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Rosenheim zeichnet Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit aus

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan mit den Preisträgern des Umweltpreis 2026 in Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

26. Juni 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat den Umweltpreis 2026 vergeben. Ausgezeichnet wurden die Kindergruppe „Wildkatzen“ der BUNDjugend Bayern in Rosenheim sowie der Verein „foodsharing Landkreis Rosenheim e. V.“. Beide Initiativen erhalten jeweils 1.000 Euro Preisgeld.

Die Jury des Ausschusses für Umwelt, Energie und Klimaschutz würdigte damit Projekte, die sich in besonderer Weise für Umweltbildung, Naturschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einsetzen. Der Umweltpreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Natur erleben, Umwelt schützen

Die Kindergruppe „Wildkatzen“ wurde in der Kategorie Kindergärten, Horte und Schulen ausgezeichnet. Rund 15 bis 20 Kinder treffen sich monatlich, um die Natur rund um Rosenheim zu erkunden. Dabei stehen Wald- und Wiesenexkursionen, das Kennenlernen von Pflanzen und Tieren sowie praktische Projekte wie der Bau von Nisthilfen oder Futterstationen im Mittelpunkt. Auch Müllsammelaktionen und Besuche bei Imkern gehören zum Programm.

Die Jury hob insbesondere hervor, dass die Gruppe Kindern einen frühen Zugang zu Natur- und Umweltthemen ermöglicht und gleichzeitig Bewegung, Gemeinschaft und Naturerlebnisse fördert.

Lebensmittel retten statt wegwerfen

Der Verein „foodsharing Landkreis Rosenheim e. V.“ wurde für sein Projekt „Gemeinsam für mehr Lebensmittelwertschätzung“ ausgezeichnet. Seit 2017 retten Ehrenamtliche überschüssige, noch genießbare Lebensmittel vor der Entsorgung und geben sie weiter.

Nach Angaben des Vereins konnten bislang rund 200.000 Kilogramm Lebensmittel in mehr als 17.300 Einsätzen vor der Vernichtung bewahrt werden. Die Verteilung erfolgt unter anderem auch an bedürftige Menschen. Aktuell engagieren sich 203 Ehrenamtliche im Landkreis. Begleitend werden Informations- und Bildungsangebote zum bewussteren Umgang mit Lebensmitteln angeboten.
Damit leiste die Initiative nicht nur einen Beitrag zum Ressourcenschutz, sondern auch zur Stärkung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Wertschätzung im Umgang mit Lebensmitteln.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

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