Umwelttag in der Rosenheimer Innenstadt zeigt breite Vielfalt an Klima- und Naturschutzthemen

Umwelttag in der Rosenheimer Innenstadt zeigt breite Vielfalt an Klima- und Naturschutzthemen

Rosenheim – In der Rosenheimer Innenstadt dreht sich am Samstag, 99. Mai, alles um Umwelt- und Klimaschutz: Beim Umwelttag präsentieren zahlreiche Organisationen Projekte, Ideen und Informationen – ergänzt durch Mitmachaktionen für alle Altersgruppen.

Am Samstag, 9. Mai 2026, findet in der Rosenheimer Innenstadt wieder der Umwelttag für Stadt und Landkreis Rosenheim statt. Die Veranstaltung läuft von 10 bis 16 Uhr in der Fußgängerzone rund um den Max-Josefs-Platz, die Heilig-Geist-Straße und den Ludwigsplatz.

Organisiert wird der Umwelttag vom Bund Naturschutz Rosenheim und dem Rosenheimer Solarförderverein Rosolar. Ziel ist es, aktuelle Themen rund um Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie nachhaltige Entwicklung einem breiten Publikum näherzubringen.

Auf dem Max-Josefs-Platz und in der Heilig-Geist-Straße sind zahlreiche Vereine, Initiativen, Behörden und Unternehmen mit Infoständen und Aktionen vertreten. Auf dem Ludwigsplatz präsentieren sich zudem politische Organisationen.

Insgesamt haben sich nach aktuellem Stand rund zwei Dutzend Aussteller aus unterschiedlichen Bereichen angemeldet – darunter Umwelt- und Naturschutzverbände, Energie- und Klimaschutzinitiativen, Bildungseinrichtungen, technische Betriebe sowie kommunale Stellen.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Energieversorgung, umweltfreundliche Mobilität und ökologische Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher können sich dabei nicht nur informieren, sondern an verschiedenen Stationen auch selbst aktiv werden.

Der Umwelttag richtet sich an alle Altersgruppen und bietet ein vielfältiges Programm zum Austausch und zur Information über aktuelle Umweltfragen.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz Rosenheim / Rosolar / Beitragsbild: Archiv Innpuls,me)

„Kunst Aktuell“ in der Städtischen Galerie Rosenheim zeigt breite Vielfalt zeitgenössischer Kunst

„Kunst Aktuell“ in der Städtischen Galerie Rosenheim zeigt breite Vielfalt zeitgenössischer Kunst

Rosenheim – 79 Künstler, eine Ausstellung und ein breites Spektrum von Malerei bis Skulptur: In der Städtischen Galerie Rosenheim gibt die Jahresausstellung des Kunstvereins noch bis 14. Juni einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst.

Jahresausstellung des Kunstverein Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

„Kunst Aktuell 2026“ präsentiert eine jurierte Schau zeitgenössischer Kunst. Fotos: Hendrik Heuser

In der Städtischen Galerie Rosenheim ist derzeit die Jahresausstellung „Kunst Aktuell“ des Kunstvereins Rosenheim zu sehen. Die Schau läuft noch bis zum 14. Juni und gilt als eine der umfangreicheren Präsentationen zeitgenössischer Kunst in der Region.

Gezeigt werden Arbeiten von insgesamt 79 Kunstschaffenden, die vom Kunstverein Rosenheim kuratiert wurden. Die Ausstellung vereint unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen wie Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Objektkunst und Skulptur.

Vertreten sind sowohl bereits etablierte Künstlerinnen und Künstler als auch jüngere Positionen, die in der Ausstellung erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt werden.

Vielfalt der Techniken und Ausdrucksformen

Die präsentierten Werke spiegeln eine große Bandbreite an Themen und Herangehensweisen wider. Dadurch entsteht ein Überblick über aktuelle Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunstszene.

Die Vernissage war gut besucht  Vorsitzender Bernhard Paul  führte in die Ausstellung ein. Für die musikalische Begleitung sorgte DJ Lift ii Up Soundsystem. Mit dabei auch Rosenheims dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht (unser Foto).
Begleitend zur Ausstellung wird ein Rahmenprogramm angeboten. Informationen dazu sind über die Städtische Galerie Rosenheim erhältlich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 12 bis 17 Uhr, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam beschlossen.
(Quelle: Artikel:  Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Quad überschlägt sich bei Gstadt am Chiemsee – Fahrer alkoholisiert verletzt

Quad überschlägt sich bei Gstadt am Chiemsee – Fahrer alkoholisiert verletzt

Gstadt am Chiemsee – Ein Quad ist am Freitagabend (1.5.2026) bei Gstadt am Chiemsee von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht – bei ihm wurde Alkohol festgestellt.

Gegen 20.15 Uhr sind ein 29-jähriger Quad-Fahrer und sein 33-jähriger Beifahrer im Bereich der Reiterstraße in Gstadt am Chiemsee unterwegs gewesen. Beide waren nach Angaben der Polizei ohne Helm auf dem Quad unterwegs.
Die Fahrt führte vom Parkplatz kommend in südliche Richtung. Am Ende des Parkplatzes kam das Quad aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Der Beifahrer blieb nach ersten Erkenntnissen augenscheinlich unverletzt. Der Fahrer erlitt mittelschwere Kopfverletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Erstversorgung und der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bewusstloser Mann nach Maibaumfest in Höslwang aufgefunden

Bewusstloser Mann nach Maibaumfest in Höslwang aufgefunden

Höslwang / Landkreis Rosenheim – Nach dem Maibaumfest in Höslwang (Landkreis Rosenheim) ist ein 45-jähriger Mann am Samstagmorgen (2.5.2026) bewusstlos mit einer Kopfverletzung entdeckt worden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zum genauen Hergang.

Gegen 7.00 Uhr ist am Kirchplatz eine bewusstlose männliche Person aufgefunden worden. Der Mann lag, nach den Angaben der Polizeiinspektion Prien, ohne Ausweispapiere neben einem Toilettencontainer in einem Hinterhof und wies eine stark blutende Kopfplatzwunde auf.
Der Rettungsdienst brachte den Verletzten mit Verdacht auf eine schwere Kopfverletzung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Prien hatte sich der 45-jährige Mann zuvor auf dem Maibaumfest in Höslwang aufgehalten. Beim Verlassen eines Toilettencontainers dürfte er dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge das Gleichgewicht verloren haben und gestürzt sein.
Zur weiteren Klärung des Sachverhalts bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 08051/90510 bei der Polizeiinspektion Prien entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Großbrand am Eschenauer See: Rund 24.000 Quadratmeter Schilf betroffen

Großbrand am Eschenauer See: Rund 24.000 Quadratmeter Schilf betroffen

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Ein Feuer im Schilfbereich des Eschenauer Sees bei Eggstätt (Landkreis Rosenheim) hat am Samstagnachmittag einen großangelegten Rettungseinsatz ausgelöst. Rund 170 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.

Am Samstagnachmittag (2.5.2026) gegen 15.45 Uhr hat ein 36-jähriger Spaziergänger aus dem Ortsteil Niederham im Bereich des Eschenauer Sees bei Eggstätt (Landkreis Rosenheim) einen Brand im Schilf festgestellt und die Rettungsleitstelle informiert.

Als die ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Brandort eintrafen, standen bereits rund 100 Quadratmeter Schilf am Südufer des Sees in Flammen. Das Feuer führte zu einem größeren Einsatz der Rettungskräfte.

Im Verlauf der Löscharbeiten waren nach Angaben vor Ort rund 170 Feuerwehrkräfte, fünf Drohnenpiloten, etwa 30 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie 15 Kräfte des Technischen Hilfswerks im Einsatz.

Kreisstraße zeitweise gesperrt

Während der Löscharbeiten musste die Kreisstraße RO 10 vorübergehend vollständig gesperrt werden.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand im weiteren Verlauf unter Kontrolle bringen. Gegen 19.30 Uhr waren die Flammen vollständig gelöscht.
Nach ersten Einschätzungen der Einsatzleitung vor Ort waren insgesamt rund 24.000 Quadratmeter Schilffläche von dem Brand betroffen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dreifacher Polizeieinsatz in Rosenheim endet in Gewahrsam

Dreifacher Polizeieinsatz in Rosenheim endet in Gewahrsam

Rosenheim – Innerhalb kurzer Zeit musste die Polizei in Rosenheim dreimal zu einem 25-jährigen Mann ausrücken – unter anderem wegen Sachbeschädigungen und aggressivem Verhalten. Am Ende wurde er in Gewahrsam genommen.

Am Freitagabend (2.5.2026) ist es in der Lessingstraße in Rosenheim zu mehreren Polizeieinsätzen wegen eines 25-jährigen Mannes gekommen.

Anwohner hatten zunächst gemeldet, dass ein Mann im Bereich der Lessingstraße herumschreie. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 25-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Nach einem Gespräch wurde ihm erklärt, dass er sich ruhig verhalten solle. Er gab an, dies auch zu tun.

Rund 15 Minuten später ging erneut ein Notruf bei der Polizei ein. Der Mann hatte sich wieder im Bereich der Lessingstraße aufgehalten und sich auf das Motorrad eines ihm bekannten Mannes gesetzt. Da er laut Polizei deutlich alkoholisiert und zudem unter Drogeneinfluss stand, fiel dabei das Motorrad um. Der entstandene Sachschaden soll nach Angaben der Beteiligten „unter Freunden“ geregelt werden.

Mehrere Sachbeschädigungen im Anschluss

Nur wenig später wurde die Polizei ein drittes Mal alarmiert. Der 25-Jährige warf in der Lessingstraße mehrere Blumentöpfe umher und beschädigte dabei mindestens drei davon. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro. Daraufhin wurde der Mann in Gewahrsam genommen und in eine Zelle der Rosenheimer Polizei verbracht.

Dabei drohte er den Beamten, auf sie einzuschlagen, und beleidigte sie mehrfach. Teile des Verhaltens wurden durch Bodycam-Aufnahmen dokumentiert.
Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Gast verweigert Lokalverweis und greift Mitarbeiter an

Gast verweigert Lokalverweis und greift Mitarbeiter an

Rosenheim – Ein Gast wollte eine Gaststätte in Rosenheim nicht verlassen – und reagierte auf die Schließung mit Gewalt. Ein Mitarbeiter wurde dabei angegriffen und verletzt.

Am Freitagabend (1.5.2026)) ist es in einer Gaststätte in der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim zu einem Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim sollte ein Gast beim bevorstehenden Schließen des Lokals aufgefordert werden, die Gaststätte zu verlassen.

Ein 50-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Rosenheim kam dieser Aufforderung jedoch nicht nach. Ohne Vorankündigung stand er auf und schlug auf den Kopf eines 59-jährigen Mitarbeiters ein. Zudem stieß er den Mann zur Seite, wodurch eine Balustrade beschädigt wurde.

Eine medizinische Versorgung des 59-jährigen Mitarbeiters war nach dem Vorfall nicht notwendig. Ein Arztbesuch soll bei Bedarf im Nachgang erfolgen.

Der 50-Jährige war laut Polizei mit über zwei Promille deutlich alkoholisiert. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gewalt gegen Polizei in Rosenheim: Vier Beamte im Einsatz verletzt

Gewalt gegen Polizei in Rosenheim: Vier Beamte im Einsatz verletzt

Rosenheim – Ein Streit um ein verschmutztes Taxi ist am Freitagabend (1.5.2026) in Rosenheim eskaliert: Zwei Männer gingen nicht nur auf den Fahrer los, sondern griffen später auch Polizeibeamte massiv an.

Gegen 22 Uhr ist es in der Pichlmayrstraße in Rosenheim zu einem Polizeieinsatz gekommen. Auslöser war ein Streit zwischen zwei Fahrgästen und einem Taxifahrer.

Ein 39-jähriger Mann aus Rüsselsheim und sein 46-jähriger Begleiter aus Burgkirchen hatten das Taxi, nach den Angaben in der Polizeimeldung, verschmutzt. In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung über die Reinigungskosten, bei der die beiden Männer den Fahrer verbal angingen.

Der Taxifahrer verständigte daraufhin die Polizei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, verweigerten die beiden zunächst die Angabe ihrer Personalien.

Aggressives Verhalten eskaliert

Da die Identität der Männer vor Ort nicht festgestellt werden konnte, sollten sie zur Dienststelle gebracht werden. Bereits dabei zeigten sie ein hohes Maß an Aggressivität.

Beim Transport griffen die beiden die Polizeibeamten an, schlugen und traten um sich und versuchten, sich den Maßnahmen durch heftige Gegenwehr zu entziehen. Erst mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte konnten sie gefesselt werden.

Vier Beamte verletzt – einer gebissen

Bei dem Einsatz wurden insgesamt vier Polizeibeamte leicht verletzt. Drei erlitten Prellungen, Schürfwunden und Kratzer, blieben jedoch dienstfähig.
Ein weiterer Beamter wurde beim Verbringen in die Zelle verletzt. Ein 45-Jähriger trat um sich und biss dem Beamten in den Oberschenkel.

Beide Männer waren deutlich alkoholisiert. Beim 39-Jährigen wurde ein Wert von über 1,20 Promille festgestellt. Vom zweiten Beteiligten liegt kein Wert vor.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ein. Teile des Geschehens wurden durch eine Bodycam dokumentiert.
(Quelle: Pressemittelung Polizeiinspektion Rosenheim /  Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ammoniak-Austritt am Rosenheimer Eisstadion: Baustelle sorgt für Feuerwehreinsatz

Ammoniak-Austritt am Rosenheimer Eisstadion: Baustelle sorgt für Feuerwehreinsatz

Rosenheim – Ein beißender Geruch lag plötzlich in der Luft: Bei Bauarbeiten am Rosenheimer Eisstadion ist am Samstagvormittag (2.5.2026)  Ammoniak ausgetreten. Auslöser war eine angebohrte Leitung – die Feuerwehr musste schnell eingreifen.

Am Samstagvormittag (2. Mai 2026) ist es im Bereich des Eisstadions in der Jahnstraße in Rosenheim zu einem Gefahrstoffaustritt gekommen. Gegen 10.30 Uhr wurde, nach den Angaben der Polizei, bei Bauarbeiten eine Ammoniak-Leitung beschädigt.

Ein 55-jähriger Mitarbeiter einer regionalen Firma hatte bei Bohrarbeiten die Leitung angebohrt. In der Folge trat Ammoniak aus, dessen Geruch sich rasch im Umfeld der Schadensstelle verbreitete.

Die alarmierten Feuerwehren aus Rosenheim und Schloßberg waren kurz nach dem Notruf vor Ort und leiteten umgehend Maßnahmen ein, um den weiteren Austritt zu stoppen.

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr

Die Einsatzkräfte konnten den Austritt des Gefahrstoffs rasch unterbinden und das verbleibende Ammoniak kontrolliert ablassen. Bereits nach rund zehn Minuten war die Leitung wieder abgedichtet.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Brianconstraße zeitweise komplett gesperrt werden. Aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten ist sie aktuell nur eingeschränkt befahrbar.

Keine Verletzten – Schaden bei rund 15.000 Euro

Nach bisherigen Erkenntnissen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner oder Passanten. Verletzte wurden nicht gemeldet.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 15.000 Euro geschätzt, eine genaue Bewertung steht noch aus. Die Polizei Rosenheim prüft zudem, ob ein rechtlicher Verstoß durch den 55-jährigen Arbeiter vorliegt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neuer Skatepark in Rosenheim offiziell eröffnet- Treffpunkt für alle Generationen auf Rollen

Neuer Skatepark in Rosenheim offiziell eröffnet- Treffpunkt für alle Generationen auf Rollen

Rosenheim – Am heutigen Samstagmittag (2.5.2026) ist der neu gestaltete Skatepark Egarten in Rosenheim offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Besucher waren vor Ort, als die Anlage um 13 Uhr feierlich freigegeben wurde – begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm des Rollsportvereins Rosenheim mit Live-Musik, Jam Session und Trickcontest. Die Wettbewerbe orientieren sich am Können der Teilnehmer und laufen aktuell noch.

Einweihung Skaterpark Egarten in Rosenheim Mai 2026. Fotos: Gisela Schreiner

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. Der Skaterpark Egarten ist wieder offen. Fotos: Gisela Schreiner

Der Weg zur neuen Anlage war lang: Der alte Skatepark aus den 1990er-Jahren wurde zunächst komplett abgerissen. Anschließend wurde der Boden erneuert – eine wichtige Grundlage für sicheres Fahren. Was zunächst noch fehlte, waren Rampen und weitere Hindernisse. Hier sprang der Rollsportverein Rosenheim ein und organisierte über eine Spendenkampagne zusätzliche Mittel, um Extras wie Anfänger-Rampen oder einen Container mit Stromversorgung zu finanzieren.

Der Skatepark im sogenannten E-Garten soll künftig ein offener Treffpunkt für alle sein – unabhängig von Alter oder Sportgerät. Ob Skateboard, BMX oder Scooter: Die Anlage ist bewusst so gestaltet, dass sie von verschiedenen Rollsportarten gemeinsam genutzt werden kann. Ziel ist ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, gemeinsam aktiv sind und voneinander lernen.

Große Gemeinschaftsleistung für den neuen Park

Seit seiner ursprünglichen Errichtung vor rund 26 Jahren war der Skatepark nicht mehr grundlegend renoviert worden. Umso größer war die Freude bei den ersten Nutzern: „Sehr schöner Park“, lauteten die spontanen Reaktionen von Skatern, BMX-Fahrern und Stuntroller-Nutzern vor Ort.

Unterstützt wurde das Projekt auch durch eine Online-Spendenaktion. Das Ziel lag bei 2000 Euro, aktuell wurden bereits 1746 Euro erreicht. Der Verein betont, dass jeder Beitrag hilft, den Skatepark noch attraktiver und vielseitiger zu gestalten.

Oberbürgermeister wagt erste Fahrversuche

Mit dabei bei der Eröffnung war auch Rosenheims neuer Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Für ihn war es einer der ersten offiziellen Termine im Amt. Er zeigte sich begeistert vom Ergebnis und wagte sogar erste eigene Versuche auf dem Skateboard – mit noch ausbaufähigem Erfolg, wie er selbst augenzwinkernd einräumte. Gleichzeitig kündigte er an, in den kommenden Wochen weiter zu üben.

Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich das Stadtoberhaupt überzeugt, dass Skateboarding weiter an Bedeutung gewinnen wird. Seit Olympische Spiele Tokio 2020 olympisch ist, sieht er großes Potenzial – vielleicht sogar für einen künftigen Olympiasieger aus Rosenheim.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Emotion, Abschied und Neuanfang im KuKo: Stadtrat sagt Servus – März mit letztem großen Auftritt

Emotion, Abschied und Neuanfang im KuKo: Stadtrat sagt Servus – März mit letztem großen Auftritt

Rosenheim – Es war einer dieser Abende, die schon beim Betreten des Raumes spürbar anders sind. Im festlich geschmückten Saal Rosenheim im Kultur- und Kongresszentrum war der Tisch gedeckt, die Vorspeise bereits serviert: Spargelsalat stand schon bereit, als die Gäste nach und nach eintrafen. Ein Detail, das zunächst beiläufig wirkte – im Nachhinein aber sinnbildlich für den Plan des scheidenden Rosenheimer Oberbürgermeisters Andreas März: Zeit schaffen für das Wesentliche dieses Abends.
Denn dieser Abend war kein gewöhnlicher Termin im politischen Kalender der Stadt. Es war der Abschied des bisherigen Stadtrats – und gleichzeitig der Übergang in eine neue politische Phase. Mit der konstituierenden Sitzung am kommenden Mittwoch (6.5.2026) nimmt der neue Stadtrat seine Arbeit auf, zeitgleich wird auch der neue Oberbürgermeister Abuzar Erdogan (SPD) offiziell in sein Amt eingeführt. Den Amtswechsel hatte er bereits zum 1. Mai angetreten.
Diese Stadträte wurden verabschiedet:
  • Rudi Hötzel (Republikaner) – 35 Jahre im Dienst
  • Herbert Borrmann (CSU) – 30 Jahre im Dienst
  • Franz Lukas (Bündnis90 / Grüne) – 30 Jahre im Dienst
  • Karl Heinz Brauner (Grüne) – 24 Jahre im Dienst
  • Maria Klauser (FDP) – 27 Jahre im Amt
  • Robert Multrus (Freie Wähler / UP)  – 24 Jahre im Dienst
  • Markus Dick ( Freie Wähler / UP) – 12 Jahre im Dienst
  •  Horst Halser (ÖDP) – 16 Jahre im Dienst mit 89 Jahren Bayerns ältester Stadtrat
  • Judith Kley Stephan (Bündnis 90 / Grüne) – war 12 Jahre im Dienst
  • Karl Mooslechner ( CSU) – 12 Jahre im Dienst
  • Daniela Dickhoff (Bündnis 90 / Die Grünen) – 6 Jahre im Dienst
  • Reinhard Tomm ( CSU) – 6 Jahre im Amt
  • Astrid Schenk ( Bündnis 90 / Grüne) 3 Jahre im Dienst
  • Stefan Bauer (Parteilos)  – 1 Jahr im Dienst
  • Franz Reindl ( Freie Wähler /UP) – 5 Monate im Dienst

 

Verabschiedung der scheidenden Rosenheimer Stadträte.
Doch bevor es so weit ist, stand im Saal Rosenheim ein Abend zwischen Rückblick, Dank und Abschied an.

Ein stiller Moment vor der Abschiedsrede

Als die ersten Programmpunkte begannen, lag eine besondere Ruhe im Raum. Spätestens als die Verabschiedung der ausscheidenden Stadträte auf der Bühne begann, wurde deutlich: Hier geht ein Abschnitt zu Ende.

Dann trat Andreas März ans Rednerpult. Und es wurde still im Saal – so still, dass selbst leise Gespräche verstummten. Zum letzten Mal wurde ihm von Gertraud Pfaffeneder aus dem Hauptamt der Stadt die Amtskette umgelegt und gerade gerückt. Ein kleines Ritual, das in diesem Moment viel schwerer wog als seine äußere Geste.

Andreas März: „Natürlich bin ich traurig und enttäuscht. Aber ich gehe ohne Bitterkeit“

Als März sprach, war der Ton offen und persönlich. „Natürlich bin ich traurig und enttäuscht“, sagte er mit Blick auf seine Niederlage in der Stichwahl gegen seinen Nachfolger Abuzar Erdogan, der zuvor SPD-Fraktionsvorsitzender war. Zugleich machte er klar, dass er ohne Bitterkeit gehe.

Für ihn sei mit der Wahl zum Oberbürgermeister ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Das Amt habe er in den vergangenen sechs Jahren bewusst in seinem Stil geprägt – nahbar, direkt, „als Andi und nicht als Andreas März“, wie er selbst sagte. Auch der bisherige zweite Bürgermeister Daniel Artmann griff diesen Gedanken später auf und beschrieb die Art März’ als bewusst unkompliziert – eher „Du“ als „Sie“.

März erinnerte in seiner Rede auch an die schwierige Anfangszeit seiner Amtsführung, geprägt von der Corona-Pandemie und ihren weitreichenden Entscheidungen für Stadt und Gesellschaft. Danach sei die Komplexität der kommunalen Aufgaben nicht kleiner geworden.

„Das Leben der Bürger wird immer komplexer“, so März. Umso wichtiger sei es, dass Verwaltung und Stadtrat keine unnötigen zusätzlichen Hürden schaffen. Stattdessen müsse man den Menschen mehr zutrauen.

Ebenso mahnte er, politische Arbeit ohne ideologische Verhärtungen zu führen und die Anliegen der Bürger in den Mittelpunkt zu stellen. An seinen Nachfolger richtete er den Appell: „Stellen Sie sich schützend vor die Kollegen in der Verwaltung, denn sie sind ihr Kapital.“

Applaus – und ein schneller Abschied

Nach seiner Rede erhob sich der Saal zu einem langen, stehenden Applaus. Ein Moment, der sichtlich nachhallte. Doch noch bevor der Hauptgang serviert wurde, verließ Andreas März gemeinsam mit seiner Frau die Veranstaltung. Für ihn war mit dieser letzten Rede seine zeit als Oberbürgermeister vorbei.

Der restliche Abend gehörte dem Stadtrat, dem neuen Rosenheimer Oberbürgermeister Abuzar Erdogan – und dem Übergang in eine neue politische Zeit.

Verabschiedung Rosenheimer Stadtrat 2026. Foto: Innpuls.me
Zum letzten Mal legt Andreas März die Amtskette des Rosenheimer Oberbürgermeister um.
Ein neuer Abschnitt beginnt früh am Morgen

Für Andreas März begann der neue Lebensabschnitt bereits wenige Stunden später – mit einem frühen Aufbruch: Bereits um 2 Uhr in der Nacht machte er sich gemeinsam mit seiner Frau auf den Weg zu einem Bittgang nach Birkenstein.

Wie es für ihn politisch und beruflich weitergeht, ist offen. Von einer „Neuausrichtung“ spricht er selbst. Konkrete Entscheidungen gebe es bislang nicht. Erst einmal wolle er Abstand gewinnen und überlegen, was künftig für ihn und seine Familie der richtige Weg ist.
(Quelle: Artikel: Karin Wusnam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Überholmanöver geht schief: Unfall bei Mailling – ein Verletzer

Überholmanöver geht schief: Unfall bei Mailling – ein Verletzer

Tuntenhausen / Mailling – Bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2089 ist am Donnerstag (30.4.2026) ein Autofahrer leicht verletzt worden. Auslöser war ein missglücktes Überholmanöver im Bereich einer Abzweigung.

Ein 35-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Dachau war von Beyharting in Richtung Mailling unterwegs und wollte an der Einmündung zum Markweg nach links abbiegen. Hinter ihm fuhr ein 65-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei übersah der 65-Jährige den abbiegenden Pkw, als er gleichzeitig zum Überholen ansetzte. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Autos wurden dabei in eine angrenzende Wiese geschleudert und beschädigten einen Weidezaun. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Der 35-Jährige wurde leicht verletzt, der 65-Jährige blieb unverletzt.

Im Einsatz waren die örtliche Feuerwehr, der Rettungsdienst, eine Notärztin sowie die Polizeiinspektion Bad Aibling. Während der Bergungsarbeiten kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei Bad Aibling hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)