Fürth / Bayern – Die Inflation in Bayern hat im Mai 2026 zwar leicht nachgegeben, bleibt aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lagen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent höher.
Damit ist die Teuerungsrate im Vergleich zum April minimal gesunken. Eine echte Entlastung für Verbraucher bedeutet das jedoch nicht, da das Preisniveau insgesamt weiterhin deutlich erhöht bleibt.
Energie bleibt zentraler Preistreiber
Besonders deutlich zeigt sich der Einfluss der Energiepreise. Haushaltsenergie und Kraftstoffe verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,5 Prozent und gehören damit weiterhin zu den wichtigsten Treibern der Inflation.
Nahrungsmittel entwickelten sich im Jahresvergleich deutlich moderater. Hier lag der Preisanstieg bei 0,3 Prozent.
Leichte Entspannung im Monatsvergleich
Im Vergleich zum April 2026 zeigt sich ein etwas anderes Bild: Der Verbraucherpreisindex sank um 0,2 Prozent.
Vor allem bei Lebensmitteln gab es eine spürbare Entlastung. Sie wurden im Monatsvergleich um 1,1 Prozent günstiger. Auch die Energiepreise gingen zurück und lagen 4,4 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Kraftstoffen aus. Diese verbilligten sich im Vergleich zum April um 8,6 Prozent. Nach Angaben des Landesamts für Statistik wirken sich dabei unter anderem im April beschlossene politische Maßnahmen auf Bundesebene aus.
Preisniveau bleibt belastend
Trotz der leichten Rückgänge bleibt das allgemeine Preisniveau weiterhin erhöht. Die aktuelle Entwicklung zeigt damit eher eine kurzfristige Entspannung als eine nachhaltige Trendwende bei der Inflation.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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