Chiemsee / Seebruck – Schreckmoment für rund 200 Passagiere auf dem Chiemsee: Am Freitag (10.7.2026) kam es gegen 13:30 Uhr im Maschinenraum eines Passagierschiffs zu einer Rauchentwicklung. Die Besatzung reagierte umgehend und legte das Schiff am nahegelegenen Dampfersteg in Seebruck an.
Aufgrund der zunächst unklaren Lage rückte ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften zur Einsatzstelle aus. Nach dem Anlegen führte die Besatzung die Evakuierung der Passagiere ruhig und kontrolliert durch.
Feuerwehrkräfte konnten unter Sicherung durch die Wasserrettung anschließend kein offenes Feuer feststellen. Nach der Belüftung des Maschinenraums stellte sich heraus, dass ein Motorschaden an einem Stromaggregat die Ursache für die Rauchentwicklung war. Dabei war heißes Öl ausgetreten, das den Rauch verursacht hatte.
Eine Gefahr für die Umwelt bestand nach Angaben der Polizei nicht. Die ausgetretenen Betriebsstoffe waren vollständig in den vorgesehenen Auffangwannen im Maschinenraum verblieben. Dies wurde im Rahmen einer Inspektion durch die Wasserschutzpolizei überprüft.
Die Passagiere setzten ihre Fahrt schließlich mit einem Ersatzschiff fort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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