Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei einem Arbeitsgespräch in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) sind Maßnahmen zur Entlastung der angespannten Verkehrssituation im Grenzraum beraten worden. Im Mittelpunkt standen mögliche Verbesserungen für Fußgänger, der Verkehr auf der A93 sowie die Stausituation an der Grenze zu Österreich.
Auf Einladung des CSU-Ortsverbandes und der CSU-Fraktion im Gemeinderat Kiefersfelden fand ein Arbeitsgespräch zur Verkehrssituation in der Gemeinde statt. Teilnehmer war unter anderem der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Sandro Kirchner (CSU).
Im Mittelpunkt des Treffens standen die seit Jahren bestehenden Verkehrsbelastungen im Bereich der Gemeinde Kiefersfelden, die insbesondere in den Ferien- und Reisezeiten deutlich zunehmen. Ziel des Austauschs war es, bestehende Problemfelder gemeinsam mit den zuständigen Behörden einzuordnen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten.
An dem Gespräch nahmen neben Staatssekretär Kirchner der Erste Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden sowie Vertreter der Gemeindeverwaltung teil. Ergänzt wurde die Runde durch Vertreter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, der Bundespolizei, der Autobahn GmbH Südbayern sowie des Landratsamts Rosenheim. Nach Angaben der Beteiligten diente die breite Besetzung dazu, die Verkehrssituation aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln zu bewerten.
Querungshilfe an der Bundesstraße im Fokus
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die geplante Querungshilfe über die Bundesstraße auf Höhe „Am Rain“. Nach Darstellung der Teilnehmer soll damit die Verkehrssicherheit für Fußgänger verbessert werden, insbesondere für Kinder, Familien und ältere Menschen. Die Gesprächsrunde verständigte sich darauf, die weiteren planerischen und genehmigungsrechtlichen Schritte zügig voranzubringen.
Auch die Situation auf der Autobahn A93 wurde thematisiert. Diskutiert wurde unter anderem eine temporäre Freigabe der Standspur für den Schwerlastverkehr bei starken Verkehrsspitzen. Damit soll nach Einschätzung der Beteiligten eine bessere Verkehrsverteilung erreicht und die Ortsdurchfahrt entlastet werden.
Grenzverkehr und Kontrollsituation im Blick
Ein weiterer Schwerpunkt war die Stauentwicklung im Grenzbereich aus Richtung Kufstein. Dabei wurde erörtert, ob zusätzliche Kontrollstellen der Bundespolizei zur Entlastung der Verkehrsströme beitragen könnten. Ziel wäre es, Rückstaus zu verkürzen und die Belastung für die Anwohner zu reduzieren.
Staatssekretär Kirchner sagte zu, die angesprochenen Punkte in die zuständigen Stellen einzubringen und entsprechende Prüfungen anzustoßen.
CSU-Vertreter aus Kiefersfelden bewerteten das Gespräch als konstruktiv. In einer Stellungnahme von CSU-Orts- und Fraktionsvorsitzendem Tobias Fritz heißt es: „Es war ein sehr gutes, lösungsorientiertes Gespräch. Dass aus einer Vielzahl seit Jahren bestehender Themen heute konkrete Schritte hervorgehen, ist in erster Linie der Vermittlung und Moderation durch Staatssekretär Kirchner zu verdanken.“
Auch Gemeinderat Stefan Schroller betonte die weitere Begleitung der angestoßenen Maßnahmen: „Die CSU Kiefersfelden wird die nun angestoßenen Prozesse eng begleiten und sich weiter mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die angestoßenen Maßnahmen zügig in die Umsetzung gelangen – im Interesse der Sicherheit und der Lebensqualität der Kieferer Bürger.“
(Quelle: Pressemitteilung CSU-Ortsverband Kiefersfelden / Beitragsbild: CSU-Ortsverband Kiefersfelden)


0 Kommentare