Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Die Staatliche Realschule Bruckmühl hat eine weitere Kooperation mit einem Unternehmen aus der Region vereinbart. Im Rahmen einer IHK-Bildungspartnerschaft arbeitet die Schule künftig mit der Spinner GmbH aus Feldkirchen-Westerham zusammen. Für die Realschule ist es bereits die sechste Bildungspartnerschaft.
Die Zusammenarbeit soll den Schülern Einblicke in die Arbeitswelt und verschiedene Ausbildungsberufe ermöglichen. Geplant sind unter anderem Praktika, Einblicke in den Betriebsalltag und Bewerbungstrainings. Schulleiterin Andrea Ranner sieht in der Kooperation eine Möglichkeit, die Berufsorientierung der Schüler stärker mit der regionalen Wirtschaft zu verbinden. „Wenn wir als Schule an einem Strang mit der heimischen Wirtschaft ziehen, verbessern wie die Berufsorientierung und ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern, einen guten Einblick in das Berufs- und Arbeitsleben zu bekommen, die große Bandbreite an Ausbildungsberufen in der Region kennenzulernen und hinter die Kulissen eines in der Region ansässigen Unternehmens zu blicken. Unsere bisherigen Bildungspartnerschaften waren schon sehr erfolgreich, deswegen bauen wir unser Netzwerk in der Region gerne weiter aus.“
Praktische Einblicke in verschiedene Berufe
Für die Spinner GmbH ist die Kooperation mit der Realschule Bruckmühl die zweite IHK-Bildungspartnerschaft. Personalleiterin Manuela Skarp erklärte, das Unternehmen wolle Jugendlichen unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind unsere Fachkräfte von morgen“, betont Skarp. „Wir wollen den Jugendlichen im Rahmen der Bildungspartnerschaft zeigen, welche vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten sie in der Region haben und wie eine Ausbildung überhaupt abläuft. Wer verschiedene Berufsbilder kennenlernt und praktische Einblicke in den Arbeitsalltag bekommt, kann sich besser für seinen persönlichen Traumjob entscheiden.“
Auch Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, sieht Vorteile in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“
IHK vermittelt Kontakte
Bei den IHK-Bildungspartnerschaften vermittelt die IHK nach eigenen Angaben zunächst Kontakte zwischen interessierten Schulen und Unternehmen. Sie unterstützt die Beteiligten außerdem bei der Umsetzung der Kooperation.
Mögliche Aktivitäten reichen von Berufsinfoabenden und Betriebsführungen über Praktika und Mitmach-Angebote bis hin zu Aktionen wie dem Girls‘ Day oder Boys‘ Day und Lehrerpraktika.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK für München und Oberbayern)


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