Oberwössen / Landkreis Traunstein – Nach dem Bergwaldbrand in Oberwössen (Landkreis Rosenheim) im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand ist die Lage inzwischen deutlich entspannter. Der nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz festgestellte Koordinierungsfall wurde am Sonntag (2.8.2026) um 13 Uhr aufgehoben. Die weiteren Arbeiten laufen nun wieder im Rahmen eines regulären Feuerwehreinsatzes.
Ganz beendet ist der Einsatz damit allerdings noch nicht. In den kommenden Tagen sollen verbliebene Glutnester im schwer zugänglichen Gelände systematisch freigelegt und abgelöscht werden. Dabei arbeiten Feuerwehr, Bergwacht und die Alpine Einsatzgruppe der Polizei weiterhin zusammen. Die Einsatzkräfte kontrollieren den Bereich unter anderem mit Wärmebildtechnik.
Hier geht es zur Erstmeldung:
Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein rechnen die Verantwortlichen damit, dass die Nachlöscharbeiten noch einige Tage dauern. Erst wenn keine versteckten Brandherde mehr vorhanden sind und eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden kann, gilt der Einsatz als beendet.
Sperrungen bleiben bestehen
Das betroffene Wald- und Berggebiet darf weiterhin nicht betreten werden. Auch wenn sich die Lage entspannt hat, bestehen dort weiterhin Gefahren durch Steinschlag, geschädigte und möglicherweise umsturzgefährdete Bäume. Zudem finden im Einsatzgebiet weiterhin Materialtransporte sowie Kontroll- und Beobachtungsflüge mit Hubschraubern und Drohnen statt.
Auch beim Bergwaldbrand im Bereich der Schnappenkirche bei Staudach-Egerndach besteht inzwischen kein besonderer Koordinierungsbedarf mehr. Dort laufen ebenfalls Nachkontrollen und Nachlöscharbeiten im Rahmen eines regulären Feuerwehreinsatzes weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild: Copyright Anita Mußner- Kreisfeuerwehrverband Traunstein)


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