Radfahrerin bei Abbiegevorgang in Rosenheim verletzt

Radfahrerin bei Abbiegevorgang in Rosenheim verletzt

Rosenheim – Am Donnerstag (22.01.2026) kam es gegen 15:10 Uhr auf der Georg-Aicher-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einer Radfahrerin. Nach Angaben der Polizei kam es beim Abbiegen des Lkw zu einem Zusammenstoß mit der 31-jährigen Radfahrerin.

Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus Großkarolinenfeld fuhr in westlicher Richtung auf der Georg-Aicher-Straße. Gleichzeitig fuhr eine 31-jährige Kolbermoorerin mit ihrem Fahrrad vorschriftsmäßig auf dem rechten Radweg in gleicher Richtung. Beim Rechtsabbiegen auf die B15A kam es nach Polizeiangaben zum Kontakt der beiden Fahrzeuge. Das Fahrrad klemmte sich dabei in den Radkasten des Lkw ein, und die Radfahrerin wurde zunächst etwa 100 Meter mitgeschleift, bis der Fahrer die Hilferufe bemerkte und anhielt.

Der Lkw blieb unbeschädigt, der Fahrer unverletzt. Das Fahrrad wurde stark beschädigt: Lenker abgerissen, Vorderreifen verbogen und linkes Pedal abgerissen. Die Radfahrerin erlitt Schürfwunden im Gesicht sowie leichte Verletzungen und wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden am Fahrrad beläuft sich nach polizeilichen Angaben auf rund 250 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Baustellenjahr 2026 in Rosenheim: Deutlich weniger Nervenprobe für Verkehrsteilnehmer

Baustellenjahr 2026 in Rosenheim: Deutlich weniger Nervenprobe für Verkehrsteilnehmer

Rosenheim – Gute Nachrichten für alle, die täglich mit dem Auto, dem Rad oder dem Bus unterwegs sind: Die Straßenbaumaßnahmen im Rosenheimer Stadtgebiet fallen 2026 deutlich moderater aus als in den vergangenen Jahren. Das wurde beim traditionellen Baustellengespräch der Stadt Rosenheim am Donnerstagvormittag (22.1.2026) im Rathaus deutlich.

Standen beim Baustellengespräch für das Jahr 2026 Rede und Antwort: Mihan Ghawami und Ulrike von Machui von den Rosenheimer Stadtwerken, Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim und Daniel Miedl und Klaus Lochner vom Rosenheimer Tiefbauamt. Foto: Josefa Staudhammer

Standen beim Baustellengespräch für das Jahr 2026 Rede und Antwort: Mihan Ghawami und Ulrike von Machui von den Rosenheimer Stadtwerken, Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim und Daniel Miedl und Klaus Lochner vom Rosenheimer Tiefbauamt. Foto: Josefa Staudhammer

In den vergangenen Jahren hatten zahlreiche Großbaustellen – etwa in der Prinzregentenstraße – den Verkehr in Rosenheim stark eingeschränkt. Entsprechend angespannt war die Lage für viele Verkehrsteilnehmer. Für 2026 ist mit weniger Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche große Straßenbauprojekte durchgeführt und abgeschlossen wurden.

Gemeinsame Planung von Stadt und Stadtwerken

Am Baustellengespräch nahmen Vertreter der Stadt Rosenheim und der Stadtwerke teil – aus gutem Grund. Straßenbaumaßnahmen und Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen werden seit Jahren gemeinsam geplant und umgesetzt. Ziel ist es, Straßen nicht mehrfach aufreißen zu müssen und die Belastungen für den Verkehr so möglichst gering zu halten.

Dass Baustellen dennoch unvermeidlich sind, machte Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, zu Beginn des Pressegesprächs klar. Er verglich die städtische Infrastruktur mit dem menschlichen Körper: Straßen seien das Skelett, Energie- und Versorgungsleitungen das Nervensystem. Mit zunehmendem Alter entstünden Schwachstellen, die frühzeitig behoben werden müssten, um größere Schäden zu verhindern.

Mangfallkanalbrücke bleibt größte Baustelle

Die größte Straßenbaumaßnahme bleibt auch 2026 der Neubau der Mangfallkanalbrücke in der Äußeren Münchener Straße. Dank einer Behelfsbrücke kommt es dort jedoch kaum zu Einschränkungen für den Verkehr. Nachdem im November 2025 ein 40 Tonnen schwerer, 32 Meter langer Verbundfertigteilträger bei einem Unfall so stark beschädigt wurde, dass er neu gefertigt werden musste, hat sich das Bauende nach hinten verschoben (wir berichteten).
„Still stehen musste die Baumaßnahme aber deshalb nicht“, informierte Daniel Miedl, Leiter des Rosenheimer Tiefbauamtes. Ende Dezember 2026 soll diese Großbaustelle nun abgeschlossen sein.

Vollsperrungen an mehreren Straßen

Zwischen März und August 2026 ist derzeit der Ausbau der Pichlmayerstraße zwischen Schillingsweg und Küpferlingstraße geplant. Aufgrund der Vollsperrung ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Das gleiche gilt auch für den Ausbau der Mangfallstraße zwischen Miesbacher Straße und Arnulfstraße. Der Bauzeitraum ist aktuell zwischen April 2026 und April 2027 festgelegt.

Eine weitere größere Straßenbaumaßnahme ist für 2026 in der Ebersberger Straße geplant. Dort soll zwischen Schillerstraße und Wasserweg ein Radweg entstehen. Die Arbeiten sind für März bis April vorgesehen. Auch hier ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, allerdings lediglich mit einer halbseitigen Sperrung.

Bei der geplanten Baumaßnahme am Kapuzinerweg ist dagegen wieder eine Vollsperrung nötig. Sie soll voraussichtlich im Oktober 2026 umgesetzt werden. Konkret geplant ist der Ausbau des Kapuzinerwegs zwischen Friedhof und Inntalhalle, inklusive Parkplatz und Fahrbahn.

Kurze Bauzeiten sollen Einschränkungen begrenzen

Ein Grund dafür, dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer 2026 überschaubar bleiben, ist auch, dass viele Maßnahmen innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden können – sofern alles reibungslos verläuft. So ist in der Kufsteinerstraße eine Kanalauswechslung im Einmündungsbereich Kufsteiner- / Reichenbachstraße geplant. Auch hier wird eine Vollsperrung im Bereich der Einbahnstraße stadtauswärts notwendig. Die gute Nachricht: Innerhalb von rund zwei Wochen soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Geplant ist sie für die erste Jahreshälfte und bewusst für die Schulferien, um die Belastungen an dieser vielbefahrenen Stelle möglichst gering zu halten.

In der Innstraße hatten Kanalarbeiten im Jahr 2025 bereits zu Verkehrsbehinderungen geführt. Im August 2026 ist zwischen der Einmündung Hofmannstraße und der Bayerstraße erneut mit Einschränkungen zu rechnen. Der Fahrbahnbelag soll abgefräst und erneuert werden. Die Arbeiten sind auf rund drei Tage angesetzt und ebenfalls für die Schulferien geplant.

Auch am Nörreut und in der Küpferlingstraße sollen die Ferienzeiten zwischen April und September für Kanalarbeiten genutzt werden. Temporär kann es zu Engstellen und Halteverboten kommen. Insgesamt halten sich die Einschränkungen jedoch in Grenzen, da die Sanierungsarbeiten ohne Grabarbeiten mit einer speziellen Inliner-Technik durchgeführt werden sollen.

Ausbau des Fernwärmenetzes im Stadtgebiet

Parallel dazu wird das Fernwärmenetz in Rosenheim weiter ausgebaut. Rund 30 Prozent der Haushalte sind bereits an das Netz angeschlossen. Von Seiten der Stadtwerke Rosenheim sind 2026 drei größere innerstädtische Baumaßnahmen geplant.

In der Königstraße 8 ist voraussichtlich von Juli bis August der Abbruch eines Fernwärmeschachts sowie die Modernisierung des Fernwärmenetzes vorgesehen. Dafür ist eine halbseitige Sperrung des Verkehrs erforderlich.

In der Prinzregentenstraße 129 bis 141 soll das Fernwärmenetz von Anfang März bis Ende Juli 2026 erweitert werden. Es kommt zu abschnittsweisen Gesamtsperrungen, zunächst im Bereich der Kreuzung Egerlandweg/Wernhardsberger Straße und anschließend im Abschnitt Prinzregentenstraße 129 bis 141. Der Zugang zum Bahnsteig der Hochschule Rosenheim soll während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleiben.

Von Anfang Mai bis Ende Oktober 2026 ist schließlich eine umfangreiche Baumaßnahme in der Gabelsbergerstraße zwischen den Hausnummern 30 und 59 geplant. Neben der Erweiterung des Fernwärmenetzes werden Wasserleitungen modernisiert, das Strom- und Telekommunikationsnetz verbessert und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt ist außerdem die Erneuerung der Straßenoberflächen vorgesehen. Während der Bauzeit kommt es zu einer Gesamtsperrung, der Anliegerverkehr bleibt frei.

In diesem Überblick sind bewusst nicht alle für 2026 geplanten Baumaßnahmen im Rosenheimer Stadtgebiet enthalten. Aufgeführt sind die wichtigsten Projekte in der Innenstadt. Weitere, meist kleinere Maßnahmen betreffen überwiegend Wohngebiete außerhalb des Zentrums und werden in der Regel nur geringe Auswirkungen auf den Verkehr haben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam /Beitragsbild: Symbolfoto ai/ Foto: Josefa Staudhammer)

Neue Obstbaumwarte im Landkreis Rosenheim

Neue Obstbaumwarte im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Ein gut gepflegter Obstbaum kann über 50 Jahre alt werden und jedes Jahr viele Kilo Obst liefern – eine sorgfältige Pflege und Erziehung ist dafür entscheidend. Das nötige Wissen vermittelt die Ausbildung zum Obstbaumwart. In einem feierlichen Rahmen wurden nun 55 frisch gebackene Baumwarte aus Oberbayern geehrt. Vier der neuen Baumwarte stammen aus dem Landkreis Rosenheim: Florian Schex, Michael Bliemel, Samuel Klee und Michael Kammermeier.

In 110 Stunden eigneten sich die Teilnehmer umfassende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten im Bereich der Obstbaumkultur an. Der Schwerpunkt lag klar auf der Praxis: Etwa zwei Drittel der Zeit verbrachten die Teilnehmer vor oder auf einem Obstbaum. Zehn Module, unter anderem zum Erziehungsschnitt, der Obstverwertung und Baumgesundheit, ergänzten die Ausbildung. Damit sind die Absolventen bestens gerüstet für die Pflege von Obstbäumen sowie für die Beratung von Obstbauern und Hobbygärtnern.

Viel gelernt über Streuobstwiesen

„Die Ausbildung war eine großartige Gelegenheit, mein Wissen über Obstbäume zu vertiefen und praktische Erfahrungen zu sammeln“, berichtete einer der Absolventen. „Ich hätte nicht gedacht, was es bei Streuobstwiesen alles zu beachten gilt und fühle mich nun gut gerüstet, um in der Praxis zu arbeiten und mein Wissen weiterzugeben.“
Markus Breier vom Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege hob die Bedeutung der Ausbildung hervor: „Die Obstbaumwart-Ausbildung ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Obstkultur in Oberbayern. Die Absolventen werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Tradition des Obstbaus in unserer Region zu bewahren und weiterzuentwickeln.“

Laut Martin Landes, Leiter des Kurses, besteht die größte Herausforderung im Streuobstanbau nicht darin, alte Bestände zu pflegen, sondern darin, dass neu gepflanzte Bäume gesund und zukunftsfähig wachsen. Entscheidend seien die richtige Pflanzhöhe, ein jährlicher fachgerechter Erziehungsschnitt und die ausreichende Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Auch das Freihalten der sogenannten Baumscheibe – offener Boden im Umkreis von 30 bis 40 Zentimetern um den Stamm – helfe den Bäumen, sich schneller am Standort zu etablieren.

Die Ausbildung wurde vor zwei Jahren von Streuobstberater Martin Landes in Zusammenarbeit mit oberbayerischen Kreisfachberatern im Rahmen des Bayerischen Streuobstpakts ins Leben gerufen. Auch das Landwirtschaftsministerium erkennt die Ausbildung an, wodurch Absolventen im Auftrag des staatlichen Streuobstpflegeprogramms KULAP I82 Maßnahmen ausführen dürfen.

Das Angebot ist beliebt: Der Jahrgang 2026 ist bereits ausgebucht. Möglichkeiten zur Weiterbildung bestehen weiterhin. Das Landratsamt Rosenheim veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Rosenheim e. V. jährlich mehrere zweitägige, kostenlose Obstbaum-Schnittkurse, in denen Grundlagen vermittelt werden. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.landkreis-rosenheim.de
.(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim ( Beitragsbild: Copyright Hans Stoll)

Crash beim Abbiegen: Zwei Autos stark beschädigt

Crash beim Abbiegen: Zwei Autos stark beschädigt

Rosenheim – In Rosenheim kam es zu einem Verkehrsunfall, als ein 25-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Kosovo von der Kufsteiner Straße nach links in die Gießereistraße abbog. Dabei übersah er, nach den Angaben der Polizei, eine 21-jährige Pkw-Fahrerin aus Freilassing, die in entgegengesetzter Richtung unterwegs war, und es kam zum Zusammenstoß.

Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 15.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Da der 25-Jährige keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit falschen Kennzeichen in Rosenheim unterwegs

Mit falschen Kennzeichen in Rosenheim unterwegs

Rosenheim – Bei einer Streifenfahrt fiel der Polizei am Dienstagnachmittag (21.1.2026) in Rosenheim auf der Westerndorfer Straße ein Saab mit französischen Kennzeichen auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Kennzeichen an einem nicht zugelassenen Fahrzeug angebracht waren.

Der Fahrer, ein 23-Jähriger aus Bernau, muss sich nun wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Woher der Mann die Kennzeichen hatte, wird derzeit noch ermittelt. Die Kennzeichen wurden sichergestellt, die Weiterfahrt des Fahrzeugs unterbunden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann (24) mit gefälschtem Führerschein und ohne Zulassung in Bruckmühl unterwegs

Mann (24) mit gefälschtem Führerschein und ohne Zulassung in Bruckmühl unterwegs

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Mit einem gefälschten Führerschein und einem seit Monaten stillgelegten Auto war ein 24-Jähriger am Freitagabend (16.1.2026) in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) unterwegs. Bei einer Polizeikontrolle deckten Beamte gleich mehrere schwere Verstöße auf.

Eine Streife der Polizeiinspektion Bad Aibling kontrollierte gegen 22.30 Uhr im Ortsgebiet von Bruckmühl einen Pkw mit Anhänger. Am Steuer saß ein 24-jähriger Deutscher aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim.

Gegenüber den Beamten gab der Mann zunächst an, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Ein Abgleich im polizeilichen Informationssystem ergab jedoch, dass ihm die deutsche Fahrerlaubnis bereits im Jahr 2024 unanfechtbar entzogen worden war.

Führerschein entpuppt sich als Totalfälschung

Mit diesem Ergebnis konfrontiert erklärte der Fahrer, er habe inzwischen in Italien eine neue Fahrerlaubnis erworben. Als er den angeblich italienischen Führerschein aushändigte, stellten die Beamten jedoch fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte.
Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeugs wurde zudem festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen entstempelt waren und der Pkw somit nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen war. Ermittlungen ergaben, dass der BMW bereits im November 2025 wegen fehlender Haftpflichtversicherung außer Betrieb gesetzt worden war.
Dem 24-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Der gefälschte italienische Führerschein wurde vor Ort sichergestellt.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauchs sowie eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
(Quelle: Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Gemeinsame Ausstellung von Xandi Fradl und Christine Haberlander in Neubeuern

Gemeinsame Ausstellung von Xandi Fradl und Christine Haberlander in Neubeuern

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Am vergangenen Freitag (16. Januar 2026) wurde in der Galerie am Markt (Marktplatz 3) in Neubeuern (Landkreis Rosenheim)  die neue Ausstellung der Nußdorfer Künstlerinnen Xandi Fradl und Christine Haberlander eröffnet. Kunsthistorikerin Ulrike Gierlinger führte in die ausgestellten Werke ein.

Noch bis einschließlich 1. Februar 2026 können die Werke von Xandi Fradl und Christine Haberlander in der Galerie am Markt in Neubeuern besichtigt werden. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Die beiden Künstlerinnen feiern mit der Ausstellung 15 Jahre künstlerische Freundschaft. Gezeigt werden unter anderem Portraits bekannter Persönlichkeiten wie Bayerns Märchenkönig Ludwig II., der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld samt Steiff-Teddybär sowie räumliche Darstellungen, die dazu einladen, die Details genau zu betrachten.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 1. Februar 2026 zu sehen. Öffnungszeiten: Freitag 18 bis 20 Uhr, Samstag 14 bis 19 Uhr, Sonntag 11 bis 19 Uhr. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright Hendrik Heuser)

Zwei Einbrüche in Stephanskirchen – Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Zwei Einbrüche in Stephanskirchen – Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt derzeit nach zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser im Gemeindebereich von Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) und bittet um sachdienliche Hinweise.

Zwischen Donnerstag, 16. Januar, und Sonntag, 19. Januar 2026, brachen Unbekannte in zwei unmittelbar nebeneinander liegende Einfamilienhäuser am Stephanskirchner Ortsteil Schlossberg ein. In einem Fall erbeuteten sie Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro. Im zweiten Haus entstand nach bisherigen Erkenntnissen kein Stehlschaden.

Die beiden Häuser befinden sich in der Uhlandstraße und der Bergfeldstraße. Die Ermittler des Fachkommissariats 2 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim gehen davon aus, dass beide Taten von denselben Tätern verübt wurden.

Im Haus in der Uhlandstraße waren die Bewohner am Samstag, 17. Januar 2026, mehrere Stunden abwesend. Während dieser Zeit hebelten die Täter gewaltsam ein Fenster auf, durchwühlten mehrere Räume und entwendeten Bargeld und Schmuck.

Auch im Haus in der Bergfeldstraße verschafften sich die Einbrecher gewaltsam Zutritt über ein Fenster. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde hier jedoch nichts gestohlen. Die Polizei vermutet, dass auch diese Tat am Samstag, 17. Januar, stattfand.

An beiden Tatorten führten die Beamten Spurensicherungsmaßnahmen durch. Eine Absuche im Umfeld sowie Befragungen von Anwohnern ergaben bislang keine Hinweise auf die Täter.

Die Kriminalpolizei Rosenheim bittet nun die Bevölkerung um Unterstützung:

  • Wer hat am Samstag, 17. Januar 2026, zwischen 15:00 und 21:00 Uhr in der Uhlandstraße oder Bergfeldstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zu den Einbrüchen geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer (08031) 2000 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer CSU-Fraktion beantragt Prüfung eines Parkhauses an der Berufsschule I

Rosenheimer CSU-Fraktion beantragt Prüfung eines Parkhauses an der Berufsschule I

Rosenheim – Die CSU-Stadtratsfraktion hat einen Antrag an die Stadtverwaltung Rosenheim gerichtet, in dem geprüft werden soll, ob auf der bestehenden Parkfläche an der Berufsschule I an der Prinzregentenstraße ein Parkhaus errichtet werden kann. Die Fraktion bittet die Stadtverwaltung, die Prüfung in Abstimmung mit dem Landkreis Rosenheim durchzuführen.

Im Antrag fordert die CSU-Fraktion, dass bei der Prüfung insbesondere der aktuelle und zukünftige Stellplatzbedarf für Berufsschüler in Rosenheim berücksichtigt wird, die mit dem Pkw ankommen. Außerdem solle untersucht werden, inwiefern ein Parkhaus zur Entlastung der umliegenden Nebenstraßen in Rosenheim vom Parksuchverkehr beitragen könnte. Auch die Nutzungsmöglichkeiten für Studenten, etwa im Hinblick auf nahegelegene Bildungs- und Hochschuleinrichtungen sowie studentische Wohnanlagen in der Umgebung, sollen Teil der Prüfung sein. Weiterhin soll der Landkreis Rosenheim als Schulaufwandsträger in die Überlegungen einbezogen werden.

Zur Begründung führt die CSU-Fraktion an, dass die Parksituation im Umfeld der Berufsschule I in Rosenheim seit längerer Zeit angespannt sei. Zahlreiche Berufsschüler, die auf das Auto angewiesen sind, würden wegen fehlender Stellplätze auf Wohn- und Nebenstraßen ausweichen, was regelmäßig zu Parkdruck und Verkehrsbehinderungen in der Stadt führe.

Darüber hinaus habe sich in der näheren Umgebung der Berufsschule I in Rosenheim in den vergangenen Jahren der Wohnraum für Studenten entwickelt oder befinde sich in Planung. Auch Studenten, die dort wohnen oder nahegelegene Hochschuleinrichtungen in Rosenheim besuchen, seien teilweise auf den Pkw angewiesen und trügen so zusätzlich zum bestehenden Parkdruck bei.

„Vorhandenen Raum effizienter nutzen“

Die CSU-Stadtratsfraktion sieht in der Errichtung eines Parkhauses auf der bereits als Parkfläche genutzten Fläche in Rosenheim die Möglichkeit, den vorhandenen Raum effizienter zu nutzen, den Parksuchverkehr zu reduzieren und für Berufsschüler und Studenten eine geordnete sowie wohnverträgliche Parksituation zu schaffen.
(Quelle: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Westerndorf bei Pang, Rosenheim, 1969

Westerndorf bei Pang, Rosenheim, 1969

Westerndorf bei Pang / Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1969. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Rosenheimer Stadtteil Westerndorf bei Pang.

Der Blick aus der Vogelperspektive macht deutlich, dass sich auch in diesem Rosenheimer Stadtteil im Laufe der vergangenen Jahrzehnte viel verändert hat. Die Kirche Johann Baptist / Heilig Kreuz ist aber auch heute noch prägend. Die Zwiebelkuppel mit rund 20 Metern Durchmesser und rund 20 Metern Höhe gehört zu den größten freitragenden Holzkuppelkonstruktionen Europas.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Tag des Patienten 2026: Wie Patientenfeedback die Sicherheit in den RoMed Kliniken stärkt

Tag des Patienten 2026: Wie Patientenfeedback die Sicherheit in den RoMed Kliniken stärkt

Bad Aibling, Prien, Rosenheim, Wasserburg – Der diesjährige Tag des Patienten am 26. Januar steht unter dem Motto: Verstehen. Vertrauen. Gemeinsam heilen. Im Interview erklärt Sandra Mayer-Huber, Leiterin des Qualitätsmanagements im RoMed-Klinikverbund, wie Rückmeldungen von Patientinnen und Patienten genutzt werden, um Abläufe zu optimieren und die Sicherheit in der Versorgung zu erhöhen.

Frage: Der Tag des Patienten rückt die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt. Welche Rolle spielt dabei die Patientensicht?
Antwort: 
„Für uns zählt nicht nur der medizinische Erfolg, sondern auch, wie Patienten ihre Behandlung erleben. Seit mehreren Jahren erfassen wir bei ausgewählten Krankheitsbildern Rückmeldungen zur Lebensqualität nach der Behandlung – und das teils bis zu fünf Jahren – sowie zum Aufenthalt in unseren Kliniken. Dazu nutzen wir wissenschaftlich evaluierte Fragebögen, sogenannte PROMs (Patient-Reported Outcome Measures). Anstatt der klassischen Patientenzufriedenheit messen wir – ebenfalls mithilfe eines wissenschaftlich evaluierten Instruments – die 16 Dimensionen von patientenorientierter Versorgung. Unsere Patientinnen und Patienten haben gegen Ende ihres Aufenthaltes die Möglichkeit, über QR-Codes oder eine E-Mail-Einladung (sofern wir die Mailadresse erhalten haben) an der Befragung teilzunehmen. So erkennen wir, was gut funktioniert – und wo wir nachsteuern müssen“.

Frage: Qualitätsmanagement gilt oft als abstrakt. Wo begegnet Ihnen im Alltag die Stimme der Patienten?
Antwort:
„Ganz konkret dann, wenn Patientinnen und Patienten den direkten Kontakt suchen – wenn sie mich anrufen oder im Büro aufsuchen. Dieser persönliche Austausch ist besonders wertvoll, weil er Hintergründe sichtbar macht. Kennzahlen zeigen Auffälligkeiten, aber erst im Gespräch wird klar, was Menschen wirklich bewegt. Beides zusammen ist entscheidend für unser Qualitätsmanagement. Die Fragebogenrückmeldungen sind natürlich trotzdem sehr wichtig, aber ich lerne deutlich mehr über unsere Vorzüge und Schwachstellen, wenn ich mit einem Betroffenen spreche.“

Frage: Wie stellen Sie sicher, dass aus Rückmeldungen auch Veränderungen entstehen?
Antwort:
„Jede unserer vier RoMed Kliniken hat eine Anlaufstelle für Feedback eingerichtet. Dort kann man telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns aufnehmen. Die Hinweise werden dokumentiert, geprüft und gemeinsam mit den Behandlungsteams aufgearbeitet. Im Laufe der Recherchearbeit kann vorkommen, dass unsere Mitarbeitenden Rückfragen an die Patientinnen und Patienten haben. Die ‚Detektivarbeit‘ dreht also durchaus einige Runden. Zudem tauschen sich die Feedbackverantwortlichen regelmäßig standortübergreifend aus, damit alle voneinander lernen und Prozesse überall angepasst werden.“

Frage: Wie lässt sich der Balanceakt zwischen individuellen Erwartungen und standardisierten Abläufen meistern?Antwort: „Indem wir individuell zuhören, transparent erklären, passgenaue Lösungen suchen und zugleich etablierte Standards als verlässliches Gerüst nutzen. Unser Feedbackmanagement ist mehr als eine Reklamationsstelle: Es dient als Frühwarnsystem, greift Einzelfälle auf und hilft, die Versorgung im gesamten Klinikverbund zu verbessern.“

Frage: Was bedeutet Patientensicherheit für Sie – jenseits von Vorgaben und Formularen?
Antwort:
„Patientensicherheit entsteht in erster Linie durch ein verlässliches System, in dem hochwertige Behandlung selbstverständlich ist und Risiken frühzeitig erkannt werden. Zentrale Voraussetzung dafür ist eine offene Fehlerkultur, die es ermöglicht, Probleme ohne Angst vor Konsequenzen anzusprechen. Fehler als Chance zu begreifen, aus ihnen zu lernen und Strukturen nachhaltig zu verbessern, ist dabei entscheidend. Gleichzeitig haben einfache Hilfsmittel wie Checklisten ihren festen Platz – sie sorgen gerade in stressigen Situationen dafür, dass nichts Wichtiges übersehen wird. Dieses Prinzip hat sich die Gesundheitsversorgung bewusst aus der Luftfahrt abgeschaut.“

Frage: Welche präventiven Maßnahmen haben sich besonders bewährt?
Antwort: „Ein zentrales Instrument ist unser internes Meldesystem für kritische Ereignisse (CIRS – Critical Incident Reporting System), über das Mitarbeitende Beinahe-Fehler melden können, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Versorgung zu verbessern. Ebenso entscheidend ist der direkte Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Ein Beispiel: In unserer Medikationssoftware war die Zeitangabe mit ‚AM‘ und ‚PM‘ beschriftet. Das ist in unserer Region problematisch. Wir haben die Anzeige umgestellt – heute steht dort klar ‚13:00 Uhr‘ anstelle von ‚01:00 PM‘. Kleine Anpassung, große Wirkung.“

Frage: Wie fördern Sie einen offenen Umgang mit Fehlern?
Antwort:
„Indem wir zeigen, dass Hinweise willkommen sind und sorgfältig geprüft werden. Pro Quartal stellen wir intern einen CIRS-Fall vor, aus dem wir besonders viel gelernt haben. Das signalisiert: Beinahe-Unfälle melden lohnt sich – nicht, um Schuld zuzuweisen, sondern um besser zu werden. Grundsätzlich ist es die Verantwortung jeder einzelnen RoMed-Führungskraft, ihrem Team zu vermitteln: ‚Wenn Fehler passieren, sagt es!‘ Eine offene Fehlerkultur entsteht nur dort, wo Führung sie aktiv vorlebt.“

Frage: Welche Botschaft möchten Sie Patientinnen und Patienten mitgeben?
Antwort:
„Qualität und Sicherheit entstehen im Miteinander. Wenn Ihnen während Ihres Aufenthalts etwas unklar, ungewöhnlich oder beunruhigend vorkommt, sprechen Sie es bitte an – möglichst sofort. Ihr Feedback ist wichtig. Nehmen Sie an den Befragungen teil und helfen uns so, aufmerksam zu bleiben und die Patientenversorgung sicherer zu machen. Unsere Aufgabe als Klinik ist es, zuzuhören und Ihre Rückmeldungen ernst zu nehmen. Denn Sicherheit wächst dort, wo Wahrnehmungen geteilt werden und Vertrauen entsteht.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

Rosenheim: Personenkontrolle führt zu Haftbefehl und Sicherstellung einer Waffe

Rosenheim: Personenkontrolle führt zu Haftbefehl und Sicherstellung einer Waffe

Rosenheim – Bei einer Kontrolle in der Rosenheimer Aventinstraße stellten Rosenheimer Polizisten ein Messer sicher und überprüften einen 21-Jährigen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz besteht.

Das Messer, das unter die Verbotsvorschriften des Waffengesetzes fällt, wurde sichergestellt. Ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Den Haftbefehl konnte der Mann nach Zahlung abwenden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)