Rosenheim / Landkreis – Die CSU-Kreistagsfraktion im Landkreis Rosenheim bewertet die erste Sitzung des neu konstituierten Kreistags unter Landrat Otto Lederer (CSU) als geordneten und sachlich geführten Auftakt. Im Mittelpunkt standen die Vereidigung der neuen Mitglieder sowie die Wahl der Stellvertreter des Landrats.
Der CSU-Kreisverband mit seinen 25 Kreistagsmitgliedern als stärkster Fraktion im Kreistag betont, dass die konstituierende Sitzung mit großer Ernsthaftigkeit gegenüber dem Amt durchgeführt worden sei. Alle neu gewählten Mitglieder des Kreistags wurden dabei offiziell vereidigt.
Ein zentrales Ergebnis der Sitzung war die Wahl der stellvertretenden Landräte. Innerhalb der CSU-Fraktion wurde insbesondere die Wahl von Marianne Loferer (CSU) zur ersten Stellvertreterin des Landrats hervorgehoben. Sie gehört dem Kreistag seit 24 Jahren an, war 18 Jahre lang weitere Stellvertreterin des Landrats und ist seit 2023 zudem Mitglied des Bezirkstags Oberbayern. Dort vertritt sie den Stimmkreis Rosenheim-Ost sowie die Stadt Rosenheim.
Wahl der Stellvertreter des Landrats
Marianne Loferer erklärte nach ihrer Wahl, sie nehme das Amt „mit großer Demut“ an und bedanke sich „herzlich beim Kreistag für das große Vertrauen“.
Auch die Wahl von Matthias Eggerl (CSU) zum weiteren stellvertretenden Landrat wurde innerhalb der CSU-Fraktion begrüßt. Mit 30 Jahren ist er der jüngste Stellvertreter in diesem Amt. Eggerl gehört seit 2020 dem Kreistag an, ist Bezirksrat für den Stimmkreis Rosenheim-West sowie seit über neun Jahren Vorsitzender der Jungen Union und Sprecher des Rings Politischer Jugend. Er betonte, er freue sich „sehr über die neue Aufgabe“ und werde das Amt „mit großem Engagement ausüben“.
Bewertung durch die CSU-Fraktion
CSU-Fraktionssprecher Georg Weigl ordnete die Personalentscheidungen als ausgewogen ein. Nach seinen Worten sei mit der „sehr engagierten Marianne Loferer, insbesondere durch ihren langjährigen Einsatz in den Blaulichtorganisationen, sowie von Matthias Eggerl als Sprecher des Rings Politischer Jugend“ eine gute Mischung aus Erfahrung und jüngerer Generation gelungen. Damit setze der Kreistag sowohl auf Kontinuität als auch auf neue Impulse für die Arbeit im Landkreis.
Auch die Zusammenarbeit mit den weiteren stellvertretenden Landräten – Alexandra Burgmeier (SPD), Eduard Huber (Grüne) sowie Georg Huber (ÜW/Parteifreie) – wird von der CSU-Fraktion als sachlich und konstruktiv beschrieben. Ziel sei es nach Angaben der Fraktion, den Kreistag gemeinsam positiv zu begleiten und Verantwortung für die weitere Entwicklung des Landkreises zu übernehmen.
(Quelle: Pressemitteilung CSU- Kreisverband / Beitragsbild: CSU-Kreisverband)


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