Kastenau / Rosenheim – Manchmal braucht es gar nicht viel, um jemandem eine Freude zu machen. Im Rosenheimer Stadtteil Kastenau wartete am Dienstag (29. September) eine besonders hübsche Überraschung an einem Gartenzaun: In einem Blumenkasten standen viele kleine Vasen mit bunten Blumensträußchen – offenbar frisch aus dem eigenen Garten. Dazu eine Einladung, sich einfach einen Strauß mitzunehmen.
Vor allem die farbenprächtigen Dahlien fielen ins Auge. Dazwischen standen Gräser und andere Gartenblumen. Jeder der kleinen Sträuße war ein bisschen anders und gerade das machte den Blumenkasten so besonders. Hier hatte offenbar jemand Blumen aus dem eigenen Garten gesammelt, kleine farbenfrohe Sträußchen daraus gebunden und wollte damit anderen eine Freude machen.
Auf dem Zettel, der die Passanten dazu einlud, sich einen der Blumensträuße mitzunehmen, stand ein schöner Satz: „Blumen sind das Lächeln der Natur“, stand auf dem Schild am Gartenzaun. Der Satz stammt von Max Reger (1873–1916), einem bekannten deutschen Komponisten, Pianisten, Organisten und Dirigenten.
„Blumen sind das Lächeln der Natur“ – wie wahr, denn Blumen bringen nicht nur Farbe in einen Garten. Sie schenken auch uns Menschen immer wieder ein Lächeln. Und gerade nach einem aufregenden Arbeitstag wie dem Dienstag, an dem die Bombenentschärfung in Rosenheim auch bei uns noch einmal für einiges an Aufregung sorgte, war dieser kleine Blumengruß auch für uns eine besonders schöne Entdeckung.
Wie wunderbar,, wenn jemand das Lächeln aus dem eigenen Garten einfach mit anderen teilt.
Vielleicht ist genau das manchmal die schönste Art, ein bisschen Freude weiterzugeben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)


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