Bayern -Der Kfz-Handel in Bayern hat im ersten Quartal 2026 zwar mehr umgesetzt als im Vorjahr – nach Preisbereinigung bleibt jedoch ein Minus. Positiv entwickelt sich dagegen die Beschäftigung. Im März zieht das Geschäft spürbar an..
Der bayerische Kfz-Handel hat im ersten Quartal 2026 nominal ein Umsatzplus von 1,0 Prozent erzielt. Real – also preisbereinigt – sank der Umsatz dagegen um 0,9 Prozent. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Monatsstatistik im Kfz-Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur hervor.
Die Zahl der Beschäftigten im bayerischen Kfz-Handel stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent.
Besonders positiv entwickelte sich die Wirtschaftsgruppe „Handel mit Kraftwagen“. Hier legte der nominale Umsatz im ersten Quartal 2026 um 1,9 Prozent zu. Preisbereinigt ergibt sich allerdings ein Rückgang von 0,5 Prozent.
Werkstätten mit deutlichem Plus
Ein deutliches Wachstum verzeichnete die Wirtschaftsgruppe „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“. Hier stiegen die Umsätze sowohl nominal (+7,2 Prozent) als auch real (+4,7 Prozent).
Rückgänge gab es dagegen in zwei weiteren Bereichen des Kfz-Handels. Im „Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör“ sank der nominale Umsatz um 5,4 Prozent, real lag das Minus bei 4,5 Prozent.
Auch der Bereich „Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern“ entwickelte sich rückläufig. Hier gingen die Umsätze nominal um 6,0 Prozent und real um 6,1 Prozent zurück.
März bringt Rückenwind
Im März 2026 zeigte sich der Kfz-Handel in Bayern wieder im Plus. Der nominale Umsatz stieg um 6,4 Prozent, real lag das Wachstum bei 4,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 0,6 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)


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