Oberding / Landkreis Erding – Im Notzinger Moos (Landkreis Erding) sorgt derzeit die mögliche Sichtung einer Raubkatze für Aufmerksamkeit. Ob tatsächlich ein Puma oder ein anderes Tier dort unterwegs ist, ist bislang allerdings nicht geklärt. Das Landratsamt Erding wertet weiterhin Bildmaterial aus und bittet Spaziergänger um besondere Vorsicht.
Eine mutmaßliche Raubkatze war am Mittwoch (7. Oktober) im Gemeindebereich Oberding-Notzinger Moos gemeldet worden. Von dem Tier soll es eine Aufnahme geben. Nach Angaben des Landkreises wird das Bild derzeit unter anderem im Hinblick auf Statur und Bewegungsmuster des Tieres ausgewertet.
Noch keine weiteren Hinweise
Inzwischen gibt es nach Angaben des Landratsamts keine weiteren Hinweise auf das Tier im Bereich der Sichtung. Am späten Mittwochnachmittag wurde in unmittelbarer Nähe außerdem ein verendetes Wildtier gefunden. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht jedoch kein Zusammenhang mit der beschriebenen Katze.
Die Behörden bitten trotzdem weiterhin um Vorsicht. Wer das Tier sieht oder andere Hinweise zu seinem Aufenthaltsort hat, soll sich auf keinen Fall nähern und die Polizei verständigen. Hunde sollen in dem Bereich an der Leine geführt werden. Auch kleine Kinder sollten dort nicht unbeaufsichtigt spielen.
PETA fordert Verbot der Haltung von Wildtieren
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland hat die mutmaßliche Sichtung zum Anlass genommen, erneut ein Verbot der Haltung exotischer Wildtiere zu fordern. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, spricht von einem möglichen „Puma-Ausbruch“ und kritisiert, dass die Haltung gefährlicher Wildtiere in Deutschland ihrer Einschätzung nach noch immer weitgehend erlaubt sei.
(Quelle: Pressemitteilungen Landratsamt Erding / PETA Deutschland / Beitragsbild: Symbolfoto: re)


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