Rückenwind für Rosenheimer Stichwahl: Dobrindt unterstützt Lederer und März

Rückenwind für Rosenheimer Stichwahl: Dobrindt unterstützt Lederer und März

Rosenheim Im Endspurt des Wahlkampfs für die Stichwahl zum Oberbürgermeisteramt in Rosenheim hat CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den CSU-Kandidaten Otto Lederer (Landrat) und Andreas März (Oberbürgermeister) bei einer Veranstaltung im „Franz am Wiesntor“ deutlich Rückenwind gegeben.

Auf dem Podium von links: Oberbürgermeister Andreas März, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Staatssekretärin Daniela Ludwig, Landrat Otto Lederer. Foto: Copyright Inalpinus Design/Christoph Leonhardt

Auf dem Podium von links: Oberbürgermeister Andreas März, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Staatssekretärin Daniela Ludwig, Landrat Otto Lederer. Fotos: Copyright Inalpinus Design/Christoph Leonhardt

Dobrindt betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kommunal-, Landes- und Bundespolitik: „Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März sind enge Berater für uns in Berlin. Wir haben im Bund für den Politikwechsel gesorgt. Wir brauchen in den Kommunen aber einen Landrat und einen Oberbürgermeister, die diese Maßnahmen auch umsetzen. Und das machen sie.“

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesinnenminister des Innern, Daniela Ludwig, moderierte den Abend und appellierte an die Bürger, bei der Stichwahl ihre Stimmen abzugeben: „Tragen Sie es alle weiter: Wir stehen bei null, es geht von vorne los. Nur wenn jeder, der am 8. März gewählt hat, wieder zur Urne geht, und wenn wir zusätzliche Stimmen holen, gewinnen wir die Stichwahl.“

Politische Bilanz und lokale Wirkung

Für die politische Bilanz des Bundesinnenministers gab es von den Gästen wiederholt Applaus. Dobrindt erläuterte: „Wir haben die Migrationswende eingeleitet, die Abschiebungen von Straftätern endlich ermöglicht, das Bürgergeld abgeschafft, das Heizungsgesetz abgeschafft und die Flexirente eingeführt.“

Landrat Otto Lederer führte aus, dass die Maßnahmen vor Ort spürbar seien: „Die Migrationswende hat sich bei uns ausgewirkt. In Bayern gab es letztes Jahr monatlich 1200 Asylanträge. Jetzt sind es weniger als die Hälfte.“ Er dankte ausdrücklich Dobrindt und Staatssekretärin Ludwig: „Ich bin gottfroh, dass die Zahlen bei den Asylanträgen runtergegangen sind. Ihr seid die Macher, dafür herzlichen Dank!“
Oberbürgermeister Andreas März legte den Schwerpunkt auf Sicherheit in der Stadt Rosenheim: „Sicherheit und Ordnung sind Voraussetzungen für die Lebensqualität bei uns, aber auch für die wirtschaftliche Stärke. Rosenheim ist eine sichere Stadt. Doch wir sind als Behörde noch zu wenig präsent. Präsenz, klare Regeln und ein konsequentes Handeln sind Voraussetzungen für Sicherheit.“ März kündigte Maßnahmen wie mehr Videoüberwachung und einen kommunalen Sicherheitsdienst an.

Lederer ergänzte den Sicherheitsaspekt um die medizinische Versorgung: „Wir haben 34 Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim, das kann bundesweit keine Region bieten. Doch Notaufnahmen haben nur wenige Häuser. Wir müssen alles tun, um das Niveau der medizinischen Versorgung zu halten.“(
(Quelle: Pressemitteilung  CSU Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Inalpinus Design/Christoph Leonhardt)

Neue Fränkische Spargelkönigin gekrönt

Neue Fränkische Spargelkönigin gekrönt

Franken / Bayern – Kurz vor dem Start der Spargelsaison gibt es in Franken eine neue königliche Botschafterin für das Edelgemüse. Die 18-jährige Luisa Häring aus dem Nürnberger Knoblauchsland ist zur neuen Fränkischen Spargelkönigin gekrönt worden. In diesem Artikel verrät sie auch ihr persönliches Lieblingsrezept mit Spargel.

Luisa Häring übernimmt das Amt für zwei Jahre und tritt damit die Nachfolge von Veronika Hussnätter an. Die neue Spargelkönigin stammt aus einem Gemüsebaubetrieb im Knoblauchsland Nürnberg-Lohe, der sich seit 1969 aus einem landwirtschaftlichen Betrieb heraus auf den Gemüsebau spezialisiert hat. Derzeit absolviert die 18-Jährige eine Ausbildung zur Automobilkauffrau.

Die Verbundenheit zum Spargelanbau hat in ihrer Familie Tradition. „Besonders stolz bin ich darauf, dass bereits meine Oma Spargelkönigin und meine Mama Spargelprinzessin war“, sagt Luisa Häring.

Franken ist wichtige Spargelregion

Franken zählt zu den wichtigsten Spargelregionen Bayerns. Auf rund 830 Hektar wird hier Spargel angebaut, bayernweit sind es über 3.500 Hektar. Die Region ist bekannt für besonders zarte und aromatische Spargelstangen. Langjährige Erfahrung der Erzeuger und kurze Transportwege sorgen dafür, dass frischer Spargel direkt vom Feld auf den Tisch kommt.

Seit 2013 ist Fränkischer Spargel als geschützte geografische Angabe (g. g. A.) in der Europäischen Union eingetragen.

Gute Voraussetzungen für die Saison 2026

Die Voraussetzungen für die Spargelsaison 2026 gelten als gut. Die Witterungsbedingungen im Herbst und Winter haben den Spargelpflanzen eine gute Ruhephase ermöglicht. Mit steigenden Temperaturen beginnt nun das Wachstum. Größere Erntemengen werden in Franken rund um Ostern erwartet.

Rezepttipp der Spargelkönigin 🥬🍝

Nudelnester mit Fränkischem Spargel und Lachs

Zutaten:

  • 1 kg weißen Fränkischen Spargel
  • ½ Teelöffel Zucker
  • 135 g Butter
  • 300 g Tagliatelle
  • 200 g geräucherter Lachs
  • 1/8 Liter Spargelwasser
  • 1 Beutel Sauce Hollandaise

Zubereitung:

  1. Spargel schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Wasser mit etwas Fondor und Zucker zum Kochen bringen. 10 g Butter und den Spargel zugeben, ca. 15 Minuten garen.
  2. Tagliatelle kochen.
  3. Backblech einfetten und 8 Nudelnester darauf setzen (die Nudeln mit zwei Gabeln zu einem Nest formen).
  4. Lachs in Streifen schneiden und zusammen mit den Spargelstücken auf den Nudelnestern verteilen.
  5. Spargelwasser erwärmen, Sauce Hollandaise einrühren, kurz aufkochen und sofort von der Kochstelle nehmen. 125 g Butter nach und nach unterschlagen, bis sie geschmolzen ist.
  6. Sauce über die Nudelnester gießen.
  7. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 10 Minuten überbacken.
  8. Auf Tellern anrichten und mit etwas Schnittlauch garnieren 🌿.

„Guten Appetit wünscht Ihre Spargelkönigin Luisa Häring.“

Luisa Häring ist die 14. Fränkische Spargelkönigin seit Einführung der Spargelhoheit im Jahr 1998. In den kommenden zwei Jahren wird sie als Botschafterin des fränkischen Spargels bei Veranstaltungen und Terminen für das regionale Edelgemüse werben.
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: Copyright Weinbeck / BBV)
Festliche Barockklänge in Mühldorf am Inn

Festliche Barockklänge in Mühldorf am Inn

Mühldorf am Inn – Ein besonderer musikalischer Nachmittag erwartet Musikfreunde in Mühldorf am Inn.: Am Sonntag (12.4.2026) lädt das Ensemble Lux Sonorum um 16 Uhr zu einem Konzert in die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus ein. Auf dem Programm stehen barocke Werke mit strahlenden Trompetenklängen und Orgelbegleitung.

Das Ensemble hat sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Auftritte in der Region – unter anderem in Waldkraiburg, Wasserburg am Inn und Rosenheim – einen Namen gemacht. Mit großer Musikalität und stilistischer Sorgfalt widmen sich die Musiker vor allem der Literatur barocker Komponisten. Zugleich nehmen sie durch eigene Bearbeitungen auch Werke aus Romantik und Moderne in ihr Programm auf.

Trompeten, Orgel und Pauken

In Mühldorf musizieren Peter Weber, Michael Morgott und Martin Zwiefelhofer an den Trompeten. Begleitet werden sie von Martin Nyqvist an der Orgel sowie Tom Wagner an der Pauke. In dieser Besetzung entsteht eine festliche Klangwelt mit leuchtenden Trompeten, getragen von der Klangfülle der Orgel und der markanten Präsenz der Pauken.
Das Programm führt mitten hinein in die barocke Musikwelt mit Werken von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Giovanni Battista Martini. Außerdem ist eine Improvisation an der Orgel von Martin Nyqvist geplant, die dem Konzert eine besondere und persönliche Note verleihen soll.
Gerade im Kirchenraum entfalten diese Werke ihre besondere Wirkung. Das Konzert beginnt um [Uhrzeit] Uhr. Der Eintritt ist frei, die Künstler bitten um Spenden.
(Quelle: Pressemitteilung Peter Weber / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

DEL2-Playoffs starten: Starbulls empfangen Regensburg

DEL2-Playoffs starten: Starbulls empfangen Regensburg

Rosenheim – Die schönste Eishockey-Jahreszeit beginnt: Die Starbulls Rosenheim starten am Dienstag (17.3.2026) mit einem Heimspiel in die DEL2-Playoffs. Gegner im ROFA-Stadion sind die Eisbären Regensburg.

Die Viertelfinalserie wird im Modus „Best of Seven“ ausgetragen. Damit sind mindestens vier und maximal sieben Spiele nötig, um den Halbfinalteilnehmer zu ermitteln.

In vier Spielen ganze drei Tore und nur ein magerer Punkt – das war die Bilanz der Starbulls Rosenheim gegen die Eisbären Regensburg in dieser DEL2-Saison. Aber nun geht es bei null los: Es sind Playoffs! Und die Grün-Weißen haben als Hauptrundendritter gegen den Sechsten den möglicherweise entscheidenden Heimvorteil auf ihrer Seite. Zwar war das Team von Chefcoach Jari Pasanen bisher auswärts erfolgreicher (51 Punkte) als auf eigenem Eis (46 Punkte), aber auch das zählt nicht mehr – Endrunden-Serien haben eigene Gesetze.

Auftakt im ROFA-Stadion

Spielbeginn am Dienstag (17.3.2026) im ROFA-Stadion ist um 19:30 Uhr. Zum Auftakt wollen die Starbulls vor heimischem Publikum vorlegen – unterstützt von den Rosenheimer Fans. Am Tag vor dem Spiel waren nur noch wenige Restkarten verfügbar. Wer live im Stadion dabei sein möchte, sollte sich vorab online Tickets sichern. Die Rosenheimer Mannschaft wird in den Endrundenspielen – auswärts wie zuhause – in speziellen Playoff-Jerseys antreten.

Sollte eine Partie nach 60 Minuten unentschieden stehen, folgt eine Verlängerung. Anders als in der Hauptrunde gibt es zunächst eine 15-minütige Pause mit Eisaufbereitung und Seitenwechsel. Gespielt wird anschließend mit regulärer Spielerzahl so lange weiter, bis ein Tor fällt. Sollte auch nach 20 Minuten Verlängerung kein Treffer erzielt werden, folgt eine weitere Pause und eine weitere Verlängerung. Playoff-Spiele werden grundsätzlich durch das erste Tor in einer Verlängerung entschieden, ein Penaltyschießen gibt es nicht.

Weitere Spiele der Serie

Weiter geht es in der Viertelfinalserie am Freitag in Regensburg (20 Uhr, Donau-Arena). Das zweite Rosenheimer Heimspiel ist für Sonntag (17 Uhr, ROFA-Stadion) angesetzt, das zweite Auswärtsspiel folgt am Mittwoch (20 Uhr).

Sollte es zu keinem „Sweep“ kommen, ist Spiel fünf am Freitag, 27. März, um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion geplant. Weitere mögliche Begegnungen sind am Sonntag, 29. März, um 17 Uhr in Regensburg sowie am Dienstag, 31. März, um 19:30 Uhr in Rosenheim vorgesehen. Spätestens an diesem Termin steht fest, ob die Starbulls ins Halbfinale einziehen.

Weitere Viertelfinal-Paarungen

Auch die anderen Viertelfinalduelle stehen bereits fest. Hauptrundensieger Krefeld Pinguine startet am Mittwoch (18.3.2026) gegen den EV Landshut, der sich in den Pre-Playoffs in zwei Spielen (4:1 und 7:3) gegen die Düsseldorfer EG durchgesetzt hat. Parallel dazu beginnen die Kassel Huskies ihre Serie gegen die Lausitzer Füchse, die sich in den Pre-Playoffs gegen Crimmitschau durchsetzten.

Die Viertelfinalserie zwischen den Ravensburg Towerstars und den Bietigheim Steelers (Hauptrunden-Vierter gegen -Fünfter) beginnt ebenfalls bereits am Dienstag.

Alle DEL2-Playoff-Spiele werden live im Internet übertragen. Tickets für die Heimspiele der Starbulls sind online erhältlich. Auch Sitzplatzkarten aus dem Re-Sale können dort kurzfristig verfügbar werden – ein Blick lohnt sich also auch dann, wenn eine Partie bereits als ausverkauft gemeldet ist.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Peter Lion)

Ludwigsplatz, Rosenheim, ca. 1950er Jahre

Ludwigsplatz, Rosenheim, ca. 1950er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Ludwigsplatz. 

Idyllisch und sehr ruhig wirkt der Ludwigsplatz auf unserem heutigen Fotooldie. Der Straßenverkehr beschränkt sich auf einige Fußgänger und Radfahrer – könnte auch daran liegen, dass Autos zur damaligen Zeit doch noch in relativ wenigen Haushalten zu finden waren.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Benefizkonzert beim Höhensteiger zugunsten des St. Vinzentiusverein

Benefizkonzert beim Höhensteiger zugunsten des St. Vinzentiusverein

Westerndorf St. Peter / Rosenheim – Am Freitag (20.3.2026) um 19:30 Uhr findet im Gasthaus Höhensteiger im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf St. Peter ein Benefizkonzert zugunsten der sozialen Arbeit des St. Vinzentiusverein Rosenheim statt.ist frei.

Die Familienmusik Sinhart aus Nussdorf am Inn und die Huber Dirndl aus Wildenwart gestalten das Programm: Im ersten Teil erklingt Volksmusik, danach reicht das Repertoire von klassischer Musik über Tango bis in die Moderne.
Einlass und Bewirtung beginnen um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen und kommen der Arbeit des St. Vinzentiusvereins zugute.

Die Veranstaltung erfolgt auf Initiative der Stiftung Sebastian und Anna Garnreiter-Vorleitner, die sich dafür einsetzt, Kindern und Familien in Not zu helfen. Der Vinzentiusverein, einer der ältesten Wohltätigkeitsvereine Rosenheims, engagiert sich unter anderem für den Kinderhort an der Prinzregentenstraße, die offene Jugendarbeit LOGO im Sozialraum Nord sowie den Sozialdienst mit der Ausgabe von Brot, Gebäck und Lebensmittelgutscheinen an bedürftige Bürgerinnen und Bürger.
(Quelle: Pressemitteiljung St. Vinzentiusverein Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

55 neue potenzielle Stammzellspender beim Bürgerhaus Happing

55 neue potenzielle Stammzellspender beim Bürgerhaus Happing

Happing / Rosenheim – Die Typisierungsaktion für Anne und weitere Leukämiepatientinnen im Bürgerhaus Happing war ein voller Erfolg: 55 neue potenzielle Stammzellspender ließen sich zwischen 14 und 19 Uhr registrieren.

Organisiert wurde die Aktion vom Stadtteilverein Happing e.V. in Zusammenarbeit mit der AKB – Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern. Unterstützt wurde die Aktion von zahlreichen Vereinen und Einrichtungen, darunter der Schützenverein SG Wasen Happing, die Grundschule Happing, die Freiwilligen Feuerwehren Happing und Kolbermoor, die BRK-Bereitschaften Rosenheim und Kolbermoor, das Jugendrotkreuz Rosenheim, das Sozialraumteam Ost sowie das Team des Bürgerhauscafés.

Auch medizinisches Personal war vor Ort: Die Praxis Frank Kefer und die Praxis Dr. Kecker begleiteten die Typisierung fachlich.

Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Helfer sorgten unter anderem die Bäckerei Bauer, die Bäckerei Ratschiller und die Metzgerei Holnburger, Getränke stellten die Brauerei Flötzinger und AuerBräu bereit. Die DITIB Moschee Rosenheim versorgte die Helfer zusätzlich mit einem warmen Abendessen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtteilverein Happing / Beitragsbild: Stadtteilverein Happing)

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: S-Bahn überfährt Betonplatten

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: S-Bahn überfährt Betonplatten

München – Ein schwerer Vorfall auf der S-Bahn-Strecke zwischen München-Neuaubing und München-Westkreuz hat am Samstagabend (14.3.2026) zu einem Einsatz der Bundespolizei geführt.

Gegen 21:20 Uhr legten bislang unbekannte Täter mehrere Betonplatten auf die Gleise. Eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie S8 überfuhr die Hindernisse mit rund 50 km/h. Der 45-jährige Triebfahrzeugführer spürte den Aufprall so heftig, dass die Räder des vorderen Drehgestells kurzzeitig abhoben. Er leitete umgehend eine Schnellbremsung ein und setzte einen Notruf ab.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten Einsatzkräfte der Bundespolizeidirektion München Schäden am Triebfahrzeug fest, darunter ein abgerissenes Sandungsrohr und beschädigte Laufräder. Der Oberbau der Gleise blieb unbeschädigt. Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.
Die rund 200 Reisenden im Zug blieben unverletzt. Mit Unterstützung der Feuerwehr wurden sie aus dem Zug evakuiert und setzten ihre Fahrt mit Ersatzbussen fort. Die Evakuierung war gegen 22:30 Uhr abgeschlossen.

Vor Ort fanden die Beamten insgesamt elf Betonplatten (ca. 50 x 40 cm, je rund 20 kg), die offenbar von einer Kabelschachtabdeckung entnommen und auf die Schienen gelegt worden waren.

Die Fahndung der Bundespolizei gemeinsam mit Streifen des Polizeipräsidiums München sowie einem Polizeihubschrauber verlief bislang ohne Erfolg. Die Bahnstrecke musste zwischen Westkreuz und Freiham von 21:26 Uhr bis 00:01 Uhr gesperrt werden, was zu 571 Verspätungsminuten bei vier Zügen und 13 Teilausfällen führte.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Hinweise auf die Hintergründe der Tat liegen bisher nicht vor.

Zeugen, die am Samstagabend im Bereich der S-Bahn-Strecke zwischen Neuaubing und Westkreuz verdächtige Personen oder Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter Tel. 089 / 515550-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto: Bundespolizei)

Tödlicher Unfall in Raisting: 19-jähriger stirbt nach Pkw-Crash

Tödlicher Unfall in Raisting: 19-jähriger stirbt nach Pkw-Crash

Raisting / Landkreis Weilheim-Schongau – Tragischer Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen (15.3.2026)  im Landkreis Weilheim-Schongau: Ein 19-Jähriger erlag nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Baum seinen schweren Verletzungen, vier weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Polizei untersucht den genauen Unfallhergang.

Nach Angaben des Polizeipräsidium Oberbayern Süd befuhr am 15. März 2026 um 0.10 Uhr ein 18-jähriger Fahrzeugführer mit seinem VW den Heckenwiesenweg bei Raisting in Richtung Erdfunkstelle. Auf Höhe des Weilers Lachen kam er in einer leichten Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Im Fahrzeug saßen insgesamt fünf Personen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Durch den Aufprall wurden der 18-jährige Fahrer sowie ein 16-Jähriger, eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger schwer verletzt und zum Teil mit Hubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein weiterer Insasse, ein 19-Jähriger, verstarb trotz Reanimationsversuchen im Krankenhaus Weilheim.
Das Fahrzeug erlitt Totalschaden; der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Raisting, Pähl und Dießen mit etwa 40 Einsatzkräften sowie das THW Weilheim mit 15 Personen tätig. Die Straße blieb mehrere Stunden gesperrt.

Die Staatsanwaltschaft München II ordnete zur Klärung des genauen Unfallhergangs die Hinzuziehung eines Gutachters an. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Weilheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wendemanöver endet mit Unfall in Rosenheim

Wendemanöver endet mit Unfall in Rosenheim

Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in Rosenheim ist am Freitagnachmittag (13.3.2026) ein Sachschaden von rund 4.000 Euro entstanden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.45 Uhr im Bereich Wittelsbacher Straße / Wüststraße. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim war ein 18-jähriger Autofahrer aus Rosenheim auf der Wittelsbacher Straße in westlicher Richtung unterwegs.
Der junge Mann bog zunächst nach rechts in die Wüststraße ab, um dort zu wenden. Als er anschließend wieder auf die Wittelsbacher Straße in Richtung Süden einfuhr, übersah er eine 44-jährige Autofahrerin aus Rosenheim, die ebenfalls auf der Wittelsbacher Straße unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Beide Fahrer blieben unverletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug der 44-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der 18-Jährige wurde wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung angezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

E-Bike mit Gashebel: Polizei stoppt Fahrer auf Gehweg

E-Bike mit Gashebel: Polizei stoppt Fahrer auf Gehweg

Rosenheim –  Eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim hat in Rosenheim einen E-Bike-Fahrer kontrolliert, der offenbar ohne zu treten unterwegs war – und das mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 13. März 2026, gegen 23.15 Uhr auf der Äußere Münchener Straße. Polizeibeamte beobachteten einen Fahrradfahrer, der auf dem Gehweg fuhr, ohne zu treten. Dabei erreichte er eine Geschwindigkeit von über 30 km/h.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an dem „Fahrrad“ ein Gashebel verbaut war. Das Fahrzeug wurde zur Begutachtung sichergestellt.

Der 25-jährige Rumäne aus Rosenheim konnte zudem weder eine gültige Fahrerlaubnis noch einen Versicherungsschutz für das Fahrzeug vorweisen. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung erstattet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Riesige Werbe-Eistüte in Schliersee gestohlen

Riesige Werbe-Eistüte in Schliersee gestohlen

Schliersee / Landkreis Miesbach – Kurioser Diebstahl in Schliersee: Unbekannte Täter haben am Wochenende eine auffällige Werbefigur vor einem Eiscafé entwendet. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Miesbach wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag (14./15. März 2026) eine rund 1,80 Meter große Eistüte aus Kunststoff gestohlen. Die Figur diente als Werbeträger und war vor einem Eiscafé aufgestellt.
Der entstandene Schaden wird auf etwa 600 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Diebstahl geben können, sich unter Telefon 08025 / 2990 bei der Polizeiinspektion Miesbach zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)