München / Bayern – Das neue Bikesharing-System MyRadl im MVV-Raum ist erfolgreich gestartet. Seit der Einführung am 7. Mai in München und 36 umliegenden Städten und Gemeinden wurden bis zum 18. Juni bereits knapp 116.200 Fahrten registriert. Rund ein Drittel davon entfiel auf Pedelecs.
Nach Angaben der Verantwortlichen wird MyRadl vor allem für kurze Alltagswege genutzt, etwa als Verbindung zu Bus und Bahn oder für Fahrten innerhalb von Städten und Gemeinden. Die durchschnittliche Fahrzeit lag bei 19 Minuten, die durchschnittliche Strecke bei 2,4 Kilometern.
„Über 116.000 Fahrten in etwas mehr als einem Monat! MyRadl hat einen fulminanten Start hingelegt, und das zeigt sich auch auf den Straßen“, sagt Münchens 2. Bürgermeisterin Mona Fuchs.
Rund 1.000 Standorte im gesamten Gebiet
Die Fahrräder können über die MVV-App, die MVGO-App oder die nextbike-App ausgeliehen werden. Nach einer einmaligen Registrierung genügt das Scannen des QR-Codes am Fahrrad, um die Fahrt zu starten. Insgesamt stehen im MyRadl-Gebiet rund 1.000 Standorte für Ausleihe und Rückgabe zur Verfügung.
Besonders attraktiv ist das Angebot für Nutzer eines ÖPNV-Abonnements. Sie können klassische Fahrräder für die ersten 30 Minuten kostenlos nutzen. Für E-Bikes werden in diesem Zeitraum 1,50 Euro fällig.
Beitrag zur nachhaltigen Mobilität
Auch MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch zieht eine positive Zwischenbilanz: „My Radl ist super gestartet, sowohl die klassischen Räder als auch die Pedelecs werden fleißig genutzt, besonders auf dem Weg von und zu den Haltestellen und Bahnhöfen.“
Das Bikesharing-System wird von München und den beteiligten Kommunen gemeinsam finanziert. Teile des Projekts werden zudem durch Bundesprogramme zur Förderung nachhaltiger Mobilität und des Klimaschutzes unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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