Rosenheim -Am Jugendfreizeitgelände am Happinger Ausee sollen künftig 24 zusätzliche Schlafplätze zur Verfügung stehen. Die Emporen des Hauses, die mehrere Jahre aus Sicherheitsgründen nicht genutzt werden konnten, sind inzwischen wieder hergerichtet. Noch fehlt allerdings der Notausstieg. Erst wenn dieser fertiggestellt und der Schlafbereich freigegeben ist, können die zusätzlichen Plätze genutzt werden.
Die Empore kann wieder genutzt werden – und damit gibt es 24 zusätzliche Schlafplätze für Jugendgruppen am Rosenheimer Happinger Ausee. Fotos: Copyright Herbert Borrmann
Möglich geworden sei die Wiederinbetriebnahme durch das Engagement der Geschäftsführung des Stadtjugendrings (SJR) und mit Unterstützung der Stadt Rosenheim, berichtet Herbert Borrmann in einem Facebook-Beitrag.
Was jetzt noch fehlt ist der Notausstieg. Dieser soll aber baldmöglichst folgen.
Für Jugendgruppen bedeutet das künftig mehr Platz. Das Jugendfreizeitgelände verfügt bislang über vier Sechsbettzimmer mit insgesamt 24 Betten sowie zwei Betreuerzimmer mit jeweils drei Betten. Mit den Emporen kommen nach ihrer Freigabe weitere 24 Schlafplätze hinzu.
Mehr Platz für Jugendgruppen
Damit können künftig auch größere Jugendgruppen im Haus untergebracht werden. Das Jugendfreizeitgelände bietet neben den Schlafräumen unter anderem Gruppen- und Seminarräume, eine Küche, einen eigenen Badestrand und einen Zeltplatz.
Das rund 5.000 Quadratmeter große Areal direkt am Happinger Ausee wird vom Stadtjugendring Rosenheim betrieben und für Freizeiten, Seminare, Workshops und Zeltlager genutzt.
Für Borrmann eine Herzensangelegenheit
Für Herbert Borrmann hat die Wiederinbetriebnahme der Emporen eine besondere Bedeutung. Er gehörte gemeinsam mit dem damaligen Jugendamtsleiter Gerd Rose zu denjenigen, die das Jugendfreizeitgelände am Happinger Ausee vor mehr als drei Jahrzehnten auf den Weg brachten. Borrmann war damals Vorsitzender des Stadtjugendrings. Umso mehr freut ihn, dass der bislang nicht nutzbare Bereich bald wieder für Übernachtungen zur Verfügung stehen soll. „Für mich als einer der beiden ‚Väter‘ des Geländes eine Herzensangelegenheit“, schreibt Borrmann in seinem Facebook-Beitrag. Borrmann prägte den Stadtjugendring über viele Jahre und wurde später zu dessen Ehrenvorsitzendem ernannt.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Copyright Herbert Borrmann)



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