Oberwössen / Landkreis Traunstein – Die Nachlöscharbeiten beim Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand gehen weiter voran. Die Ausbreitung des Feuers ist gestoppt. Am Samstag (1.8.2026) konzentrierten sich rund 100 Einsatzkräfte vor allem darauf, verbliebene Glutnester im steilen und schwer zugänglichen Gelände aufzuspüren und abzulöschen.
„Die Arbeiten schreiten planmäßig voran. Die Ausbreitung des Brandes ist gestoppt. Wir arbeiten die Glutnester Stück für Stück ab. Es gibt immer wieder Rauchentwicklungen, offenes Feuer sehen wir nur noch sehr selten“, erklärt der Örtliche Einsatzleiter und Kreisbrandrat Christof Grundner. Die Glutnester werden von den Einsatzkräften in Handarbeit geöffnet und anschließend gezielt abgelöscht.
Viel Handarbeit im steilen Gelände
Dabei kommen auch Tanklöschfahrzeuge mit Wasserwerfern zum Einsatz. Für den Transport von Material und Ausrüstung in das schwer zugängliche Brandgebiet sind zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei unterwegs. In Bereichen, die auch für die Hubschrauber nur schwer erreichbar sind, übernimmt eine Lastendrohne der Bergwacht Transporte.
Die sommerlichen Temperaturen von deutlich über 30 Grad und die Arbeit im steilen Gelände sind für die Einsatzkräfte körperlich belastend. Deshalb werden die Trupps regelmäßig abgelöst. Der Einsatztag am Samstag verlief nach Angaben der Einsatzleitung ohne Unfälle und Verletzungen.
Auch während der Nacht wird das Brandgebiet überwacht. Kontrollfahrten und eine Wärmebilddrohne helfen dabei, neue Glutnester frühzeitig zu erkennen. Am Sonntag (2. August) sollen die Arbeiten mit etwa 50 Einsatzkräften fortgesetzt werden.
Die Einsatzleitung geht davon aus, dass die Zahl der Glutnester in den kommenden Tagen weiter zurückgeht. Solange sich im Brandgebiet jedoch noch Wärmequellen befinden, werden die Nachlöscharbeiten fortgesetzt.
Für die Bevölkerung besteht weiterhin keine unmittelbare Gefahr. Die Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand bleiben bestehen. Die Einsatzkräfte bitten darum, das Brandgebiet weiterhin weiträumig zu meiden.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Wolfgang Gasser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein, Bergwacht Bayern, Feuerwehr Oberwösen und Traunstein)


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