Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Neues Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie in Prien gestartet

Privatdozent Dr. Hubert Hörterer (li.) leitet gemeinsam mit Dr. Sebastian Altenberger (re.) das Zentrum Fuß- und Sprunggelenkchirurgie an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee, Foto: RoMed Kliniken

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

19. April 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

Prien / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Prien hat ihr medizinisches Angebot im Bereich der orthopädischen Spezialversorgung erweitert. Mit PD Dr. Hubert Hörterer (unser Beitragsbild links), Privatdozent an der LMU München und ehemaligem Mannschaftsarzt des Deutschen Skiverbandes, wurde ein erfahrener Facharzt gewonnen. Gemeinsam mit Dr. Sebastian Altenberger (unser Beitragsbild rechts) leitet er das neu gegründete Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie.

Ziel des Zentrums ist es, eine spezialisierte Versorgung für komplexe Erkrankungen und Verletzungen an Fuß und Sprunggelenk aufzubauen – sowohl für Patienten aus der Region als auch für den Leistungssport. Im Gespräch gibt PD Dr. Hörterer Einblick in das neue Zentrum:

„Der Fuß ist ein fein strukturiertes Meisterwerk“

Frage: Warum haben Sie sich auf Fuß- und Sprunggelenkchirurgie spezialisiert?
Antwort: Der Fuß ist ein fein strukturiertes Meisterwerk aus Knochen, Sehnen und Bändern – die Basis unserer Mobilität. Schmerzt er, leidet die Lebensqualität. Mich fasziniert, wie präzise Eingriffe an komplexen Strukturen große Auswirkungen auf Beweglichkeit und Schmerzfreiheit haben können. Mein Ziel: Menschen wieder sicher und mit Freude gehen lassen – im Alltag, beim Wandern oder im Sport.

Frage: Was hat Sie motiviert, nach Prien zu wechseln und gemeinsam mit Dr. Altenberger das Zentrum aufzubauen?
Antwort: Die Möglichkeit, in einer der schönsten Regionen, ein klar positioniertes, hochspezialisiertes Zentrum aufzubauen, hat mich überzeugt. Mit Dr. Altenberger verbindet mich die Vision, modernste Fuß- und Sprunggelenkchirurgie auf höchstem Niveau mit persönlicher Betreuung zu kombinieren. Prien bietet dafür ideale Voraussetzungen – strukturell wie menschlich.

Frage: Welche Rolle spielen Ihre Erfahrungen als Mannschaftsarzt des Deutschen Skiverbandes?
Antwort: Im Leistungssport zählen Präzision, schnelle Diagnostik und ein klar strukturierter Therapieplan. Diese Erfahrung hilft mir auch im Alltag: Jede Patientin und jeder Patient profitiert von einer individuellen, zielorientierten Behandlung – unabhängig davon, ob es um eine sportliche Rückkehr oder schmerzfreie Alltagsmobilität geht. Bestes Beispiel: Snowboarderin und Olympionikin Ramona Hofmeister. Wir haben sie in Prien nach modernster Technik operativ versorgt und dadurch konnte sie bei den Olympischen Winterspielen starten.

Frage: Wie definieren Sie in Ihrer Praxis „gelenkerhaltend“ und wann bevorzugen Sie rekonstruktive operative Verfahren?
Antwort: „Gelenkerhaltend“ bedeutet für mich, natürliche Strukturen so lange wie möglich zu bewahren. Bevor wir an Gelenkersatz oder Versteifung denken, korrigieren wir Fehlstellungen, rekonstruieren Sehnen und schützen, wo möglich, den Knorpel. Rekonstruktive Verfahren bevorzugen wir immer dann, wenn sie langfristig Stabilität, Schmerzfreiheit und Funktion sichern.

Behandlung auch bei Risikopatienten

Frage: Wie gehen Sie mit Risikopatienten wie Diabetiker oder Raucher um, die Fußprobleme haben?
Antwort: Gerade bei Risikopatienten ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Wir beziehen internistische und diabetologische Expertise mit ein und optimieren – wenn möglich – vorab Stoffwechselwerte oder Gefäßsituation. Transparente Aufklärung und eine engmaschige Nachsorge sind Pflicht. So senken wir das Komplikationsrisiko und erhöhen die Chance auf ein gutes Ergebnis.

Frage: Welche rekonstruktiven Verfahren sind Ihre Spezialität und wie integrieren Sie innovative Techniken in Diagnostik und Therapie?
Antwort: Zu meinen Schwerpunkten zählen komplexe Rückfuß- und Vorfußkorrekturen, Band- und Knorpelrekonstruktionen am Sprunggelenk, gelenkerhaltende Umstellungsosteotomien, Revisionseingriffe nach Voroperationen sowie der endoprothetische Ersatz des Sprunggelenks. Diagnostisch setze ich auf moderne Bildgebung und präoperative 3D-Planung. Wenn möglich operiere ich minimalinvasiv, endoskopisch und nanoskopisch. Das schont Gewebe, senkt das Risiko von Wundheilungsstörungen und reduziert häufig die Nachbehandlungsdauer.

Modernste Implantate können zusätzlich das postoperative Ergebnis positiv beeinflussen. Entscheidend ist ein klarer Nutzen: Innovation kommt nur dort zum Einsatz, wo sie nachweislich einen Vorteil für Patientinnen und Patienten bietet.

Zusammenarbeit im Team

Frage: Wie stellen Sie die interdisziplinäre Versorgung sicher?
Antwort: Ein optimales Ergebnis entsteht im Team. Wir arbeiten eng mit Anästhesie, OP-Pflege, konservativer Orthopädie, hausärztlichen Praxen, Physiotherapie, Rehabilitation und – bei Bedarf – Diabetologie zusammen. So begleiten wir unsere Patientinnen und Patienten vom ersten Gespräch bis zur vollständigen Genesung.

Frage: Was sollten Patienten über das neue Zentrum wissen – und welchen praktischen Rat geben Sie Menschen mit Fuß- oder Sprunggelenksbeschwerden?
Antwort: Unser Zentrum steht für spezialisierte, individuelle und wissenschaftlich fundierte Behandlung. Wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Diagnostik und entwickeln gemeinsam mit dem Patienten ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Die hohe Nachfrage aus der Region und von internationalen Patienten bestätigt unseren Ansatz.

Mein Rat: Warten Sie bei anhaltenden Beschwerden nicht zu lange. Frühzeitige Diagnostik eröffnet sehr häufig die Möglichkeit auf gelenkerhaltende Therapiestrategien – und hilft, langfristige Schäden zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.