Wendemanöver endet mit Unfall in Rosenheim

Wendemanöver endet mit Unfall in Rosenheim

Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in Rosenheim ist am Freitagnachmittag (13.3.2026) ein Sachschaden von rund 4.000 Euro entstanden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.45 Uhr im Bereich Wittelsbacher Straße / Wüststraße. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim war ein 18-jähriger Autofahrer aus Rosenheim auf der Wittelsbacher Straße in westlicher Richtung unterwegs.
Der junge Mann bog zunächst nach rechts in die Wüststraße ab, um dort zu wenden. Als er anschließend wieder auf die Wittelsbacher Straße in Richtung Süden einfuhr, übersah er eine 44-jährige Autofahrerin aus Rosenheim, die ebenfalls auf der Wittelsbacher Straße unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Beide Fahrer blieben unverletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug der 44-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der 18-Jährige wurde wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung angezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

E-Bike mit Gashebel: Polizei stoppt Fahrer auf Gehweg

E-Bike mit Gashebel: Polizei stoppt Fahrer auf Gehweg

Rosenheim –  Eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim hat in Rosenheim einen E-Bike-Fahrer kontrolliert, der offenbar ohne zu treten unterwegs war – und das mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 13. März 2026, gegen 23.15 Uhr auf der Äußere Münchener Straße. Polizeibeamte beobachteten einen Fahrradfahrer, der auf dem Gehweg fuhr, ohne zu treten. Dabei erreichte er eine Geschwindigkeit von über 30 km/h.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an dem „Fahrrad“ ein Gashebel verbaut war. Das Fahrzeug wurde zur Begutachtung sichergestellt.

Der 25-jährige Rumäne aus Rosenheim konnte zudem weder eine gültige Fahrerlaubnis noch einen Versicherungsschutz für das Fahrzeug vorweisen. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung erstattet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Riesige Werbe-Eistüte in Schliersee gestohlen

Riesige Werbe-Eistüte in Schliersee gestohlen

Schliersee / Landkreis Miesbach – Kurioser Diebstahl in Schliersee: Unbekannte Täter haben am Wochenende eine auffällige Werbefigur vor einem Eiscafé entwendet. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Miesbach wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag (14./15. März 2026) eine rund 1,80 Meter große Eistüte aus Kunststoff gestohlen. Die Figur diente als Werbeträger und war vor einem Eiscafé aufgestellt.
Der entstandene Schaden wird auf etwa 600 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Diebstahl geben können, sich unter Telefon 08025 / 2990 bei der Polizeiinspektion Miesbach zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühling in Rosenheim: Attraktionen für die ganze Familie auf dem Ludwigsplatz

Frühling in Rosenheim: Attraktionen für die ganze Familie auf dem Ludwigsplatz

Rosenheim – Ab Freitag, 20. März, startet auf dem Ludwigsplatz in Rosenheim die Frühlingsaktion „Frühling in Rosenheim“. Bis Ostermontag, 6. April, präsentieren Schausteller ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene.

Mit den ersten warmen Tagen zieht wieder fröhliches Treiben in die Rosenheimer Innenstadt ein. Auf dem Ludwigsplatz bieten heimische Schausteller vom 20. März bis 6. April ein vielfältiges Angebot für Groß und Klein.

Max und Christine Fahrenschon laden mit ihrem Schießwagen zu unterhaltsamen Zielübungen ein. Besucher können ihr Geschick testen und Preise gewinnen. Gleich daneben sorgt Patrick Klotzsch beim Pfeilwerfen für weitere spannende Momente: Wer kleine Luftballons trifft, kann sich je nach Trefferzahl über einen Gewinn freuen.

Für die jüngsten Gäste steht das große Kinderkarussell „Bayern Rallye“ bereit. Für das leibliche Wohl sorgt Anna-Maria Fahrenschon in der Brotzeithütte mit herzhaften Brotzeiten. Süße Leckereien gibt es bei Josy Schuster an ihrem Stand, die das Angebot abrunden.
Besonders lebendig wird es am verkaufsoffenen Sonntag, 22. März, wenn die Rosenheimer Geschäfte ihre Türen öffnen. Dann lädt der Markt auf dem Ludwigsplatz zu einem entspannten Einkaufsbummel mit Frühlingserlebnis ein.

Geöffnet ist die Veranstaltung vom 20. März bis 6. April: Montag bis Samstag von 11 bis 20 Uhr, an den Sonntagen von 12 bis 20 Uhr. Änderungen aufgrund von Wetter oder Besucherzahlen sind möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Max Fahrenschon / Beitragsbild: Copyright Fahrenschon)

SPD Rosenheim lädt vor Stichwahl zu Veranstaltung ein

SPD Rosenheim lädt vor Stichwahl zu Veranstaltung ein

Rosenheim Wenige Tage vor der Stichwahl um das Amt des Rosenheimer Oberbürgermeisters lädt die SPD Rosenheim zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Unter dem Motto „Rosenheim kann mehr“ sollen am Donnerstag, 19. März politische Perspektiven für die Stadt diskutiert werden.

Eine Woche vor der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters lädt die SPD Rosenheim zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Sie steht unter dem Motto „Rosenheim kann mehr“ und findet am Donnerstag, 19. März, um 20 Uhr im „Franz am Wiesntor“ an der Loretowiese (Kaiserstraße 23) statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Abuzar Erdogan. Nach Angaben der SPD hatte Erdogan im ersten Wahlgang 26 Prozent der Stimmen erreicht und damit erstmals in Rosenheim einen amtierenden CSU-Oberbürgermeister in eine Stichwahl gezwungen.

„Dieses Ergebnis zeigt: Viele Menschen in Rosenheim wünschen sich Veränderung. Jetzt haben wir wirklich die Chance, in Rosenheim etwas zu bewegen. Rosenheim kann mehr“, wird Erdogan in der Mitteilung zitiert.
Prominente Unterstützung erhält Erdogan von Alt-Oberbürgermeister Christian Ude aus München, der sein Kommen zugesagt hat. Außerdem wird Franz Opperer auf dem Podium stehen, der Grünen-Politiker hatte bereits 2020 als Oberbürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen die Stichwahl erreicht.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gebirgsschützen Rosenheim blicken auf Vereinsjahr zurück

Gebirgsschützen Rosenheim blicken auf Vereinsjahr zurück

Rosenheim – Die Gebirgsschützenkompanie Rosenheim hat bei ihrer Jahreshauptversammlung im Happinger Hof auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. 37 der insgesamt 165 aktiven und passiven Mitglieder nahmen an der Versammlung teil.

 37 der insgesamt 165 aktiven und passiven Mitglieder der Gebirgsschützenkompanie Rosenheim (GSK) haben an der Jahreshauptversammlung im Happinger Hof teilgenommen.
Hauptmann Willi Berger begrüßte die Anwesenden sowie die Ehrengäste. Nach der einstimmigen Genehmigung der Tagesordnung gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der fünf im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder, darunter auch vier Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1977.

Rückblick auf 2025 und Blick auf Jubiläum

Anschließend gab Berger einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie eine Vorschau auf das Schützenjahr 2026. Besonders hob er den Patronatstag in Traunstein hervor, der heuer im Bataillon Inn-Chiemgau stattfindet.
Auch das 50-jährige Gründungsjubiläum der GSK Rosenheim am 27. Juni 2027 wirft bereits seine Schatten voraus. Berger informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die bisherigen Planungen.
Er dankte der Hauptmannschaft für die gute Zusammenarbeit sowie allen Mitgliedern für ihr Ausrücken, ihr vorbildliches Verhalten und ihr Engagement. Zugleich wünschte er sich weiterhin einen starken kameradschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der Kompanie und appellierte an die Mitglieder, das grundlegende und wichtige Schießwesen in der Kompanie weiter zu fördern.
Es folgten die Berichte des Hauptmannstellvertreters, des Kassiers sowie des Rottmeisters Schützenwesen.

Die Prüfung der Kasse durch die beiden Revisoren ergab keine Beanstandungen. Daraufhin wurde die Entlastung der Hauptmannschaft beantragt und einstimmig beschlossen.

Im Rahmen der Ehrungen mit Kompanie- und Bundesorden sowie Ausrückspangen wurde der ehemalige Rosenheimer Stadtpfarrer und Kompaniepfarrer Ehrenleutnant Andreas Zach mit dem Kompanieorden in Silber ausgezeichnet. Die Schützen Franz Kieslinger und Achim Gebert erhielten den Bundesorden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Die Schützenschnur als bester Schütze im Kleinkaliber- und K98-Schießen gewann Hauptmann Willi Berger. Bei den Senioren im Kleinkaliber sicherte sich Oberleutnant Franz Zäch die Schützenschnur.
Die Versammlung endete traditionell mit dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne.
(Quelle: Gebirgsschützenkompanie Rosenheim – Gerd Zimmermann / Foto: Copyright Gabi Saal)

Musikgottesdienst in der Rosenheimer Erlöserkirche mit Marimba und Bach

Musikgottesdienst in der Rosenheimer Erlöserkirche mit Marimba und Bach

Rosenheim – In der Evangelischen Erlöserkirche Rosenheim startet eine neue musikzentrierte Gottesdienstreihe. Beim Auftakt am Sonntag, 22. März, um 10 Uhr steht unter anderem Johann Sebastian Bachs Cellosuite Nr. 1 auf dem Programm – interpretiert auf der Marimba.
:
Rosenheim – In der Evangelischen Erlöserkirche Rosenheim beginnt in diesem Jahr eine neue musikzentrierte Gottesdienstreihe. Den Auftakt bildet ein Musikgottesdienst am Sonntag, 22. März 2026, um 10 Uhr.

Im Mittelpunkt steht die taiwanesische Rosenheimerin Min-Tzu Lee. Die international gefragte Konzertmarimbaspielerin hat in Freiburg Musik studiert und unterrichtet Marimba an der Musikschule Rosenheim. In dem Gottesdienst präsentiert sie die gesamte Cellosuite Nr. 1 von Johann Sebastian Bach – interpretiert auf der Marimba.
Außerdem erklingen Improvisationen über „Amazing Grace“ für Orgel und Marimba. Zu hören ist zudem „In a Landscape“ von John Cage in einer von Min-Tzu Lee selbst arrangierten Fassung für Marimba und Orgel.
Die musikalische Gestaltung übernimmt Dekanatskantorin Seonghyang Kim. Liturgie und Predigt gestaltet Dr. Pfarrer Bernd Rother.‘
Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Was hilft mir zu innerer Stärke?“ und verbindet Musik, Gebet und Besinnung.

Der nächste Musikgottesdienst der neuen Reihe findet am Ostersonntag, 5. April, ebenfalls um 10 Uhr statt.
(Quelle: Pressemitteilung Evangelische Erlöserkirche Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Söder am Dönergrill in Rosenheim: 150 Meter Schlange für Selfies und Gratis-Kebab

Söder am Dönergrill in Rosenheim: 150 Meter Schlange für Selfies und Gratis-Kebab

Rosenheim – Der bayerische Ministerpräsident zeigte sich am Samstagmittag in Rosenheim einmal mehr von seiner kulinarischen Seite: Beim King-Imbiss bereitete er gemeinsam mit Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März Kebab zu – und verteilte sie an die Besucher. Die ungewöhnliche Aktion lockte vor allem viele junge Menschen an und sorgte für eine lange Warteschlange mitten in der Innenstadt.
Söder am Dönerstand in Rosenheim. März 2026. Foto: Innpuls.me
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März – statt im Rathaus diesmal im Dönerstand. Fotos: Josefa Staudhammer
Der Duft von frisch geschnittenem Fleisch, warmem Fladenbrot und Knoblauchsoße lag am Samstagmittag über der kleinen Fußgängerzone neben der Galerie in Rosenheim. Vor dem King-Imbiss schlängelte sich eine Warteschlange über mehr als 150 Meter durch die Straße. Wer hier anstand, hatte meist zwei Ziele: einen kostenlosen Kebab – und ein Selfie mit Markus Söder.
Söder am Dönerstand in Rosenheim. März 2026. Foto: Innpuls.me

Besucheransturm vor dem Dönerstand. 

Beim Gang durch die Menge zeigte sich Söder gut gelaunt. „Döner macht schöner“, meinte er schmunzelnd – ein Spruch, der in der Menge für einige Lacher sorgte. Kaum war er angekommen, posierte er immer wieder mit den Besuchern, die ihre Smartphones in die Höhe hielten.

„Ich will nur schnell ein Foto mit Markus Söder“

Mitten in der Menge kämpfte sich eine ältere Dame entschlossen nach vorne.
„Bitte lasst mich durch. Ich will nur schnell ein Foto zusammen mit Markus Söder“, rief sie immer wieder, während sie sich ihren Weg zum Stand bahnte. Und tatsächlich: Sie wurde belohnt, strahlte danach und zog mit Selfie davon – wenn auch ohne Kebab.

Viele jüngere Besucher konzentrierten sich vor allem auf den kostenlosen Döner, gegen ein Selfie hatten sie aber ebenfalls nichts einzuwenden.

Ministerpräsident hinter der Theke

Der Anlass für den ungewöhnlichen Auftritt: Unterstützung im Wahlkampf für zwei Kommunalpolitiker aus der Region. Gemeinsam mit Rosenheims Landrat Otto Lederer und Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März stellte sich Söder hinter die Theke.

Dabei trug er eine schwarze Kochschürze mit dem Aufdruck #Södergrillt. Routiniert griff er zu Fladenbrot, Fleisch und Salat – und füllte gemeinsam mit Lederer und März die Kebabs. Die ersten 200 Stück gingen kostenlos an die Besucher.

Vor Ort waren außerdem der Landtagsabgeordnete Daniel Artmann sowie die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium Daniela Ludwig.

#Söderisst – Politik als Social-Media-Event

Dass der Ministerpräsident beim Essen fotografiert wird, hat mittlerweile Tradition. Unter dem Hashtag #Söderisst präsentiert sich Söder in den sozialen Netzwerken regelmäßig mit verschiedensten kulinarischen Spezialitäten. Besonders der Kebab scheint es ihm angetan zu haben.

Die CSU hat inzwischen sogar den Begriff „Söder-Kebab“ als Marke eintragen lassen. Im CSU-Fanshop gibt es dazu passende T-Shirts und Hoodies.

Beim Zubereiten der Kebabs zeigte Söder seine Routine – er griff zwar nicht selbst zum Smartphone, posierte dafür aber immer wieder mit Besuchern und sorgte so für viele gelungene Selfies.

Wahlkampf mit Knoblauchsoße

Die ungewöhnliche Aktion in Rosenheim verband kulinarischen Genuss mit Wahlkampfstrategie: Selfies, Social Media und kostenlose Kebabs – eine Mischung, die vor allem bei jungen Besuchern gut ankam. Und eines wurde am Samstag klar: Kebab scheint sich durchaus auch im Kampf um die eine oder andere Wählerstimme zu eignen.
Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

 

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Ein Beitrag geteilt von Innpuls.me (@innpuls.me)

DGB fordert Entlastung für Pendler bei hohen Energiepreisen

DGB fordert Entlastung für Pendler bei hohen Energiepreisen

Bayern – Steigende Benzin- und Dieselpreise belasten Beschäftigte in Bayern zunehmend. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert kurzfristige Entlastungen und langfristig eine Mobilitätsinfrastruktur, die bezahlbare und klimafreundliche Wege zur Arbeit ermöglicht.

München – Die Energiepreise in Bayern steigen weiter, Pendler spüren dies besonders deutlich. Anfang der Woche lag der Liter E10 in Teilen Oberbayerns bei über 2,50 Euro. „Das ist deutlich zu viel“, sagte Tamara Pohl, Geschäftsführerin der DGB-Region Oberbayern. Zum Vergleich: In Österreich kostete der Liter Benzin am gleichen Tag durchschnittlich 1,71 Euro, in Deutschland lag der Durchschnitt bei 2,03 Euro.

Der DGB hat ein Sofortprogramm vorgestellt, um Beschäftigte vor stark steigenden und schwankenden Energie- und Kraftstoffpreisen zu schützen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik pendeln rund 4,6 Millionen Menschen in Bayern über die Grenzen ihres Wohnortes zur Arbeit. Besonders außerhalb großer Städte sind viele Beschäftigte auf das Auto angewiesen, da der öffentliche Nahverkehr nicht flächendeckend ausgebaut ist.

„Wenn die Spritpreise steigen, trifft das viele Beschäftigte unmittelbar im Alltag. Für Pendler wird der Weg zur Arbeit schnell spürbar teurer – das gilt umso mehr für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen“, sagte Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern.

Sofortprogramm und Maßnahmen

Das Sofortprogramm des DGB sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor:

  • Einführung einer Übergewinnsteuer auf ungerechtfertigte Krisen- und Spekulationsgewinne von Energieunternehmen
  • Strengere Regeln gegen kurzfristige Preissprünge an Tankstellen
  • Direkte Entlastungen für Pendler, beispielsweise durch die Weiterentwicklung der Pendlerpauschale zu einem einkommensunabhängigen Mobilitätsgeld von 17 Cent pro Kilometer, das direkt ausgezahlt oder über den Lohnsteuerabzug verrechnet wird

Aus Sicht des DGB Bayern sollte auch der Freistaat Bayern aktiv werden: „Bayern verfügt über eine solide Haushaltslage. Diese finanziellen Spielräume sollten genutzt werden, um stärker in bezahlbare und verlässliche Mobilität zu investieren und so dringend notwendige Entlastung für Beschäftigte zu schaffen“, betonte Stiedl.

Die aktuellen Preisentwicklungen zeigen zudem ein strukturelles Problem: Bayern ist weiterhin stark von fossilen Energieträgern abhängig. Laut verfügbaren Daten stammen über 60 Prozent des bayerischen Primärenergieverbrauchs aus Öl, Gas und Kohle, während erneuerbare Energien nur gut ein Fünftel ausmachen.

Langfristige Perspektive: klimafreundliche Mobilität

Neben kurzfristigen Entlastungen fordert der DGB Bayern einen schnelleren Ausbau der aus seiner Sicht  klimafreundlicher Mobilität. Dazu zählen ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr, eine moderne Bahn-Infrastruktur sowie der beschleunigte Hochlauf klimafreundlicher Antriebe, insbesondere Elektromobilität. „Nur gemeinsam lässt sich die Entlastung der Beschäftigten erreichen“, sagte Pohl. „Deshalb appellieren wir an unsere Bundestagsabgeordneten in der Region, die Vorschläge des DGB zum Schutz von Pendlern aktiv zu unterstützen.“
(Quelle: Pressemitteilung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserburger Einrichtung setzt auf gesündere Verpflegung

Wasserburger Einrichtung setzt auf gesündere Verpflegung

Wasserburg / Oberbayern – Das Betreuungszentrum Wasserburg verbessert seine Verpflegung: Im Rahmen eines einjährigen Coachings durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding wurden Essen und Angebote gesünder, nachhaltiger und alltagstauglicher gestaltet. Auch zwei weitere Einrichtungen in Oberbayern nahmen teil.

Das Betreuungszentrum Wasserburg gestaltet seine Verpflegung künftig gesünder und nachhaltiger. Unterstützt wurde die Einrichtung ein Jahr lang vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding. Begleitet wurden zwei weitere soziale Einrichtungen in Oberbayern: das Haus Hollern der Augustinum Wohnstätten in Unterschleißheim und das Salberghaus in Putzbrunn.

Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais, (stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg). Foto: AELF

Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais,
(stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg)

von links: Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais, (stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg), Dorothea Kitzeder (AELF Ebersberg-Erding, Coach), Christoph Imseder (Heilerziehungspfleger) und Julia Brandhuber (Fachdienst für Hauswirtschaft) beide von Augustinum Wohnstätten und Simon Bitzer (AELF Ebersberg-Erding, Coach). Floto: AELF

von links: Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais, (stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg), Dorothea Kitzeder (AELF Ebersberg-Erding, Coach), Christoph Imseder (Heilerziehungspfleger) und Julia Brandhuber (Fachdienst für Hauswirtschaft) beide von Augustinum Wohnstätten und Simon Bitzer (AELF Ebersberg-Erding, Coach). Fotos: Copyright AELF

Zum Abschluss des Coachings besuchten die Teams die Kunstmühle Hofbräuhaus, Münchens letzte aktive Getreidemühle. Dort überreichten die Organisatoren Urkunden im Namen der bayerischen Ernährungsministerin Michaela Kaniber und würdigten die Umsetzung der Bayerischen Leitlinien zur Gemeinschaftsverpflegung.

Austausch und neue Impulse für den Alltag

„Gutes Essen macht nicht nur satt, es trägt entscheidend zur Lebensqualität bei“, sagt Silvia Hilger, Leiterin der Gemeinschaftsverpflegung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding. „Mit unserem Coaching unterstützen wir die Teams, ihre eigenen Ideen umzusetzen und den Alltag spürbar zu verbessern.“

Zu Beginn des Coachings legte jede Einrichtung eigene Ziele fest. Für Julia Brandhube vom Fachdienst Hauswirtschaft der Augustinum Wohnstätten steht der Nutzen für die Bewohner im Mittelpunkt: „Das Coaching ist für uns erfolgreich, wenn unsere Bewohner einen echten Mehrwert erleben – beim Geschmack, bei der Auswahl und bei der Qualität der Lebensmittel.“

Im Betreuungszentrum Wasserburg wurden unter anderem ein Essensgremium gegründet und die Kommunikation zum Thema Verpflegung auf der Website verstärkt. „Der Austausch mit anderen Betrieben und neue Perspektiven auf die eigene Arbeit waren besonders wertvoll“, so Ulrike Jais, stellvertretende Küchenleitung.

Das Coaching ist Teil der kostenfreien Angebote des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Weitere Informationen unter: www.aelf-ee.bayern.de/ernaehrung
.(Quelle: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding / Beitragsbild, Fotos: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding)

Kampagne „Sicher unterwegs“ soll Sicherheitsgefühl im Münchner Nahverkehr stärken

Kampagne „Sicher unterwegs“ soll Sicherheitsgefühl im Münchner Nahverkehr stärken

München – Mit der Informationskampagne „Sicher unterwegs“ wollen Polizei, Verkehrsbetriebe und Bahn das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Nahverkehr in München stärken. Zum Start stellten die Beteiligten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zahlreiche Maßnahmen und Anlaufstellen für Fahrgäste vor.

Polizei, Verkehrsbetriebe und Bahn haben eine neue Informationskampagne gestartet, um Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr besser über Sicherheitsangebote zu informieren. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag (13.03.2026) wurde der Beginn der Kampagne „Sicher unterwegs“ bekanntgegeben.

Die Initiative geht auf das Polizeipräsidium München zurück und wurde gemeinsam mit der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), der Bundespolizei und der Deutsche Bahn entwickelt. Ziel ist es, über Sicherheitseinrichtungen in Bahnhöfen, Bussen und Bahnen sowie über wichtige Verhaltenshinweise zu informieren.

Viele Sicherheitskräfte und technische Einrichtungen

Nach Angaben der Polizei gilt München weiterhin als besonders sichere Großstadt. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeige, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, deutlich niedriger sei als in Städten wie Berlin, Frankfurt am Main oder Hamburg.

Trotz dieser objektiven Sicherheitslage kann der öffentliche Raum von manchen Menschen als unsicher wahrgenommen werden – etwa in Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen oder auf dem Weg zu Haltestellen. Bereits Alltagssituationen wie lautstarke Streitigkeiten oder alkoholisierte Personen könnten das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen.

Um dem entgegenzuwirken, sind im Großraum München täglich zahlreiche Einsatzkräfte unterwegs. Neben Beamten der Polizei sowie der Landes- und Bundespolizei sind nach Angaben der Partner rund 200 Sicherheitskräfte von MVG und Deutscher Bahn in Zügen und an Bahnhöfen im Einsatz. Zusätzlich steht Service- und Fahrpersonal als Ansprechpartner zur Verfügung.

In U- und S-Bahnen können Fahrgäste über Sprechstellen an den Türen Kontakt zum Fahrpersonal aufnehmen. An allen U-Bahnhöfen befinden sich außerdem mindestens zwei rote Notrufsäulen auf den Bahnsteigen sowie eine im Zwischengeschoss. Per Knopfdruck kann ein Notruf direkt an die Leitstelle der MVG abgesetzt werden. Über Kameras kann das Personal die Situation dort live verfolgen. An den Notrufsäulen sind zudem Nothalt-Schalter, Feuerlöscher und mindestens ein Defibrillator pro Bahnhof installiert.

Für zusätzliche Sicherheit sorgen außerdem mehr als 15.000 Kameras an Bahnhöfen, Haltestellen und in Fahrzeugen von MVG und Bahn.

Kampagne informiert über Hilfe und Verhaltenstipps

Mit der Kampagne „Sicher unterwegs“ informieren die Partner ab sofort auf Monitoren in U- und S-Bahnen sowie an Bahnhöfen über vorhandene Sicherheitseinrichtungen und Verhaltenstipps. Auch über soziale Medien und Internetseiten sollen weitere Informationen verbreitet werden. In den kommenden Monaten sind zusätzliche Inhalte, etwa zum Thema Zivilcourage, sowie begleitende Aktionen geplant.

Thomas Hampel, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums München, betonte zum Start der Initiative: „Sicherheit ist ein Gemeinschaftsprojekt, sowohl mit den hier Beteiligten, als auch gesamtgesellschaftlich. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Menschen nicht nur sicher sind, sondern sich auch so fühlen. Unsere Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist klar: Wir sind für Sie da!“ (#wirfürEuch)

Auch Ingo Wortmann, Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft, verwies auf die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen: „Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Teil des öffentlichen Raums. Unsere U-Bahnhöfe und Verkehrsmittel verfügen durchgängig über Sicherheitseinrichtungen: Notrufsäulen, Sprechstellen, Sicherheitspersonal und Kameras. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass diese möglichst hell beleuchtet und die Zuwegungen übersichtlich sind. Nicht alle wissen das. Das nehmen wir daher sehr ernst und schaffen mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ mehr Aufklärung darüber. Es freut mich, dass wir mit dem Polizeipräsidium München, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn dieses wichtige Thema gemeinsam vorantreiben, um den Fahrgästen ein gutes Gefühl zu geben, bei uns einzusteigen. Gleichzeitig ist uns die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Wir prüfen unter anderem den Einsatz von Bodycams.“

Für die Bundespolizei erklärte Steffen Quaas, Leitender Polizeidirektor der Bundespolizeiinspektion München: „Gerade im öffentlichen Personenverkehr ist es wichtig, dass sich die Menschen sicher fühlen – unabhängig von Tageszeit oder Route. Die Bundespolizei ist gemeinsam mit unseren Partnern täglich in Zügen und Bahnhöfen präsent. Mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ wollen wir zeigen: Hilfe ist schnell erreichbar, sei es durch uniformierte Einsatzkräfte, Sicherheitspersonal oder technische Notrufmöglichkeiten. Zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen – wir sind da, wenn Sie uns brauchen.“

Auch die Deutsche Bahn beteiligt sich an der Initiative. Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der S-Bahn München, erklärte dazu: „Die S-Bahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Damit das so bleibt, erhöhen wir mit unserem bundesweiten DB Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen die Präsenz von DB Sicherheit und bauen die Videoüberwachung aus. Saubere, übersichtliche Fahrzeuge sowie mehr Reinigung und schnellere Reparaturen an Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich unsere Fahrgäste sicher und wohl fühlen. Mit ’sicher unterwegs‘ machen wir gemeinsam mit MVG, Bayerischer Polizei und Bundespolizei unser Engagement für Sicherheit im Münchner ÖPNV sichtbar und informieren, wie unsere Fahrgäste im Ernstfall handeln können. Am Herzen liegt uns aber auch die Sicherheit unserer Mitarbeitenden, denen wir künftig Bodycams anbieten wollen. Unsere Fahrkartenkontrolleure sind außerdem immer in Teams unterwegs und werden intensiv geschult.“
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Starbulls Rosenheim und Mitea bauen Partnerschaft aus

Starbulls Rosenheim und Mitea bauen Partnerschaft aus

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim und das Unternehmen Mitea intensivieren ihre Zusammenarbeit. Seit der laufenden Saison engagiert sich das Unternehmen als Premium Partner des Eishockeyclubs.

Die Partnerschaft zwischen den Starbulls Rosenheim und Mitea wird weiter ausgebaut. Das Unternehmen mit Standorten unter anderem in Rosenheim und Salzburg unterstützt den Club bereits seit der laufenden Saison als Premium Partner.’Mitea stellt Mietartikel für Veranstaltungen und Events bereit. Dazu zählen unter anderem Ausstattungen für Firmenveranstaltungen, Feste und andere Veranstaltungen. Auch rund um die Heimspiele der Starbulls kommt die Ausstattung regelmäßig zum Einsatz – etwa bei Veranstaltungen in der Marc O’Polo Lounge sowie bei verschiedenen Events im Umfeld des ROFA-Stadion.

Zweiter Mehrwegbecher-Drop im Stadion

Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft präsentieren die Starbulls gemeinsam mit Mitea zudem den zweiten Drop der Mehrwegbecher-Serie im Stadion. Die neuen Motive zeigen vier Spieler der Starbulls: Scott Feser, Jordan Taupert, Christopher Kolarz und Fabian Dietz. Die Becher sind Teil des Mehrwegkonzepts im Stadion und werden von vielen Fans gesammelt.

„Mit Mitea verbindet uns eine Partnerschaft, die weit über klassisches Sponsoring hinausgeht“, erklärt Darwin Kuhn, Leitung Sponsoring der Starbulls Rosenheim. „Gerade bei unseren Veranstaltungen im Stadion und in der Marc O’Polo Lounge zeigt sich immer wieder, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Eventpartner ist. Umso mehr freuen wir uns, dass Mitea sein Engagement nun als Premium Partner weiter verstärkt.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Sinzinger)