Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Der Bad Feilnbacher Apfelmarkt zieht auch heuer wieder zahlreiche Besucher an. Zwischen regionalen Schmankerln, Kunsthandwerk, Pflanzen und Angeboten für Haus und Garten ist die Auswahl groß. Doch bei aller Warenvielfalt bleibt das Obst der Namensgeber des traditionsreichen Marktes. Noch bis zum heutigen Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr ist Gelegenheit für einen Besuch.
Auch bei regnerischem Wetter war am gestrigen Samstag (10. Oktober) beim Bad Feilnbacher Apfelmarkt einiges los. Fotos: Ferdinand Staudhammer
Am Samstag spielte das Wetter nicht recht mit. Immer wieder regnete es, dennoch waren die Marktgassen gut gefüllt. Seit der Eröffnung am Donnerstag zeigt sich einmal mehr, dass der Apfelmarkt längst weit mehr als ein reiner Obstmarkt ist.
Mehr als 250 bis 300 Aussteller präsentieren ihre Waren. Neben Äpfeln, Birnen und anderen regionalen Erzeugnissen gibt es Tiroler Speck, Käse, Gewürze, Süßwaren und Haushaltshelfer. Auch Kunsthandwerk ist stark vertreten: Töpferwaren, Strickkleidung, Schmuck, Seifen und Gartendekoration gehören ebenso zum Angebot wie Pflanzen. Darüber hinaus stellen Händler und Unternehmen Produkte wie Saunen und Pelletheizungen aus.
Äpfel bleiben das Herzstück
Bei aller Vielfalt steht das Obst weiterhin im Mittelpunkt. Der örtliche Obst- und Gartenbauverein zeigte sich in diesem Jahr sehr zufrieden mit der Menge und Qualität der Ernte. An den Ständen gibt es neben zahlreichen Apfelsorten auch Birnen, Quitten und Nüsse zu entdecken.
Ein Blickfang ist die große Obstpyramide im Festzelt, die aus heimischen Äpfeln und Birnen aufgebaut wird. Wie aus den Früchten Saft und Most entstehen, zeigt der Obst- und Gartenbauverein Au-Dettendorf an einer historischen Saftpresse. Dort werden Äpfel direkt vor Ort verarbeitet. Auch flüssige Spezialitäten gehören zum Angebot. Apfelfederweißer, Most sowie Brände und Liköre aus regionalem Streuobst zeigen, wie vielseitig sich die Ernte weiterverarbeiten lässt.
Minister besucht den Apfelmarkt
Am Samstagnachmittag schaute auch Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger beim Apfelmarkt vorbei. Er ging durch die Marktgassen und besuchte anschließend das Kirner-Festzelt. Dort traf er auf Besucher und Vertreter der Freien Wähler. Bei seinem Rundgang suchte Aiwanger auch das Gespräch mit regionalen Erzeugern und Vertretern des Obst- und Gartenbauvereins.
Organisiert und durchgeführt wird der Bad Feilnbacher Apfelmarkt durch die Firma Kirner Zelte. Wer noch vorbeischauen möchte, hat am heutigen Sonntag bis 17 Uhr Gelegenheit dazu.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Ferdinand Staudhammer)










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