Fürth / Bayern – In Bayern werden weniger Schweine gehalten. Zum Stichtag 3. Mai 2026 wurden rund 2,4 Millionen Schweine gezählt. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig gibt es rund 170 schweinehaltende Betriebe weniger. Das geht aus den endgültigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor.
Insgesamt wurden 2.400.800 Schweine in 3.100 Betrieben gehalten. Damit entfallen durchschnittlich 775 Schweine auf einen Betrieb – 31 mehr als im Vorjahr und 151 mehr als 2016. Der Trend zu größeren Betrieben setzt sich damit fort.
Mehr Ferkel und Jungschweine, weniger Mastschweine
Bei den einzelnen Tiergruppen gibt es unterschiedliche Entwicklungen. Der Ferkelbestand stieg um 1 Prozent auf 688.100 Tiere. Die Zahl der Jungschweine bis 50 Kilogramm Lebendgewicht nahm um 16,4 Prozent auf 470.800 Tiere zu.
Deutlich zurückgegangen ist dagegen der Bestand an Mastschweinen. Er sank um 8,7 Prozent auf 1.084.800 Tiere. Besonders stark war der Rückgang bei Mastschweinen mit einem Gewicht von 80 bis unter 110 Kilogramm. Deren Bestand ging um 10,2 Prozent zurück.
Der Bestand an Mastschweinen mit 110 Kilogramm oder mehr stieg dagegen um 2,1 Prozent auf 113.600 Tiere.
Auch bei den Zuchtsauen mit mindestens 50 Kilogramm Lebendgewicht gab es einen Rückgang. Ihr Bestand sank um 1,4 Prozent auf 155.800 Tiere. Bei den trächtigen Sauen betrug der Rückgang 2,2 Prozent, während die Zahl der nicht trächtigen Sauen um 1,1 Prozent zunahm. Besonders stark ging der Bestand an Jungsauen zurück.
Größere Betriebe prägen die Schweinehaltung
Von den rund 3.100 schweinehaltenden Betrieben hatten etwa 970 Betriebe zwischen 1.000 und 5.000 Tiere. In diesen Betrieben wurden insgesamt 1.458.300 Schweine gehalten. Das entspricht 60,7 Prozent des gesamten bayerischen Schweinebestands.
Den stärksten prozentualen Rückgang gab es bei den kleinsten Betrieben mit bis zu 99 Schweinen. Ihre Zahl sank um 14,7 Prozent. Bei den Betrieben mit 500 bis 999 Schweinen betrug der Rückgang 9,1 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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