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LBV schützt die letzten Kiebitze in Bayern

Kibitzmutter mit Küken

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. Juni 2023

Lesezeit: < 1 Minute(n)

Bayern – Der Kiebitz ist in Bayern vom Aussterben bedroht. Deshalb hat der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz), zusätzlich zu seinem bisherigen, jahrelangen ehrenamtlichen Engagement für die stark gefährdete Feldvogelart, seine Arbeit seit Jahresanfang auch um ein bayernweites Artenschutzprojekt erweitert.

Dazu sagt die LBV-Feldvogelexpertin Verena Auernhammer: „In einem bayernweiten Projekt, das vom Landwirtschaftsministerium gefördert wird, kümmern wir uns in den Projektgebieten mit den größten Beständen bereits um die letzten Kiebitze im Freistaat. Hier arbeiten wir gut mit Landwirtinnen und Landwirten zusammen und sind hervorragend mit Behörden, anderen Verbänden und unseren LBV-Aktiven vernetzt.
Dies geschieht sowohl auf digitalen Plattformen sowie bei unseren Netzwerkabenden. Wir haben es sogar geschafft, im Knoblauchsland bei Nürnberg ein von der Stadt und den Behörden finanziertes Kiebitzmanagement zu etablieren. Das Gebiet beheimatet eine der bedeutendsten Populationen in Bayern und nimmt als Lebensraum für den Kiebitz eine herausragende Sonderstellung ein.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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