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Mehr Wohnungen in Bayern – Bestand wächst weiter

Symbolfoto: Neubau Privathaus, mit Bagger und neu gepflanztem Bau. Foto: ai-generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

14. Juni 2026

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Bayern – Der Wohnungsbestand in Bayern ist auch im Jahr 2025 weiter gestiegen. Zum Jahresende gibt es im Freistaat rund 6,82 Millionen Wohnungen. Das sind gut 45.000 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik entspricht das einem Plus von 0,7 Prozent. Die Berechnung basiert auf der Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes auf Grundlage des Zensus 2022.
Besonders deutlich zeigt sich der Zuwachs bei kleineren Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen mit einem oder zwei Räumen stieg um 1,5 Prozent auf rund 1,1 Millionen Einheiten. Ihr Anteil am Gesamtbestand liegt bei 16,1 Prozent.

Auch die rechnerische Wohnraumversorgung verbessert sich leicht. Im Schnitt kommen in Bayern 51,5 Wohnungen auf 100 Einwohner. In den kreisfreien Städten liegt der Wert mit 56,2 Wohnungen höher als in den Landkreisen mit 49,5 Wohnungen.

Unterschiede zwischen den Regionen

Ein Blick auf die Regierungsbezirke zeigt deutliche Unterschiede: Niederbayern verzeichnet mit +0,96 Prozent den stärksten Zuwachs, gefolgt von der Oberpfalz (+0,85 Prozent). Am unteren Ende liegen Oberfranken (+0,50 Prozent) und Unterfranken (+0,56 Prozent).

Auch bei der Wohnfläche gibt es Unterschiede. Bayernweit stehen pro Einwohner im Schnitt 51,5 Quadratmeter zur Verfügung. Niederbayern liegt mit 57,0 Quadratmetern an der Spitze, während Oberbayern, Mittelfranken und Schwaben unter dem Durchschnitt liegen.
Insgesamt wächst die Wohnfläche im Freistaat auf rund 681 Millionen Quadratmeter – ein Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: ai generiert)

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