht Haftbefehl

Rosenheim – Lautstark und nicht gerade freundlich gegenüber Passanten hat sich am Samstagabend (1.8.2026) eine fünfköpfige Gruppe am Rosenheimer Salzstadel bemerkbar gemacht. Die Polizei kontrollierte die Gruppe und stellte dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Alle fünf Personen waren nach Angaben der Polizei alkoholisiert, schrien herum und pöbelten Passanten an. Bei einem 42-jährigen Rosenheimer stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Verkehrsverstößen vorlag. Ins Gefängnis musste er trotzdem nicht: Er konnte den Haftbefehl durch die Zahlung einer Geldbuße abwenden.
Bei einem weiteren Mitglied der Gruppe, einem 27-jährigen Rosenheimer, stellten die Beamten ebenfalls einen Verstoß fest. Gegen ihn besteht eine gerichtliche Weisung, keinen Alkohol zu konsumieren. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm jedoch mehr als 1,20 Promille. Gegen den 27-Jährigen wurde deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Führungsaufsicht eingeleitet.

Nachdem die Polizei ihre Maßnahmen beendet hatte, erhielten alle fünf Personen einen Platzverweis für den Bereich des Salzstadels.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radfahrerin stürzt auf Kiesfläche und verletzt sich schwer

Radfahrerin stürzt auf Kiesfläche und verletzt sich schwer

Rosenheim –  Eine 62-jährige Radfahrerin aus Rosenheim hat sich am Samstagnachmittag (1.8.2026) bei einem Sturz am Innradweg schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr im Bereich der Abfahrt zur Erlenaustraße.

Die Frau war auf dem Innradweg unterwegs und wollte diesen an der Erlenaustraße verlassen. Im kurvigen Gefälle geriet sie mit den Reifen auf eine Kiesfläche. Das Vorderrad rutschte seitlich weg, die Radfahrerin stürzte auf den Asphalt beziehungsweise den Kiesbereich.
Dabei zog sie sich mehrere stark blutende Verletzungen am Oberkörper und im Kopfbereich zu. Wegen des Verdachts auf Knochenbrüche wurde sie vom Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gebracht.
Am Fahrrad entstand kein nennenswerter Schaden. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem alleinigen Sturz aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrunkener greift im Supermarkt bei den Tomaten zu

Betrunkener greift im Supermarkt bei den Tomaten zu

Rosenheim – Bei einem Supermarkt in der Rosenheimer Küpferlingstraße hatte ein Mann am Samstagvormittag (1.8.2026)  offenbar großen Appetit auf Tomaten – bezahlen wollte er dafür allerdings nicht.

Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 36-jährigen polnischen Staatsangehörigen ohne Wohnsitz in Deutschland. Er nahm gegen 11.30 Uhr mehrere Packungen Tomaten aus den Regalen und verließ anschließend das Geschäft, ohne die Ware im Wert von einigen Euro zu bezahlen.
Mitarbeiter bemerkten den Diebstahl und sprachen den Mann darauf an. Kurz darauf wurde die Polizei verständigt. Dabei stellte sich heraus, dass der 36-Jährige deutlich mehr als nur ein paar Tomaten intus hatte: Ein Atemalkoholtest ergab nach Polizeiangaben rund drei Promille.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Beschädigter Roller in Grünfläche entsorgt – Polizei sucht Besitzer

Beschädigter Roller in Grünfläche entsorgt – Polizei sucht Besitzer

Rosenheim – Ein zerlegter Roller in einer Grünfläche hat in Rosenheim die Polizei auf den Plan gerufen. Anwohner entdeckten das beschädigte Fahrzeug an der Raublinger Straße / Am Bründl und meldeten es der Polizei.

Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Roller zwischen Donnerstag (24. Juli) und Sonntag (26. Juli) dort abgestellt und offenbar entsorgt wurde. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Longija Digita. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden nicht festgestellt.
Nun versucht die Polizei herauszufinden, wer den Roller dort zurückgelassen hat. Dazu wird unter anderem geprüft, ob sich anhand der am Fahrzeug vorhandenen Nummern der letzte Eigentümer ermitteln lässt. Gleichzeitig wurde ein Ermittlungsverfahren wegen verbotener Müllablagerung eingeleitet.

Wer beobachtet hat, wie der Roller dort abgestellt wurde, oder sonstige Hinweise dazu geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim)

Sommer, Schwimmbad, Klimaanlage: Was heiße Tage in Bayern kosten

Sommer, Schwimmbad, Klimaanlage: Was heiße Tage in Bayern kosten

Rosenheim / Bayern – Nach Regen und Gewittern am Samstagabend (1.8.2026) bleibt es in Rosenheim am heutigen Sonntag zunächst unter der 30-Grad-Marke. Hochsommerlich und schwül ist es trotzdem. Und schon am morgigen Montag sollen die Temperaturen wieder über 30 Grad steigen. Passend dazu hat das Bayerische Landesamt für Statistik jetzt ausgewertet, was die warmen Tage im Freistaat aus statistischer Sicht bedeuten – vom Schwimmbadeintritt bis zur Klimaanlage.

Wer sich bei sommerlichen Temperaturen im Schwimmbad abkühlen möchte, muss dafür heute deutlich mehr bezahlen als noch vor einigen Jahren. Im Juni 2026 lagen die Eintrittspreise für Schwimmbäder in Bayern um 41,1 Prozent höher als 2015. Im Vergleich zum Jahr 2020 betrug der Anstieg 32,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2025 stiegen die Preise zuletzt um 1,4 Prozent.
Auch Badebekleidung ist teurer geworden. Herren-Badebekleidung kostete im Juni 2026 durchschnittlich 21,5 Prozent mehr als 2020, bei Damen-Badebekleidung lag der Anstieg bei 16 Prozent.

Mineralwasser ist teurer, Erfrischungsgetränke noch mehr

Wer lieber mit einem Getränk für Abkühlung sorgt, bekommt ebenfalls die Preisentwicklung zu spüren. Mineralwasser war im Juni 2026 zwar 5,6 Prozent günstiger als im Mai, über einen längeren Zeitraum zeigt sich aber ein deutlicher Anstieg. Gegenüber 2015 verteuerte sich Mineralwasser um 25,8 Prozent, im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2020 um 22,9 Prozent.
Noch stärker stiegen die Preise für Erfrischungsgetränke ohne Mineralwasser. Sie kosteten im Juni 2026 rund 60 Prozent mehr als 2015 und 37 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt 2020. Gegenüber Juni 2025 lag der Anstieg bei 4,7 Prozent.

Auch beim Sonnenschutz zeigt sich die Preisentwicklung. Mützen, Kappen und Hüte waren im Juni 2026 um 44,2 Prozent teurer als 2015. Bei Sonnenschirmen betrug der Anstieg im selben Zeitraum 37,4 Prozent.

Weniger stationäre Behandlungen wegen Hitze

Das Landesamt hat auch Zahlen aus dem Gesundheitsbereich ausgewertet. Im Jahr 2024 wurden in bayerischen Krankenhäusern 156 Menschen wegen „Schäden durch Hitze und Sonnenlicht“ stationär behandelt. Das waren 25 Fälle weniger als im Jahr zuvor und damit ein Rückgang um 13,8 Prozent.
Zum Vergleich: Zwischen 2000 und 2024 wurden durchschnittlich 288 solcher Fälle pro Jahr registriert. Die höchsten Werte gab es 2015 mit 552 und 2003 mit 530 Behandlungen.

Auch bei den geschätzten hitzeassoziierten Sterbefällen lag Bayern 2025 vergleichsweise niedrig. Das Landesamt kommt für das vergangene Jahr auf 77 Fälle. Für 2024 wurden 45 Fälle geschätzt. Deutlich höher lagen die Werte in den Jahren 2018 mit 463, 2019 mit 433 und 2022 mit 747 Fällen.

Immer mehr neue Gebäude werden gekühlt

Interessant ist auch der Blick auf die Gebäude. Der Anteil neu errichteter Wohngebäude mit einer Anlage zur Kühlung hat sich in Bayern innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt. 2015 verfügten 1,9 Prozent der fertiggestellten Wohngebäude über eine solche Anlage. 2025 waren es 3,7 Prozent.
Bei größeren Mehrfamilienhäusern ist die Ausstattung häufiger anzutreffen. Von den 2025 fertiggestellten Wohngebäuden mit mindestens 13 Wohnungen verfügten 7,6 Prozent über eine Kühlanlage.

Noch höher liegt der Anteil bei bestimmten Nichtwohngebäuden. Bei den 2025 fertiggestellten Schulgebäuden waren 38,1 Prozent mit einer Anlage zur Kühlung ausgestattet. Bei Büro- und Verwaltungsgebäuden lag der Anteil bei 37,2 Prozent. Bei Anstaltsgebäuden, zu denen beispielsweise Krankenhäuser und Pflegeheime zählen, waren es 26,1 Prozent.
Die Produktion von Klimageräten in Bayern hat dagegen abgenommen. 2025 wurden rund 67.000 Geräte hergestellt, 2020 waren es noch etwa 108.000. Das entspricht einem Rückgang um 38,1 Prozent. Der Wert der Produktion stieg im selben Zeitraum allerdings um 2,9 Prozent auf knapp 458 Millionen Euro.

Die Zahlen zeigen damit auch abseits der aktuellen Wetterprognose, wie sich sommerliche Wärme im Alltag bemerkbar macht – beim Sprung ins Schwimmbad, beim Einkauf von Getränken und Sonnenschutz und zunehmend auch bei der Frage, wie Gebäude gekühlt werden.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerfest im Tierheim Rosenheim: Heute ist Tag der offenen Tür

Sommerfest im Tierheim Rosenheim: Heute ist Tag der offenen Tür

Rosenheim – Heute, am Sonntag, 2. August, lädt der Tierschutzverein Rosenheim zum Sommerfest mit Tag der offenen Tür ein. Von 14 bis 18 Uhr gibt es im Tierheim am Gangsteig 54 ein buntes Programm für große und kleine Besucher.

Auf die Gäste warten unter anderem ein Tierflohmarkt, eine Tombola mit Preisen, Verkaufs- und Infostände sowie Cocktails. Für die kleinen Besucher gibt es eine Hüpfburg. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Wer sich im Tierheim umsehen möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit. Die Tierhäuser sind bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Der gesamte Erlös des Sommerfests kommt zu 100 Prozent den Tieren zugute. Veranstalter ist der Tierschutzverein Rosenheim
(Quelle: Mitteilung Tierheim Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls führen Familientickets für DEL2-Heimspiele ein

Starbulls führen Familientickets für DEL2-Heimspiele ein

Rosenheim – Familien können Heimspiele der Starbulls Rosenheim in der kommenden DEL2-Saison erstmals zu vergünstigten Konditionen besuchen. Zur Saison 2026/27 führt der Rosenheimer Eishockeyverein Familientickets für die Hauptrunde ein. Der Verkauf startet am heutigen Samstag (1. August) um 10 Uhr gemeinsam mit dem Verkauf der Tagestickets.

Das Angebot gilt ausschließlich für Heimfans und kann bis etwa 48 Stunden vor dem jeweiligen Spiel gebucht werden. Nicht verkaufte Plätze gehen anschließend in den regulären Verkauf.

Für Familien gibt es sowohl Sitz- als auch Stehplätze.

Sitzplätze

  • Erwachsene: 29 Euro
  • Kinder: 25 Euro
  • 35 Plätze pro Spiel
  • im Richter Spielgeräte Block über der äußeren LED-Bande

Stehplätze

  • Erwachsene: 15 Euro
  • Kinder: 9 Euro
  • 100 Plätze pro Spiel
  • im Heimblock D

Ein Familienticket kann mit mindestens einem und maximal zwei Erwachsenen sowie mindestens einem und maximal drei Kindern gebucht werden.
Die Familientickets gelten ausschließlich für Heimspiele der DEL2-Hauptrunde. Für Vorbereitungsspiele wird das Angebot nicht angeboten.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls / Beitragsbild: Copyright Dave Löffler)

Hofleiten, Gemeinde Stephanskirchen, ca. 1910

Hofleiten, Gemeinde Stephanskirchen, ca. 1910

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1910. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Hofleiten (heute Rohrdorfer Straße) in der Gemeinde Stephanskirchen.

Die Hofleiten liegt direkt am rechten Innufer, gegenüber von Rosenheim und unterhalb des Schlossbergs. Auf diesem befand sich im Mittelalter die historische Burg Rosenheim, die erstmals 1232 urkundlich erwähnt wurde. Von der einstigen Burganlage ist heute allerdings nur noch das Bodendenkmal des sogenannten Burgstalls erhalten.
Die Hofleiten entstand ursprünglich als Siedlung von Innschiffern, Handwerkern und Tagelöhnern. Durch die unmittelbare Nähe zu Rosenheim und die wirtschaftliche Verbindung zur Stadt entwickelte sich das Gebiet vor allem um 1800 zunehmend zu einer Arbeiter- und Taglöhnersiedlung.

Ein Leben eng verbunden mit dem Inn

Für die Menschen, die hier lebten, war der Inn mehr als nur ein Fluss vor der Haustür. Er war Verkehrsweg, Arbeitsplatz und zugleich eine wichtige Einnahmequelle. Die Hofleitner waren unter anderem dafür bekannt, bei Hochwasser oder wenn Eisschollen den Inn hinuntertrieben, mit kleinen Booten, sogenannten Mutzen, auf den Fluss hinauszufahren. Dabei versuchten sie, Treibholz aus den Fluten zu bergen und als Brennholz zu nutzen. Das war nicht ungefährlich.
Auch die Gärten gehörten lange zum Bild der Hofleiten. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein gab es auf der Innseite großzügige Gartenflächen, die für die Bewohner eine wichtige Rolle bei der Selbstversorgung spielten.

Einst sogar eine eigene Gemeinde

Die Hofleiten war im 19. Jahrhundert zeitweise sogar eine eigene Gemeinde. Im Zuge der damaligen Verwaltungsreformen kam es zu einer engeren Verbindung mit Stephanskirchen. 1854/55 wurden Hofleiten und Stephanskirchen schließlich offiziell vereinigt.
Ganz reibungslos verlief das Zusammenwachsen allerdings nicht. Die unterschiedlichen sozialen Strukturen der Ortsteile sorgten noch bis ins späte 19. Jahrhundert immer wieder für Spannungen.

Vom alten Ortsbild ist heute nur noch wenig zu erahnen. Der historische Name Hofleiten ist bei den Einheimischen aber bis heute lebendig geblieben.

Amtlich heißt der Straßenzug inzwischen Rohrdorfer Straße. Nach dem Ausbau in den 1990er Jahren wurde daraus eine wichtige Verkehrsachse, über die heute täglich zahlreiche Fahrzeuge zwischen Stephanskirchen, Rosenheim und der Region unterwegs sind.
Wer heute dort entlangfährt, dürfte kaum noch erahnen, dass sich an dieser Stelle einst eine kleine Siedlung von Schiffern, Handwerkern und Arbeitern direkt am Inn befand.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)